Kürbis-Muffins mit Pflaumen-Pilz-Ragout

Im Kühlschrank waren noch… Champignons, Crème fraîche, Bergkäse… Und dann lag da noch ein Kürbis herum… Das schrie ja förmlich nach den Kürbismuffins mit Pflaumen-Pilz-Ragout, die ich bei der Kochpoetin entdeckt habe!

Leider gab es weder im Coop, noch im Reformhaus Kefir oder Buttermilch. Also musste ich improvisieren und habe einfach Joghurt mit etwas Wasser verdünnt… Beim Pflaumen-Pilz-Ragout habe ich etwas weniger Pflaumen genommen, da ich Angst hatte es würde sonst zu süß werden. Ich hätte jedoch ruhig die im Rezept angegebene Menge nehmen können, es passte hervorragend! Bei dem Orangensaft habe ich ebenfalls aufgemerkt, da die Kochpoetin meinte es sei viel zu viel. Habe dann 2-3 EL reingetan und so war’s perfekt. Auf Wunsch von Herrn Schnürschuh gab es auch bei uns die speckige Variante, das Original-Rezept von Bettina Matthaei ist nämlich eigentlich vegetarisch 😉

Insgesamt ein superleckeres Herbstgericht! Die Muffins schmeckten auch am nächsten Tag kalt noch wunderbar.

Zutaten für 2 Personen:

6-7 Muffins
– 300 g Muskatkürbis (S: ich glaube es war ein Mandarin…)
– 1 Msp. Zimt
– 1-2 Zweige Thymian
– 35 g Bergkäse
– 1 Ei
– 100 g Kefir (S: Joghurt)
– 125 g Mehl
– 1 Msp. Piment d’Espelette (S: geräuchertes Chilipulver)
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Pflaumen-Pilz-Ragout
– 125 g Zwiebeln
– 225 g gemischte Pilze (S: Chamignons)
– 75 g getrocknete Pflaumen (S: ca. 50 g)
– 1-2 Stängel Petersilie
– 75 mL Orangensaft (S: 2-3 EL, frisch gepresst)
– 75 mL Gemüsebrühe
– 50 g Speck
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer
– ½ TL gemahlener Ingwer

– etwas Crème fraîche

Zubereitung:

Muffins
Eine Muffinform mit Papierförmchen auskleiden und Backofen auf 180 °C vorheizen.

Kürbis schälen und fein raffeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbisraspel darin 4-5 Min. anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Zimt und den Thymianblättchen abschmecken. Vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Käse reiben. Ei mit 1-2 EL Olivenöl und dem Kefir in einer Schüssel verquirlen. Mehl mit dem Backpulver vermengen und sieben, eine gute Prise Salz und das Chilipulver zugeben. Die trockenen Zutaten unter die flüssige Masse rühren. Zuletzt den Kürbis sowie den geriebene Käse unterheben.

Die Masse evtl. mit noch etwas Salz abschmecken, in die vorbereiteten Papiertütchen füllen, Muffin-Blech in den Ofen schieben und die Muffins ca. 25 Min. backen.

Pflaumen-Pilz-Ragout
Zwiebeln schälen und fein hacken. Pflaumen fein würfeln. Pilze putzen und, je nach Größe, ganz lassen, vierteln oder halbieren. Speck würfeln.

Eine Pfanne erhitzen und den Speck darin auslassen. Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Temperatur erhöhen und die Pilze zugeben, scharf anbraten. Pflaumen zugeben und das Ganze 8 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Brühe zugeben und weiter köcheln, bis eine sämige Soße entsteht. Mit dem Orangensaft, Salz, Pfeffer und Ingwer abschmecken. Vom Herd ziehen und die frisch gehackte Petersilie unterrühren.

Die Muffins aus dem Ofen holen, vorsichtig aus der Form friemeln und mit dem Pflaumen-Pilz-Ragout und einem Klecks Crème fraîche servieren.

Kürbis-Muffins mit Pflaumen-Pilz-Ragout

Kürbisquiche

Diese Quiche von Johann Lafer mag ich sehr gerne! Sie ist schön aufwendig – kneten, schnippeln, raspeln, rühren, rollen, backen,… – schmeckt lecker und man kann sie am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmen und mit den Fingern essen!

