Zitronen-Mohn-Küchlein

Dieses Rezept heißt eigentlich Zitronen-Mohn-Rosen und stammt aus dem schönen Kochbuch Citrus von Luzia Ellert, Gabriele Halper und Katharina Seiser. Solche Rosenformen besitze ich aber nicht, daher habe ich einfach ein Muffinblech benutzt. Ich liebe Mohn, ich liebe Zitronen – es war also schon von vornherein klar, dass mir Küchlein sehr schmecken werden!

Zutaten:

– 1 unbehandelte Zitrone (S: eine schöne, große Zitrone)
– 150 g weiche Butter
– 150 g brauner Zucker
– 3 Eier (Zimmertemperatur)
– 60 g gequetschter Mohn (S: Blaumohn)
– 100 g Mehl
– 1 TL Backpulver
– Puderzucker

Zubereitung:

Schale der Zitrone abreiben, Saft auspressen.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Weiche Butter und Zucker in die Rührschüssel geben und 10 Min. sehr schaumig rühren. Eier, eins nach dem anderen, zugeben und unterrühren.

Mohn, Mehl und Backpulver miteinander vermischen, sieben (S: hab ich nicht gemacht) und unter den Teig ziehen. Zitronenabrieb und –saft ebenfalls unter den Teig rühren. Teig in gebutterte/bemehlte oder mit Muffinformen ausgelegte Förmchen füllen und in den Backofen schieben. Ca. 15 Min. backen.

Küchlein abkühlen lassen, aus der Form holen und mit Puderzucker bestäuben.

Zitronen-Mohn-Küchlein

Apfel-Mohn-Kuchen

Nach einer Reise geht’s wieder los mit kochen, backen und bloggen. Hab ich ja schon ewig keinen Apfelkuchen mehr gemacht und Mamas Lageräpfel schlummern im Keller. Also dann – zur Auswahl standen zwei Apfelkuchen aus meiner Nachkochliste – Michas Apfel-Mohn-Kuchen oder Paules Zupf-Schuedi mit Äpfeln drin! Da ich noch gut Mohnvorrat hatte und Herr Schnürschuh einen Apfelkuchen mit viel Teig wollte, wurde es dann Variante 1. Das Volumen habe ich reduziert, damit der Kuchen in meine 26er Springform passt.

Ein einfacher, leckerer Rührkuchen mit Äpfeln und Mohn!

Zutaten (26er Springform):

100 g Mohn (S: 85 g weißer Mohn + 15 g Blaumohn)
80 ml Milch
15 g Butter
40 g Zucker
20 g gehackte Mandeln

600 g saure Äpfel (geschält und entkernt)
2 EL Zitronensaft

200 g weiche Butter
175 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
4 Eier

240 g Mehl
80 g Einkorn-Vollkorn (S: Emmermehl)
gemahlener Zimt
gemahlener Ingwer
12 g Backpulver
200 mL Buttermilch

Zubereitung:

Mohn mahlen. Milch, Butter und Zucker zum Kochen bringen, Mohn zugeben, nochmal kurz aufkochen und vom Herd ziehen. Gehackte Mandeln unterrühren und 15 Min. ziehen lassen.

Äpfel schälen, entkernen, grob würfeln und gut mit dem Zitronensaft vermengen, damit sie nicht braun werden. Form fetten und bemehlen. Backofen auf 175 °C vorheizen.

Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Mehle, Gewürze und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermengen und abwechselnd mit der Buttermilch zügig unter den Teig heben. Zuletzt die Mohnmischung unterrühren und die Äpfel unterheben.

Den Teig in die Form füllen und im Backofen ca. 1 Std. backen. Wird der Kuchen zu braun, mit Alufolie abdecken.

Aus dem Backofen holen und auskühlen lassen. Wie Micha mit einer Zitronenglasur bepinseln oder einfach mit Puderzucker bestäuben.

