Spargellasagne

Solange es Spargel gibt, muss ich einfach zulangen! Natürlich gibt es zu aller erst immer den Klassiker: weißer Spargel, gekocht, mit brauner Butter oder Soße Hollandaise, dazu Kochschinken oder Schweinefilet und Petersilienkartoffeln.

Danach darf experimentiert werden – Spargel in der Pasta, als Salat, Spargelrisotto, usw. Es gibt so viele leckere Spargelrezepte!

Mein letztes Spargelgericht hatte ich mit gemischten Gefühlen ausgewählt – passt das denn? Wird es Herrn Schnürschuh schmecken? Aaaaber das Rezept ist von Herrn Lafer und da geht niemals was schief!

Also ab zum Markt, es braucht ja nicht viel – Spargel grün/weiß, Kerbel, Zitrone. Die Zubereitung ist einfach und macht Spaß. Da ich keine Stärke da hatte, habe ich die Soße zur Béchamelsoße umfunktioniert, ist ja auch irgendwie mehr „original“.

Meine Zweifel waren absolut unbegründet, Herr Schnürschuh hat dieses Gericht als das beste Spargelgericht überhaupt gekrönt. Was für eine schöne Überraschung!

Spargellasagne

Zutaten für eine kleine Form:

– 6 Stangen grüner Spargel
– 6 Stangen weißer Spargel
– 1-2 Frühlingszwiebel
– 50 g Butter
– 75 mL Sahne
– 100 mL Gemüsebrühe
– 2-3 EL Mehl
– ½ unbehandelte Zitrone
– ½ Bund Kerbel
– 50 g geriebener Parmesan
– 50 g roher Schinken (S: Speck)
– Lasagneplatten
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Spargel schälen – beim weißen Spargel die ganzen Stangen ordentlich schälen – beim grünen Spargel reicht das untere Ende. Die unteren holzigen Enden abschneiden.

Spargel dämpfen – zunächst den weißen Spargel für 5-8 Min. – dann kommt der grüne für weitere 5 Min. hinzu. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 25 g Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzugeben und unter Rühren anschwitzen lassen. Vom Herd ziehen und mit einem Schneebesen nach und nach die Sahne unterrühren. Vorsichtig, damit sich keine Klümpchen bilden. Anschließend die Gemüsebrühe unterrühren. Wieder auf den Herd geben und langsam unter Rühren zum Kochen bringen. Ca. 15 Min. köcheln lassen. Ist die Soße zu dick, einfach noch etwas Sahne oder Brühe unterrühren.

Zitrone waschen. Schale abreiben, Saft auspressen. Kerbel hacken. Zitronenschale, -saft, Kerbel und 25 g Parmesan unter die Soße rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Aufflaufform mit 25 g Butter ausstreichen. Schinken in feine Streifen schneiden. Den Boden mit Lasagneblätter bedecken. Spargelstangen im Muster grün/weiß darauflegen. Längs oder quer, wie man mag. Mit der Hälfte der Kerbelsoße bedecken, mit dem Schinken bestreuen und eine weitere Lage Lasagneblätter darauf geben. Die restliche Kerbelsoße darüber gießen. Gleichmäßig mit dem restlichen Parmesan bestreuen. In den Backofen schieben und 40-50 Min. backen.

Voilà!

Spargellasagne

Basilikumgnocchi, weiße Bohnen und Tomaten

Lafer geht einfach immer! Seine Kürbisgnocchi waren schon ein voller Erfolg. Diesmal wurden die Basilikumgnocchi ausprobiert. Genauso lecker! Toll, auch mit den weißen Bohnen! Die Bohnen musste ich leider aus der Dose nehmen. Blöd, eigentlich habe ich weiße Bohnen da, aber ich bin eine spontane Köchin und da haut das mit dem – am Vortag einweichen – immer nicht hin!

Das Rezept, er nennt sie Olivengnocchi, habe ich auf Lafers Homepage gefunden und bei Micha, die auch gerne mal lafermäßig unterwegs ist.

Zutaten für eine große Portion Gnocchi (haben die Hälfte eingefroren) und eine normale Portion Soße:

Gnocchi
– 500 g mehligkochende Kartoffeln
– 2 Töpfe Basilikum (S: 2 Bund)
– 200 g Ricotta
– 200 g Mehl
– 2 Eigelbe
– 50 g frisch geriebener Parmesan
– Salz
– Muskatnuss

Soße
– 200 g getrocknete weiße Bohnen (S: eine Dose)
– 1 rote Zwiebel
– 4 EL Olivenöl
– 300 g Datteltomaten
– 2 EL Balsamico bianco
– 3-4 Stängel Basilikum
– Parmesan, gehobelt
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die weißen Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und in reichlich Wasser weichkochen. Abgießen und abkühlen lassen. (Ich habe einfach eine Dose weiße Bohnen gekauft. Diese in einen Sieb geben, kurz unter fließendem Wasser säubern und gut abtropfen lassen.)

Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser knapp bedecken, auf den Herd stellen, zum Kochen bringen und weich kochen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen und noch heiß schälen. Zwei mal durch die Kartoffelpresse drücken.

Basilikumblätter abzupfen und mit dem Ricotta fein pürieren.

Eine große Schüssel parat stellen. Durchgepresste Kartoffeln, Basilikum-Ricotta, Eigelbe, Mehl und Parmesan hinein geben, mit frisch geriebener Muskatnuss und Salz würzen und zu einer homogenen Masse verkneten.

Die Masse in 4 oder 6 Teile teilen. Auf bemehlter Arbeitsfläche mit den Händen zu gleichmäßigen, ca. 2 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Diese zwischen den Händen zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier bestücktes Backblech legen. Dort mit einer Gabel durch leichten Druck „anrollen“, so dass ein ovales Gnocchi mit den typischen Rillen entsteht.

Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Den Teil der Gnocchi, der direkt verspeist werden soll, sanft ins kochende Wasser gleiten lassen und so lange kochen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Den Rest kann man wunderbar einfrieren. Einfach mitsamt dem Backpapier auf ein großes Brettl legen und in den Tiefkühler geben. Später können die gefrorenen Gnocchi in eine Gefriertüte oder -box überführt werden, ohne dass sie zusammenkleben.

Für die Soße die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Tomaten halbieren.

1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Tomaten, Gnocchi und Bohnen zugeben und ein paar Minuten anbraten. Vom Herd ziehen, Balsamico Bianco, restliches Olivenöl und frisch gehacktes Basilikum unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf großen Pastatellern anrichten und mit Parmesan bestreuen.

Schmeckt warm oder kalt!

Basilikumgnocchi

Bärlauch-Carbonara

Grau – kalt – grau – kalt… Man möchte ja nicht immer rummeckern, doch die Sehnsucht nach den ersten Sonnenstrahlen, Frühlingsduft und Vogelgezwitscher steigt. Wenigstens auf den Bärlauch kann man sich verlassen. Der sprießt und gedeiht schon fröhlich am Ufer der Reuss und wir deckten uns für das erste Bärlauchgericht des Jahres ein. Aber was sollte ich daraus machen? Ein paar Ideen hätte ich schon:

Da nach der Arbeit dann aber nicht allzu viel Zeit mehr war, habe ich mich für die Bärlauch-Cabonara, gesehen bei new kitch on the blog, entschieden. Sehr gute Wahl!

Zutaten für 2 Personen:

– Tagliatelle
– Olivenöl
– 1 Schalotte
– 1 Bund Bärlauch
– 2 Eigelb
– 100 mL Sahne
– 80 g Parmaschinken
– Salz, Pfeffer
– 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan

Zubereitung: 

Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die darin Tagliatelle al dente kochen.

In der Zwischenzeit den Bärlauch gut waschen, trocknen und grob zerkleinern. Sahne einmal aufkochen lassen, vom Herd ziehen, Bärlauch zugeben und mit einem Pürierstab unter die Sahne mixen. Parmaschinken in Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein hacken. Eigelbe zur Bärlauch-Sahne geben und mit einer Gabel verquirlen.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind eine große Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig braten. Parmaschinken unterrühren. Tagliatelle abgießen und „tropfend nass“ zusammen mit der Bärlauch-Sahne-Eigelb-Mischung in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, heiß werden lassen und vom Herd ziehen. Das Ei darf nicht stocken.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf vorgewärmten Pastatellern anrichten und mit dem Parmesan garnieren.

Mohnpesto

… wer hätte gedacht, dass Herr Schnürschuh einfach „Hört sich gut an, mach‘ ma!“ sagen würden, nachdem ich ihm vorgeschlagen habe, mal was ganz anderes mit dem Österreichischen Mohn anzustellen. Hab ich doch bei Sylvia von Rock the kitchen! ein interessantes Rezept für Mohnpesto entdeckt! Ja, wenn das so ist… Gleich am nächsten Tag habe ich Sylvias Mohnpesto eins zu eins nachgekocht.

Fazit: Genial. Schmeckt mindestens so gut wie der Klassiker Pesto alla genovese. Gibt’s jetzt öfter.

