Bamberger Lebkuchen

Oh je, oh je, hier ist es mau geworden…  😳
Doch ich habe eine gute Ausrede – bin stolze Mami geworden und mein grösstes Hobby muss jetzt erst mal hinten anstehen. Schnelle Gerichte sind angesagt – wie oft ich allein schon Petras leckeres Rote Bete Gratin in den letzten Wochen gemacht habe! Ansonsten gibt es oft Pasta, Suppen und Schmorgerichte, z.B. Herrn Schnürschuhs weltbestes Gulasch!

Trotzdem nicht zu kurz ist die Weihnachtsbäckerei gekommen. Mit der kleinen Maus im Tragetuch oder bei Papa geht das auch irgendwie. Neben unseren liebsten Plätzchensorten (Walnussplätzchen, Vanillekipferl, Spitzbuben und Mini-Quarkstollen) habe ich, wie jedes Jahr, ein neues Rezept ausprobiert (Butter-Zimtplätzchen, gesehen bei Petra) und außerdem Lebkuchen gebacken. Das wollte ich schon lange machen, bisher hat mir aber das notwendige Equipment, die Lebkuchenglocke, gefehlt. Ein geniales Teil, mit dem die Lebkuchen im Nu fertig aufs Blech gezaubert sind. Das Rezept der Lebkuchen habe ich dem Hefterl der Lebkuchenglocke entnommen – dabei habe ich mir die Bamberger Lebkuchen, mit Croissants/Bambergern/Butterhörnchen/Gipferli, ausgesucht. Statt Haselnüssen kamen jedoch Walnüsse aus dem Hause Schnürschuh (danke Albert <3) rein. Meine Mama macht diese Lebkuchen auch immer, sie sind wirklich irre lecker (vielleicht ein Blogbuster Micha?! 😉 ). Beweis: wir haben noch genau 1 Lebkuchen – morgen muss nochmal nachproduziert werden!

Die „Competition“ Vanillekipferl mit und ohne Eigelb wird auf nächstes Jahr vertagt. Dann aber gewiss – weil neugierig bin ich ja schon – kann mir gar nicht vorstellen, dass sie ohne Eigelb noch besser schmecken sollten 😉

Zutaten für 65 Stück (Durchmesser 7 cm): 

– 450 g trockene Butterhörnchen
– 500 g gemahlene Haselnüsse (S: Walnüsse)
– 250 g Mehl
– 600 g Zucker
– 20 g Zimt
– 10 g Kardamom
– 7,5 g Hirschhornsalz
– 75 g Zitronat
– 75 g Orangeat
– 400 mL Wasser
– 3 Eier
– Oblaten (7 cm)
– beste Kuvertüre

Zubereitung:

Die trockenen Butterhörnchen reiben und mit Haselnüssen (S: ich habe die Gipferli grob zerkleinert und mit den Walnüssen im Blender gemahlen), Mehl, Zucker und Gewürzen vermischen. Zitronat und Orangeat zerkleinern (S: fein gehackt) und untermischen. Eier und Wasser zugeben und mit einem Teigschaber zu einem Teig verrühren.

Ofen auf 160 °C Umluft bzw. 180 °C Unter-/Oberhitze vorheizen. Lebkuchenmasse auf die Oblaten streichen bzw. mit Hilfe der Lebkuchenglocke aufbringen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. In den vorgeheizten Backofen schieben und 15-20 Min. backen.

Auskühlen lassen und mit der im Wasserbad geschmolzenen Kuvertüre bestreichen.
In einer Plätzchendose verwahren und am besten einen Tag durchziehen lassen.
Köstlich!

Bamberger Lebkuchen

P.s.: Wer hätte gedacht, wie schwer es ist, in der Schweiz Oblaten zu bekommen – ich musste sie in der Drogerie (!) bestellen… Dafür gibt es aber weltbeste Kuvertüre 😉

Mezze-Abend No.2

Ich habe es bestimmt schon zig mal erwähnt. Ich l i e b e Mezze. Es gibt nichts Schöneres als einen Tisch voller verschiedener Schüsselchen, wo man sich überall genüsslich etwas heraus stibitzen kann. Dabei ist alles möglich – Salat, Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Mus/Püree, Frittiertes, Brot, … und dies mit orientalischen Aromen, Gewürzen und Kräutern – Minze, Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Piment, Zimt, Zitrone, Granatapfel, … Einfach fantastisch!

Vor kurzem besuchten uns Herr Schnürschuhs Bruder und dessen Freundin. Die Gelegenheit für mich! Ich nahm mir einen Tag frei und schnippelte, kochte, buk, brutzelte. Welch eine Freude. Ich hoffe die beiden haben die Mezzetafel genauso genossen wie wir!