Apfel-Mohn-Kuchen

Zitronen-Mohn-Kuchen

Die Kombination Zitrone und Mohn soll sehr gut sein. Perfekt für mich! Ich liebe Beides! Es gibt zahlreiche Rezepte zu Zitronen-Mohn-Kuchen im Netz. Zum Beispiel dieses hier von Smittenkitchen. Oder dieses von Joy of Baking, was auch Paule von Paules ki(t)chen schon ausprobiert und sehr gelobt hat. Hin- und hergerissen war ich! Doch zu den 9 (!) Eiern der Variante 1 konnte ich mich einfach nicht überwinden! 9 Eier! Ist das nicht ein bisschen arg viel? Übertreibe ich?

Ich habe nun Variante 2 gemacht.
Die unten aufgelisteten Zutaten sind aus dem Rezept von Joy of Baking. Die hurtige Zubereitung ist die nach Paule! Herr Schnürschuh war begeistert – bei langem Rühren mit der Küchenmaschine brodelt er immer ’rum – so ging’s in wenigen Minuten.

Aber, nur 2.5 EL Mohn? Wo ich ihn doch so gern mag! Das ist mir ein bisschen wenig vorgekommen. Daher habe ich ca. 60 g gemahlenen Weißmohn genommen, der Weiße versteckt sich so schön hinter der Zitrone 😉 Insgesamt ein sehr guter Kuchen. Der Zitronensirup ist lecker! Von mir aus könnte da ruhig noch mehr rein! Nächstes Mal würde ich den Saft von mind. 2 Zitronen nehmen.

Ich habe nur eine 30er Kastenform. Besser geeignet für das Rezept wäre jedoch eine kleinere Form, dann wird der Kuchen höher und sieht hübscher aus.

Zutaten:

Teig
– 60 mL Milch
– 3 große Eier (S: 4 kleine Eier)
– 1 TL Vanilleextrakt (S: ½ TL Vanillepulver)
– 200 g Mehl
– 1 TL Backpulver
– ¼ TL Salz
– 2.5 EL Mohn (S: 60 g gemahlener Weißmohn)
– abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
– 150 g Zucker (S: Muscovado-Zucker)
– 170 g Butter, zimmerwarm (S: 180 g Butter)

Sirup
– 3 EL Zitronensaft (S: Saft von 1.5 Zitronen, ca. 60 mL)
– 50 g Zucker (S: Muscovado-Zucker)

Zubereitung:

Kastenform buttern und mehlen. Ofen auf 180 °C vorheizen.

Milch, Eier und Vanille in eine Schüssel geben und mit der Gabel schön miteinander verquirlen.

Mehl, Backpulver, Salz, Mohn, Zitronenschale und Zucker in eine Rührschüssel geben und alles gut vermengen. Die weiche Butter und die Hälfte der Eiermilch zugeben und mit der Rührmaschine auf niedriger Stufe 1 Min. rühren, dann auf mittlerer Stufe eine weitere Minute rühren. Die Hälfte der restlichen Eiermilch zugeben und ½ Min. rühren, schließlich den letzten Rest Eiermilch in einer weiteren ½ Min. unterrühren.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und auf die mittlere Schiene in den Backofen schieben. 45-50 Min. backen.

Während der letzten paar Minuten, die der Kuchen im Backofen ist, den Sirup herstellen. Dafür einfach Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Rühren, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Vom Herd ziehen.

Den fertiggebackenen Kuchen etwas auskühlen lassen, dann mit einem dünnen Holzstäbchen von oben ordentlich taktieren, so dass er viele Löcher bekommt, wo später der Sirup reinfließen kann. Aus der Form lösen und von unten ebenfalls löchern. ¼ des Sirups in die Kastenform gießen und den Kuchen wieder hineinsetzten. Den restlichen Sirup über den Kuchen gießen. In der Form abkühlen lassen und (wer es aushält – wir nicht) über Nacht durchziehen lassen.

Mohnpesto

… wer hätte gedacht, dass Herr Schnürschuh einfach „Hört sich gut an, mach‘ ma!“ sagen würden, nachdem ich ihm vorgeschlagen habe, mal was ganz anderes mit dem Österreichischen Mohn anzustellen. Hab ich doch bei Sylvia von Rock the kitchen! ein interessantes Rezept für Mohnpesto entdeckt! Ja, wenn das so ist… Gleich am nächsten Tag habe ich Sylvias Mohnpesto eins zu eins nachgekocht.

