Mezze-Abend No.2

Ich habe es bestimmt schon zig mal erwähnt. Ich l i e b e Mezze. Es gibt nichts Schöneres als einen Tisch voller verschiedener Schüsselchen, wo man sich überall genüsslich etwas heraus stibitzen kann. Dabei ist alles möglich – Salat, Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Mus/Püree, Frittiertes, Brot, … und dies mit orientalischen Aromen, Gewürzen und Kräutern – Minze, Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Piment, Zimt, Zitrone, Granatapfel, … Einfach fantastisch!

Vor kurzem besuchten uns Herr Schnürschuhs Bruder und dessen Freundin. Die Gelegenheit für mich! Ich nahm mir einen Tag frei und schnippelte, kochte, buk, brutzelte. Welch eine Freude. Ich hoffe die beiden haben die Mezzetafel genauso genossen wie wir!

Hierzu gibt es diesmal einen großen Monsterblogeintrag mit allen Rezepten des Abends. Leider hab ich für einige Gerichte keine Bilder, aber die werden nachgetragen.

Mezzeabend
–       Hummus mit Kawarma
–       Baba Ghanoush
–       Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern
–       Orientalischer Salat
–       Marinierte Auberginen
–       Marinierte Möhren
–       Fladenbrot
–       Pistazien Crème brûlée

Mein Standardwerk für Mezze ist das Kochbuch Jerusalem von Ottolenghi. Trend hin oder her, es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Das ganze Buch ist vollgeklebt mit „Einmerkerln“, es gibt fast kein Gericht, welches ich nicht gern ausprobieren möchte und alle bisher erprobten sind einwandfrei gelungen und haben fantastisch geschmeckt. Es folgt noch eine Liste mit bereits für lecker befunden Gerichten aus dem Buch und eine mit Gerichten, die ich gerne als Nächstes ausprobieren möchte.

Viele tolle Rezepte gibt es natürlich noch bei den Bloggerkollegen im Netz. Zudem besitze ich noch das Kochbuch Veggiestan von Sally Butcher, woraus ich auch schon leckere orientalische Köstlichkeiten gekocht habe (z.B. hier).

Wichtig, für eine tolle Mezzetafel, ist viel, viel Zeit. Für eine Handvoll Schüsselchen braucht man schon mal einen ganzen Tag. Doch es lohnt sich!

Leckere Rezepte aus Jerusalem:
– Na’amas Fattoush
– Würzige Kichererbsen mit buntem Salat
– Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen (Blogbuster)
– Tabbouleh
– Sabih
– Mejadra
– Couscous mit Tomate & Zwiebel
– Fisch-Kebabs mit Auberginenpüree

Todo Rezepte aus Jerusalem:
– Butternusskürbis mit Tahini- Sauce & Zatar
– Bohnen-Paprika-Salat
– Kohlrabisalat
– Auberginen mit Chermoula, Bulgur & Joghurt
– A’ja (Brotfrikadellen)
– Würziger Möhrensalat
– Falafel
– Auberginensuppe mit Mograbieh (woher krieg ich nur diese großen Couscouskügelchen… )
– Fleischbällchen (muss noch eine Quelle für gutes Lammhackfleisch auftun…)
– Fischfrikadellen in Tomatensoße
– Sfiha oder Lahm Bi’ajeen
– …


Hummus

Es hat ein paar Anläufe gedauert, bis der Hummus so wurde, wie wir es uns vorgestellt haben. Doch dank der Tipps unseres libanesischen Kollegens Mohamad sowie guter Zutaten klappt es inzwischen einwandfrei. Die Zubereitung ist zwar ein bisserl (!) aufwändig, aber es lohnt sich! Das Zeug schmeckt so so so gut, einfach zum reinlegen!

Das Grundrezept lieferte uns Ottolenghi (Jerusalem). Ich modifiziere es nur leicht ab, indem weniger Knoblauch verwende und diesen vorher anbrate, da ich rohen Knoblauch nicht so gut vertrage. Außerdem benutze ich etwas weniger Tahini und meist braucht es mehr eiskaltes Wasser und Zitronensaft als angegeben – das mache ich einfach nach Gefühl, bis Konsistenz und Geschmack perfekt cremig sind.

Laut meines Kollegen darf man auf keinen Fall Kichererbsen aus der Dose nehmen und noch wichtiger ist es die Kichererbsen zu schälen. Seine Mutter benutzt dafür einfach eine flotte Lotte – schälen und pürieren gleichzeitig. Haben wir leider nicht. Das heißt ich setze mich nach dem Kochen der Kichererbsen mit der großen Schüssel an den Esszimmertisch und häute jede Kichererbse einzeln – eine Heidenarbeit! Wichtig dabei: die Kichererbsen nicht zu lange kochen, dann sind sie total zermatscht und das Häuten ein Drama! Ob ich mir vielleicht doch eines Tage so eine flotte Lotte zulegen soll? Eigentlich hab ich ja Kücheninstrumentekaufverbot… Doch bevor ich mir so etwas zulege, muss ich sowieso erst mal testen, ob das hinhaut.

Für das eiskalte Wasser nehme ich ein Glas Wasser und friere es ein, bevor ich beginne die Kichererbsen zu kochen. So ist es wunderbar, wenn ich beim Pürierschritt angelangt bin.

Gute Kichererbsen und das beste Tahini bekomme ich von Rapunzel.

Zutaten für 6 Personen:

– 250 g Kichererbsen, getrocknet
– 1 TL Backnatron
– 270 g helles Tahini (S: weniger)
– 4 EL Zitronensaft
– 4 Knoblauchzehen (S: 1 Zehe)
– 1½ TL Salz
– 100 mL eiskaltes Wasser (S: nach Bedarf, meistens mehr)
– Öl

Zubereitung:

Die Kichererbsen am Tag zuvor mit reichlich Wasser (doppelte Menge) bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen, abtropfen lassen und mit dem Natron in einen Topf geben. Bei starker Hitze ca. 3 Min. unter Rühren erhitzen. Mit 1.5 L Wasser auffüllen, zum Kochen bringen und abschäumen. Weich (so dass man sie einfach zwischen den Fingern zerdrücken kann), aber nicht zu weich (Matsch) kochen – das dauert je nach Sorte/Alter zwischen 20 und 40 Min.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen, fein schneiden und in etwas Öl sanft anbraten.