Hierzu gibt es diesmal einen großen Monsterblogeintrag mit allen Rezepten des Abends. Leider hab ich für einige Gerichte keine Bilder, aber die werden nachgetragen.

Mezzeabend
–       Hummus mit Kawarma
–       Baba Ghanoush
–       Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern
–       Orientalischer Salat
–       Marinierte Auberginen
–       Marinierte Möhren
–       Fladenbrot
–       Pistazien Crème brûlée

Mein Standardwerk für Mezze ist das Kochbuch Jerusalem von Ottolenghi. Trend hin oder her, es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Das ganze Buch ist vollgeklebt mit „Einmerkerln“, es gibt fast kein Gericht, welches ich nicht gern ausprobieren möchte und alle bisher erprobten sind einwandfrei gelungen und haben fantastisch geschmeckt. Es folgt noch eine Liste mit bereits für lecker befunden Gerichten aus dem Buch und eine mit Gerichten, die ich gerne als Nächstes ausprobieren möchte.

Viele tolle Rezepte gibt es natürlich noch bei den Bloggerkollegen im Netz. Zudem besitze ich noch das Kochbuch Veggiestan von Sally Butcher, woraus ich auch schon leckere orientalische Köstlichkeiten gekocht habe (z.B. hier).

Wichtig, für eine tolle Mezzetafel, ist viel, viel Zeit. Für eine Handvoll Schüsselchen braucht man schon mal einen ganzen Tag. Doch es lohnt sich!

Leckere Rezepte aus Jerusalem:
– Na’amas Fattoush
– Würzige Kichererbsen mit buntem Salat
– Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen (Blogbuster)
– Tabbouleh
– Sabih
– Mejadra
– Couscous mit Tomate & Zwiebel
– Fisch-Kebabs mit Auberginenpüree

Todo Rezepte aus Jerusalem:
– Butternusskürbis mit Tahini- Sauce & Zatar
– Bohnen-Paprika-Salat
– Kohlrabisalat
– Auberginen mit Chermoula, Bulgur & Joghurt
– A’ja (Brotfrikadellen)
– Würziger Möhrensalat
– Falafel
– Auberginensuppe mit Mograbieh (woher krieg ich nur diese großen Couscouskügelchen… )
– Fleischbällchen (muss noch eine Quelle für gutes Lammhackfleisch auftun…)
– Fischfrikadellen in Tomatensoße
– Sfiha oder Lahm Bi’ajeen
– …


Hummus

Es hat ein paar Anläufe gedauert, bis der Hummus so wurde, wie wir es uns vorgestellt haben. Doch dank der Tipps unseres libanesischen Kollegens Mohamad sowie guter Zutaten klappt es inzwischen einwandfrei. Die Zubereitung ist zwar ein bisserl (!) aufwändig, aber es lohnt sich! Das Zeug schmeckt so so so gut, einfach zum reinlegen!

Das Grundrezept lieferte uns Ottolenghi (Jerusalem). Ich modifiziere es nur leicht ab, indem weniger Knoblauch verwende und diesen vorher anbrate, da ich rohen Knoblauch nicht so gut vertrage. Außerdem benutze ich etwas weniger Tahini und meist braucht es mehr eiskaltes Wasser und Zitronensaft als angegeben – das mache ich einfach nach Gefühl, bis Konsistenz und Geschmack perfekt cremig sind.

Laut meines Kollegen darf man auf keinen Fall Kichererbsen aus der Dose nehmen und noch wichtiger ist es die Kichererbsen zu schälen. Seine Mutter benutzt dafür einfach eine flotte Lotte – schälen und pürieren gleichzeitig. Haben wir leider nicht. Das heißt ich setze mich nach dem Kochen der Kichererbsen mit der großen Schüssel an den Esszimmertisch und häute jede Kichererbse einzeln – eine Heidenarbeit! Wichtig dabei: die Kichererbsen nicht zu lange kochen, dann sind sie total zermatscht und das Häuten ein Drama! Ob ich mir vielleicht doch eines Tage so eine flotte Lotte zulegen soll? Eigentlich hab ich ja Kücheninstrumentekaufverbot… Doch bevor ich mir so etwas zulege, muss ich sowieso erst mal testen, ob das hinhaut.

Für das eiskalte Wasser nehme ich ein Glas Wasser und friere es ein, bevor ich beginne die Kichererbsen zu kochen. So ist es wunderbar, wenn ich beim Pürierschritt angelangt bin.