Zutaten für 1 Glas (ca. 200 mL):

– 80 g Mohn, gemahlen
– ½ Knoblauchzehe
– 40 g Parmesan
– 1 kleine Chilischote
– 1 EL Pinienkerne
– 60 mL bestes Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mohn mit Hilfe einer Mohnmühle (z.B. von Jupiter) quetschen. Knoblauch schälen. Parmesan reiben. Chilischote entkernen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen.

Alle Zutaten zu einer cremigen, nicht zu feinen Masse vermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. An frisch gekochter Pasta genießen!

Zur Aufbewahrung in ein sauberes Glas füllen, mit Olivenöl überdecken und in den Kühlschrank stellen.

 

Mangold-Lasagne

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt etwas mit Mangold zu machen. Der hat Saison und läuft mir zur Zeit immer über den Weg. Also stöberte ich mich durch die Bloggerwelt und fand dieses herrliche Rezept von Moey’s Kitchen. Hört sich zwar nicht spektakulär an, schmeckt aber fantastisch, eine der besten Lasagne seit Langem!

Zutaten für 1 kleine Form:

– Lasagneblätter
– Béchamelsoße (siehe Mordswaffen, mit Sahne)
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 3-4 Mangoldblätter
– Butter
– Muskatnuss
– Salz, Pfeffer
– eine Handvoll frisch geriebener Parmesan
– ½ Mozzarellakugel

Zubereitung:

Béchamelsoße zubereiten (siehe Mordswaffen).
Maja von Moey’s Kitchen hat die Béchamelsoße in Ihrem Rezept mit 1/3 Sahne und 2/3 Milch gemacht. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren – Kalorien hin oder her! Und ich habe es nicht bereut, so wird die Soße noch einen Ticken cremiger und g’schmackiger.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Mangoldstiele klein schneiden, waschen und gut trocken schleudern. Mangoldblätter der Länge nach dritteln, aufeinanderlegen und quer in Streifen schneiden, ebenfalls gründlich waschen und trocken schleudern.

Ein Stückchen Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Mangoldstiele zugeben und mitbraten. Anschließend die Mangoldblätter mit in die Pfanne geben, zusammenfallen lassen und ein paar Minuten mit dünsten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und vom Herd ziehen.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Auflaufform mit Butter auspinseln und die Lasagne von unten nach oben folgendermaßen einschichten:
– ein Viertel Béchamelsoße
– eine Lage Lasagneblätter
– die Hälfte des Mangoldgemüses
– ein weiteres Viertel Béchamelsoße
– eine Lage Lasagneblätter
– das restliche Mangoldgemüse
– das nächste Viertel Béchamelsoße
– eine Lage Lasagneblätter
– restliche Béchamelsoße

Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf der Lasagne verteilen, mit dem frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Die Lasagne in den Backofen schieben und auf der mittleren Schiene 35-40 Min. backen. Die letzten paar Minuten den Grill zuschalten, so dass eine schöne goldgelbe Kruste entsteht.

Kürbisrisotto mit Chorizo

Am besten schmeckt einfach immer Resteverwertung! Diverse Zutaten schlummern in Kühlschrank, Gefrierschrank oder irgendwelchen Schubladen und müssen verwertet werden. Letzte Woche zum Beispiel waren da Kürbis und Chorizo.

Fräulein Schnürschuh tippt also die Begriffe in eine Suchmaschine ein, natürlich gefolgt von dem Wort Kochblog. Vielleicht auch schon mit einer Idee im Kopf, mindestens aber mit gewissen tagesabhängigen Gelüsten gewappnet! Und schnell ist ein passendes Rezept gefunden – meinst auch in Kombination mit einem neuen, tollen Kochblog – und die Zutaten sind verwertet.

Dieses Rezept habe ich in Julianes Blog Schöner Tag noch gefunden.

Zutaten für 2 Personen:

– Olivenöl
– 1 Schalotte
– 150 g Risottoreis
– 1 Schuss Weißwein
– ca. 750 mL Gemüsebrühe
– 150 g Kürbis
– 80 g Chorizo (hab‘ bisserl weniger genommen)
– Salbeiblätter
– 30 g frisch geriebener Parmesan
– 1-2 EL Butter
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. Kürbis entkernen, schälen und ca. 2/3 davon grob raspeln. Gemüsebrühe aufsetzen (sie soll immer schön heiß sein).

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig schwitzen. Risotto zugeben und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und mit einer Kelle Gemüsebrühe auffüllen. Bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren solange köcheln lassen, bis fast keine Brühe mehr übrig ist. Geraspelten Kürbis unterrühren. Dann eine weitere Kelle Gemüsebrühe zugeben und wieder bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren köcheln, bis fast keine Flüssigkeit mehr übrig ist. Das Ganze solange wiederholen, bis der Reis gar ist, aber noch Biss hat.

