Knusper-Ricotta-Gnocchi mit Spinat-Koriander-Pesto

Schon länger will ich unbedingt Pankomehl ausprobieren. Überall liest man davon, wie schön knusprig eine Panade damit würde. Bei Herrn Schnürschuh musste ich dafür erst einiges an Überzeugungsarbeit leisten – bat er mir doch an stattdessen aus altem Baguette selbst sowas herzustellen… Nix da. Ab in den Asialaden. Kaufen! Schließlich habe ich dafür auch noch ein vielversprechendes Rezept bei Simone von pi mal butter entdeckt! Die Ricotta-Gnocchi gab es bereits, sie sind klasse und ruckizucki hergestellt. Diese dann in orientalisch gewürztem Pankomehl zu panieren und rauszubrutzeln löste große Entzückung bei mir aus. Dazu ein Pesto aus Spinat und Koriander – klingt das nicht gut?
(Lediglich die Kichererbsen habe ich aus logistischen Gründen 😉 weggelassen)

Zutaten für 2 Personen:

Ricotta-Gnocchi
siehe hier

Panade
– ca. 4 EL Pankomehl (S: a bisserl mehr)
– 1 gehäufter TL Golden Spice Mix (siehe Mordswaffen)
– Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone (S: nur ein paar Spritzer Zitronensaft)

Sonstiges
– Rapsöl

Pesto
– 250 g Blattspinat
– ½ Knoblauchzehe
– 1 kleines Bund Koriandergrün
– 1 EL Pinienkerne
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Knusper-Gnocchi
Die Gnocchi wie hier beschrieben zubereiten. Auf einem mit Öl bepinseltem Teller parat legen.

Aus dem Pankomehl, der Gewürzmischung, dem Zitronenabrieb und -saft die Panade herstellen. In einen tiefen Teller geben und die noch lauwarmen Gnocchi darin wälzen. Die Panade gut andrücken.

Ordentlich Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die panierten Gnocchi darin knusprig rausbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Pesto
Spinat waschen und gut abtropfen lassen. Den Knoblauch in etwas Olivenöl anbraten. Spinat zugeben, salzen und pfeffern und zusammenfallen lassen. Spinat vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Koriander waschen und gut abschütteln, grobe Stiele entfernen.

Spinat, Pinienkerne, Koriandergrün und etwas Olivenöl zu einem feinen Pesto vermixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schließlich die knusprigen Ricotta-Gnocchi mit dem Pesto servieren. Bei Bedarf noch mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Knusper-Gnocchi

Orientalisch: Hackspieße mit Karottenpüree

Als vor ungefähr einem Monat bushcooks kitchen die Lammhackspieße mit orientalischem Kartoffelpüree postete, kam der Link sogleich auf meine Nachkochliste. Vor allem das Karottenpürre hat es mir angetan.

Groß abändern braucht man da nix – schmeckt einfach fantastisch, das Karottenpüree ein Gedicht – es wird mir mit Sicherheit treu bleiben! Nur aus Lammhack wurde Rinderhack. Ich bin nicht soooo der Lammfan…

Zutaten für 2 Personen:

Hackspieße
– 250 g Lammhack (S: Rinderhack)
– 2-3 Stängel Petersilie
– ½ Knoblauchzehe
– ½ TL scharfer Senf
– ½ TL Kreuzkümmelsamen
– ½ TL Zimtpulver
– Öl
– Salz, Pfeffer
– große Holzspieße

Karottenpüree
– 500 g Karotten
– Olivenöl
– ½-1 TL Zucker
– 2 TL Kreuzkümmelsamen
– ½ TL Zimt
– ½ TL Kurkuma
– ½ TL Chilipulver
– 1 Orange
– Salz, Pfeffer

Joghurt
– 200 g Joghurt mit 10% Fett
– 2-3 Stängel Petersilie
– ½ Knoblauchzehe, fein gehackt
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer
– weißer Sesam

Zubereitung:

Hackspieße
Petersilie hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne erhitzen, bis sie zu duften beginne. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und fein mahlen.

