Bärlauch-Carbonara

Grau – kalt – grau – kalt… Man möchte ja nicht immer rummeckern, doch die Sehnsucht nach den ersten Sonnenstrahlen, Frühlingsduft und Vogelgezwitscher steigt. Wenigstens auf den Bärlauch kann man sich verlassen. Der sprießt und gedeiht schon fröhlich am Ufer der Reuss und wir deckten uns für das erste Bärlauchgericht des Jahres ein. Aber was sollte ich daraus machen? Ein paar Ideen hätte ich schon:

Da nach der Arbeit dann aber nicht allzu viel Zeit mehr war, habe ich mich für die Bärlauch-Cabonara, gesehen bei new kitch on the blog, entschieden. Sehr gute Wahl!

Zutaten für 2 Personen:

– Tagliatelle
– Olivenöl
– 1 Schalotte
– 1 Bund Bärlauch
– 2 Eigelb
– 100 mL Sahne
– 80 g Parmaschinken
– Salz, Pfeffer
– 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan

Zubereitung: 

Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die darin Tagliatelle al dente kochen.

In der Zwischenzeit den Bärlauch gut waschen, trocknen und grob zerkleinern. Sahne einmal aufkochen lassen, vom Herd ziehen, Bärlauch zugeben und mit einem Pürierstab unter die Sahne mixen. Parmaschinken in Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein hacken. Eigelbe zur Bärlauch-Sahne geben und mit einer Gabel verquirlen.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind eine große Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig braten. Parmaschinken unterrühren. Tagliatelle abgießen und „tropfend nass“ zusammen mit der Bärlauch-Sahne-Eigelb-Mischung in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, heiß werden lassen und vom Herd ziehen. Das Ei darf nicht stocken.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf vorgewärmten Pastatellern anrichten und mit dem Parmesan garnieren.

Pouletröllchen mit Meerrettich, Sherrysoße und Reis

Freitag und Samstag waren Herrn Schnürschuhs Eltern zu Besuch in Graz. Herr Schnürschuh hatte also keinen Kopf für die Essenswahl und ich bekam für die Pouletröllchen mit Meerrettich und Sherrysoße auch sogleich ein OK!

Am Sonntag ging’s dann aber los. Herr Schnürschuh reagierte äußerst skeptisch auf frischen Meerrettich, hätte beim Reiben am liebsten Handschuhe und eine Atemmaske getragen. Auch beim Röllchenbauen brummte er immerzu vor sich her! Weiß der Teufel warum…

Schließlich war der Meerrettich aber schön mild und passte hervorragend mit dem Parmaschinken und dem Salbei. Es schmeckte uns Beiden super.
Ein perfektes Sonntagsessen – wie alle Gerichte aus Frau Wildeisens Kochbuch!

Zutaten für 2 Personen:

Pouletröllchen
– Öl
– 2 Hühnerbrüstchen
– Rohschinken, dünn aufgeschnitten
– 4 TL frisch geriebener Meerrettich (oder aus dem Glas)
– frischer Salbei

Soße
– 100 mL Sherry
– 200 mL Sahne
– 1 EL frisch geriebener Meerrettich (ersatzweise aus dem Glas)
– Salz, Pfeffer
– Zitronensaft

Zubereitung:

Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Teller und eine Platte für’s Fleisch darin vorwärmen.

Die Hühnerbrüstchen waagrecht aufschneiden und zwischen Frischhaltfolie schön dünn klopfen. Die Schnitzel anschließend mit Meerrettich bestreichen, mit einer Scheibe Rohschinken und 1-2 Salbeiblätter belegen und straff einrollen. 1-2 Salbeiblätter auf den Verschluss legen und mit Zahnstochern feststecken.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Röllchen darin kurz von allen Seiten scharf anbraten. In den Backofen auf die vorgewärmte Platte legen und 40 Min. darin garen. Die letzten 5 Min. bei aufsteigender Hitze (Ofen auf 230 °C hochschalten) Temperatur annehmen lassen.

In der Zwischenzeit die Soße zubereiten. Dafür den Bratensatz mit Sherry ablöschen und diesen zur Hälfte einkochen lassen. Die Sahne unterrühren und bei niedriger Temperatur leicht köcheln lassen, bis die Sahne leicht bindet. Kurz vor dem Servieren nochmal aufkochen, Meerrettich unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Röllchen mit der Soße auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu gab es Reis.

Cordon Bleu – etwas aufgemöbelt

Herr Schnürschuh wünschte sich für Sonntag Cordon Bleu – etwas aufgemöbelt. Im Prinzip ein ganz normales Cordon Bleu, jedoch mit mildem Greyerzer (oder Le Gruyère) und Parmaschinken statt Gouda und Kochschinken. Knusprig heraus gebraten in Egle Brat-Öl mit Buttergeschmack (zum braten sehr gut geeignet und ein bisschen gesünder als Butterschmalz).

Dazu gab’s Kartoffelgratin und Gemüse.