In der Zwischenzeit die Chorizo in feine Scheiben schneiden und den restlichen Kürbis in mundgerechte Scheiben schneiden. Chorizo, Kürbis und Salbeiblätter in eine Pfanne geben und in wenig Olivenöl von jeder Seite ca. 2 Min. braten.

Zuletzt Parmesan sowie Butter unter den Reis rühren und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Risotto in tiefe Teller füllen und mit Chorizo, Kürbis und Salbeiblättern garnieren.

Spargelrisotto

Wie versprochen, hier die (leider) letzte Spargelschlemmerei des Jahres!

Zutaten für 2 Personen:

– 1 Bund grüner Spargel
– ½ TL Zucker
– Olivenöl
– 100 g Risottoreis
– 1 kleine Schalotte
– Weißwein
– 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan
– 1 EL kalte Butter
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Spargel im unteren Drittel schälen. Die holzigen Enden abschneiden und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, zuckern und den Spargel darin 5-7 Min. kochen (die Spitzen 1-2 Min. später zugeben). Der Spargel soll noch bissfest sein. Spargelstücke mit einer Schaumkelle herausholen und kalt abschrecken. Den Spargelsud aufheben und warm halten.

  

Schalotten schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin anschwitzen. Risottoreis dazugeben und glasig dünsten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und diesen komplett einkochen lassen. 1 Kelle Spargelfond zugießen und unter ständigem Rühren bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis nichts mehr von der Flüssigkeit übrig ist. Dann wieder eine Kelle Fond zugeben, köcheln, rühren, usw. Das Ganze dauert ca. 20 bis 25 Min. Die letzten 2-3 Min. die Spargelstücke zum Risotto geben. Am Ende sollte keine Flüssigkeit mehr übrig und der Risottoreis gar, aber bissfest sein.

Sobald das Risotto gar ist, den Topf vom Herd ziehen und Butter sowie Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf vorgewärmten Tellern anrichten!

Lasagne

Obwohl es bei uns regelmäßig Lasagne gibt, habe ich sie bisher noch nicht verbloggt. Nun endlich darf sich der italienische Klassiker zeigen!

Ich liebe Lasagne-Kochen! Es geht wie von alleine und versetzt mich in den Zustand absoluter Entspannung. Jedes Mal versuche ich die Lasagne noch ein klein wenig zu optimieren und scheue keine Töpfe und Pfannen. Diese Variante nun – mit Herrn Schnürschuhs selbstgemachten Nudelplatten – scheint wirklich perfekt zu sein…

 
  

Zutaten für eine Form mit 28x17cm:

Hackfleischsoße
– 1 TL Puderzucker
– 1 TL Tomatenmark
– ca. 400 mL Tomatenpüree
– Öl
– 250 g Rinderhackfleisch
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Karotte
– 1 kleine Selleriestange
– Zucker
– Salz, Pfeffer
– frisches Basilikum

Béchamelsoße
(siehe Mordswaffen)

Nudelteig
– 150 g Mehl
– 1 Ei
– 2-3 EL Olivenöl
– 2-3 EL Wasser
– Salz

Sonstiges
– 1 gutes Stück Parmesan
– ca. ½ Kugel Büffelmozzarella

Zubereitung:

Für den Nudelteig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1h ruhen lassen. Anschließend mit Hilfe der Nudelmaschine dünne Bahnen produzieren und entsprechend der Auflaufform in Rechtecke schneiden.

Für die Hackfleischsoße Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotte und Sellerie putzen und in kleine Würfel schneiden.

Puderzucker in den Topf streuen und bei mittlerer Hitze langsam karamellisieren lassen. Topf vom Herd ziehen und Tomatenmark unterrühren. Topf wieder auf die Herdplatte stellen, Tomatenmark leicht angehen lassen und sogleich mit Rotwein ablöschen. Sobald der Rotwein komplett einreduziert ist, das Tomatenpüree zugeben und das Ganze auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Zwiebel zugeben und glasig werden lassen. Knoblauch, Sellerie und Karotten zugeben und mitanbraten. So bekommt das Gemüse leichte Röstaromen und kann dann zu der Tomatensoße in den Topf.

Anschließend wieder etwas Öl in die Pfanne geben, heiß werden lassen und das Hackfleisch darin anbraten, bis es krümelig wird und anfängt zu bräunen. Dann ebenfalls zu der Tomatensoße in den Topf geben.