                             

Zutaten:

Teig
– 130 g Butter, zimmerwarm
– 250 g Mehl
– 1 Ei
– 1 EL Weißweinessig
– 1 TL Salz

Füllung
– 400 g Kürbis
– 2 Zwiebeln
– 100 g Speck
– 1 EL Butter
– 120 g Emmentaler (S: Bergkäse)
– 250 g 
Crème fraîche
– 3 Eier
– Salz, Pfeffer
– Muskatnuss
– 2-3 Stängel Petersilie
– 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung:

Butter würfeln, Mehl darüber streuen und mit den Fingern zu Streuseln kneten. Ei, Weißweinessig und Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 h kühl stellen.

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Speck ebenso. Kürbis schälen und grob raspeln. Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel- und Speckwürfelchen darin anbraten. Von der Herdplatte ziehen.

Petersilie fein hacken, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und den Käse reiben. Schließlich alles miteinander vermengen – Käse, Crème fraîche, Eier, Kürbis, Zwiebel-Speck-Mischung, Petersilie und Schnittlauch. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und am besten zwischen Frischhaltefolie rund (∅ ~36 cm) ausrollen, etwa 3 mm dick. Den Teig vorsichtig in eine mit Butter ausgepinselte Springform (∅ ~28 cm) überführen, Rand formen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Kürbisfüllung auf den Teig geben und die Quiche in den Backofen schieben. Auf unterster Schiene ca. 40 Min. backen, bis eine goldbraune Kruste entstanden ist. Lauwarm genießen. Dazu passt Salat.

Kürbispudding mit mariniertem Röstgemüse

Silvester ist schon so lange her und es fehlen noch zwei Rezepte unseres Menüs hier im Blog! Jetzt aber ran an die Buletten bzw. den Kürbispudding. Der war nämlich unser Amuse-Bouche! Dabei habe ich, genau wie beim Dessert, versucht so wenig wie möglich zu machen, so dass die Menge genau für ein „Häppchen“ für Zwei reicht. Dafür habe ich eine Karotte, eine gelbe Rübe, usw. genommen und die Mengen entsprechend angepasst.

Für 4 Personen: 

Kürbispudding
– 150 g Kürbis
– 100 g Kartoffel
– 5 Gelatineblätter
– 2 EL Erdnussöl
– 2 EL Wermut
– Salz, Pfeffer
– Muskat
– gemahlener Koriander

Gemüse
– 100 g Karotte
– 100 g gelbe Rübe
– 100 g Stangensellerie
– ½ Paprika
– 4 Cocktailtomaten
– 1 Frühlingszwiebel
– Olivenöl
– Apfelessig
– frischer Rosmarin und Thymian
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kürbispudding
Kürbis und Kartoffel schälen, grob würfeln und in Salzwasser ca. 15 Min. weichkochen. Kurz ausdämpfen lassen, pürieren und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Den Wermut in einem kleinen Töpfchen erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Erdnussöl darunter rühren und das ganze unter die Kürbis-Kartoffel-Masse ziehen. In mit Öl ausgepinselte Förmchen füllen und mind. 3 Std. kühl stellen.

Mariniertes Röstgemüse
Karotte, gelbe Rübe und Sellerie schälen und in Salzwasser ca. 5 Min. blanchieren. In Eiswasser abschrecken, abkühlen und abtropfen lassen. In schöne kleine Stücke schneiden. Paprika, Frühlingszwiebel und Tomaten putzen und ebenfalls in schöne Stücke schneiden.

Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Das Gemüse darin kurz und scharf anbraten, so dass es etwas Farbe bekommt. Thymian und Rosmarin zugeben, salzen, pfeffern und mit einem Schuss Essig ablöschen. In eine Schüssel überführen, abkühlen lassen und bei Bedarf noch mit Olivenöl und Essig abschmecken.

Zum Anrichten den Pudding auf einen Teller stürzen und mit dem Gemüse garnieren. Wer Lust hast kann noch eine dünne Scheibe geröstetes Brot dazu reichen.

Quelle: Burgenland kocht

Paprika-Kürbis-Suppe

Neues Buch (Meine Küche der Gewürze) die Zweite! Und schon wieder ein Supperl. Irgendwie muss man der Kälte ja trotzen! In Sachen Zutaten und Zubereitung habe ich die Suppe gegenüber dem Schuhbeck-Rezept nur leicht modifiziert. Und was soll man sagen?! Guad war’s!