Gute Kichererbsen und das beste Tahini bekomme ich von Rapunzel.

Zutaten für 6 Personen:

– 250 g Kichererbsen, getrocknet
– 1 TL Backnatron
– 270 g helles Tahini (S: weniger)
– 4 EL Zitronensaft
– 4 Knoblauchzehen (S: 1 Zehe)
– 1½ TL Salz
– 100 mL eiskaltes Wasser (S: nach Bedarf, meistens mehr)
– Öl

Zubereitung:

Die Kichererbsen am Tag zuvor mit reichlich Wasser (doppelte Menge) bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen, abtropfen lassen und mit dem Natron in einen Topf geben. Bei starker Hitze ca. 3 Min. unter Rühren erhitzen. Mit 1.5 L Wasser auffüllen, zum Kochen bringen und abschäumen. Weich (so dass man sie einfach zwischen den Fingern zerdrücken kann), aber nicht zu weich (Matsch) kochen – das dauert je nach Sorte/Alter zwischen 20 und 40 Min.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen, fein schneiden und in etwas Öl sanft anbraten.

Kichererbsen abgießen und häuten. Anschließend zusammen mit Tahini, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und dem eiskalten Wasser pürieren, bis eine glatte, cremige Paste entstanden ist. Abschmecken, abdecken und mind. 30 Min. ruhen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln.

Hummus


Kawarma

Meine Liebe zu Lamm hält sich in Grenzen. Denn habe ich kein ordentliches Stück Fleisch, kann ich es einfach nicht essen. Soll es doch nicht „bockeln“! In Luzern kaufe ich Lammfleisch nur noch bei Holzenfleisch. Ein Stand von Holzenfleisch findet sich jeden Samstag auf dem Luzerner Markt. Für Spezialwünsche (z.B. Schweinebraten) kann man auch vorbestellen.

Kawarma muss ordentlich lange mariniert werden und wird dann nach dem Anbraten auf Hummus serviert. Es begleitet uns fast immer, meist als einziges Fleischgericht, wenn wir Mezze machen.

Zutaten für 6 Personen:

Fleisch
– 300 g Lammnacken (S: mageres Stück vom Lamm)
– 1 EL Butter oder Ghee
– 1 TL Olivenöl

Marinade
– ¼ TL gemahlener schwarzer Pfeffer
– ¼ TL gemahlener weißer Pfeffer
– 1 TL gemahlener Piment
– ½ TL Zimt
– 1 kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuss
– 1 TL getrockenete Za’atar- oder Oreganoblätter, zerrieben (S: Oregano)
– 1 EL Weißweinessig
– 1 EL gehackte Minze
– 1 EL gehackte Petersilie
– 1 TL Salz

Zubereitung:

Lammfleisch in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten für die Marinade und das Fleisch in eine Schüssel geben, gut vermengen und zugedeckt im Kühlschrank mind. 30 Min. durchziehen lassen (S: länger oder über Nacht).

Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Butter oder Ghee und Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Fleisch portionsweise 2 Min. braten. Es sollte in der Mitte noch leicht rosa sein. Auf Hummus servieren.

Hummus mit Kawarma


Orientalischer Salat

Den Salat mache ich, je nach Zutaten die ich gerade parat habe. Nicht fehlen dürfen jedoch frische Kräuter, wie Minze, Koriander und Petersilie! Perfekt ist er mit Granatapfelkernen.

Zutaten für 4 Personen:

– 1 Nostrano Gurke
– 1 Paprika
– eine gute Handvoll Cocktail- oder Datteltomaten
– eine Handvoll Radieserl
– 1 rote Zwiebel
– 1 kleine Chili
– ½ Granatapfel
– 1 EL gehackte Minze
– 1 EL gehacktes Korinadergrün
– 1 EL gehackte Petersilie
– Salz, Pfeffer
– Olivenöl
– Zitronen- oder Limettensaft
– 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Gemüse putzen. Gurke, Paprika und Zwiebel in mittelgroße Würfel schneiden. Tomaten halbieren oder vierteln. Radieserl halbieren und in Scheiben schneiden. Chili fein hacken. Granatapfelkerne auslösen. Alles zusammen mit den frisch gehackten Kräutern in eine Schüssel geben und mit etwas Zitronen- oder Limettensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und Olivenöl abschmecken.


Baba Ghanoush

Der Auberginendip ist auch so etwas Köstliches! Hmmmm! Leider, leider habe ich nicht die Möglichkeit die Auberginen zu grillen. So bekämen sie noch ein schönes Raucharoma. Aber bald, bald werden wir einen Balkon haben und dann werde ich Auberginen grillen was das Zeug hält!