Hackfleisch, Petersilie, Knoblauch, Senf, gemahlenen Kreuzkümmel und Zimt in eine große Schüssel geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit den Fingern kleine ovale „Knödel“ um das obere Ende der Holzspieße „bauen“ und leicht andrücken. Auf einem großen Teller zwischenlagern.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spieße darin von allen Seiten schön anbraten.

Karottenpüree
Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einen Topf geben, mit Salz und Zucker bestreuen. Etwas Wasser ziehen lassen. Ein bisschen Olivenöl zugeben und den Topf auf den Herd stellen. Zum Kochen bringen. Bei niedriger Temperatur zugedeckt weich kochen.

In der Zwischenzeit den Kreuzkümmel in der Pfanne erhitzen, bis er duftet. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, fein mahlen und mit Zimt, Kurkuma und Chili vermengen. Die Orange auspressen.

Die Karotten mit dem Saft der Orange pürieren. Die Gewürze unterrühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Joghurt
Den Joghurt mit frisch gehackter Petersilie vermengen und mit ein bisschen Knofi, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt den weißen Sesam in einer Pfanne ohne Öl rösten und anrichten! Dafür das Karottenpüree auf einen Teller geben, dazu den Joghurt und etwas Sesam. Den Hackspieß oben drauf legen und sogleich servieren.

Orientalisch: Hackspieße mit Karottenpüree

Indisch kochen mit Annu & Manu

Letztes Wochenende waren wir zu Gast bei unseren indischen Freunden Annu & Manu. Manu weiß wie gerne ich koche und bot an zusammen zu kochen. Nichts lieber als das! Die beiden haben ein kleines indisches Menü zusammengestellt und wir kochten wild drauf los!

Zuerst gab es gefüllten Blätterteig: Chicken Puffs. Anschließend kochten die Herren Chicken Biryani, ein muslimisches Gericht aus Manus Heimatstadt Kerala. Annu und ich waren für die Beilagen Minzjoghurt und Mangochutney zuständig und kochten außerdem ein weiteres Gericht mit Garnelen „Prawn Masala“. Dazu gab es immer Papadams – dünne, knusprige Fladen aus Linsenmehl, die man nur kurz in der Mikrowelle aufwärmt.

Es hat riesen Spaß gemacht, vor allem weil Manu gerne improvisiert und dabei entweder die Hälfte vergisst (wie bei den Chicken Puffs Knoblauch, Ingwer und Koriander) oder gigantische Gewürzmengen verwendet oder auf gewisse Schritte keine Lust hat und sie daher einfach weglässt (zum Beispiel die Chicken Puffs mit Eigelb zu bestreichen). Annu hingegen kocht wie sie es gelernt hat oder nach Rezept und schmeckt vorsichtig ab. All die Speisen haben, egal ob improvisiert oder nicht, hervorragend geschmeckt.

Ich habe versucht die Rezepte mit Hilfe von Annus Notizen und dem Internet so gut wie möglich widerzugeben und hoffe es ist alles indisch richtig.

Chicken Puffs (Füllung)

Chicken Puffs

Zutaten für 1 Packung Blätterteig:

– Öl
– 1 Hühnerbrust
– 1 große Zwiebel
– 1 Stück Ingwer
– 1 Knoblauchzehe
– 2-3 Curryblätter
– 1 TL Garam masala
– ½ TL Kurkuma
– ½ TL Chilipulver
– Salz
– 1 Bund frischer Koriander
– 1 Packung Blätterteig

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Hühnerbrust unter fließend kaltem Wasser gründlich waschen, trocken tupfen und in grobe Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hühnerbrust gut darin anbraten. Vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Anschließend im Mixer zerkleinern.

Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Ingwer, Knoblauch und Curryblätter zugeben und kurz mitbraten. Garam Masala, Kurkuma und Chilipulver einrühren, angehen lassen. Schließlich das zerkleinerte Fleisch sowie den frisch gehackten Koriander zugeben und alles gut miteinander verrühren. Mit Salz abschmecken. Falls die Füllung zu trocken ist, noch ein bisschen Wasser unterrühren. Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auslegen und mit einem Nudelholz leicht ausrollen. Mit einem Messer in Rechtecke schneiden. Jeweils etwas Füllung in die Mitte geben und hübsche Päckchen (z.B. Kuverts) formen. Die Seiten mit Wasser befeuchten und festdrücken. Wer mag kann die Oberfläche noch mit verquirltem Eigelb bestreichen.

