Mezze-Abend No.2

Ich habe es bestimmt schon zig mal erwähnt. Ich l i e b e Mezze. Es gibt nichts Schöneres als einen Tisch voller verschiedener Schüsselchen, wo man sich überall genüsslich etwas heraus stibitzen kann. Dabei ist alles möglich – Salat, Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Mus/Püree, Frittiertes, Brot, … und dies mit orientalischen Aromen, Gewürzen und Kräutern – Minze, Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Piment, Zimt, Zitrone, Granatapfel, … Einfach fantastisch!

Vor kurzem besuchten uns Herr Schnürschuhs Bruder und dessen Freundin. Die Gelegenheit für mich! Ich nahm mir einen Tag frei und schnippelte, kochte, buk, brutzelte. Welch eine Freude. Ich hoffe die beiden haben die Mezzetafel genauso genossen wie wir!

Hierzu gibt es diesmal einen großen Monsterblogeintrag mit allen Rezepten des Abends. Leider hab ich für einige Gerichte keine Bilder, aber die werden nachgetragen.

Mezzeabend
–       Hummus mit Kawarma
–       Baba Ghanoush
–       Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern
–       Orientalischer Salat
–       Marinierte Auberginen
–       Marinierte Möhren
–       Fladenbrot
–       Pistazien Crème brûlée

Mein Standardwerk für Mezze ist das Kochbuch Jerusalem von Ottolenghi. Trend hin oder her, es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Das ganze Buch ist vollgeklebt mit „Einmerkerln“, es gibt fast kein Gericht, welches ich nicht gern ausprobieren möchte und alle bisher erprobten sind einwandfrei gelungen und haben fantastisch geschmeckt. Es folgt noch eine Liste mit bereits für lecker befunden Gerichten aus dem Buch und eine mit Gerichten, die ich gerne als Nächstes ausprobieren möchte.

Viele tolle Rezepte gibt es natürlich noch bei den Bloggerkollegen im Netz. Zudem besitze ich noch das Kochbuch Veggiestan von Sally Butcher, woraus ich auch schon leckere orientalische Köstlichkeiten gekocht habe (z.B. hier).

Wichtig, für eine tolle Mezzetafel, ist viel, viel Zeit. Für eine Handvoll Schüsselchen braucht man schon mal einen ganzen Tag. Doch es lohnt sich!

Leckere Rezepte aus Jerusalem:
– Na’amas Fattoush
– Würzige Kichererbsen mit buntem Salat
– Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen (Blogbuster)
– Tabbouleh
– Sabih
– Mejadra
– Couscous mit Tomate & Zwiebel
– Fisch-Kebabs mit Auberginenpüree

Todo Rezepte aus Jerusalem:
– Butternusskürbis mit Tahini- Sauce & Zatar
– Bohnen-Paprika-Salat
– Kohlrabisalat
– Auberginen mit Chermoula, Bulgur & Joghurt
– A’ja (Brotfrikadellen)
– Würziger Möhrensalat
– Falafel
– Auberginensuppe mit Mograbieh (woher krieg ich nur diese großen Couscouskügelchen… )
– Fleischbällchen (muss noch eine Quelle für gutes Lammhackfleisch auftun…)
– Fischfrikadellen in Tomatensoße
– Sfiha oder Lahm Bi’ajeen
– …


Hummus

Es hat ein paar Anläufe gedauert, bis der Hummus so wurde, wie wir es uns vorgestellt haben. Doch dank der Tipps unseres libanesischen Kollegens Mohamad sowie guter Zutaten klappt es inzwischen einwandfrei. Die Zubereitung ist zwar ein bisserl (!) aufwändig, aber es lohnt sich! Das Zeug schmeckt so so so gut, einfach zum reinlegen!

Das Grundrezept lieferte uns Ottolenghi (Jerusalem). Ich modifiziere es nur leicht ab, indem weniger Knoblauch verwende und diesen vorher anbrate, da ich rohen Knoblauch nicht so gut vertrage. Außerdem benutze ich etwas weniger Tahini und meist braucht es mehr eiskaltes Wasser und Zitronensaft als angegeben – das mache ich einfach nach Gefühl, bis Konsistenz und Geschmack perfekt cremig sind.