Kichererbsen abgießen und häuten. Anschließend zusammen mit Tahini, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und dem eiskalten Wasser pürieren, bis eine glatte, cremige Paste entstanden ist. Abschmecken, abdecken und mind. 30 Min. ruhen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln.

Hummus


Kawarma

Meine Liebe zu Lamm hält sich in Grenzen. Denn habe ich kein ordentliches Stück Fleisch, kann ich es einfach nicht essen. Soll es doch nicht „bockeln“! In Luzern kaufe ich Lammfleisch nur noch bei Holzenfleisch. Ein Stand von Holzenfleisch findet sich jeden Samstag auf dem Luzerner Markt. Für Spezialwünsche (z.B. Schweinebraten) kann man auch vorbestellen.

Kawarma muss ordentlich lange mariniert werden und wird dann nach dem Anbraten auf Hummus serviert. Es begleitet uns fast immer, meist als einziges Fleischgericht, wenn wir Mezze machen.

Zutaten für 6 Personen:

Fleisch
– 300 g Lammnacken (S: mageres Stück vom Lamm)
– 1 EL Butter oder Ghee
– 1 TL Olivenöl

Marinade
– ¼ TL gemahlener schwarzer Pfeffer
– ¼ TL gemahlener weißer Pfeffer
– 1 TL gemahlener Piment
– ½ TL Zimt
– 1 kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuss
– 1 TL getrockenete Za’atar- oder Oreganoblätter, zerrieben (S: Oregano)
– 1 EL Weißweinessig
– 1 EL gehackte Minze
– 1 EL gehackte Petersilie
– 1 TL Salz

Zubereitung:

Lammfleisch in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten für die Marinade und das Fleisch in eine Schüssel geben, gut vermengen und zugedeckt im Kühlschrank mind. 30 Min. durchziehen lassen (S: länger oder über Nacht).

Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Butter oder Ghee und Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Fleisch portionsweise 2 Min. braten. Es sollte in der Mitte noch leicht rosa sein. Auf Hummus servieren.

Hummus mit Kawarma


Orientalischer Salat

Den Salat mache ich, je nach Zutaten die ich gerade parat habe. Nicht fehlen dürfen jedoch frische Kräuter, wie Minze, Koriander und Petersilie! Perfekt ist er mit Granatapfelkernen.

Zutaten für 4 Personen:

– 1 Nostrano Gurke
– 1 Paprika
– eine gute Handvoll Cocktail- oder Datteltomaten
– eine Handvoll Radieserl
– 1 rote Zwiebel
– 1 kleine Chili
– ½ Granatapfel
– 1 EL gehackte Minze
– 1 EL gehacktes Korinadergrün
– 1 EL gehackte Petersilie
– Salz, Pfeffer
– Olivenöl
– Zitronen- oder Limettensaft
– 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Gemüse putzen. Gurke, Paprika und Zwiebel in mittelgroße Würfel schneiden. Tomaten halbieren oder vierteln. Radieserl halbieren und in Scheiben schneiden. Chili fein hacken. Granatapfelkerne auslösen. Alles zusammen mit den frisch gehackten Kräutern in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronen- oder Limettensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und Olivenöl abschmecken.


Baba Ghanoush

Der Auberginendip ist auch so etwas Köstliches! Hmmmm! Leider, leider habe ich nicht die Möglichkeit die Auberginen zu grillen. So bekämen sie noch ein schönes Raucharoma. Aber bald, bald werden wir einen Balkon haben und dann werde ich Auberginen grillen was das Zeug hält!

Das Rezept ist ebenfalls aus Ottolenghis Jerusalem. Allerdings habe ich noch etwas Tahini reingemogelt. Es scheiden sich ja die Geister, ob das Sesammus da nun reingehört oder nicht. Ich mag es jedoch, wird das Baba Ghanoush dadurch noch cremiger. Laut Mohamad kommt auch Tahini rein.

Zutaten für 4 Personen:

– 4 große Auberginen
– 2 Knoblauchzehen, zerdrückt (S: 1 Zehe)
– abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
– 2 EL Zitronensaft
– 5 EL Olivenöl
– 2 EL hackte Petersilie
– 2 EL Minze
– ½ Granatapfel
– 1-2 EL Tahini
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen von allen Seiten mit einem Messer einstechen. Auf das Backblech legen und unter dem Backofengrill mind. 1 Stunde brutzeln lassen, bis sie aufplatzen und zerfallen. Dabei alle 20 Min. wenden. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen, fein schneiden und in etwas Öl sanft anbraten. Beiseite stellen.

Auberginen aufschneiden und mit Hilfe eines Löffels das Fruchtfleisch herausschaben. In einen Sieb geben und mind. 1 Stunde abtropfen lassen. Anschließend in eine große Schüssel geben und mit Knoblauch, Zitronensaft, -schale (ein wenig für die Garnitur aufheben), Tahini und Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mind. 1 Stunde bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die frisch gehackten Kräuter unterziehen, nochmals abschmecken und mit etwas Zitronenschale und den Granatapfelkernen garnieren.


Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern

Den Reis gab es auch schön öfter im Hause Schnürschuh. Meist als Einzelgericht mit Salat. Eine schöne Kombination, vor allem mit den Röstzwiebeln! Ebenfalls aus Ottolenghis Jerusalem.

Zutaten für 6 Personen:

– 50 g Wildreis
– 2½ EL Olivenöl
– 220 g Basmatireis
– 330 mL kochendes Wasser
– 2 TL Kreuzkümmelsamen
– 1½ TL Currypulver
– 240 g gegarte Kichererbsen (S: geschält)
– 180 mL SonnenbluDimenöl (S: Rapsöl)
– 1 mittelgroße Zwiebel
– ½ TL Mehl
– 100 g Korinthen (S: Rosinen)
– 2 EL gehackte Petersilie
– 1 EL gehacktes Koriandergrün
– 1 EL gehackter Dill
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wildreis in einem kleinen Topf mit reichlich Wasser bedecken, zum Kochen bringen und etwa 40 Min. köcheln lassen, bis die Körner gar, aber noch bissfest sind. Abgießen und zur Seite stellen.

1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Den Basmatireis mit ¼ TL Salz unter Rühren darin anschwitzen. Das kochende Wasser angießen und den Reis zugedeckt ca. 15 Min. bei sehr geringer Hitze garen. Topf vom Herd ziehen, Deckel abnehmen, den Topf mit einem Geschirrtuch abdecken und den Deckel wieder auflegen. 10 Min. ruhen lassen.