Das Rezept ist ebenfalls aus Ottolenghis Jerusalem. Allerdings habe ich noch etwas Tahini reingemogelt. Es scheiden sich ja die Geister, ob das Sesammus da nun reingehört oder nicht. Ich mag es jedoch, wird das Baba Ghanoush dadurch noch cremiger. Laut Mohamad kommt auch Tahini rein.

Zutaten für 4 Personen:

– 4 große Auberginen
– 2 Knoblauchzehen, zerdrückt (S: 1 Zehe)
– abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
– 2 EL Zitronensaft
– 5 EL Olivenöl
– 2 EL hackte Petersilie
– 2 EL Minze
– ½ Granatapfel
– 1-2 EL Tahini
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen von allen Seiten mit einem Messer einstechen. Auf das Backblech legen und unter dem Backofengrill mind. 1 Stunde brutzeln lassen, bis sie aufplatzen und zerfallen. Dabei alle 20 Min. wenden. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen, fein schneiden und in etwas Öl sanft anbraten. Beiseite stellen.

Auberginen aufschneiden und mit Hilfe eines Löffels das Fruchtfleisch herausschaben. In einen Sieb geben und mind. 1 Stunde abtropfen lassen. Anschließend in eine große Schüssel geben und mit Knoblauch, Zitronensaft, -schale (ein wenig für die Garnitur aufheben), Tahini und Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mind. 1 Stunde bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die frisch gehackten Kräuter unterziehen, nochmals abschmecken und mit etwas Zitronenschale und den Granatapfelkernen garnieren.


Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern

Den Reis gab es auch schön öfter im Hause Schnürschuh. Meist als Einzelgericht mit Salat. Eine schöne Kombination, vor allem mit den Röstzwiebeln! Ebenfalls aus Ottolenghis Jerusalem.

Zutaten für 6 Personen:

– 50 g Wildreis
– 2½ EL Olivenöl
– 220 g Basmatireis
– 330 mL kochendes Wasser
– 2 TL Kreuzkümmelsamen
– 1½ TL Currypulver
– 240 g gegarte Kichererbsen (S: geschält)
– 180 mL SonnenbluDimenöl (S: Rapsöl)
– 1 mittelgroße Zwiebel
– ½ TL Mehl
– 100 g Korinthen (S: Rosinen)
– 2 EL gehackte Petersilie
– 1 EL gehacktes Koriandergrün
– 1 EL gehackter Dill
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wildreis in einem kleinen Topf mit reichlich Wasser bedecken, zum Kochen bringen und etwa 40 Min. köcheln lassen, bis die Körner gar, aber noch bissfest sind. Abgießen und zur Seite stellen.

1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Den Basmatireis mit ¼ TL Salz unter Rühren darin anschwitzen. Das kochende Wasser angießen und den Reis zugedeckt ca. 15 Min. bei sehr geringer Hitze garen. Topf vom Herd ziehen, Deckel abnehmen, den Topf mit einem Geschirrtuch abdecken und den Deckel wieder auflegen. 10 Min. ruhen lassen.

Restliches Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Kreuzkümmel sowie Currypulver einige Sekunden darin anschwitzen und sofort die Kichererbsen mit ¼ TL Salz hinzufügen. 1-2 Min. unter Rühren erwärmen, dann in eine große Schüssel füllen.

Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Den Topf mit Küchenpapier ausreiben, Sonnenblumenöl (S: Rapsöl) hineinfüllen und bei starker Hitze heiß werden lassen. Das Öl ist richtig temperiert, wenn an einem eingetauchten Zahnstocher Bläschen hochsteigen. Die Zwiebelringe in Mehl wenden, bis sie damit überzogen sind und portionsweise im heißen Öl 2-3 Min. goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Den Reis mit den Kichererbsen, Korinthen (S: Rosinen), Kräutern und Zwiebelringen mischen, noch einmal abschmecken und warm oder bei Zimmertemperatur servieren.


Marinierte Auberginen

Neben Hummus gehört dieses Gericht zu meinen absoluten Favoriten. Aus den „einfachen“ Auberginen wird etwas richtig leckeres. Wichtig dabei ist es, die Marinade rechtzeitig vorzubereiten, so dass die Auberginen, direkt aus dem Ofen kommend, damit vermengt werden können. Gut durchgezogen dann ein Genuss! Gefunden habe ich das Rezept bei delicious days. Nicky hat es, weil das ja klar ist, etwas adaptiert von Ottolenghi (The Cookbook).