Laut meines Kollegen darf man auf keinen Fall Kichererbsen aus der Dose nehmen und noch wichtiger ist es die Kichererbsen zu schälen. Seine Mutter benutzt dafür einfach eine flotte Lotte – schälen und pürieren gleichzeitig. Haben wir leider nicht. Das heißt ich setze mich nach dem Kochen der Kichererbsen mit der großen Schüssel an den Esszimmertisch und häute jede Kichererbse einzeln – eine Heidenarbeit! Wichtig dabei: die Kichererbsen nicht zu lange kochen, dann sind sie total zermatscht und das Häuten ein Drama! Ob ich mir vielleicht doch eines Tage so eine flotte Lotte zulegen soll? Eigentlich hab ich ja Kücheninstrumentekaufverbot… Doch bevor ich mir so etwas zulege, muss ich sowieso erst mal testen, ob das hinhaut.

Für das eiskalte Wasser nehme ich ein Glas Wasser und friere es ein, bevor ich beginne die Kichererbsen zu kochen. So ist es wunderbar, wenn ich beim Pürierschritt angelangt bin.

Gute Kichererbsen und das beste Tahini bekomme ich von Rapunzel.

Zutaten für 6 Personen:

– 250 g Kichererbsen, getrocknet
– 1 TL Backnatron
– 270 g helles Tahini (S: weniger)
– 4 EL Zitronensaft
– 4 Knoblauchzehen (S: 1 Zehe)
– 1½ TL Salz
– 100 mL eiskaltes Wasser (S: nach Bedarf, meistens mehr)
– Öl

Zubereitung:

Die Kichererbsen am Tag zuvor mit reichlich Wasser (doppelte Menge) bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen, abtropfen lassen und mit dem Natron in einen Topf geben. Bei starker Hitze ca. 3 Min. unter Rühren erhitzen. Mit 1.5 L Wasser auffüllen, zum Kochen bringen und abschäumen. Weich (so dass man sie einfach zwischen den Fingern zerdrücken kann), aber nicht zu weich (Matsch) kochen – das dauert je nach Sorte/Alter zwischen 20 und 40 Min.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen, fein schneiden und in etwas Öl sanft anbraten.

Kichererbsen abgießen und häuten. Anschließend zusammen mit Tahini, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und dem eiskalten Wasser pürieren, bis eine glatte, cremige Paste entstanden ist. Abschmecken, abdecken und mind. 30 Min. ruhen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln.

Hummus


Kawarma

Meine Liebe zu Lamm hält sich in Grenzen. Denn habe ich kein ordentliches Stück Fleisch, kann ich es einfach nicht essen. Soll es doch nicht „bockeln“! In Luzern kaufe ich Lammfleisch nur noch bei Holzenfleisch. Ein Stand von Holzenfleisch findet sich jeden Samstag auf dem Luzerner Markt. Für Spezialwünsche (z.B. Schweinebraten) kann man auch vorbestellen.

Kawarma muss ordentlich lange mariniert werden und wird dann nach dem Anbraten auf Hummus serviert. Es begleitet uns fast immer, meist als einziges Fleischgericht, wenn wir Mezze machen.

Zutaten für 6 Personen:

Fleisch
– 300 g Lammnacken (S: mageres Stück vom Lamm)
– 1 EL Butter oder Ghee
– 1 TL Olivenöl

Marinade
– ¼ TL gemahlener schwarzer Pfeffer
– ¼ TL gemahlener weißer Pfeffer
– 1 TL gemahlener Piment
– ½ TL Zimt
– 1 kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuss
– 1 TL getrockenete Za’atar- oder Oreganoblätter, zerrieben (S: Oregano)
– 1 EL Weißweinessig
– 1 EL gehackte Minze
– 1 EL gehackte Petersilie
– 1 TL Salz

Zubereitung:

Lammfleisch in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten für die Marinade und das Fleisch in eine Schüssel geben, gut vermengen und zugedeckt im Kühlschrank mind. 30 Min. durchziehen lassen (S: länger oder über Nacht).

Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Butter oder Ghee und Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Fleisch portionsweise 2 Min. braten. Es sollte in der Mitte noch leicht rosa sein. Auf Hummus servieren.

Hummus mit Kawarma


Orientalischer Salat

Den Salat mache ich, je nach Zutaten die ich gerade parat habe. Nicht fehlen dürfen jedoch frische Kräuter, wie Minze, Koriander und Petersilie! Perfekt ist er mit Granatapfelkernen.