Restliches Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Kreuzkümmel sowie Currypulver einige Sekunden darin anschwitzen und sofort die Kichererbsen mit ¼ TL Salz hinzufügen. 1-2 Min. unter Rühren erwärmen, dann in eine große Schüssel füllen.

Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Den Topf mit Küchenpapier ausreiben, Sonnenblumenöl (S: Rapsöl) hineinfüllen und bei starker Hitze heiß werden lassen. Das Öl ist richtig temperiert, wenn an einem eingetauchten Zahnstocher Bläschen hochsteigen. Die Zwiebelringe in Mehl wenden, bis sie damit überzogen sind und portionsweise im heißen Öl 2-3 Min. goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Den Reis mit den Kichererbsen, Korinthen (S: Rosinen), Kräutern und Zwiebelringen mischen, noch einmal abschmecken und warm oder bei Zimmertemperatur servieren.


Marinierte Auberginen

Neben Hummus gehört dieses Gericht zu meinen absoluten Favoriten. Aus den „einfachen“ Auberginen wird etwas richtig leckeres. Wichtig dabei ist es, die Marinade rechtzeitig vorzubereiten, so dass die Auberginen, direkt aus dem Ofen kommend, damit vermengt werden können. Gut durchgezogen dann ein Genuss! Gefunden habe ich das Rezept bei delicious days. Nicky hat es, weil das ja klar ist, etwas adaptiert von Ottolenghi (The Cookbook).

Zutaten für 4 Personen:

Auberginen
– 2-3 Auberginen
– Olivenöl
– Meersalz
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Marinade
– 5 EL Olivenöl
– 5 EL Zitronensaft
– 1 kleiner Chili
– 3-4 EL Kräuter (S: Minze, Koriander, Petersilie)
– 1-2 Knoblauchzehen
– Meersalz
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Enden der Auberginen abschneiden und diese quer in 2 gleich große Hälften teilen. Die Hälften der Länge nach halbieren und jedes Stück in sechs bis acht Spalten schneiden. Am Ende sollen alle Spalten ungefähr gleich groß sein.

Die Spalten mit Olivenöl einpinseln, mit der Hautseite nach unten auf das Backblech setzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen 20-25 Min. backen, bis die Ecken anfangen zu bräunen und die Spalten weich sind.

In der Zwischenzeit die Marinade vorbereiten. Chili putzen, Kerne bei Bedarf entfernen und fein schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken (S: vorher angebraten), Kräuter grob hacken. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermischen. Beiseite stellen.

Sobald die Auberginen fertig sind, aus dem Ofen holen und sogleich vorsichtig mit der Marinade vermengen. Gut durchziehen lassen, am besten über Nacht.

Marinierte Auberginen


Marinierte Möhren

Den orientalischen Möhrensalat habe ich beim Trüffelschwein gefunden. Ideal, wenn es junge Karotten gibt. Hier gilt auch – die warmen Möhren mit der Marinade vermengen und gut durchziehen lassen. Köstlich!

Zutaten für 4 Personen:

– 500 g Bundkarotten
– 1 Knoblauchzehe
– 2 EL Rotweinweinessig
– 2 EL Olivenöl
– 1 TL Harissa
– 1 TL Kreuzkümmelpulver
– ¾ TL Salz
– 1 EL schwarze Sesamsamen

Zubereitung:

Karotten putzen, Grün entfernen, anschließend längs halbieren. In Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Abgießen und abtropfen lassen. Knoblauch (S: vorher angebraten) fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen. Sofort mit den Möhren mischen. Mind. 20 Minuten ziehen lassen.

Zum Servieren Karotten anrichten und mit Sesamsamen bestreuen.


Fladenbrot

Dieses Fladenbrot habe ich schon unzählige Male gemacht. Es klappt immer, geht super fix und lässt sich wunderbar einfrieren. Ich mache für Herrn Schnürschuh und mich meist das halbe Rezept, das reicht uns locker. Danke Jessica von berliner küche für dieses klasse Rezept!

Zutaten für 1 großes Laib:

– 450 g Mehl
– 300 ml Wasser (lauwarm)
– 20 g frische Hefe
– 1 TL Zucker
– 1 TL Salz
– Olivenöl
– Sesam
– Schwarzkümmel

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit dem Mehl und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen (gerne auch länger). Wenn er seine Größe etwa verdoppelt hat, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Mehl bestäuben und vorsichtig in Form bringen. Mit dem Finger ein paar Vertiefungen in den Teig drücken und noch einmal für 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 230°C vorheizen. Das Fladenbrot mit Olivenöl bepinseln und mit Schwarzkümmel sowie Sesam bestreuen. Nun für 10 bis 15 Minuten backen, bis es von außen goldbraun ist.

Fladenbrot


Pistazien Crème brûlée

Als Dessert gab es Crème brûlée mit Pistazien und Kardamom für die orientalische Note. Gefunden bei Britta von Kamafoodra, die es wiederum hier entdeckt hat.

Der Klassiker geht immer und schmeckt immer. Mir war es eine Note zu süß, nächstes Mal würde ich weniger Zucker nehmen – wie bei meiner klassischen Crème brûlée. Auch bei der Zubereitung habe ich mich an dieses Rezept gehalten.

Zutaten für 6 Personen:

– 80 g Zucker (S: künftig weniger)
– 50 g Pistazien, geschält und ungesalzen
– 4 Eigelb
– 250 ml Vollmilch
– 250 ml Sahne
– 1 Vanilleschote
– einige Tropfen Bittermandelöl (S: 1 Prise Kardamom)
– etwas Zucker zum Karamellisieren

Zubereitung:
Backofen auf 120 °C (Umluft) vorheizen. Backblech mit einem Backpapier auslegen. Die Crème Brûlée Förmchen darauf stellen. 1-1.5 L Wasser zum Kochen bringen.

Die Pistazien im Mixer fein mahlen.

Milch und Sahne in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen und Mark sowie Schote in die Sahne-Milch-Mischung geben. Das Ganze einmal aufkochen und mit einer Prise Kardamom verfeinern.

In der Zwischenzeit die Eigelbe in eine Schüssel geben und mit dem Zucker zu einer hellen Masse aufschlagen. Pistazien in die Masse einrühren. Die Sahne-Milch-Mischung durch einen Sieb langsam in die Eigelb-Pistazien-Masse rühren. Dabei aufpassen, dass sich keine Blasen bilden.