Die Tomatensoße eine Stunde oder länger bei niedrigster Temperatur köcheln lassen. Am Ende mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und frisch gehacktes Basilikum unterrühren.

Währenddessen die Béchamelsoße (siehe Mordswaffen) zubereiten. Parmesan reiben und Mozzarella in Scheiben schneiden. Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Form mit wenig flüssiger Butter auspinseln.

Nun kann die Lasagne gestapelt werden. Auf dem Boden eine Kelle Hackfleischsoße verstreichen und ein paar Kleckse Béchamelsoße darauf geben. Mit den selbst gebastelten Nudelplatten belegen. Erneut eine Schicht mit Hackfleischsoße und wenig Béchamelsoße machen und mit Lasagneblättern belegen, usw., bis alle Zutaten verbraucht sind. Die letzte Schicht soll rein aus Béchamelsoße bestehen! Mit den Mozzarellascheiben belegen, dem Parmesan bestreuen und für ca. 20 Min. in den Backofen geben. Die letzten 5 Min. den Grill zuschalten, bis die Oberfläche goldgelb ist.

Die fertige Lasagne aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren.

Huhn mit Parmesankruste

Donna Hay die Zweite! Das Kochbuch der Australierin (Schnelle Küche mit Stil) lag immer noch herum und verführte uns zu diesem einfachen, schnellen und köstlichen Gericht!

  

Zutaten für 2 Personen:

– 2 Hühnerbrustfilets
– 2 Eiweiße
– ca. 100 g Parmesan
– 1 Zucchini
– 2-3 Knoblauchzehen
– Rapsöl
– Olivenöl
– Chilisalz
– Pfeffer

Zubereitung: 

Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine Pfanne (am besten wäre eine Grillpfanne) mit Rapsöl einreiben.

Knoblauchzehen schälen und halbieren. Die Zucchini in ca. 0.5 cm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne, zusammen mit den Knoblauchzehen, von beiden Seiten anbraten. Mit Olivenöl beträufeln und mit Chilisalz würzen. Auf auf einem Teller anrichten. Die Knoblauchzehen entsorgen.

Eiweiße in eine Schüssel geben und gut verrühren. Parmesan reiben und zusammen mit einer guten Portion frisch gemahlenem Pfeffer in einen großen, tiefen Teller geben. Die Hühnerbrüste unter fließend kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Nun nacheinander das Fleisch zuerst durch das Eiweiß ziehen, anschließend im Parmesan wenden und diesen leicht andrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200 °C ca. 20 Min. backen, bis die Parmesankruste goldgelb ist.

Die knusprigen Hühnerbrüste in Scheiben schneiden und auf dem Zucchinibett platzieren. Dazu gab es Rucola-Tomaten-Salat!

Artischocken-Risotto

Am Wochenende bereiteten wir uns, mit den am Markt ergatterten Artischocken, ein Risotto zu. Risotto, mit anständigem Risottoreis, schmeckt einfach immer!
Ein Spargelrisotto ist eigentlich auch noch geplant für die nächsten Tage…

Zutaten für 2 Personen:

– 5 Artischocken
– 1 Schüssel mit Zitronenwasser
– 150 g Risottoreis
– Olivenöl
– 1 Schalotte
– 1 Schuss Weißwein
– 500 mL heiße Gemüsebrühe
– 1 Handvoll frisch geriebenen Parmesan
– 1 Stück Butter
– Salz, Pfeffer
– frische Petersilie

Zubereitung:

Schalotte schälen und fein würfeln. Artischocken rüsten. Die Artischockenböden sofort in Zitronenwasser geben, damit sie nicht braun werden. Das „Artischocken rüsten“ macht bei uns immer Herr Schnürschuh. Zum Lernen haben wir uns ein paar Videos auf YouTube angeschaut. Das hilft sehr und inzwischen klappt es richtig gut. Die Artischocken dann erst kurz bevor sie in das Risotto kommen in grobe Stücke schneiden.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotten darin anschwitzen. Risottoreis dazugeben und glasig dünsten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und diesen komplett einkochen lassen. 1 Kelle Gemüsebrühe zugießen und unter ständigem Rühren bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis nichts mehr von der Flüssigkeit übrig ist. Dann wieder eine Kelle Gemüsebrühe zugeben, köcheln, rühren, usw. Das Ganze dauert ca. 20 bis 25 Min. Die letzten 15 Min. die Artischockenstücke zum Risotto geben.

Am Ende sollte keine Flüssigkeit mehr übrig und der Risottoreis gar, aber bissfest sein. Dann den Topf vom Herd ziehen, Parmesan und Butter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.