Zutaten für 4 Personen:

– 1 Nostrano Gurke
– 1 Paprika
– eine gute Handvoll Cocktail- oder Datteltomaten
– eine Handvoll Radieserl
– 1 rote Zwiebel
– 1 kleine Chili
– ½ Granatapfel
– 1 EL gehackte Minze
– 1 EL gehacktes Korinadergrün
– 1 EL gehackte Petersilie
– Salz, Pfeffer
– Olivenöl
– Zitronen- oder Limettensaft
– 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Gemüse putzen. Gurke, Paprika und Zwiebel in mittelgroße Würfel schneiden. Tomaten halbieren oder vierteln. Radieserl halbieren und in Scheiben schneiden. Chili fein hacken. Granatapfelkerne auslösen. Alles zusammen mit den frisch gehackten Kräutern in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronen- oder Limettensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und Olivenöl abschmecken.


Baba Ghanoush

Der Auberginendip ist auch so etwas Köstliches! Hmmmm! Leider, leider habe ich nicht die Möglichkeit die Auberginen zu grillen. So bekämen sie noch ein schönes Raucharoma. Aber bald, bald werden wir einen Balkon haben und dann werde ich Auberginen grillen was das Zeug hält!

Das Rezept ist ebenfalls aus Ottolenghis Jerusalem. Allerdings habe ich noch etwas Tahini reingemogelt. Es scheiden sich ja die Geister, ob das Sesammus da nun reingehört oder nicht. Ich mag es jedoch, wird das Baba Ghanoush dadurch noch cremiger. Laut Mohamad kommt auch Tahini rein.

Zutaten für 4 Personen:

– 4 große Auberginen
– 2 Knoblauchzehen, zerdrückt (S: 1 Zehe)
– abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
– 2 EL Zitronensaft
– 5 EL Olivenöl
– 2 EL hackte Petersilie
– 2 EL Minze
– ½ Granatapfel
– 1-2 EL Tahini
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen von allen Seiten mit einem Messer einstechen. Auf das Backblech legen und unter dem Backofengrill mind. 1 Stunde brutzeln lassen, bis sie aufplatzen und zerfallen. Dabei alle 20 Min. wenden. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen, fein schneiden und in etwas Öl sanft anbraten. Beiseite stellen.

Auberginen aufschneiden und mit Hilfe eines Löffels das Fruchtfleisch herausschaben. In einen Sieb geben und mind. 1 Stunde abtropfen lassen. Anschließend in eine große Schüssel geben und mit Knoblauch, Zitronensaft, -schale (ein wenig für die Garnitur aufheben), Tahini und Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mind. 1 Stunde bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die frisch gehackten Kräuter unterziehen, nochmals abschmecken und mit etwas Zitronenschale und den Granatapfelkernen garnieren.


Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern

Den Reis gab es auch schön öfter im Hause Schnürschuh. Meist als Einzelgericht mit Salat. Eine schöne Kombination, vor allem mit den Röstzwiebeln! Ebenfalls aus Ottolenghis Jerusalem.

Zutaten für 6 Personen:

– 50 g Wildreis
– 2½ EL Olivenöl
– 220 g Basmatireis
– 330 mL kochendes Wasser
– 2 TL Kreuzkümmelsamen
– 1½ TL Currypulver
– 240 g gegarte Kichererbsen (S: geschält)
– 180 mL SonnenbluDimenöl (S: Rapsöl)
– 1 mittelgroße Zwiebel
– ½ TL Mehl
– 100 g Korinthen (S: Rosinen)
– 2 EL gehackte Petersilie
– 1 EL gehacktes Koriandergrün
– 1 EL gehackter Dill
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wildreis in einem kleinen Topf mit reichlich Wasser bedecken, zum Kochen bringen und etwa 40 Min. köcheln lassen, bis die Körner gar, aber noch bissfest sind. Abgießen und zur Seite stellen.

1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Den Basmatireis mit ¼ TL Salz unter Rühren darin anschwitzen. Das kochende Wasser angießen und den Reis zugedeckt ca. 15 Min. bei sehr geringer Hitze garen. Topf vom Herd ziehen, Deckel abnehmen, den Topf mit einem Geschirrtuch abdecken und den Deckel wieder auflegen. 10 Min. ruhen lassen.