Die Crème in die Förmchen füllen und das Blech vorsichtig in den vorgeheizten Backofen balancieren. Soviel von dem heißen Wasser ins Blech gießen bis die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. 25-30 Min. garen.

Blech aus dem Ofen nehmen, die Förmchen vorsichtig aus dem heißen Wasser nehmen und abkühlen lassen (bzw. über Nacht im Kühlschrank aufbewahren). Zum Abschluss die Crème mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner hellbraun karamellisieren.

Wickelklöße mit Spinat und Haselnuss-Bröselbutter

SPAM über SPAM… Die Kochkrimi-Datenbank wurde nun schon zum zweiten Mal damit überflutet und mir deshalb mein Blog deaktiviert! Nun habe ich einen weiteren Filter eingebaut und hoffe auf Besserung.

Als Entschuldigung gibt es ein leckeres Rezept aus dem herrlichen Kochbuch Deutschland Vegetarisch von Stevan Paul und Katharina Seiser. Gleichzeitig auch eine Premiere – denn dies waren meine ersten „Klöße“ überhaupt! Normalerweise gibt’s ja bei uns nur Knödel (Semmelknödel, Kartoffelknödel, Serviettenknödel, …).

Die Zubereitung ist schön einfach – in den vielen Wartezeiten kann man gemächlich alles vorbereiten, einen Salat dazu machen, den Tisch decken und sogar noch zwischendurch a bisserl saubermachen.

Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso man den in Frischhaltefolie und Alufolie gewickelten Kloß in siedendes „Salz“wasser geben soll? Wie soll das Salz da noch an den Knödel, äh Kloß, kommen? Vielleicht ist es auch nur ein Schreibfehler. Mit oder ohne Salzwasser, geschmeckt hat’s auf jeden Fall fantastisch!

Zutaten für 4 Personen:

Klöße
– 1 kg große, mehlig kochende Kartoffeln
– 100 g Mehl
– 50 g Weizengrieß
– 20 g Speisestärke
– 1 Eigelb
– Salz
– Grieß

Füllung
– 500 g Blattspinat
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 2 EL Sonnenblumenöl (S: Rapsöl)
– Salz
– weißer Pfeffer aus der Mühle

Haselnuss-Bröselbutter
– 2 EL Sonnenblumenöl (S: Rapsöl)
– 4 EL Haselnussblättchen (S: nirgends zu kaufen gefunden, selbst versucht herzustellen)
– 100 g Butter
– 4 Zweige Petersilie
– Salz
– 4 EL Sonnenblumenöl (S: Rapsöl)

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (35-45 Min.).

In der Zwischenzeit den Spinat in lauwarmem Wasser waschen und trocken schleudern. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Spinat mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Sieb abtropfen lassen. Abkühlen.

Die fertig gekochten Kartoffeln abgießen, etwas ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Komplett auskühlen lassen. Mehl, Grieß und Speisestärke miteinander vermengen und zusammen mit dem Eigelb und wenig Salz zu der Kartoffelmasse geben. Zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und diesen auf bemehlter oder mit Grieß ausgestreuter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 35 x 25 cm ausrollen.

Ein großes Stück Alufolie ausbreiten. Darauf ein ebenso großes Stück Frischhaltefolie legen und dieses mit Grieß bestreuen. Den Teig darauf legen und mit dem Spinat bestreichen. Dabei rundherum einen Rand lassen. Vorsichtig von der Längsseite her aufrollen. Zuerst in die Frischhaltefolie, dann in die Alufolie wickeln. Wie ein Bonbon verschließen.

Einen Bräter mit Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen. Die Kartoffelrolle einlegen und darin zugedeckt ca. 25 Min. garen lassen. Vorsichtig herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Haselnuss-Bröselbutter die Semmelbrösel und Haselnussblättchen in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten. Butter zugeben, aufschäumen lassen, salzen und vom Herd ziehen. Petersilie hacken und unterrühren. Warm stellen.

Zuletzt noch den Wickelkloß auspacken und in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kloß-Scheiben darin 3-4 Min. von jeder Seite braten, bis sie schön goldbraun sind.

Dann darf angerichtet werden. Dafür die gerösteten, gewickelten Kartoffel-Spinat-Scheiben auf einem vorgewärmten Teller anrichten und mit der Haselnuss-Bröselbutter servieren. Dazu passt Salat!

Wickelklösse mit Spinat und Haselnuss-Bröselbutter

Orientalisch: Hackspieße mit Karottenpüree

Als vor ungefähr einem Monat bushcooks kitchen die Lammhackspieße mit orientalischem Kartoffelpüree postete, kam der Link sogleich auf meine Nachkochliste. Vor allem das Karottenpürre hat es mir angetan.

Groß abändern braucht man da nix – schmeckt einfach fantastisch, das Karottenpüree ein Gedicht – es wird mir mit Sicherheit treu bleiben! Nur aus Lammhack wurde Rinderhack. Ich bin nicht soooo der Lammfan…

Zutaten für 2 Personen:

Hackspieße
– 250 g Lammhack (S: Rinderhack)
– 2-3 Stängel Petersilie
– ½ Knoblauchzehe
– ½ TL scharfer Senf
– ½ TL Kreuzkümmelsamen
– ½ TL Zimtpulver
– Öl
– Salz, Pfeffer
– große Holzspieße

Karottenpüree
– 500 g Karotten
– Olivenöl
– ½-1 TL Zucker
– 2 TL Kreuzkümmelsamen
– ½ TL Zimt
– ½ TL Kurkuma
– ½ TL Chilipulver
– 1 Orange
– Salz, Pfeffer

Joghurt
– 200 g Joghurt mit 10% Fett
– 2-3 Stängel Petersilie
– ½ Knoblauchzehe, fein gehackt
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer
– weißer Sesam

Zubereitung:

Hackspieße
Petersilie hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne erhitzen, bis sie zu duften beginne. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und fein mahlen.

Hackfleisch, Petersilie, Knoblauch, Senf, gemahlenen Kreuzkümmel und Zimt in eine große Schüssel geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit den Fingern kleine ovale „Knödel“ um das obere Ende der Holzspieße „bauen“ und leicht andrücken. Auf einem großen Teller zwischenlagern.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spieße darin von allen Seiten schön anbraten.