Chicken Puffs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in den Backofen schieben und ca. 30 Min. bei 200 °C backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Chicken Biryani (aus Kerala)

Zutaten für 4-6 Personen:

Karamellisierte Zwiebeln
– 3-4 EL Ghee/Öl
– 5-6 mittelgroße Zwiebeln

Reis
– 1 EL Ghee/Öl
– 2 Tassen Basmatireis
– 3 Tassen Wasser
– 4 Nelken
– 4 Kardamomkapseln
– 1 Sternanis
– 1 Lorbeerblatt
– 1 Muskatblüte
– 1 kleines Stück Zimtstange
– Salz
– 2 TL Zitronensaft

Marinade
– ½ kg Hähnchenkeulen
– ¼ TL Kurkuma
– 1 TL rotes Chilipulver
– ½ Tasse Joghurt
– ½ TL Biryani Masala (Mischung aus Bockshornklee, Kardamom, Fenchel, Koriander, Kreuzkümmel, Zimt, Pfeffer, Chili)
– Salz

Chicken Masala
– 4 mittelgroße Zwiebeln
– 2 mittelgroße Tomaten
– 6-8 grüne Chilis
– 1 großes Stück Ingwer
– 3-4 Knoblauchzehen
– 1 TL Biryani Masala
– ½ TL Chilipulver
– 2 EL gemahlener Koriander
– ¼ TL Kurkuma
– 2-3 Stängel Minze
– 1 Bund frischer Koriander
– 2 EL Öl

Garnitur:
– 1 Handvoll Cashew-Kerne
– 1 Handvoll Rosinen
– 3-5 EL Öl
– 3-4 mittelgroße Zwiebeln
– 1 Bund frischer Koriander
– 1-2 Safranfäden
– 2 EL Milch

Zubereitung:

Karamellisierte Zwiebeln
Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Öl/Ghee in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Bei niedriger Temperatur unter ständigem Rühren so lange schmoren, bis die Zwiebeln schön karamellisiert sind, ca. 1 Std. Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Marinade
Hähnchenkeulen unter fließend kaltem Wasser gründlich waschen und grob einritzen. Kurkuma, Chilipulver, Joghurt, Biryani Masala und Salz verrühren. Die Hähnchenkeulen damit einstreichen, kühl stellen und 1 Std. oder besser über Nacht marinieren lassen. Anschließend in einer Pfanne von allen Seiten gut anbraten und beiseite stellen.

Chicken Masala
Ingwer und Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden, Chili putzen und kleinschneiden. Mit etwas Wasser pürieren. Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Tomaten putzen und in grobe Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin braten, bis sie leicht braun sind. Ingwer-Knoblauch-Chili-Paste einrühren und 2-3 Min. mitrösten. Tomaten zugeben und kurz köcheln lassen. Schließlich die Gewürze (Briyani Masala, Kurkuma, Chilipulver, Koriander) einstreuen und gut unterrühren, genauso die frisch gehackten Kräuter Koriander und Minze. Zuletzt die gebratenen Hähnchenkeulen zugeben und das Ganze zugedeckt ca. 15 Min. bei niedriger Hitze köcheln lassen. Wenn nötig noch etwas Wasser aufgießen.

Reis
Reis gründlich waschen, bis das Wasser klar ist. Topf erhitzen und die Gewürze darin kurz rösten, bis sie duften. Mit dem Wasser ablöschen, Reis und Salz zugeben und bei niedriger Hitze köcheln bis der Reis noch gut Biss hat (8-10 Min.). Vom Herd nehmen und mit Zitronensaft beträufeln.