Restliches Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Kreuzkümmel sowie Currypulver einige Sekunden darin anschwitzen und sofort die Kichererbsen mit ¼ TL Salz hinzufügen. 1-2 Min. unter Rühren erwärmen, dann in eine große Schüssel füllen.

Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Den Topf mit Küchenpapier ausreiben, Sonnenblumenöl (S: Rapsöl) hineinfüllen und bei starker Hitze heiß werden lassen. Das Öl ist richtig temperiert, wenn an einem eingetauchten Zahnstocher Bläschen hochsteigen. Die Zwiebelringe in Mehl wenden, bis sie damit überzogen sind und portionsweise im heißen Öl 2-3 Min. goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Den Reis mit den Kichererbsen, Korinthen (S: Rosinen), Kräutern und Zwiebelringen mischen, noch einmal abschmecken und warm oder bei Zimmertemperatur servieren.


Marinierte Auberginen

Neben Hummus gehört dieses Gericht zu meinen absoluten Favoriten. Aus den „einfachen“ Auberginen wird etwas richtig leckeres. Wichtig dabei ist es, die Marinade rechtzeitig vorzubereiten, so dass die Auberginen, direkt aus dem Ofen kommend, damit vermengt werden können. Gut durchgezogen dann ein Genuss! Gefunden habe ich das Rezept bei delicious days. Nicky hat es, weil das ja klar ist, etwas adaptiert von Ottolenghi (The Cookbook).

Zutaten für 4 Personen:

Auberginen
– 2-3 Auberginen
– Olivenöl
– Meersalz
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Marinade
– 5 EL Olivenöl
– 5 EL Zitronensaft
– 1 kleiner Chili
– 3-4 EL Kräuter (S: Minze, Koriander, Petersilie)
– 1-2 Knoblauchzehen
– Meersalz
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Enden der Auberginen abschneiden und diese quer in 2 gleich große Hälften teilen. Die Hälften der Länge nach halbieren und jedes Stück in sechs bis acht Spalten schneiden. Am Ende sollen alle Spalten ungefähr gleich groß sein.

Die Spalten mit Olivenöl einpinseln, mit der Hautseite nach unten auf das Backblech setzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen 20-25 Min. backen, bis die Ecken anfangen zu bräunen und die Spalten weich sind.

In der Zwischenzeit die Marinade vorbereiten. Chili putzen, Kerne bei Bedarf entfernen und fein schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken (S: vorher angebraten), Kräuter grob hacken. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermischen. Beiseite stellen.

Sobald die Auberginen fertig sind, aus dem Ofen holen und sogleich vorsichtig mit der Marinade vermengen. Gut durchziehen lassen, am besten über Nacht.

Marinierte Auberginen


Marinierte Möhren

Den orientalischen Möhrensalat habe ich beim Trüffelschwein gefunden. Ideal, wenn es junge Karotten gibt. Hier gilt auch – die warmen Möhren mit der Marinade vermengen und gut durchziehen lassen. Köstlich!

Zutaten für 4 Personen:

– 500 g Bundkarotten
– 1 Knoblauchzehe
– 2 EL Rotweinweinessig
– 2 EL Olivenöl
– 1 TL Harissa
– 1 TL Kreuzkümmelpulver
– ¾ TL Salz
– 1 EL schwarze Sesamsamen

Zubereitung:

Karotten putzen, Grün entfernen, anschließend längs halbieren. In Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Abgießen und abtropfen lassen. Knoblauch (S: vorher angebraten) fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen. Sofort mit den Möhren mischen. Mind. 20 Minuten ziehen lassen.

Zum Servieren Karotten anrichten und mit Sesamsamen bestreuen.


Fladenbrot

Dieses Fladenbrot habe ich schon unzählige Male gemacht. Es klappt immer, geht super fix und lässt sich wunderbar einfrieren. Ich mache für Herrn Schnürschuh und mich meist das halbe Rezept, das reicht uns locker. Danke Jessica von berliner küche für dieses klasse Rezept!

Zutaten für 1 großes Laib:

– 450 g Mehl
– 300 ml Wasser (lauwarm)
– 20 g frische Hefe
– 1 TL Zucker
– 1 TL Salz
– Olivenöl
– Sesam
– Schwarzkümmel

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit dem Mehl und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen (gerne auch länger). Wenn er seine Größe etwa verdoppelt hat, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Mehl bestäuben und vorsichtig in Form bringen. Mit dem Finger ein paar Vertiefungen in den Teig drücken und noch einmal für 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 230°C vorheizen. Das Fladenbrot mit Olivenöl bepinseln und mit Schwarzkümmel sowie Sesam bestreuen. Nun für 10 bis 15 Minuten backen, bis es von außen goldbraun ist.