Zutaten für 4 Personen:

Auberginen
– 2-3 Auberginen
– Olivenöl
– Meersalz
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Marinade
– 5 EL Olivenöl
– 5 EL Zitronensaft
– 1 kleiner Chili
– 3-4 EL Kräuter (S: Minze, Koriander, Petersilie)
– 1-2 Knoblauchzehen
– Meersalz
– frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Enden der Auberginen abschneiden und diese quer in 2 gleich große Hälften teilen. Die Hälften der Länge nach halbieren und jedes Stück in sechs bis acht Spalten schneiden. Am Ende sollen alle Spalten ungefähr gleich groß sein.

Die Spalten mit Olivenöl einpinseln, mit der Hautseite nach unten auf das Backblech setzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen 20-25 Min. backen, bis die Ecken anfangen zu bräunen und die Spalten weich sind.

In der Zwischenzeit die Marinade vorbereiten. Chili putzen, Kerne bei Bedarf entfernen und fein schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken (S: vorher angebraten), Kräuter grob hacken. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermischen. Beiseite stellen.

Sobald die Auberginen fertig sind, aus dem Ofen holen und sogleich vorsichtig mit der Marinade vermengen. Gut durchziehen lassen, am besten über Nacht.

Marinierte Auberginen


Marinierte Möhren

Den orientalischen Möhrensalat habe ich beim Trüffelschwein gefunden. Ideal, wenn es junge Karotten gibt. Hier gilt auch – die warmen Möhren mit der Marinade vermengen und gut durchziehen lassen. Köstlich!

Zutaten für 4 Personen:

– 500 g Bundkarotten
– 1 Knoblauchzehe
– 2 EL Rotweinweinessig
– 2 EL Olivenöl
– 1 TL Harissa
– 1 TL Kreuzkümmelpulver
– ¾ TL Salz
– 1 EL schwarze Sesamsamen

Zubereitung:

Karotten putzen, Grün entfernen, anschließend längs halbieren. In Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Abgießen und abtropfen lassen. Knoblauch (S: vorher angebraten) fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen. Sofort mit den Möhren mischen. Mind. 20 Minuten ziehen lassen.

Zum Servieren Karotten anrichten und mit Sesamsamen bestreuen.


Fladenbrot

Dieses Fladenbrot habe ich schon unzählige Male gemacht. Es klappt immer, geht super fix und lässt sich wunderbar einfrieren. Ich mache für Herrn Schnürschuh und mich meist das halbe Rezept, das reicht uns locker. Danke Jessica von berliner küche für dieses klasse Rezept!

Zutaten für 1 großes Laib:

– 450 g Mehl
– 300 ml Wasser (lauwarm)
– 20 g frische Hefe
– 1 TL Zucker
– 1 TL Salz
– Olivenöl
– Sesam
– Schwarzkümmel

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit dem Mehl und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen (gerne auch länger). Wenn er seine Größe etwa verdoppelt hat, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Mehl bestäuben und vorsichtig in Form bringen. Mit dem Finger ein paar Vertiefungen in den Teig drücken und noch einmal für 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 230°C vorheizen. Das Fladenbrot mit Olivenöl bepinseln und mit Schwarzkümmel sowie Sesam bestreuen. Nun für 10 bis 15 Minuten backen, bis es von außen goldbraun ist.

Fladenbrot


Pistazien Crème brûlée

Als Dessert gab es Crème brûlée mit Pistazien und Kardamom für die orientalische Note. Gefunden bei Britta von Kamafoodra, die es wiederum hier entdeckt hat.

Der Klassiker geht immer und schmeckt immer. Mir war es eine Note zu süß, nächstes Mal würde ich weniger Zucker nehmen – wie bei meiner klassischen Crème brûlée. Auch bei der Zubereitung habe ich mich an dieses Rezept gehalten.

Zutaten für 6 Personen:

– 80 g Zucker (S: künftig weniger)
– 50 g Pistazien, geschält und ungesalzen
– 4 Eigelb
– 250 ml Vollmilch
– 250 ml Sahne
– 1 Vanilleschote
– einige Tropfen Bittermandelöl (S: 1 Prise Kardamom)
– etwas Zucker zum Karamellisieren

Zubereitung:
Backofen auf 120 °C (Umluft) vorheizen. Backblech mit einem Backpapier auslegen. Die Crème Brûlée Förmchen darauf stellen. 1-1.5 L Wasser zum Kochen bringen.

Die Pistazien im Mixer fein mahlen.