Finish
Milch erwärmen. Safran darin auflösen. Die Hälfte des Reises auf das Chicken Masala schichten. Mit der Safranmilch übergießen und die karamellisierten Zwiebeln, Cashewnüsse und Rosinen oben drauf geben. Mit frisch gehacktem Koriander und Minze bestreuen und noch 3-4 EL Reis darüber schichten. Topf verschließen und das Ganze 5 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Ofen ausschalten und weitere 10 Min. auf der ausgeschalteten Herdplatte ziehen lassen.

Chicken Biryani mit dem restlichen Reis, Minzjoghurt, Pacha Manga Chammanthi und Papadam servieren.

Pacha Manga Chammanthi

Zutaten für 4-6 Personen:

– ½ Tasse rohe Mango
– ¾ Tasse frisch geraspelte Kokosnuss
– 3 grüne Chilis
– 1 Stück Ingwer
– 1 Schalotte
– Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten schälen und in grobe Stücke schneiden, im Mixer pürieren und mit Salz abschmecken. Nach Belieben mit der Menge Kokosnuss / Mango variieren: wer es gerne sauer mag, gibt noch etwas Mango zu, wer es lieber milder möchte, gibt noch etwas Kokosraspel dazu.

Minzjoghurt

Zutaten für 4-6 Personen:

– 1 großen Becher Naturjoghurt
– ½ Gurke
– 1 EL indische Gewürzzubereitung mit Minze (Annu verwendete „MDH Chutney Podina Masala“ mit Salz, Minze, getrocknete Mangos, Granatapfelsamen, Chilli, Koriander, schwarzer Pfeffer, Melone, Kümmel, Muskatnuss)
– Zitronensaft

Zubereitung:

Gurke schälen und in kleine Würfel schneiden. Joghurt mit Gurkenwürfelchen und Podina Masala vermengen. Mit Zitronensaft und evtl. noch etwas Salz abschmecken.

Prawn Masala

Zutaten für 4-6 Personen:

– 1 Stück Ingwer
– 4 Knoblauchzehen
– ½ TL Kreuzkümmel
– Öl
– 250 g Garnelen (geschält, entdarmt)
– 2-3 Zwiebeln
– 2 grüne Chilis
– 2 Tomaten
– 2 TL Chilipulver
– 1 TL gemahlener Koriander
– 1 TL Kurkuma
– 1 Bund frischer Koriander
– Tamarindenpaste
– Salz

Zubereitung:

Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Mit dem Kreuzkümmel und etwas Wasser zu einer Paste vermengen.

Zwiebeln schälen und fein hacken. Chilis mitsamt den Kernen in Scheiben schneiden. Tomaten putzen und in Würfel schneiden. Garnelen unter fließend kaltem Wasser gründlich waschen und trocken tupfen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Chilis und Zwiebeln zugeben und braten, bis die Zwiebeln leicht gebräunt sind. Ingwer-Knoblauch-Paste zugeben und kurz mitbraten. Tomaten zugeben und das Ganze ein paar Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind. Garnelen zugeben und alles gut miteinander verrühren. Geschlossen bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Garnelen gar sind. Mit Salz und Tamarindenpaste abschmecken und mit frisch gehacktem Koriander bestreuen.

Vibrant Chicken Curry

Viele Foodblogger haben es schon im Regal stehen. Das Kochbuch 660 Curries von Raghavan Iyer! Vor allem Petra von Foodfreak hat schon sehr viele Rezepte daraus gekocht und es 2008 zum Kochbuch des Jahres gekürt. Aber auch Petra von Chili und Ciabatta kocht gerne aus dem Buch. Nun kitzelt es mir in den Fingern… Wie lange wird es wohl noch dauern, bis es auch in meinem Regal steht… Das Vibrant Chicken Curry von Raghavan Iyer habe ich bei Foodfreak entdeckt, das Rezept aus den Tiefen des Internets gezogen und sofort nachgekocht. Es war super und dank der Zwiebelpaste eine weitere Bereicherung in Sachen Kulinarik.

Die Mengenangaben der Zutaten habe ich zum Nachkochen bewusst vom Original abgeschrieben, denn ich habe die Cups nicht so akurat umgerechnet, sondern eher pi mal Daumen gewurschtelt… Die Mengen, die ich verwendet habe, stehen in Klammern dahinter.