Fladenbrot


Pistazien Crème brûlée

Als Dessert gab es Crème brûlée mit Pistazien und Kardamom für die orientalische Note. Gefunden bei Britta von Kamafoodra, die es wiederum hier entdeckt hat.

Der Klassiker geht immer und schmeckt immer. Mir war es eine Note zu süß, nächstes Mal würde ich weniger Zucker nehmen – wie bei meiner klassischen Crème brûlée. Auch bei der Zubereitung habe ich mich an dieses Rezept gehalten.

Zutaten für 6 Personen:

– 80 g Zucker (S: künftig weniger)
– 50 g Pistazien, geschält und ungesalzen
– 4 Eigelb
– 250 ml Vollmilch
– 250 ml Sahne
– 1 Vanilleschote
– einige Tropfen Bittermandelöl (S: 1 Prise Kardamom)
– etwas Zucker zum Karamellisieren

Zubereitung:
Backofen auf 120 °C (Umluft) vorheizen. Backblech mit einem Backpapier auslegen. Die Crème Brûlée Förmchen darauf stellen. 1-1.5 L Wasser zum Kochen bringen.

Die Pistazien im Mixer fein mahlen.

Milch und Sahne in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen und Mark sowie Schote in die Sahne-Milch-Mischung geben. Das Ganze einmal aufkochen und mit einer Prise Kardamom verfeinern.

In der Zwischenzeit die Eigelbe in eine Schüssel geben und mit dem Zucker zu einer hellen Masse aufschlagen. Pistazien in die Masse einrühren. Die Sahne-Milch-Mischung durch einen Sieb langsam in die Eigelb-Pistazien-Masse rühren. Dabei aufpassen, dass sich keine Blasen bilden.

Die Crème in die Förmchen füllen und das Blech vorsichtig in den vorgeheizten Backofen balancieren. Soviel von dem heißen Wasser ins Blech gießen bis die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. 25-30 Min. garen.

Blech aus dem Ofen nehmen, die Förmchen vorsichtig aus dem heißen Wasser nehmen und abkühlen lassen (bzw. über Nacht im Kühlschrank aufbewahren). Zum Abschluss die Crème mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner hellbraun karamellisieren.

Linsenlasagne

Herr Schnürschuh liebt Linsen.
Frau Schnürschuh liebt auch Linsen.
Wir haben grüne Linsen, schwarze Linsen, rote Linsen, gelbe Linsen, braune Linsen, …
Bisher gab es Linsen meist in zahlreichen Curry-Varianten aus dem weltbesten Buch 660 Curries, dann auch mal als Linsensuppe oder zu Fisch in Form von Essiglinsen (gesehen bei: Man kann’s essen!).

Nun aber wurden sie italienisch verpackt – als Lasagne! Mensch, wieso bin ich da nicht früher drauf gekommen… Das geht so gut und schmeckt noch viel besser! Zum Glück gibt es Micha von grain de sel – salzkorn, die mich zu diesem Rezept inspiriert hat.

Zutaten:

– Öl
– 1 Knoblauchzehe
– 1 mittelgroße Zwiebel
– 2 (leicht) scharfe Peperoni
– 1-2 mittelgroße Karotten
– ¼ Sellerieknolle
– 3-4 halbgetrocknete Tomaten in Öl
– 1 Schuss Rotwein
– 1 Dose gestückelte Tomaten
– 50 g Tellerlinsen (Kochzeit: 30 Min.)
– 25 g rote Linsen (Kochzeit: 8-10 Min.)
– 25 g gelbe Linsen (Kochzeit: 8-10 Min.)
– Thymian
– Oregano
– Rosmarin
– Salz, Pfeffer
– ca. ¼ L Béchamelsoße (siehe Mordswaffen)
– ½ Kugel Mozzarella
– 1 Handvoll frisch geriebener Bergkäse
– Lasagneplatten

Zubereitung:

Zwiebel schälen und würfeln. Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. Peperoni putzen und fein hacken. Karotte und Sellerie schälen und klein würfeln.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Peperoni, Karotten- und Selleriewürfel sowie die halbgetrockneten Tomaten zugeben und mitbraten. Mit dem Rotwein ablöschen, gestückelte und die Tellerlinsen einrühren. Zugedeckt 20 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Nach 20 Min. die roten und gelben Linsen, sowie Oregano, Rosmarin und Thymian unterrühren. Weitere 10 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Linsen gar sind.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und, falls das Ragout zu sehr eingedickt ist, etwas Wasser angießen.