Zutaten für 4 Personen:

Suppe und Einlage
– 2 rote Paprikaschoten (S: 3 rote Spitzpaprika)
– 600 g Butternuss- oder Muskatkürbis
– 900 mL Hühnerbrühe (S: Gemüsebrühe)
– 100 g Sahne
– 100 mL Kokosmilch
– 1 TL Currypulver
– 1 halbierte Knoblauchzehe
– 1 Splitter Zimtrinde
– ½ ausgekratzte Vanilleschote
– 40 g kalte Butter
– gemahlener Galgant (S: weggelassen)
– mildes Chilipulver (S: ordentlich Cayennepfeffer)
– 1 EL Olivenöl
– 2-3 Stängel Petersilie
– Salz / Chilisalz

Croûtons
– 3 Toastbrotscheiben
– 2 EL Olivenöl
– 1 Knoblauchzehe
– ½ ausgekratzte Vanilleschote

Zubereitung:

Paprika putzen. 1 Paprikahälfte beiseite legen. Den Rest in grobe Würfel schneiden. Kürbis putzen und schälen. Ca. 100 g beiseite legen. Den Rest in grobe Würfel schneiden. Gemüse in einen großen Topf geben, mit 800 mL Brühe begießen, aufkochen und bei niedriger Temperatur ca. 20 Min. weich garen. Currypulver, Sahne und Kokosmilch hinzugeben und mit dem Zauberstab fein pürieren. Anschließend die Suppe durch einen Sieb passieren und zurück in den Topf gießen. Schließlich Knoblauchzehe, Zimtrinde und Vanilleschote zugeben, einige Minuten ziehen lassen und wieder entfernen. Suppe nochmal heiß werden lassen, mit Salz und 1 Prise Galgant (habe ich weggelassen) abschmecken und zuletzt die kalte Butter mit dem Zauberstab untermixen.

Für die Einlage die beiseite gelegte Paprika und den Kürbis in ca. 0.5 cm große Würfel schneiden und in einem kleinen Topf in der restlichen Brühe weichkochen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Olivenöl zugeben, mit Chilisalz abschmecken und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Für die Croûtons zunächst die Toastbrotrinde entfernen, dann die Scheiben in ca. 0.5 – 1 cm große Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Weißbrotwürfel darin kross anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und die Vanilleschote sowie die in grobe Scheiben geschnittene Knoblauchzehe zugeben. Vanilleschote und Knoblauch nach ein paar Minuten wieder entfernen.

Suppe kurz vor dem Servieren nochmal aufschäumen und in vorgewärmte Teller füllen. Mit den Gemüsewürfeln und den Croûtons garnieren und sogleich servieren.

Gemüsecurry mit Blumenkohl und Kürbis

Kalt ist’s. Und regnerisch. Überall hustelts und schnupfelts. Müde! Raue Hände. Die Lippen springen auf. Die Haare stehen zu Berge. Kalte Füße. Trockene Luft.

Aber, aber, Essenstechnisch darf’s wieder deftig sein, und würzig. Die Lust auf scharfes Essen steigt! Und wie! Da passt dieses Curry von Jamie Oliver gerade recht. Sehr empfehlenswert!

Zutaten für 4 Personen:

– 1 kleine Zwiebel
– 1 Chili
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Stückchen Ingwer
– 1 Bund frischer Koriander
– 1 Paprika
– 1 kleiner Blumenkohl
– 2-3 Tomaten
– ½ Kürbis
– 1 Dose Kichererbsen
– Rapsöl + ein Stückchen Butter
– 1-2 EL Jalfrezi Curry Paste (siehe Mordswaffen)
– 1 Dose gewürfelte Tomaten
– 2 EL Balsamicoessig
– Salz, Pfeffer
– 1 Zitrone in Spalten geschnitten
– 1 kleiner Becher Naturjoghurt
– Basmatireis nach Belieben

Zubereitung: 

Zunächst das Gemüse vorbereiten. Dafür Zwiebel schälen und grob hacken. Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Koriander waschen, Blätter abzupfen und die Stiele fein hacken. Paprika putzen und in grobe Würfel schneiden. Blumenkohl in Röschen schneiden, große Röschen nochmal teilen. Tomaten vierteln oder achteln. Kürbis entkernen, schälen und 2-3 cm große Würfel schneiden. Kichererbsen gut abtropfen lassen.