    
        

Zutaten für 4 Personen:

– ¼ Cup Ingwerpaste (siehe Mordswaffen) (S: ca. 20 g)
– 2 EL Knoblauchpaste (siehe Mordswaffen) (S: ca. 1 EL)
– 1 Huhn (1.5 kg, ohne Haut, in 8 Stücke geteilt) (S: 1 Hühnerbrust, in grobe Stücke geschnitten)
– 2 EL Rapsöl (S: a bisserl was)
– 450 mL passierte Tomaten (S: ca. 300 mL)
– ½ Cup Röstzwiebelpaste (siehe Mordswaffen) (S: ca. 30 g)
– 1 EL Koriandersamen, gemahlen (S: 1 TL)
– 2 TL Paprikapulver (S: 1 TL)
– 1.5 TL Salz (S: ¼ TL)
– 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (S: ½ TL)
– ½ TL Kurkuma, gemahlen (S: ½ TL)
– ½ TL Cayennepfeffer, gemahlen (S: ½ TL)
– 2 EL frischer Koriander (S: 1 Bund)
– Basmatireis

Zubereitung:

Knoblauch- und Ingwerpaste miteinander verrühren und die Hühnchenstücke damit einreiben. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin ca. 3 Min. von beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Tomatensoße, Zwiebelpaste und die Gewürze (Koriandersamen, Paprikapulver, Salz, Kreuzkümmel, Kurkuma, Cayennepeffer) in die heiße Pfanne geben, gut verrühren und zugedeckt bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis ein kleiner Ölfilm an der Oberfläche erscheint – ca. 20-25 Min.

Hühnchen zurück in die Pfanne geben, mit der Soße bedecken und so lange zugedeckt, bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist (S: 10-12 Min.).

In der Zwischenzeit den Reis kochen und kurz vor dem Servieren den Koriander hacken.

Das Curry mit dem Reis auf großen Tellern anrichten, mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und genießen.

Marokkanisches Hühnchen mit Mandel-Rosinen-Couscous

Da Herr Schnürschuh von Schnupfen, Husten und Halsweh schwer geplagt ist, wünschte er sich was richtig Scharfes zum Essen. Curry? Hmmm… Hatte Lust etwas Neues auszuprobieren… Im Kochblog Chili und Ciabatta fand ich dann das passende Gericht: Marokkanisches Hühnchen mit Mandel-Rosinen-Couscous. Aus verschiedenen Gründen habe ich es leicht abgeändert:
1. Ordentlich Chili und Ingwer rein – für die Schärfe!
2. Nur 2 TL statt 2 EL Paprikapulver – verlesen…  😳
3. Hühnerbrust statt Hühnerschenkel – Anordnung von Herrn Schnürschuh.
4. Zucchini statt Aubergine – keine Aubergine gefunden in ganz Graz!
Herr Schürschuh war äußerst skeptisch. Weil er sowieso mürrisch war und dann auch noch was Neues, wo er doch eigentlich Curry wollte… Geschmeckt hat es dann aber doch! Tolles Rezept – danke Petra von Chili und Ciabatta!

Zutaten für 2 Personen:

Marokkanisches Hühnchen
– Olivenöl
– 2 Zwiebeln
– 1-2 Knoblauchzehen
– 1 gutes Stück Ingwer
– 1 Chili
– 2 TL Paprika edelsüß
– 2 TL Kurkuma
– 2 TL Korianderkörner, gemahlen
– 2 TL Fenchelsaat, gehmahlen
– 1 TL Kreuzkümmeln, gemahlen
– ein gutes Stück Ingwer
– ca. 500 g pürierte Tomaten
– Salz, Pfeffer
– 1 EL Zitronensaft
– ca. 300 g Hühnerbrust
– 1 Zucchini
– Koriander

Mandel-Rosinen-Couscous
– 150 g Couscous
– 240 mL Salzwasser
– 15 g Mandelstifte
– 25 g Rosinen
– Butter

Zubereitung:

Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Chili ebenfalls. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln ca. 10 Min. darin abraten, bis sie schön weich sind. Knoblauch, Ingwer und Chili die letzten 2 Minuten dazu geben. Schließlich alle Gewürze (Paprika, Kurkuma, Fenchelsaat, Koriander, Kreuzkümmel) hinzufügen, ca. 1 Minute angehen lassen und das Ganze mit den pürierten Tomaten und dem Zitronensaft aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen, zum Kochen bringen. Hühnerbrust in große Würfel schneiden, in die Soße legen und leicht damit bedecken. Für ca. 30-40 Min. bei niedriger Temperatur simmern lassen. Zwischendurch die Würfel wenden.

Währenddessen den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Zucchini zuerst in Scheiben, dann in Viertel schneiden (es dürfen grobe Stücke sein). In eine Schüssel oder auf’s Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und gut vermischen. Ca. 20 Min. in den Ofen geben, bis die Zucchinistücke weich sind. Ab und zu umrühren.

Zuletzt die Zucchinistücke zum Hühnchen geben und für weiter 10 Min. simmern lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

In der Zwischenzeit den Couscous zubereiten. Dafür die Mandelstifte in eine Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen. Die Rosinen mit ein wenig Öl kurz braten, bis sie prall sind und zu den Mandeln geben. Salzwasser aufkochen, vom Herd ziehen und den Couscous einrühren. 5-10 Min. quellen lassen. Den fertigen Couscous mit einem Stückchen Butter, den Rosinen und den Mandelstiften locker vermengen.

Das marokkanische Hähnchen mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und mit dem Mandel-Rosinen-Couscous servieren.

Nasi Goreng

Das Nasi Goreng ist ein Nachtrag, denn wir hatten es schon letzte Woche. Aufgrund des Umzugs komme ich aber jetzt erst dazu es nieder zu schreiben. In den Blog muss es aber unbedingt rein, denn es ist eines unserer Lieblingsgerichte. Das Rezept habe ich mir aus vielen verschiedenen Rezepten zusammengetüftelt. Ich weiß nicht, ob das nun ein „original“ Nasi Goreng ist (wenn es so etwas überhaupt gibt), mir schien es so jedoch am besten. Mit dem Gemüse kann man ein wenig variieren. Sprossen passen z.B. auch sehr gut. Das verwandte Gericht Bambi Goreng (mit Nudeln statt Reis) schmeckt auch sehr gut und folgt bald.

Zutaten für 2 Personen:

– 150 g Langkornreis
– 1 Bund Frühlingszwiebeln
– 1 Paprika
– 1 Karotte
– 3 Schalotten
– 1-2 Knoblauchzehen
– 1 Stück Ingwer
– 2 Chilis
– 1 Hühnerbrust
– 2 Eier
– 1 TL Sojasauce
– 30 g gesalzene Erdnüsse
– 15 g Kokosraspel
– 3 EL Sojasauce
– 1 EL Zitronensaft
– 1 TL brauner Zucker
– ½ TL gemahlener Koriander
– ½ TL Kurkuma
– Öl
– Salz

Zubereitung:

Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen und abkühlen lassen.

Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden.
Paprika schälen und in dünne Scheiben schneiden. Möhre ebenfalls.
Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
Chilis in feine Scheiben schneiden.

Hühnchen in Streifen schneiden und in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten knusprig braten.

Eier mit der Sojasauce verquirlen, ein Omelett daraus zubereiten und in Streifen schneiden.

Erdnüsse und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Öl rösten.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin 4-10 Min. anbraten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Paprika, Möhren und Reis zugeben und 2-3 Min. mitdünsten. Anschließend die gebratenen Hühnchenstreifen und die Frühlingszwiebeln unterrühren, mit Sojasauce, Zitronensaft und braunem Zucker würzen und heiß werden lassen. Zuletzt die Gewürze und die Omelettstreifen darunter mischen. Eventuell noch mit Salz oder Sojasauce abschmecken.

Nasi Goreng auf einem Teller anrichten und mit Kokosraspeln und Erdnüssen bestreuen.