Parallel zum Linsenragout die Béchamelsoße zubereiten (siehe Mordswaffen), den Käse reiben und den Mozzarella in Scheiben schneiden. Backofen auf 200 °C vorheizen.

Nun kann geschichtet werden. Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und den Boden mit einer Schicht Linsenragout plus 1-2 EL Béchamelsoße bedecken. Lasagneblätter darauf legen. Eine Weitere Schicht Linsenragout plus 1-2 EL Béchamelsoße einfüllen und mit Lasagneplatten bedecken. Und so weiter und so fort, bis alles verbraucht ist. Die letzte Schicht bildet reine Béchamelsoße. Diese mit den Mozzarellascheiben belegen und dem Käse bestreuen, in den Ofen schieben und ca. 30 Min. backen, bis der Käse goldgelb ist.

Dazu gibt’s Salat.

Glasierte Entenbrust mit Wintergemüse

Jedes Mal, wenn wir beim Metzger sind, fällt mir die Flugentenbrust, die immer mal wieder in der Auslage liegt, ins Auge. Aber Ente im Sommer – nö, da hatten wir keine Lust drauf. Doch jetzt in der kalten Jahreszeit, jetzt passt Ente! Ich habe dafür ein Rezept von Greg & Lucy Malouf aus dem Buch New Middle Eastern Food ausgesucht.

Ententechnisch sind wir noch ziemliche Anfänger und es war gar nicht so einfach alles auf den Punkt zu bekommen. Wir hatten Panik die Entenbrust könnte noch roh oder schon Gummi oder nicht knusprig sein. Am Ende hatten wir aber Glück und das gute Stück wurde schön rosa und knusprig. Einzig die Haut hätten wir ein bisserl tiefer einschneiden sollen.

Zutaten für 2 Personen:

Ente & Gemüse
– 1 Entenbrust (S: Flugente, ca. 400 g)
– Wintergemüse aller Art im Kleinformat (S: Rote Bete, Karotten, Fenchel, Sellerie, Lauch)
– ca. 100 mL Hühnerbrühe (S: Gemüsebrühe)
– 1 Messerspitze Kardamom, gemahlen
– ½ TL getrockneter Oregano
– 1 EL Butter (S: weggelassen)
– Salz

Glasur
– 1 EL Honig
– ½ TL trockener Sherry
– 1-2 EL Wasser
– 1 Messerspitze Kardamom, gemahlen
– schwarzer Pfeffer
– ½ TL Orangenblütenwasser (S: weggelassen)

Zubereitung:

Ente rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Unter fließend kaltem Wasser reinigen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Haut gitterförmig einschneiden und salzen.

Einen Topf mit Wasser aufsetzen, eine Prise Kümmel zugeben und zum Kochen bringen. Rote Bete 30-40 Min. darin weichkochen, schälen und vierteln.

Karotten ordentlich waschen, nicht schälen, etwas Karottengrün daran lassen, längs halbieren. Sellerie schälen und in grobe Stifte schneiden. Lauch gründlichen waschen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Fenchel waschen und achteln, etwas Fenchelgrün daran lassen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Für die Glasur Honig, Sherry, Wasser, Kardamom, Pfeffer und Orangenblütenwasser verrühren.

Eine große, ofenfeste Pfanne erhitzen und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten darin bei mittlerer Temperatur 7-8 Min. anbraten. Umdrehen und weitere 3 Min. braten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz in Alufolie einschlagen. Entenfett aus der Pfanne tupfen und bis auf die dunkelroten Rote Bete alles Gemüse zugeben. Mit einem Schuss Brühe ablöschen und mit Oregano und Kardamom würzen. Das Ganze einmal kurz umrühren und die Entenbrust mit der Hautseite nach oben auf das Gemüsebett legen. Mit der Glasur bepinseln.