Jalfrezi Curry Paste vorbereiten (siehe Mordswaffen).

Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili und Korianderstiele zugeben und ca. 10 Min. anschwitzen. Paprika, Kürbis, Kichererbsen und Currypaste zugeben und kurz mitbraten, bis die Currypaste gut verteilt ist. Schließlich Blumenkohlröschen, frische Tomaten, Dosentomaten und Essig unterrühren. Die leere Tomatendose mit Wasser auffüllen und zum Gemüse geben. Umrühren, aufkochen lassen und geschlossen, bei niedriger Temperatur ca. 45 Min. köcheln lassen. Die letzten 15 Min. den Deckel wegnehmen und offen köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Reis kochen.

Sobald das Gemüse gar ist, das Curry mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und mit dem Reis, einem Klecks Naturjoghurt und den Korianderblättern servieren. Die Zitronenspalten zum Ausdrücken dazu reichen.

Kürbisrisotto mit Chorizo

Am besten schmeckt einfach immer Resteverwertung! Diverse Zutaten schlummern in Kühlschrank, Gefrierschrank oder irgendwelchen Schubladen und müssen verwertet werden. Letzte Woche zum Beispiel waren da Kürbis und Chorizo.

Fräulein Schnürschuh tippt also die Begriffe in eine Suchmaschine ein, natürlich gefolgt von dem Wort Kochblog. Vielleicht auch schon mit einer Idee im Kopf, mindestens aber mit gewissen tagesabhängigen Gelüsten gewappnet! Und schnell ist ein passendes Rezept gefunden – meinst auch in Kombination mit einem neuen, tollen Kochblog – und die Zutaten sind verwertet.

Dieses Rezept habe ich in Julianes Blog Schöner Tag noch gefunden.

Zutaten für 2 Personen:

– Olivenöl
– 1 Schalotte
– 150 g Risottoreis
– 1 Schuss Weißwein
– ca. 750 mL Gemüsebrühe
– 150 g Kürbis
– 80 g Chorizo (hab‘ bisserl weniger genommen)
– Salbeiblätter
– 30 g frisch geriebener Parmesan
– 1-2 EL Butter
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. Kürbis entkernen, schälen und ca. 2/3 davon grob raspeln. Gemüsebrühe aufsetzen (sie soll immer schön heiß sein).

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig schwitzen. Risotto zugeben und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und mit einer Kelle Gemüsebrühe auffüllen. Bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren solange köcheln lassen, bis fast keine Brühe mehr übrig ist. Geraspelten Kürbis unterrühren. Dann eine weitere Kelle Gemüsebrühe zugeben und wieder bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren köcheln, bis fast keine Flüssigkeit mehr übrig ist. Das Ganze solange wiederholen, bis der Reis gar ist, aber noch Biss hat.

In der Zwischenzeit die Chorizo in feine Scheiben schneiden und den restlichen Kürbis in mundgerechte Scheiben schneiden. Chorizo, Kürbis und Salbeiblätter in eine Pfanne geben und in wenig Olivenöl von jeder Seite ca. 2 Min. braten.

Zuletzt Parmesan sowie Butter unter den Reis rühren und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Risotto in tiefe Teller füllen und mit Chorizo, Kürbis und Salbeiblättern garnieren.

Kartoffelrolle mit Kürbisragout

Ich werde sie ALLE ausprobieren, die Rezepte aus meinem neuen Kochbuch Österreich Vegetarisch von Katharina Seiser und Mainrad Neunkirchner. Hier Rezept Nummer 2 – saisonal, einfach, lecker! Nur a bisserl Zeit braucht es.