Karottenpüree
Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einen Topf geben, mit Salz und Zucker bestreuen. Etwas Wasser ziehen lassen. Ein bisschen Olivenöl zugeben und den Topf auf den Herd stellen. Zum Kochen bringen. Bei niedriger Temperatur zugedeckt weich kochen.

In der Zwischenzeit den Kreuzkümmel in der Pfanne erhitzen, bis er duftet. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, fein mahlen und mit Zimt, Kurkuma und Chili vermengen. Die Orange auspressen.

Die Karotten mit dem Saft der Orange pürieren. Die Gewürze unterrühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Joghurt
Den Joghurt mit frisch gehackter Petersilie vermengen und mit ein bisschen Knofi, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt den weißen Sesam in einer Pfanne ohne Öl rösten und anrichten! Dafür das Karottenpüree auf einen Teller geben, dazu den Joghurt und etwas Sesam. Den Hackspieß oben drauf legen und sogleich servieren.

Orientalisch: Hackspieße mit Karottenpüree

Schwammerlzeit!

Herr und Frau Schürschuh kommen aus sogenannten Sucherfamilien! Diese eigenartige Spezies liebt es nach „wertvollen“ Sachen zu suchen – Pilze, Fossilien, Goldflitter, … – welch ein Glücksgefühl, wenn man den Schatz entdeckt – das Suchen & Finden macht einfach tierisch Spaß!

Was für ein Dusel hatten wir also letztes Wochenende, als wir zu Hause in Bayern waren und trotz aller Warnungen der heimischen Pilzsucherexperten („Mei, da wächst doch kein einziger Schwammerl draußen, ist doch viel zu trocken!!!“) mit meinen Eltern in den Wald fuhren. Herr Schnürschuh mit seinen magischen Pilzsucheraugen ergatterte sogleich die ersten Schwammerl und wir konnten eine gute Handvoll mit nach Hause nehmen. Am selben Abend haben wir sie traditionell mit Eiern und Petersilie in die Pfanne geschlagen. Köstlich!

Herr Schürschuh war also angefixt und am nächsten Morgen – gaaaanz früh, wie es sich für ordentliche Pilzsucher gehört – ging’s ab in den von Herrn Schnürschuhs Familie absolut geheim gewahrten – Schwammerlwald. Und Tatsache, die Steinpilze sind trotz der „Dürre“ wie irre aus dem Boden geschossen und Herr Schnürschuh brach der Schweiß aus – er war im Schwammerlfieber! Gleichzeitig erboßten sich andere, fremde Pilzsucher in UNSEREM Wald zu suchen?! So heißt es also schneller suchen, gleichzeitig in Deckung gehen und falls jemand zu nahe kommt unbedingt den Korb so gut es geht verdecken! Sogar ich, das blinde Schwammerlhuhn, habe Erfolge gefeiert und konnte nicht anders, als „ahhhhhh“ und „uiiiiiii“, „schau mal“ zu rufen!

Einen ganzen Korb haben wir gefüllt mit wunderschönen Steinpilzen, die dann fleißig geputzt, gewogen, portioniert und eingefroren wurden – 3,7 kg beste Ware!

Nachtrag:

Steinpilze sind eine Delikatesse – keine Frage! Schließlich kann man sie nicht züchten und nur ausgefuchste Pilzesucher kennen die kostbaren Schwammerlplätze. Trotzdem darf man nicht ausser Acht lassen, dass die radioaktive Wolke, die durch die atomare Katastrophe am 26. April 1986 in Tschernobyl freigesetzt worden war, in Deutschland den bayrischen Boden am stärksten kontaminierte. Teilweise hoch belastet sind nach wie vor bestimmte Pilzarten. Sie wachsen vor allem auf Waldhumus, der deutlich mehr Cäsium-137 an Pflanzenwurzeln und Pilzmyzele abgibt (Quelle: BR).

Wir essen zwar nicht oft Steinpilze, trotzdem fragt man sich natürlich schon, ob die Pilze aus unserem Wald stark verstrahlt sind oder nicht. Daher hat Herr Schnürschuh dieses Jahr 250 g wurmige Schwammerl an das Umweltinstitut nach München geschickt, das kostenlos Pilze und Waldprodukte auf künstliche Radioaktivität untersucht. Dafür einfach dieses Formular mit Angabe von Herkunftsort und Funddatum an’s Umweltinstitut schicken. Das Angebot gilt bis Ende Oktober! Das Ergebnis kann nach ca. 1 Woche telefonisch erfragt werden.

Evi Schnürschuh hat gestern die Ergebnisse erfragt. Die Schnürschuhschen Pilze hatten 40 Bq/kg. Die Grenzwerte für Cäsium-134 und Cäsium-137 betragen 370 Bq/kg für Milchprodukte und Kleinkindernahrung sowie 600 Bq/kg für alle anderen Lebensmittel. Das Umweltinstitut München und andere unabhängige Experten raten zu strengeren Grenzwerten:
– 30 bis 50 Bq/kg bei Nahrung für Erwachsene
– 10 bis 20 Bq/kg für Kinder, stillende und schwangere Frauen
– bis 5 Bq/kg bei Babynahrung
Diese und mehr interessante Informationen dazu kann man in dieser Broschüre des Umweltinstituts nachlesen. Unser Wald (bei Kipfenberg, Landkreis Eichstätt) scheint „safe“ zu sein!

Hier natürlich noch ein passendes Rezept! Eine riesen Freude machten uns nämlich vor Kurzem Herrn Schnürschuhs Eltern, als sie auf dem Rückweg ihres Österreichurlaubs bei uns vorbei schauten und auch noch Pfifferlinge im Gepäck hatten! Die wurden dann klassisch zubereitet – nur mit Brez’n- statt Semmelknödel:

Schwammerl in Rahmsoße mit Brez’nknödel

Zutaten für 2 Personen:

Pilzsoße
– 2 gute Handvoll geputzte Pilze (am liebsten Pfifferlinge oder Steinpilze)
– ½ Zwiebel
– ein Stückchen Butter
– 50 mL Weißwein
– 250 mL Sahne
– 1-2 Stängel Petersilie
– Salz, Pfeffer
– ein TL Stärke in etwas kaltem Wasser gelöst

Breznknödel
– ½ Zwiebel
– ein Stückchen Butter
– 250 g altbackene Brez’n, in kleine Würfel geschnitten
– 250 mL Milch
– 2 Eier
– Muskatnuss
– Salz, Pfeffer
– 1-2 Stängel Petersilie

Zubereitung:

Breznknödel
Zwiebel schälen, fein würfeln und in der Butter glasig braten. Milch erwärmen, Eier zugeben und gut miteinander verquirlen. Petersilie hacken. Brez’nwürfel in eine große Schüssel geben, Eiermilch, Zwiebeln und Petersilie zugeben. Mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut miteinander vermengen. 20 Min. ziehen lassen.