Pfanne in den Backofen stellen, Grill zuschalten. Die Entenbrust ca. 10 Min. im Ofen garen, bis die Haut schön knusprig ist. Pfanne aus dem Backofen nehmen. Die Entenbrust in Alufolie wickeln und entspannen lassen. Das Gemüse auf dem Herd nochmal kurz aufkochen lassen und mit Salz abschmecken. Wer eine Soße haben möchte kann die restliche Brühe mit der Butter binden (da jedoch das ganze Entenfett Gewissensbisse bei Herrn Schnürschuh auslöste, haben wir die Butter weggelassen). Zuletzt die dunkelroten Rote Bete zum Gemüse geben (sie würde vorher sonst alles rot färben).

Die Entenbrust auspacken und in Scheiben schneiden. Salzen.

Zum Anrichten ein Bett aus Gemüse auf die Teller geben und die Entenbrust oben drauf setzen.

Kartoffelrolle mit Kürbisragout

Ich werde sie ALLE ausprobieren, die Rezepte aus meinem neuen Kochbuch Österreich Vegetarisch von Katharina Seiser und Mainrad Neunkirchner. Hier Rezept Nummer 2 – saisonal, einfach, lecker! Nur a bisserl Zeit braucht es.

Zutaten für 2 Personen:

Teig
– 175 g mehlige Kartoffeln
– 75 g Mehl
– 15 g zerlassene Butter
– 1 Eigelb
– ca. ½ TL Salz
– Muskatnuss

Füllung
– Butter
– 50 g rote Linsen
– 1 kleine Zwiebel
– 1 EL Crème fraîche
– Weißweinessig
– 1-2 Stängel frischen Thymian
– Salz, Pfeffer

Kürbisragout
– Butter
– 300 g Kürbis
– 125-250 mL Gemüsebrühe
– 1 Prise gemahlener Kümmel
– Salz, Pfeffer
– frischer Oregano

Zubereitung:

Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen, Kartoffeln darin weichkochen, ausdampfen lassen und schälen. Die Kartoffeln am besten am Vortag kochen! Anschließend durch die Kartoffelpresse drücken und mit Mehl, Butter, Eigelb und den Gewürzen zu einer homogenen Masse verkneten. Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung die Linsen in sprudelnd kochendem Wasser 3-5 Min. bissfest kochen, abgießen und gut abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Linsen unterrühren, kurz mitbraten, dann den Topf vom Herd ziehen. Das Ganze mit Crème fraîche, einem Spritzer Weißweinessig, Salz, Pfeffer und abgezupften Thymianblättchen abschmecken.

Kartoffelmasse auf bemehlter Arbeitsfläche messerrückendick auswoakln, mit der Füllung bestreichen und von unten nach oben eng aufrollen. Die Rolle zuerst in Frischhaltefolie, dann in Alufolie wickeln – beides gut verschließen. Erneut einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Kartoffelrolle in das Wasser legen und ca. 20 Min. bei niedriger Temperatur simmern lassen. Zwischendurch 1-2 Mal wenden. Aus dem Wasser holen und kurz stehen lassen.

Kürbis schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In einem Topf ein Stückchen Butter schmelzen und die Kürbiswürfel darin anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen (die Menge an die Kürbissorte anpassen), bissfest schmoren und mit Kümmel, Salz, Pfeffer und etwas frisch gehacktem Oregano abschmecken.

Kartoffelrolle auswickeln und in breite Scheiben schneiden, auf dem Kürbisragout anrichten und mit Oregano bestreuen.

Chili con Carne Auflauf

Am Freitagabend kam ich mit dem Essen auf keinen grünen Zweig. Ich konnte mich nicht entscheiden, was es geben sollte und irgendwie wollte ich etwas Einfaches. Herrn Schnürschuh war’s egal. „Vielleicht ’was mit Hackfleisch?“, meinte er. Also begann ich in sämtlichen Lieblingsblogs zu stöbern und bin bei Petra von Chili und Ciabatta fündig geworden. Genau auf sowas hatten wir Lust und es war einfach und lecker! Einzige Abänderung: statt Kidneybohnen haben wir steirische Käferbohnen genommen – die schmecken viel besser und sind aus der Region.

