Couscous mit geschmorten Kichererbsen und würzigen Auberginenwürfeln

Nur schon die Zutatenliste verriet mir, dass dieses Gericht der Knaller sein wird. Sehr, sehr köstlich! Gefunden hier, was von hier kommt und ursprünglich von hier ist.

Zutaten für 2 Personen:

Auberginen
– 1 grosse Aubergine
– ½ Bund Minze
– Saft von 1 Zitrone
– 2 Knoblauchzehen
– 1 TL Koriander, gemahlen
– 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
– 1 TL Paprikapulver
– 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
– ½ TL Cayennepfeffer
– ½ TL Harissapaste
– ½ TL Salz
– 2 EL Olivenöl

Kichererbsen
– 1 Zwiebel
– 1 EL Öl
– 1 Knoblauchzehe
– ½ TL Paprikapulver
– 1 Prise Cayennepfeffer
– 1 Dose gehackte Tomaten
– 75-100 mL Gemüsebrühe
– 1 TL Zucker
– 1-2 EL Tomatenmark
– 1 Dose Kichererbsen
– 1 Lorbeerblatt
– Salz
– 1 EL frischer Koriander

Couscous
– 150 g Couscous
– 300 mL Gemüsebrühe
– geriebene Schale ½ Zitrone
– 25 g Mandelblättchen
– 35 g getrocknete Aprikosen
– 1-2 EL Rosinen
– 1-2 EL frischer Koriander
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen
Aubergine in grobe Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Minze hacken, Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit den restlichen Zutaten zu einer Marinade verrühren. Über die Auberginenwürfel geben und alles gut miteinander vermengen. Abdecken und mind. 30 Min. marinieren.

Backofen auf 190 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die marinierten Auberginenwürfel gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und ca. 30 Min. im Backofen rösten.

Kichererbsen
Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Kichererbsen waschen und gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten, bis sie beginnen leicht braun zu werden. Knoblauch zugeben und weitere 2 Min. unter Rühren braten. Gemüsebrühe, gehackte Tomaten und Zucker zugeben und bei niedriger Temperatur simmern lassen, bis die Soße etwas eingedickt ist. Tomatenmark, Kichererbsen und Lorbeerblatt hinzufügen und weitere 5 Min. simmern lassen. In der Zwischenzeit den Koriander hacken. Zuletzt noch die Soße mit Salz abschmecken, den Koriander unterrühren und das Lorbeerblatt entfernen.

Couscous
Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Aprikosen in kleine Würfel schneiden. Koriander hacken. Couscous in einen Topf geben und mit heißer Gemüsebrühe übergießen. Zum Kochen bringen, abdecken und vom Herd ziehen. Nach ca. 5 Min. quellen mit einer Gabel auflockern. Aprikosen, Rosinen, Mandelblättchen, Zitronenschale und Koriander zugeben und alles gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schließlich auf einem großen Teller in der Reihenfolge – Couscous, Kichererbsen, geröstete Auberginen – anrichten und servieren.

Couscous, Kichererbsen, Aubergine

Rosa Rote Bete Wraps

Vor kurzem entdeckte ich den schwedischen Kochblog Greenkitchenstories, der sehr schön gemacht ist und auch leckere Rezepte bietet. Sogleich machte ich mich an das erste Rezept – in leicht abgewandelte Form, mit Couscous, da ich keinen Quinoa-Reis bekam. Die Wraps waren schnell gemacht und sahen fantastisch aus – zufällig auch noch rosa, was mich an der Teilnahme an Uwes Kochwettbewerb Cookbook of Colors – Thema: ROSA – berechtigt.

Geschmacklich ist vor allem der Rote Bete Part sehr interessant und richtig lecker. Die Linsen-Füllung war uns jedoch ein wenig zu staubig, die Couscous-Füllung hingegen super. Herrn Schnürschuhs Urteil lautete: „Da fehlt der Pep!“.
Beim nächsten Mal würde ich in die Rote Bete Füllung noch etwas Kren mit hinein geben – für den Pep. Außerdem würde ich den Linsenanteil verringern, die Linsen mit etwas anderem ersetzen oder ganz weg lassen.
Uns blieben 2 Wraps übrig, die wir in Alufolie wickelten und am nächsten Tag in der Arbeit verspeisten. Sie waren dann noch richtig schön saftig.

Zutaten für 4 große Wraps:

– eine Packung große Wraps
– Kopfsalat

Rote Bete Füllung
– 300 g Rote Bete (gekocht)
– 150 g Fetakäse
– 2 EL Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Couscous-Füllung
– 100 g Couscous
– 160 mL Salzwasser
– ½ TL Fenchelsaat
– 50 g Rosinen
– Zimt
– Salz

Linsen-Füllung
– 125 g Linsen (Sorte nach Belieben)
– ½ TL Oregano
– Salz
– 50 g Walnüsse, grob gehackt
– Saft und Schale ½ Bio-Orange
– 1 Handvoll Goji Beeren

Zubereitung:

Rote Bete Füllung
Rote Bete zusammen mit Fetakäse und Olivenöl im Mixer pürieren (nicht zu fein). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Couscous-Füllung
Salzwasser aufkochen, vom Herd ziehen und den Couscous einrühren. 5-10 Min. quellen lassen. Fenchel, Zimt und Rosinen zugeben und unterrühren. Salzen.

Linsen-Füllung
Topf mit Wasser füllen, Oregano zugeben und zum Kochen bringen. Linsen kalt abspülen, in den Topf geben und zugedeckt gar kochen (sie sollten noch Biss haben). Abgießen, salzen und gehackte Walnüsse und Goji Beeren unterrühren. Mit Orangensaft und –schale abschmecken.

Zuletzt noch den Salat putzen und waschen. Die großen Blätter für die Wraps parat legen.