Milch und Sahne in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen und Mark sowie Schote in die Sahne-Milch-Mischung geben. Das Ganze einmal aufkochen und mit einer Prise Kardamom verfeinern.

In der Zwischenzeit die Eigelbe in eine Schüssel geben und mit dem Zucker zu einer hellen Masse aufschlagen. Pistazien in die Masse einrühren. Die Sahne-Milch-Mischung durch einen Sieb langsam in die Eigelb-Pistazien-Masse rühren. Dabei aufpassen, dass sich keine Blasen bilden.

Die Crème in die Förmchen füllen und das Blech vorsichtig in den vorgeheizten Backofen balancieren. Soviel von dem heißen Wasser ins Blech gießen bis die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. 25-30 Min. garen.

Blech aus dem Ofen nehmen, die Förmchen vorsichtig aus dem heißen Wasser nehmen und abkühlen lassen (bzw. über Nacht im Kühlschrank aufbewahren). Zum Abschluss die Crème mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner hellbraun karamellisieren.

Zitronige Linzer-Schnitten

Der Sommer hat sich schnell verabschiedet und seit Samstag regnet und regnet es… Ein Gutes hat das Ganze – Fräulein Schnürschuh kann sich stundenlang in der Küche vergnügen! Derzeit könnte ich jedes einzelne Rezept aus meinem Lieblingsblog Grain de sel nachmachen – Micha trifft einfach genau meinen Geschmack. Also habe ich am Wochenende erst mal eine neue Ration geröstete Ofentomaten hergestellt und dann habe ich noch die Quadrillos bzw. Linzer-Schnitten als zitronige Variante gebacken. Die Ofentomaten sind, wie sie Micha eh schon immer bewirbt, genial (!!!) und auch meine zitronigen Linzer-Schnitten wurden fantastisch. Es hat richtig Spaß gemacht sie herzustellen und nun sind sie in einer Dose verstaut und wir können uns immer wieder eine (oder zwei… oder drei…) rausstibitzen. Naja, die Hälft ist schon weg…

Zutaten für die abgewandelte zitronige Variante:

– 350 g Mehl
– 200 g gemahlene Mandeln
– 140 g Zucker
– 1 Ei
– 1 Prise Salz
– abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
– 1-2 Msp gemahlener Ingwer
– 1-2 Msp gemahlener Kardamom
– 1 Msp Vanilleextrakt
– 2 EL Limoncello
– 250 g weiche Butter in Stücken
– 250 g Gelée-Marmelade Zitronen Limetten
– Mehl
– Eigelb
– Puderzucker

Zubereitung:

Mehl, Mandeln, Zucker, Ei, Salz, Zitronenabrieb, Gewürze, Limoncello und Butterstückchen mit dem Knethaken der Rührmaschine vermengen. Anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und in zwei Portionen teilen, diese in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Std. in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit zwei Backpapierbögen zu je 30 x 36 cm vorbereiten.

Eine Teigportion aus dem Kühlschrank holen und entweder auf bemehlter Arbeitsfläche oder, und ich tue mich so wesentlich leichter, zwischen Frischhaltefolie und dem vorbereiteten Backpapier legen und ebenmäßig auf die Größe des Backpapiers ausrollen. Mit dem Backpapier auf das Backblech heben, mit einer Gabel Löcher einstechen und mit der, in einer Schüssel verrührten, Marmelade bestreichen. In den Kühlschrank stellen.

Die zweite Teigportion aus dem Kühlschrank holen, genau wie die erste auf die Größe des Backpapiers ausrollen und auf ein Backblech heben. 20 Min. in den Kühlschrank stellen. Anschließend mit Hilfe eines kleinen Ausstechers (in etwa von der Größe eines Apfelkernausstechers) vorsichtig Kreise ausstechen – nicht zu nahe beieinander – und auf einem kleinen Stück Backpapier deponieren. Alles zurück in den Kühlschrank stellen und nochmal 10 Min. durchkühlen lassen.

Backofen auf 200 °C vorheizen. Alles aus dem Kühlschrank nehmen und die „durchlöcherte“ Teigplatte vorsichtig auf die Marmeladenteigplatte legen. Das Backpapier behutsam abziehen. Eigelb verquirlen und die obere Teigplatte damit bestreichen. Mit den ausgestochenen Kreisen belegen und in den Backofen (unterste Schiene) schieben. 16-18 Min. backen, vollständig auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und in 4 cm große Quadrate schneiden.