Zutaten für 2 Personen:

– Öl
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauch
– 1 scharfe Chili
– 200 g Rinderhack
– 1 EL Tomatenmark
– ½ Flasche Tomatenpüree
– 1 Prise Zucker
– Salz, Pfeffer
– ½ TL Kreuzkümmel
– ½ TL Oregano
– 1 kleine Dose Mais
– ½ – 1 Dose Käferbohnen (oder Kidneybohnen)
– 50 g geriebener Greyerzer
– Tortillachips
– (frisches Baguette)

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Rinderhack dazugeben und krümelig braten. Tomatenmark einrühren und etwas angehen lassen. Tomatensauce aufgießen. Mit 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Chili, Oregano und Kreuzkümmel unterrühren. Das Ganze 15-30 Min. offen bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Mais und Käferbohnen abgießen und unter das Chili rühren. Weitere 10 Min. köcheln lassen.

Backofen auf 200 °C heizen. Hackfleischsauce in eine flache Auflaufform überführen und für ca. 20 Min. in den Backofen geben. Herausnehmen, Tortillachips hineinstecken und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Weitere 10 Min. im Ofen überbacken.

Mit den restlichen Tortillachips und/oder frischem Baguette servieren.

Moussaka – Variante 2 (mit Béchamelsoße)

Wie vor ein paar Wochen versprochen, kommt nun, nach der Moussaka Variante 1 – mit Eiermilch, die Moussaka Variante 2 – mit Béchamelsoße! So funktioniert genau gleich, nur, dass man am Ende statt der Eiermilch eine Béchamelsoße oben drauf gibt. Das Ergebnis schmeckt nicht besser oder schlechter als Variante 1. Ich finde es genauso lecker! Herr Schnürschuh ist der gleichen Meinung. Also gibt’s in Zukunft mal die eine und mal die andere Moussakavariante…

Beim Rezept schreiben habe ich es heute einfach. Für die Zubereitung der Moussaka kann ich auf Variante 1 verweisen. Die Béchamelsoße findet ihr unter der Rubrik Mordswaffen. Nun einfach bei Variante 1 die Eiermilch weglassen und stattdessen die Béchamelsoße oben drauf geben.

Bon Appétit!

Moussaka – Variante 1 (mit Eiermilch)

Nach einem zweiwöchigem Kubaurlaub und Weihnachten bei der Familie sind Herr und Frau Schnürschuh wieder zurück in Luzern und in bester Kochlaune. Los ging’s am Donnerstag mit der Moussaka. Ich bereite den Auberginenauflauf immer mit einer Eiermilch zu. Auf Kuba lernten wir jedoch eine Halbgriechin kennen und sie meinte die Original-Moussaka sei mit Bechamelsoβe. Das lasse ich nicht auf mir sitzen – demnächst gibt es Variante 2 – original griechische Moussaka mit Bechamelsoβe. Variante 1 – mit Eiermilch kann sich aber auch sehen lassen!

Zutaten:

– 1 groβe Aubergine
– 300 g Kartoffeln
– Rosmarin
– 300 g gemischtes Hackfleisch
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 TL Tomatenmark
– 150 mL Tomatenpüree
– 1 Prise Zimt
– 1 Prise Kreuzkümmel
– 2 TL Oregano
– 4 Tomaten
– 3 Eier
– 75 mL Milch
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen der Länge nach in 0.5 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und 30 Minuten wässern lassen (siehe Mediterraner Auflauf).

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. In eine mit Öl ausgepinselte Auflaufform schichten, salzen, pfeffern und mit gehacktem Rosmarin bestreuen. 25 Minuten bei 200 °C im Backofen garen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Hackfleisch in Öl anbraten, Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Das Tomatenmark einrühren, kurz angehen lassen und das Tomatenpüree hinzufügen. Das Ganze mit Zimt, Oregano, Kreuzkümmel, Salz sowie Pfeffer würzen und schmoren lassen.

Die gewässerten Auberginenscheiben waschen und trocken tupfen. In eine Grillpfanne von beiden Seiten anbraten.

Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in 0.5 cm dicke Scheiben schneiden.

Sobald die Kartoffeln fertig sind, die Form aus dem Ofen nehmen und die Hackfleischsoβe darauf verteilen. Anschlieβend die Tomaten- und Auberginenscheiben ziegelartig obenauf schichten und mit etwas Salz, Pfeffer und gehacktem Rosmarin würzen.

Zuletzt die Milch mit den Eiern verquirrlen, mit Salz und Pfeffer würzen und in die Form gieβen. Den Auflauf 35 Minuten bei 200 °C goldbraun backen.

Dazu schmeckt griechischer Salat!