Spinatsuppe

Nachdem die Schnürschuhs von einem kürzlichen Event doch Recht in Anspruch genommen waren, ist nun endlich wieder Zeit zum Kochen & Bloggen. Wir bekamen zu besagtem Event das Kochbuch Meine Küche der Gewürze von Alfons Schuhbeck geschenkt. Daraus habe ich mir gleich ein Rezept ausgesucht: Spinatsuppe – schön grün – und lecker!

Für 4 Personen:

– 300 g junger Spinat
– Salz
– 1 Zwiebel
– 1 kleine festkochende Kartoffel
– ½ Stängel Zitronengras
– 30 g kalte Butter
– 800 mL Hühnerbrühe (S: Gemüsebrühe)
– 2 EL Kokos-Chips
– 1 Knoblauchzehe
– 100 g Sahne
– 100 mL Kokosmilch
– 1 Streifen unbehandelte Zitronenschale
– mildes Chilipulver
– Muskatnuss

Zubereitung:

Spinat verlesen, waschen und trocken schleudern. Grobe Stiele entfernen. 1 Handvoll Spinatblätter beiseite legen. Den Rest in kochendem Salzwasser 1 Min. blanchieren, eiskalt abschrecken und abtropfen lassen. Anschließend nochmals zwischen den Händen ordentlich ausdrücken. Ebenfalls beiseite stellen.

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffel schälen und ebenfalls in kleine Würfelchen schneiden. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Kartoffelwürfel darin anschwitzen. Mit der Brühe auffüllen und das Zitronengras zugeben. Deckel drauf setzen und ca. 25 Min. bei niedriger Temperatur ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Kokos-Chips in einer Pfanne ohne Fett hell rösten und die Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden.

Sobald die Kartoffeln weich sind, das Zitronengras aus der Suppe fischen, Kokosmilch und Sahne zugeben und die Suppe fein pürieren. Zitronenschale hinzufügen, ein paar Minuten ziehen lassen, dann wieder herausnehmen.

Schließlich die Suppe nochmal schön heiß werden lassen und mit der restlichen kalten Butter, dem blanchierten Spinat und den Knoblauchscheiben schaumig aufmixen. Mit Salz, einer Prise Chili und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und die beiseite gelegten Spinatblätter unterrühren. In tiefe Tellern füllen, mit den Kokos-Chips bestreuen und servieren.

Paprika-Tomaten-Suppe

Endlich mal wieder ein Blogeintrag! Eine herrlich, erfrischende, sehr leckere Paprika-Tomaten-Suppe, mal ganz anders zubereitet!

Zutaten für 2 Personen:

Suppe
– 3 gleichfarbige Paprika
– 75 mL Olivenöl
– 3 Knoblauchzehen
– 1 sehr scharfe Chilischote
– frischer Koriander
– 1 kleiner Fenchel
– 1 Zwiebel
– 1.2 kg reife Tomaten
– Salz

Salat
– bisserl von dem Gemüse (Gurke, rote und gelbe Paprika, Cocktailtomaten)
– bisserl von den frischen Kräutern, kleine Blätter (Basilikum, Koriander, Minze)
– Salz, Pfeffer
– Olivenöl
(Eine Mengenangabe bei einer so kleinen Menge ist schwer, deshalb habe ich es offen gelassen. Alles in allem soll es soviel sein, dass es als Suppeneinlage für 2 Teller Suppe reicht)

Zubereitung:

Knoblauch schälen und andrücken. Chilischote halbieren und entkernen. Zwiebel schälen und hacken. Paprikaschoten vom Kerngehäuse befreien. Paprika, Tomaten und Fenchel grob würfeln. Koriander hacken.

Backofen auf 190 °C vorheizen.

Olivenöl in einem (backofensicheren) Topf erhitzen. Knoblauch, Chili und Koriander zugeben und ca. 5 Min. anbraten, bis der Knoblauch Farbe annimmt. Zwiebel und Fenchel zugeben und weitere 10 Min. braten. Herd ausschalten. Paprika und Tomaten zugeben, salzen, umrühren und den Topf (ohne Deckel) in den Backofen stellen. 30-40 Min. im Backofen schmoren lassen, dabei ca. alle 10 Min. umrühren.

In der Zwischenzeit den Salat vorbereiten. Dafür die Gurke schälen, halbieren, Kerne entfernen und in schöne Stücke schneiden. Paprika säubern und in Stückchen der selben Größe schneiden. Tomaten halbieren. Das Gemüse mit den frischen Kräutern in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Suppe aus dem Backofen nehmen, abkühlen lassen und zuerst mit dem Stabmixer pürieren und anschließend durch ein Sieb passieren. Eventuell noch mit Salz abschmecken.

Die Suppe, ganz nach Belieben, kalt oder im Kühlschrank gut durchgekühlt eiskalt genießen. Vor dem Servieren den Salat behutsam oben drauf geben und mit Olivenöl beträufeln.