Zitronige Linzer-Schnitten

Glasierte Entenbrust mit Wintergemüse

Jedes Mal, wenn wir beim Metzger sind, fällt mir die Flugentenbrust, die immer mal wieder in der Auslage liegt, ins Auge. Aber Ente im Sommer – nö, da hatten wir keine Lust drauf. Doch jetzt in der kalten Jahreszeit, jetzt passt Ente! Ich habe dafür ein Rezept von Greg & Lucy Malouf aus dem Buch New Middle Eastern Food ausgesucht.

Ententechnisch sind wir noch ziemliche Anfänger und es war gar nicht so einfach alles auf den Punkt zu bekommen. Wir hatten Panik die Entenbrust könnte noch roh oder schon Gummi oder nicht knusprig sein. Am Ende hatten wir aber Glück und das gute Stück wurde schön rosa und knusprig. Einzig die Haut hätten wir ein bisserl tiefer einschneiden sollen.

Zutaten für 2 Personen:

Ente & Gemüse
– 1 Entenbrust (S: Flugente, ca. 400 g)
– Wintergemüse aller Art im Kleinformat (S: Rote Bete, Karotten, Fenchel, Sellerie, Lauch)
– ca. 100 mL Hühnerbrühe (S: Gemüsebrühe)
– 1 Messerspitze Kardamom, gemahlen
– ½ TL getrockneter Oregano
– 1 EL Butter (S: weggelassen)
– Salz

Glasur
– 1 EL Honig
– ½ TL trockener Sherry
– 1-2 EL Wasser
– 1 Messerspitze Kardamom, gemahlen
– schwarzer Pfeffer
– ½ TL Orangenblütenwasser (S: weggelassen)

Zubereitung:

Ente rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Unter fließend kaltem Wasser reinigen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Haut gitterförmig einschneiden und salzen.

Einen Topf mit Wasser aufsetzen, eine Prise Kümmel zugeben und zum Kochen bringen. Rote Bete 30-40 Min. darin weichkochen, schälen und vierteln.

Karotten ordentlich waschen, nicht schälen, etwas Karottengrün daran lassen, längs halbieren. Sellerie schälen und in grobe Stifte schneiden. Lauch gründlichen waschen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Fenchel waschen und achteln, etwas Fenchelgrün daran lassen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Für die Glasur Honig, Sherry, Wasser, Kardamom, Pfeffer und Orangenblütenwasser verrühren.

Eine große, ofenfeste Pfanne erhitzen und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten darin bei mittlerer Temperatur 7-8 Min. anbraten. Umdrehen und weitere 3 Min. braten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz in Alufolie einschlagen. Entenfett aus der Pfanne tupfen und bis auf die dunkelroten Rote Bete alles Gemüse zugeben. Mit einem Schuss Brühe ablöschen und mit Oregano und Kardamom würzen. Das Ganze einmal kurz umrühren und die Entenbrust mit der Hautseite nach oben auf das Gemüsebett legen. Mit der Glasur bepinseln.

Pfanne in den Backofen stellen, Grill zuschalten. Die Entenbrust ca. 10 Min. im Ofen garen, bis die Haut schön knusprig ist. Pfanne aus dem Backofen nehmen. Die Entenbrust in Alufolie wickeln und entspannen lassen. Das Gemüse auf dem Herd nochmal kurz aufkochen lassen und mit Salz abschmecken. Wer eine Soße haben möchte kann die restliche Brühe mit der Butter binden (da jedoch das ganze Entenfett Gewissensbisse bei Herrn Schnürschuh auslöste, haben wir die Butter weggelassen). Zuletzt die dunkelroten Rote Bete zum Gemüse geben (sie würde vorher sonst alles rot färben).

Die Entenbrust auspacken und in Scheiben schneiden. Salzen.

Zum Anrichten ein Bett aus Gemüse auf die Teller geben und die Entenbrust oben drauf setzen.

Kathas weltbeste Zimtschnecken

Eines weiß ich gewiss! Wenn das neue Buch von Katharina Seiser Österreich Vegetarisch rauskommt, bin ich eine der Ersten, die sich dieses Buch schnappen wird! Alle bisher erprobten Rezepte auf Katharinas Blog esskultur sehen nicht nur verführerisch aus, sie gelingen auch immer perfekt und schmecken köstlich.

Dies auch die herrlichen Zimtschnecken! Schon lange liebäugle ich mit dem Gebäck. Nun, für die Einweihung unser NEUEN, WUNDERSCHÖNEN, SEHNLICHST GEWÜNSCHTEN Kitchen Aid Küchenmaschine, waren sie dann aber geradezu prädestiniert.