Fazit: Genial. Schmeckt mindestens so gut wie der Klassiker Pesto alla genovese. Gibt’s jetzt öfter.

Zutaten für 1 Glas (ca. 200 mL):

– 80 g Mohn, gemahlen
– ½ Knoblauchzehe
– 40 g Parmesan
– 1 kleine Chilischote
– 1 EL Pinienkerne
– 60 mL bestes Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mohn mit Hilfe einer Mohnmühle (z.B. von Jupiter) quetschen. Knoblauch schälen. Parmesan reiben. Chilischote entkernen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen.

Alle Zutaten zu einer cremigen, nicht zu feinen Masse vermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. An frisch gekochter Pasta genießen!

Zur Aufbewahrung in ein sauberes Glas füllen, mit Olivenöl überdecken und in den Kühlschrank stellen.

 

Mohntorte

Endlich, endlich kommt die Mohnmühle zum Einsatz, die ich mir von Mama Schnürschuh zu Weihnachten gewünscht habe. Das gute Stück sollte nämlich nicht mit irgendeinem Mohn eingeweiht werden, nein, das sollte unbedingt mit dem guten Waldviertler Mohn aus Österreich passieren! Geduld war gefragt. Mindestens ein Schnürschuh fährt doch hin und wieder mal nach Graz.

Und nun endlich halte ich sie in Händen – 3 Sorten Waldviertler Mohn – Blaumohn, Graumohn und Weißmohn – alles Bio, von Sonnentor!

Heute wurde dann die Mohnmühle eingeweiht! Herr Schnürschuh kurbelte was das Zeug hält und das Ergebnis war perfekt. Lange schon im Voraus habe ich nach einem würdigen Mohnkuchenrezept gesucht und mich dann letzten Endes für die Waldviertler Mohntorte von Sarah Wiener entschieden. Mohn pur, noch ein bisserl Nuss, Rum & Zitrone, natürlich Eier und Butter und sonst nichts. „Torte“, da das gute Stück noch noch mit Johannisbeergelee bestrichen und mit einer Glasur aus Rum und Puderzucker überzogen wird.

Das Ergebnis ist eine fantastische, saftige Mohntorte! Herr Schnürschuh hat heute drei Stücke davon verdrückt…


Zutaten:

Teig
– 200 g weiche Butter
– 60 g Puderzucker
– 6 Eier
– Saft und Schale 1 kleinen Bio-Zitrone
– 2 EL Rum
– 1 gestrichener EL Vanillezucker
– 280 g gequetschter Mohn (S: Blaumohn)
– 120 g gemahlene Haselnüsse (S: Mandeln)
– 135 g Zucker

Füllung & Glasur
– 3-4 EL Johannisbeergelee (S: Beerenmarmelade)
– 125 g Puderzucker
– 2 EL Rum

Zubereitung:

Butter und Puderzucker cremig rühren. Eier trennen und die Eigelbe nach und nach unterrühren, bis die Masse hell und cremig ist. Zitronensaft und –schale, Rum, Vanillezucker, Mohn und Nüsse zugeben und alles gut miteinander verrühren.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen oder mit Butter einpinseln. Eiweiß zu Schnee schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis die Masse glatt und glänzend ist.

Eischnee vorsichtig unter die Mohnmasse heben, in die Springform füllen und in den Backofen schieben. Ca. 1 Std. backen. Nach 30-40 Min. die Mohntorte mit Alufolie abdecken, da sie sonst zu dunkel wird.

Sobald die Mohntorte fertig gebacken ist, aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und aus der Springform lösen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Anschließend mit Hilfe eines Brotmessers waagrecht halbieren und die untere Hälfte mit dem Johannisbeergelee bestreichen. Obere Hälfte draufsetzen und nochmals dünn mit Gelee bestreichen. Gut antrocknen lassen. Aus Puderzucker und Rum einen dicke Glasur anrühren und die Mohntorte damit überziehen.