Quelle: Keep it Seasonal von Annie Wayte

Auberginen-Kichererbsen-Suppe mit Crème fraîche

Am Wochenende fiel mir da Kochbuch Keep It Seasonal von Annie Wayte in die Hände. Es beinhaltet nur Suppen-, Salat- und Sandwich-Rezepte. Beim Durchblättern habe ich viele Rezepte entdeckt, die sich lecker anhören – mit tollen Zutaten und herrlichen Gewürzen. Zwei davon habe ich schon ausprobiert. Numero 1, die Auberginen-Kichererbsen-Suppe, kommt hier…

Zutaten für 2 Personen:

– 225 g getrocknete Kichererbsen
– ½ Chilischote
– 3 Knoblauchzehen, angedrückt
– ½ Bund Koriander, grob gehackt (Stiele beiseite stellen)
– 1 Aubergine (ca. 400g)
– 1 Knoblauchzehe
– 2 Schalotten
– Olivenöl
– 1 Messerspitze geräucherten Chili
– 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
– 1 TL gemahlene Koriandersamen
– 1 Messerspitze Kurkuma
– 1 Messerspitze Paprika
– Salz
– 2-3 TL Zitronensaft
– 3 TL Crème fraîche
– ½ Chili, in feine Streifen geschnitten
– Korianderblätter
– Pfefferminzblätter
– ½ TL Zitronenzesten

Zubereitung:

Die getrockneten Kichererbsen in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und über Nacht im Kühlschrank einweichen.

Ofen auf 190 °C vorheizen.

Die Aubergine mit einer Gabel einstechen (damit sie nicht platzt), in eine Form setzen und im Ofen braten bis das Fleisch weich ist – ca. 40 Minuten. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann von der Schale befreien und das Fleisch durchhacken, bis ein grobes Püree entsteht.

In der Zwischenzeit die Kichererbsen abtropfen lassen und in eine große Pfanne geben. Mit kaltem Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Sich an der Oberfläche bildenden Schaum abschöpfen und die Temperatur soweit erniedrigen, dass das Ganze nur noch simmert. Anschließend die Chilischote, die 3 angedrückten Knoblauchzehen und die Korianderstiele hinzugeben und für 25 Minuten simmern lassen. Dabei immer wieder umrühren. Mit Salz würzen und weitere 25 Minuten simmern lassen, bis die Kichererbsen weich sind. Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Schließlich die Kichererbsen absieben, dabei das Kochwasser auffangen und Chilischote, Knoblauchzehen und Korianderstiele entfernen.

Schalotten und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen, Schalotten und Knoblauch, sowie die Gewürze (geräuchertes Chilipulver, gemahlener Kreuzkümmel, gemahlene Koriandersamen, Kurkuma, Paprikapulver) zugeben und andünsten, bis die Schalotten glasig sind (ca. 5 Minuten).

In einem nächsten Schritt das Auberginenpüree und die Kichererbsen sowie 350 mL Kichererbsen-Kochflüssigkeit zugeben und mit Salz abschmecken. Weitere 10 Minuten simmern lassen.

2/3 der Suppe mixen (ich habe nur 1/3 gemixt und fand es ein bisschen zu kichererbsig, deshalb besser etwas mehr pürieren), zurück in den Topf geben und gut verrühren. Die Konsistenz mit heißem Wasser nach Belieben anpassen (lieber etwas mehr Flüssigkeit zugeben, denn die Suppe dickt sehr schnell nach). Zuletzt noch den gehackten Koriander zugeben und mit dem Zitronensaft und evtl. noch etwas Salz abschmecken. 

Suppe in Teller füllen, einen Klecks Crème fraîche darauf geben und mit den Chilistreifen, Koriander- und Minzblättern, sowie Zitronenzesten garnieren.

Erbsen-Minz-Suppe mit Milchschaum

Vor ein, zwei Jahren war mal wieder einer dieser Tage, an dem Herr Schnürschuh mir völlig freie Hand bei der Essenszubereitung liess. Ich ergriff die Gunst der Stunde und bereitete die Erbsen-Minz-Suppe zu, die ich bei www.saison.ch entdeckte und Herr Schnürschuh immer wieder ablehnte. Und das war gut so, denn geschmeckt hat sie uns beiden! So gut sogar, dass Herr Schnürschuh sie sich für diese Woche wünschte…

Da die Suppe so schön gesund, grün und erfrischend ist, passt sie wunderbar zum Motto von Ulis Blog-Event: Mit Power ins neue Jahr.

Zutaten für 2 Personen:

– 500 g Erbsen
– 2 Frühlingszwiebeln
– Butter
– ca. ½ L Gemüsebrühe
– 1 mehlig kochende Kartoffel
– 2 EL Crème fraîche
– 1-2 Zweige Pfefferminze
– Salz, Pfeffer
– Milch

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, putzen und in Scheiben schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit der Gemüsebrühe auffüllen. Kartoffel schälen, reiben und dazugeben. 15 Minuten köcheln. Dann Erbsen und Crème fraîche hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln, bis die Erbsen weich sind. Zuletzt die Pfefferminzblätter in dazugeben, das Ganze mit dem Mixer pürieren und durch ein Sieb passieren. Wenn die Suppe zu dick ist, noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Milchschaum die Milch in einem kleinen Töpfchen erhitzen, salzen und schaumig aufschlagen.

Die Suppe mit einem Klecks Milchschaum und einem Minzzweig als Garnitur servieren.

Quelle: www.saison.ch