Das Rezept für die Zimtschnecken habe ich komplett von Katharina übernommen (unbedingt mal reinschauen, sie beschreibt die ganze Prozedur nochmal genauer) und nur die Menge auf 1/3 reduziert, da wir nur zu zweit sind und ich leider keinen Platz zum Einfrieren habe.

Und waren diese Zimtschnecken gut. So guuuuut…

    

Rezept für ca. 20 Stück:

Teig
– 135 mL Milch
– 40 g Butter
– 14 g frische Hefe
– ½ Ei (das geht… siehe unten… )
– 250 g Mehl
– 1 Prise Salz
– 40 g Puderzucker
– ½ TL Kardamom, gemahlen

Füllung
– 40 g ganz weiche Butter
– 25-30 g Zucker
– 1 TL Zimt, gemahlen

Sonstiges
– restliches ½ Ei
– Hagelzucker

Zubereitung:

Milch leicht erwärmen. 4-5 EL von der warmen Milch in eine Tasse geben, mit 1 TL Puderzucker verrühren. Die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Den Butter in die restliche Milch geben. 1 Ei in einer Tasse aufschlagen und verquirlen.

Mehl, Zucker, Kardamom und Salz in eine Rührschüssel geben und vermengen. Die Hälfte vom verquirlten Ei, gebutterte Milch und Hefemilch hinzugeben und das Ganze mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit der Hand so lange kneten, bis sich der Teig vom Rand löst (ca. 10 Min.). Schüssel abdecken und 30 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend den Teig nochmal kurz durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig auswoakeln und mit der weichen Butter bestreichen. Zimt und Zucker miteinander vermischen und auf die weiche Butter streuen. Die Schnecken nun vorsichtig und möglichst straff von unten nach oben einrollen. Schließlich ca. 1-2 cm dicke Scheiben von der Rolle schneiden. Dabei schneiden, nicht drücken! Ich finde es funktioniert am besten mit dem Brotmesser.

Die abgeschnittenen Scheiben nicht zu eng auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, abdecken und nochmals 30 Min. gehen lassen. Bei mir wurden es 2 Schnecken-Bleche. Backofen auf 250 °C vorheizen.

Zuletzt die Schnecken mit dem restlichen verquirlten Eigelb bepinseln, mit Hagelzucker bestreuen und 8-10 Min. auf der mittleren Schiene im Backofen backen. Achtung, nicht zu dunkel werden lassen, denn es geht sehr schnell.

Die fertigen Zimtschnecken aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Unbedingt lauwarm probieren!

Crème Brûlée

Neben Tiramisu und Mousse au Chocolat gehört Crème Brûlée zu unseren absoluten Lieblingsnachspeisen. Das Rezept (etwas abgewandelt nach ‚Echte Klassiker, die jeder liebt‘) ist sehr einfach und gelingt immer. Eine Sache ist jedoch essentiell für die ‚gebrannte  Crème‘ – der Bunsenbrenner, dessen Kauf wir noch keinen Tag bereut haben!
Verführt zu diesem herrlichem Dessert wurden wir von Bekannten von Herrn Schnürschuhs Eltern – Gabi & Edi  😉

Zutaten für 2 Crème Brûlée Förmchen:

– 3 Eigelbe
– 24 g Zucker
– 120 g Sahne
– 120 g Milch
– 1 Prise Zimt
– 1 Vanilleschote
– 1 Kardamomkapsel
– brauner Zucker

Zubereitung:

Backofen auf 120 °C (Umluft) vorheizen. Backblech mit einem Backpapier auslegen. Die Crème Brûlée Förmchen darauf stellen. 1-1.5 L Wasser zum Kochen bringen.

Milch und Sahne in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen und Mark sowie Schote in die Sahne-Milch-Mischung geben. Kardamomkapsel andrücken und ebenfalls dazugeben. Das Ganze einmal aufkochen und mit einer kleinen Prise Zimt verfeinern.

In der Zwischenzeit die Eigelbe in eine Schüssel geben und mit dem Zucker verrühren. Die Sahne-Milch-Mischung durch einen Sieb langsam in die Eigelbmasse rühren. Dabei aufpassen, dass sich keine Blasen bilden.

Die fertige Masse in die Förmchen füllen und das Blech vorsichtig in den vorgeheizten Backofen balancieren. Soviel von dem heißen Wasser ins Blech gießen bis die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. Die Crème 25-30 Min. garen.

Blech aus dem Ofen nehmen, die Förmchen vorsichtig aus dem heißen Wasser nehmen und abkühlen lassen. Zum Abschluss die Crème mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner hellbraun karamellisieren.