Salzwasser in einem sehr großen Topf oder noch besser, einem Bräter, aufsetzen und zum Kochen bringen. Ein sauberes, nicht nach Waschmittel schmeckendes Geschirrtücherl befeuchten und die Knödelmasse längs darauf verteilen. Zu einer Wurst zusammenrollen und die Enden mit einem Bindfaden fest verschnüren.

Vorsichtig in das kochende Wasser geben, Temperatur runter drehen und ca. 20 Min. ziehen lassen.

Den fertigen Knödel achtsam aus dem Wasser heben, etwas ausdampfen lassen, auswickeln und in Scheiben schneiden.

Pilzsoße
Pilze in feine Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Pilze zugeben und mitbraten, bis sie zusammenfallen. Mit dem Weißwein ablöschen, mit der Sahne aufgießen und zum Kochen bringen. Die Stärke einrühren und die Soße ein paar Minuten köcheln lassen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Herd ziehen und die fein gehackte Petersilie unterrühren.

Die Breznknödel mit der Schwammerlsoße auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Tapas

Wer liebt sie nicht – italienische „Antipasti“, arabische „Mezze“ oder spanische „Tapas“ – viele viele kleine Gerichte, wild auf dem Tisch verteilt, überall kosten, mit Löffel, Gabel, Brot oder mit den Fingern, kleine Häppchen in den Mund schieben – Salate, Süppchen, pikante Teilchen, Gemüse, Fleisch und Fisch – genüsslich so dahin speisen, vielleicht noch ein Glaserl Wein dazu… Eine herrliche Zeremonie. Die zwar sau viel Arbeit macht, sich aber am Ende immer auszahlt und die Mittagspause am nächsten Tag auch nochmal zu einem Genuss werden lässt!

Kürzlich gab es also Tapas! Unter anderem mit folgenden drei Köstlichkeiten:
1. Pimientos de Padrón
2. Frittierte Sardellen (Herr Schnürschuh ist nämlich auf die Sardelle gekommen und frittiert wie wild Sardellen, sobald er welche auftreiben kann)
3. Gegrillter Oktopus auf Bohnensalat (mit mitgebrachten Schwarzaugenbohnen aus Kreta)

Pimientos de Padrón

Zutaten:
– Pimientos de Padrón
– Fleur de Sel
– Olivenöl

Zubereitung:
Pimientos waschen und sehr gut abtropfen lassen bzw. mit Küchenpapier trocken tupfen. Öl in eine große Pfanne (für die es einen Deckel gibt!)  geben und schön heiß werden lassen. Pimientos in die Pfanne geben, Deckel drauf und so lange von allen Seiten braten, bis die kleinen Paprika dunkel werden und Blasen werfen. Achtung: es spritzt wie verrückt! Zum Schluss nur noch mit Fleur de Sel bestreuen. Fertig. Lecker!

Frittierte Sardellen

Zutaten:
– frische Sardellen
– etwas Mehl
– Rapsöl zum Frittieren
– Salz
– Zitrone

Zubereitung:
Sardellen ausnehmen, den Kopf entfernen, unter fließend kaltem Wasser gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Mehl bestäuben. Ordentlich Öl (1-2 cm) in eine große Pfanne geben und heiß werden lassen. Das Öl hat dir richtige Temperatur erreicht, wenn Blasen an einem eingetauchten Holzstäbchen hochsteigen. Sardellen in die Pfanne geben und ca. 5 Min. braten, bis sie knusprig braun sind. Die frittierten Sardellen auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen und kurz vor dem Verzehr mit Zitronensaft beträufeln.

Bohnensalat mit gegrilltem Oktopus

Zutaten für 2 Personen:

Gegrillter Oktopus
– 1 Oktopus (ca. 1kg)
– 1 Lorbeerblatt
– Salz
– Olivenöl
– angedrückte Knoblauchzehe
– frische Kräuter nach Belieben
– Salz

Bohnensalat
– 1 Handvoll Bohnen (S: Schwarzaugenbohnen)
– 1 kleine Zwiebel
– 1-2 Stängel Petersilie
– 1-2 Stängel Dill
– 1-2 Tomaten
– 2-3 EL Olivenöl
– 1-2 EL Weißweinessig
– Salz, Pfeffer
– Zucker

Zubereitung:

Bohnensalat
Bohnen in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag einen Topf mit Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die Bohnen darin ca. 30 Min. weich kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Tomaten putzen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie und Dill hacken.

Alle Zutaten miteinander vermengen und mit Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Gegrillter Oktopus
Oktopus gründlich unter fließend kaltem Wasser waschen. Kopf und Kauwerkzeuge entfernen. Den Oktopus in einen Topf mit kaltem Wasser, 1 Lorbeerblatt und etwas Salz geben, auf den Herd stellen, Deckel drauf und bei mittlerer Stufe bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen. Herd ausschalten und auf der Herdplatte auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Oktopus aus dem Topf nehmen und die Haut unter fließend kaltem Wasser etwas abrubbeln. Trocken tupfen und die Tentakel abschneiden. Die Tentakel über Nacht in einer Mischung aus Olivenöl, frischen Kräutern und Knoblauch marinieren.

Am nächsten Tag die marinierten Tentakel auf dem Grill oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten grillen.

Den gegrillten Pulpo auf dem Bohnensalat anrichten, mit Salz bestreuen und sogleich servieren.

Lahmacun (Ottolenghi Style)

Lahmacun steht schon lange auf meiner Nachkochliste. Irgendwie wollt ich es jedoch ein bisschen aufpeppen. Da googelte ich einfach mal Lahmacun + Ottolenghi und siehe da – schon hab ich ein herrliches Rezept. Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis ich mir ein Kochbuch von Ottolenghi hole…

Das Ganze hat auf jeden Fall hervorragend geschmeckt!