Zutaten für 2 Personen:

Teig
– 175 g mehlige Kartoffeln
– 75 g Mehl
– 15 g zerlassene Butter
– 1 Eigelb
– ca. ½ TL Salz
– Muskatnuss

Füllung
– Butter
– 50 g rote Linsen
– 1 kleine Zwiebel
– 1 EL Crème fraîche
– Weißweinessig
– 1-2 Stängel frischen Thymian
– Salz, Pfeffer

Kürbisragout
– Butter
– 300 g Kürbis
– 125-250 mL Gemüsebrühe
– 1 Prise gemahlener Kümmel
– Salz, Pfeffer
– frischer Oregano

Zubereitung:

Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen, Kartoffeln darin weichkochen, ausdampfen lassen und schälen. Die Kartoffeln am besten am Vortag kochen! Anschließend durch die Kartoffelpresse drücken und mit Mehl, Butter, Eigelb und den Gewürzen zu einer homogenen Masse verkneten. Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung die Linsen in sprudelnd kochendem Wasser 3-5 Min. bissfest kochen, abgießen und gut abtropfen lassen. Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Linsen unterrühren, kurz mitbraten, dann den Topf vom Herd ziehen. Das Ganze mit Crème fraîche, einem Spritzer Weißweinessig, Salz, Pfeffer und abgezupften Thymianblättchen abschmecken.

Kartoffelmasse auf bemehlter Arbeitsfläche messerrückendick auswoakln, mit der Füllung bestreichen und von unten nach oben eng aufrollen. Die Rolle zuerst in Frischhaltefolie, dann in Alufolie wickeln – beides gut verschließen. Erneut einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Kartoffelrolle in das Wasser legen und ca. 20 Min. bei niedriger Temperatur simmern lassen. Zwischendurch 1-2 Mal wenden. Aus dem Wasser holen und kurz stehen lassen.

Kürbis schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In einem Topf ein Stückchen Butter schmelzen und die Kürbiswürfel darin anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen (die Menge an die Kürbissorte anpassen), bissfest schmoren und mit Kümmel, Salz, Pfeffer und etwas frisch gehacktem Oregano abschmecken.

Kartoffelrolle auswickeln und in breite Scheiben schneiden, auf dem Kürbisragout anrichten und mit Oregano bestreuen.

Kürbissuppe mit frittiertem Gemüse

Herr Schnürschuh hat aktuell die „alles muss raus“ Phase. Recht hat er! Bevor man neue Zutaten kauft, erst mal die alten verwerten. Im Angebot habe ich weiße Kuvertüre, Marzipan, Kokosflocken, Nüsse und in ein Packerl eingefrorene Kürbiswürfel, was alles verwertet werden muss. Zuerst kommt der Kürbis dran – der muss unbedingt weg, wo es jetzt doch schon frischen Kürbis gibt…

Ganz klassisch habe ich die altbewährte Kürbissuppe daraus gemacht. Schmeckt immer und macht mit dem frittierten Gemüse direkt was her!

Gefunden bei Johann Lafer, minimal modifiziert.

Zutaten für 2 Personen:

– 500 g Kürbis
– 1 Schalotte
– 1 kleine Knoblauchzehe
– 2 EL Butter
– 1 TL Currypulver
– 50 mL Weißwein
– 300 mL Gemüsebrühe
– 100 g Sahne und ein bisschen für die Deko
– Muskat
– Salz, Pfeffer
– ein bisserl von Möhre, Knollensellerie Lauch
– Rapsöl

Zubereitung:

Kürbis schälen, von den Kernen befreien und in grobe Würfel schneiden. Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken.

Butter in einem Topf schmelzen, Schalotten- und Knoblauchwürfel zugeben und darin glasig dünsten. Kürbiswürfel hineinrühren, kurz mitbraten, mit dem Currypulver bestreuen und eine weitere Minute braten. Mit dem Weißwein ablöschen, Gemüsebrühe und Sahne dazu gießen und das Ganze so lange bei niedriger Temperatur köcheln, bis der Kürbis weich ist, ca. 15-20 Minuten. Suppe mit dem Zauberstab fein pürieren und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Möhre, Knollensellerie und Lauch putzen und in gleich lange, sehr feine Streifen schneiden. Rapsöl in einem kleinen Topf auf 180 °C erhitzen. Soviel, dass das Gemüse gut darin schwimmen kann. Das Öl ist heiß genug, wenn man den Stil eines Holzkochlöffels in das Öl taucht und daran Bläschen hochsteigen. Das Gemüse nach und nach darin goldgelb frittieren, auf Küchenpapier abtropfen lassen und salzen.