Nun können die Wraps zusammengebaut werden:
2-3 EL Rote Bete Füllung in die Mitte geben und verstreichen. Rand freilassen.
Mit einem großen Salatblatt bedecken.
2 EL Linsen- und 2 EL Couscousfüllung darauf verteilen.
Wrap vorsichtig einwickeln. Dafür zunächst die Seiten leicht einschlagen und vom Körper weg aufrollen. Die Seiten immer wieder leicht nachjustieren, damit nichts von der Füllung herausfällt.

Die Wraps mit dem Verschluss nach unten in eine vorgeheizte Pfanne legen. Deckel darauf setzen und etwas Temperatur annehmen lassen.

Sogleich genießen!

Sollten welche übrig bleiben, einfach in Alufolie packen und am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmen.

Zucchini-Röllchen auf Couscousbett

Inspiriert von Mestolos Auberginen-Cannelloni gab es diese Woche Zucchini-Röllchen! Sie schmeckten, ob warm oder kalt (am nächsten Tag), sehr lecker. Das Gewürz Ras el-Hanout gab dem Ganzen den letzten Schliff.

Zutaten:

– Olivenöl
– 2 Zucchini
– ½ Kürbis
– 1 Karotte
– 1 Knoblauchzehe
– 125 g Couscous
– 150 mL Tomatensaft
– 1 Handvoll Cocktailtomaten
– ein paar schwarze Oliven
– 1 Büffelmozzarella
– 1 Handvoll Pinienkerne
– frisch geriebener Parmesan
– ½ TL Ras el-Hanout
– (Chili)salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Am besten geht das mit dem langen Brotmesser. Den Rest (woraus keine guten Scheiben geworden sind) in kleine Würfel schneiden. Zucchinischeiben in einer, mit wenig Öl ausgepinselten, Grillpfanne von beiden Seiten anbraten und salzen. Karotte und Kürbis schälen und ebenfalls klein würfeln. Knoblauch fein hacken. Tomatensaft aufkochen, über den Couscous gießen, 5 Minuten ziehen lassen und mit einer Gabel auflockern. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den fein gehackten Knoblauch darin kurz anschwitzen. Karotten- und Kürbiswürfel dazugeben und 10 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und den Couscous sowie die Pinienkerne darunter rühren. Eine Hälfte des Mozzarella würfeln und unter das Couscous-Gemüse rühren, Ras el-Hanout dazugeben und mit (Chili)salz und Pfeffer abschmecken.

Je eine kleine Menge Couscous auf den Zucchinischeiben verteilen und einrollen. Die Zucchini-Röllchen auf einem großen Teller zwischendeponieren.

Zuletzt noch die Tomaten halbieren oder vierteln und zusammen mit den Oliven unter den restlichen Couscous mischen. Diesen in eine ofenfeste Form oder Pfanne geben und die Zucchini-Röllchen darauf betten. Den restlichen Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Röllchen verteilen. Mit etwas Parmesan bestreuen und ca. 10-15 Minuten bei 200 °C im Backofen goldgelb überbacken.

Marinierte Maispoularde auf Gemüsecouscous

Heute gab es eines unserer absoluten Lieblingsgerichte! Ich habe es auf der Internetseite von Johann Lafer entdeckt und etwas abgewandelt. Man kann es natürlich auch mit einer ganz normalen Hühnerbrust machen. Wir haben die Bio-Maispoularde von Migros Sélection dafür gewählt…

Zutaten für 2 Personen:

Marinade
– frisch gemahlene Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Korianderkörnern und Fenchelsamen zu gleichen Teilen, sowie Chili nach Belieben
– ein paar Safranfäden
– 1 Knoblauchzehe
– 1 EL Balsamico bianco
– Olivenöl
– 2 Maispoulardenbrüste

Gemüsecouscous
– 150 mL Gemüsebrühe
– 150 g Couscous
– 1 gelbe und 1 rote Paprika
– 1 Zucchini
– ½ Aubergine
– 2 Schalotten
– 1 Bio-Zitrone
– Salz & Pfeffer

Pesto
(siehe Mordswaffen)

Zubereitung:

1-2 Teelöffel von der Gewürzmischung, die Safranfäden und den fein gewürfelten Koblauch in eine Schüssel geben. Einen guten Schuss Olivenöl sowie dem Balsamico bianco dazugeben und das Ganze gut miteinander vermengen. Die Maispoularde mit der Paste einstreichen und 20 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen auf 140 Grad vorheizen.

Pesto zubereiten (siehe Mordswaffen).

Die Hühnerbrüste aus der Marinade nehmen und in einer heißen Pfanne ohne weiteres Fett von allen Seiten bei nicht zu starker Hitze anbraten. Im Backofen 15 bis 20 Minuten garen.

Währenddessen die Schale einer halben Zitrone fein abreiben und den Saft der Hälfte pressen. Die Gemüsebrühe einmal aufkochen, über den Couscous gießen und fünf Minuten quellen lassen. Couscous mit einer Gabel auflockern und mit etwas Zitronensaft und -schale abschmecken. Paprikas schälen und das Gemüse (Paprikas, Zucchini, Aubergine und Schalotten) in feine Streifen schneiden. Olivenöl erhitzen (dafür nehme ich immer die Pfanne, in der ich zuvor die Maispoularde angebraten habe), die Gemüse-streifen darin anschwitzen, den Couscous unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Am Ende der Garzeit das Fleisch aus dem Ofen nehmen, mit Salz würzen und in Scheiben schneiden.

Den Couscous auf Tellern anrichten. Die Hühnerbrust darauf geben und mit dem Pesto beträufeln.

Vom Gemüsecouscous bleibt immer was übrig. Schmeckt aber auch kalt sehr lecker!