Der Teig ist ganz anders als ein Pizza-Hefeteig – mit Ei, Milch und Öl. In dem Video sagt Ottolenghi dies sei so „seine Version“. Hat gut geschmeckt und ließ sich einwandfrei verarbeiten. Man kann aber auch ganz normalen Hefeteig machen.

Ein bisserl kompliziert war die Zutatenliste. Ich musste an einigen Stellen improvisieren! Macht aber doch irgendwie Spaß 😉
1- Milchpulver: So was habe ich nicht. Daher habe ich normale Milch verwendet und die Rezeptur entsprechend angepasst.
2 – „fast-action dried yeast“: Was ist das? Hefe mit Backhilfsmitteln? Neeee. Also einfach 10 g Frischhefe, entsprechend der Mehlmenge, genommen…
3 – Granatapfelsirup: auch nicht im Hause! Ebenfalls fruchtig und süß: Birno (siehe hier)!
4 – Sumach: ein rotes Gewürz, sorgt für die nötige Säure in vielen orientalischen Gerichten. Habe ich leider auch nicht und durch Essig ersetzt. Das muss ich jetzt unbedingt mal besorgen!

In den Salat habe ich noch Radieschensprossen und Granatapfelkerne gemogelt. Der war richtig köstlich – in der Zwischenzeit gab es ihn schon zum zweiten Mal.

Zutaten für 6 kleine Lahmacun:

Teig
– 125 g Mehl
– 1 TL Salz
– 10 g frische Hefe
– 1 TL Zucker
– 30 mL neutrales Öl
– 1 kleines Ei
– 25 mL Wasser, lauwarm
– 25 mL Milch, zimmerwarm
– Olivenöl

Belag
– 250 g Rinderhack
– 1 Zwiebel
– 1 TL Salz
– ½-1 TL Zimt
– ½-1 TL Piment
– ½-1 TL Chili
– 1 Bund frische Petersilie
– 1-2 TL Granatapfelsirup (S: Birno)
– 1 EL Sumach (S: Essig)
– 2 EL Tahini (Sesammus)
– 25 g Pinienkerne
– 2 EL Zitronensaft

Salat
– ½ Gurke
– 1 Handvoll Cocktailtomaten
– 5 Radieschen
– 1 kleine rote Zwiebel
– 1 Handvoll frische Petersilie
– 1 Handvoll Radieschensprossen
– 1 kleiner Granatapfel
– Zitronensaft
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Teig
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben und vermengen. In die Mitte eine Mulde machen und Öl, Ei, Milch und Hefe-Wasser hinzugeben und alles gut mit einer Küchenmaschine verquirlen. Eventuell noch etwas Mehl hinzufügen. Es sollte ein glatter, elastischer Teig entstehen. Teig zu einer Kugel formen, mit wenig Olivenöl einreiben und gut verschlossen an einem warmen Ort ca. 1 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Belag
Zwiebel schälen und fein hacken. Chili putzen und in feine Streifen schneiden. Petersilie grob hacken. Hackfleisch, Zwiebeln, Gewürze, Chili, Petersilie, Granatapfelsirup und Sumach in eine Schüssel geben, gut miteinander vermengen und bis zur Weiterverwendung abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 210 °C vorheizen. Mehrere Lagen Backpapier (ca. 20×20 cm) vorbereiten.

Teig aufteilen (je ca. 40 g) und Kugeln formen. Die Teigkugeln auf einer Arbeitsfläche rund ausrollen – ca. 2 mm dick und mit einem Durchmesser von ungefähr 15 cm. Auf beiden Seiten dünn mit Olivenöl einpinseln und zwischen zwei zurechtgeschnittenen Backpapierlagen legen. Turm bauen, abdecken und weitere 15 Min. gehen lassen.

Für den Salat zunächst die Gurke schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Cocktailtomaten halbieren oder vierteln. Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Radieschen ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Radieschensprossen gut waschen und abtropfen lassen. Granatapfelkerne heraus lösen. Petersilie grob hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken.

Schließlich die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, dünn mit Tahini bestreichen, Belag darauf geben, gut verteilen und leicht andrücken. Mit Pinienkernen bestreuen und in den Backofen schieben. 12 bis 15 Min. backen, bis der Boden goldbraun ist.

Lahmacun aus dem Backofen holen, etwas Salat oben drauf setzten und mit Zitronensaft beträufeln.

New England Clam Chowder

Herr Schnürschuh erzählt ja schon länger von dieser Muschelsuppe aus Neuengland. Auch mein Schwager, der ein paar Jahre in Boston lebte, schwärmte schon davon. Und letzte Woche wurde diese Suppe wieder Gesprächsthema. Mein Kollege, auch genannt Andrus, lebte ebenfalls eine Weile in Boston und lässt sich seither von seiner Freundin mit Clam Chowder bekochen. Nun wollte ich sie aber auch mal ausprobieren und hab gleich nach dem Rezept gefragt. Am Samstag gab’s also Muschelsuppe. Ganz schön deftig, aber lecker.

Zutaten für 2 Personen:

– 15 Venusmuscheln (in Neuengland nimmt man große Venusmuscheln, bei uns gibt es aber nur die kleinen Muscheln)
– 1 Bund frische Kräuter nach Wahl
– 1 Zwiebel
– 2 Stangen Sellerie
– 1 Karotte
– 1 Lorbeerblatt
– 15 g Speck
– 250 g Kartoffeln
– 100 mL Sahne
– 200 mL Milch
– 1 Bund frische Petersilie

Zubereitung:

Muscheln unter fließend kaltem Wasser gut putzen. Offene Muscheln oder Muscheln mit beschädigter Schale wegwerfen. 1/4 L Wasser, Kräuter und Muscheln in einen Topf geben und zum Kochen bringen. 10 Min. köcheln lassen. Abgießen und den Muschelsud auffangen. Kräuter entfernen, Muscheln aus der Schale holen und abkühlen lassen. Große Muscheln würde man noch halbieren oder dritteln. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, wegwerfen.