Sahne steif schlagen, nicht zu fest.

Die Suppe kurz vor dem Servieren nochmal schaumig aufmixen und in tiefe Teller füllen. Mit einen Klecks geschlagener Sahne verfeinern und das frittierte Gemüse vorsichtig oben drauf setzen.

Kürbisgnocchi mit Salbeibutter

Wie vor kurzem verkündet, gab es nun gestern endlich Kürbisgnocchi bei den Schnürschuhs!
Der Teig ist sehr gut gelungen und ließ sich wunderbar verarbeiten. Dank der herrlichen Farbe waren die Gnocchi nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ein Volltreffer.

Zutaten für 2 Personen:

– 160 g mehligkochende Kartoffeln
– 270 g Kürbis
– 80 g Mehl
– 1 Eigelb
– Salz
– Muskatnuss
– 25 g frisch geriebener Parmesan

– ein gutes Stück Butter
– Salbeiblätter
– frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, vierteln und in kochendem Salzwasser weich garen. Abgießen und zweimal durch die Kartoffelpresse drücken.

Kürbis schälen, grob würfeln und ebenfalls in kochendem Salzwasser weich garen. Abgießen und mit Hilfe eines Tuchs gründlich auspressen. Anschließend fein pürieren.

Die Kartoffel- und Kürbismasse mit Mehl und Eigelb zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und den Parmesan unterrühren.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 cm dicke Teigrollen formen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Mit bemehlten Händen Kugeln formen und mit Hilfe der Gabel das typische Muster in die Gnocchi drücken.

Salzwasser aufkochen und die Gnocchi darin so lange kochen, bis sie nach oben steigen.
In der Zwischenzeit die Butter erhitzen und einige Salbeiblätter hinzugeben. Die fertigen Gnocchi mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in der aufgeschäumten Salbeibutter schwenken und ein bisschen ziehen lassen. Mit Parmesan bestreut servieren.

Quelle: Der große Lafer von Johann Lafer.

Zucchini-Röllchen auf Couscousbett

Inspiriert von Mestolos Auberginen-Cannelloni gab es diese Woche Zucchini-Röllchen! Sie schmeckten, ob warm oder kalt (am nächsten Tag), sehr lecker. Das Gewürz Ras el-Hanout gab dem Ganzen den letzten Schliff.

Zutaten:

– Olivenöl
– 2 Zucchini
– ½ Kürbis
– 1 Karotte
– 1 Knoblauchzehe
– 125 g Couscous
– 150 mL Tomatensaft
– 1 Handvoll Cocktailtomaten
– ein paar schwarze Oliven
– 1 Büffelmozzarella
– 1 Handvoll Pinienkerne
– frisch geriebener Parmesan
– ½ TL Ras el-Hanout
– (Chili)salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Am besten geht das mit dem langen Brotmesser. Den Rest (woraus keine guten Scheiben geworden sind) in kleine Würfel schneiden. Zucchinischeiben in einer, mit wenig Öl ausgepinselten, Grillpfanne von beiden Seiten anbraten und salzen. Karotte und Kürbis schälen und ebenfalls klein würfeln. Knoblauch fein hacken. Tomatensaft aufkochen, über den Couscous gießen, 5 Minuten ziehen lassen und mit einer Gabel auflockern. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den fein gehackten Knoblauch darin kurz anschwitzen. Karotten- und Kürbiswürfel dazugeben und 10 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und den Couscous sowie die Pinienkerne darunter rühren. Eine Hälfte des Mozzarella würfeln und unter das Couscous-Gemüse rühren, Ras el-Hanout dazugeben und mit (Chili)salz und Pfeffer abschmecken.

Je eine kleine Menge Couscous auf den Zucchinischeiben verteilen und einrollen. Die Zucchini-Röllchen auf einem großen Teller zwischendeponieren.

Zuletzt noch die Tomaten halbieren oder vierteln und zusammen mit den Oliven unter den restlichen Couscous mischen. Diesen in eine ofenfeste Form oder Pfanne geben und die Zucchini-Röllchen darauf betten. Den restlichen Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Röllchen verteilen. Mit etwas Parmesan bestreuen und ca. 10-15 Minuten bei 200 °C im Backofen goldgelb überbacken.