Zwiebel, Karotte und Kartoffeln schälen. Zwiebel fein hacken, Karotte, Sellerie und Sepck in kleine Würfel schneiden. Kartoffeln grob würfeln. Speckwürfelchen in einem Topf auslassen, herausnehmen und beiseite stellen. Die Zwiebeln im ausgelassenen Fett glasig dünsten. Karotten-, Sellerie- und Kartoffelwürfel zugeben und 1-2 Min. mitbraten. Mit dem Muschelsud ablöschen. Sahne, Milch und Lorbeerblatt zugeben, aufkochen und das Ganze bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Gemüsewürfel weich sind. Lorbeerblatt entfernen, 1-2 EL Gemüsewürfelchen rausnehmen und kurz beiseite stellen. Die Suppe fein pürieren, bei Bedarf die Konsistenz mit etwas Wasser anpassen, sie sollte sämig sein.

Beiseitegelegte Muscheln, Speck- und Gemüsewürfel in die Suppe geben. Aufkochen und ein paar Min. köcheln lassen. In der Zwischenzeit Petersilie waschen und fein hacken.

Muschelsuppe in die Teller füllen und mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen. Mit Weißbrot servieren.

Kürbisquiche

Diese Quiche von Johann Lafer mag ich sehr gerne! Sie ist schön aufwendig – kneten, schnippeln, raspeln, rühren, rollen, backen,… – schmeckt lecker und man kann sie am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmen und mit den Fingern essen!

                             

Zutaten:

Teig
– 130 g Butter, zimmerwarm
– 250 g Mehl
– 1 Ei
– 1 EL Weißweinessig
– 1 TL Salz

Füllung
– 400 g Kürbis
– 2 Zwiebeln
– 100 g Speck
– 1 EL Butter
– 120 g Emmentaler (S: Bergkäse)
– 250 g 
Crème fraîche
– 3 Eier
– Salz, Pfeffer
– Muskatnuss
– 2-3 Stängel Petersilie
– 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung:

Butter würfeln, Mehl darüber streuen und mit den Fingern zu Streuseln kneten. Ei, Weißweinessig und Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 h kühl stellen.

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Speck ebenso. Kürbis schälen und grob raspeln. Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel- und Speckwürfelchen darin anbraten. Von der Herdplatte ziehen.

Petersilie fein hacken, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und den Käse reiben. Schließlich alles miteinander vermengen – Käse, Crème fraîche, Eier, Kürbis, Zwiebel-Speck-Mischung, Petersilie und Schnittlauch. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und am besten zwischen Frischhaltefolie rund (∅ ~36 cm) ausrollen, etwa 3 mm dick. Den Teig vorsichtig in eine mit Butter ausgepinselte Springform (∅ ~28 cm) überführen, Rand formen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Kürbisfüllung auf den Teig geben und die Quiche in den Backofen schieben. Auf unterster Schiene ca. 40 Min. backen, bis eine goldbraune Kruste entstanden ist. Lauwarm genießen. Dazu passt Salat.

Fisch mit Chili-Tomaten-Soße

Kürzlich war schnelle Küche gefragt! Wir wollten Fisch, aber nicht schon wieder mit Kartoffeln – eher gemüsig, mediterran. Deshalb griff ich kurzerhand nach Donna Hays Buch Schnelle Küche mit Stil und blätterte durch die Fischrezepte. Das passende Rezept war gleich gefunden und wir holten uns zwei leckere Fischfilets vom Fischhändler. Ein kurzer Blick auf die Fischtheke und die Wahl war getroffen: ein Filet vom Red Snapper und eins vom Petersfisch – beides Wildfang.

Das Gericht ging ruckizucki und schmeckte sehr gut – in erster Linie natürlich dank Herrn Schnürschuhs Mega-Fischbrater-Talent!

Zutaten für 2 Personen:

– Olivenöl
– 2 Fischfilets (wir hatten Red Snapper und Petersfisch)
– 1 Schalotte
– 2-3 Chilis
– 3-4 Tomaten
– ½ TL Abrieb einer Bio-Zitrone
– 1 EL frische Petersilie
– Salz, Pfeffer
– 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Schalotte schälen, Chilis entkernen und Beides in feine Ringe schneiden. Tomaten in kleine Spalten schneiden. Fischfilets unter fließend kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und rundherum salzen.

Backofen auf 80 °C vorheizen. Eine Platte und die Teller darin vorwärmen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten. Zwiebeln herausnehmen und beiseite stellen. Nun die beiden Fischfilets in die Pfanne geben und ca. 8 Minuten (je nach Dicke) bei mittlerer Temperatur auf der Hautseite anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf der vorgewärmten Platte im Backofen warm halten.

Zwiebel wieder zurück in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Tomaten, Zitronenschale und Chili hinzufügen und in ca. 3 Min. weich garen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

Ein Bett aus Chili-Tomaten-Soße auf dem vorgewärmten Teller bereiten, die Fischfilets darauf setzen und servieren.

Artischocken-Risotto

Am Wochenende bereiteten wir uns, mit den am Markt ergatterten Artischocken, ein Risotto zu. Risotto, mit anständigem Risottoreis, schmeckt einfach immer!
Ein Spargelrisotto ist eigentlich auch noch geplant für die nächsten Tage…

Zutaten für 2 Personen:

– 5 Artischocken
– 1 Schüssel mit Zitronenwasser
– 150 g Risottoreis
– Olivenöl
– 1 Schalotte
– 1 Schuss Weißwein
– 500 mL heiße Gemüsebrühe
– 1 Handvoll frisch geriebenen Parmesan
– 1 Stück Butter
– Salz, Pfeffer
– frische Petersilie

Zubereitung:

Schalotte schälen und fein würfeln. Artischocken rüsten. Die Artischockenböden sofort in Zitronenwasser geben, damit sie nicht braun werden. Das „Artischocken rüsten“ macht bei uns immer Herr Schnürschuh. Zum Lernen haben wir uns ein paar Videos auf YouTube angeschaut. Das hilft sehr und inzwischen klappt es richtig gut. Die Artischocken dann erst kurz bevor sie in das Risotto kommen in grobe Stücke schneiden.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotten darin anschwitzen. Risottoreis dazugeben und glasig dünsten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und diesen komplett einkochen lassen. 1 Kelle Gemüsebrühe zugießen und unter ständigem Rühren bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis nichts mehr von der Flüssigkeit übrig ist. Dann wieder eine Kelle Gemüsebrühe zugeben, köcheln, rühren, usw. Das Ganze dauert ca. 20 bis 25 Min. Die letzten 15 Min. die Artischockenstücke zum Risotto geben.

Am Ende sollte keine Flüssigkeit mehr übrig und der Risottoreis gar, aber bissfest sein. Dann den Topf vom Herd ziehen, Parmesan und Butter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.