Curry (indisches Hühnercurry)

Schon länger gab es im Hause Schnürschuh kein asiatisches Gericht mehr! Deshalb kam diese Woche ein indisches Hühnercurry auf unsere Teller. Dazu gab es Parikasalat mit Koriander.

Zutaten für 2 Personen:

– Hühnerbrust
– Öl (z.B. Rapsöl)
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– ½ TL frisch geriebene Ingwerwurzel
– 3-4 Tomaten, gehäutet und von Samen befreit
– 12 g Currypulver
– ½ TL Chilipulver (nach Belieben mehr oder weniger)
– 2 El frisch gehacktes Koriandergrün
– ½ Ananas, geschält und in Stücke geschnitten (nur, wer’s mag)
– ½ TL Garam masala (siehe unten)
– ¾ Becher Naturjoghurt
– Salz
– 1 Handvoll Cashewnüsse
– Koriandergrün
– 150 g Basmatireis

Zubereitung:

Hühnerbrust säubern und in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln. Öl in einer Pfanne oder einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin bei geringer Hitze goldgelb anschwitzen. Curry- und Chilipulver 1 Minute mitbraten. Tomaten und gehacktes Koriandergrün zugeben, salzen und unter Rühren zu einem Püree verkochen. Fleisch untermischen und alles zugedeckt bei geringer Hitze 45 Minuten garen, gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit die Cashewnüsse in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig rösten und den Reis rechtzeitig ansetzen.

Eigentlich gehört in das Originalrezept aus dem Buch „Asiatisch kochen – Teubner Verlag“ keine Ananas rein. Weil ich das aber so gerne mag, gebe ich die letzten 15 Minuten noch Ananasstücke zum Curry.

Garam masala und den Joghurt einrühren und 5 Minuten offen köcheln lassen. Eventuell noch mit Salz abschmecken. Wenn es zu scharf ist, noch ein bisschen Joghurt darunter rühren.
Das Curry, mit den Cashewnüssen und Koriander garniert, auf dem Reis anrichten.

Garam masala ist eine indische Gewürzmischung. Man kann sie sich auch selbst herstellen. Dafür folgende Gewürze vorsichtig in einer Pfanne rösten (außer Pfefferkörner und Muskatnuss) und fein mahlen:

– 1 TL grüne oder schwarze Kardamomkapseln
– 1 EL schwarzer Pfefferkörner
– 2 EL Kreuzkümmel
– 2 EL Korianderkörner
– 1 TL Muskatnuss
– 1 TL Gewürznelken
– 1–2 Zimtstangen

Dazu gab es Herrn Schnürschuhs fantastischen Paprikasalat! Dafür 6 bunte Paprika (oder so viele man will) schälen und in Würfel schneiden. Außerdem 2 Tomaten (oder soviel man will) kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und ebenfalls würfeln. Paprika und Tomaten in eine Schüssel geben, mit gehacktem Koriandergrün, Zucker, Salz und Limettensaft abschmecken.

2 Gedanken zu „Curry (indisches Hühnercurry)

  1. Hi ihr beiden Schnürschuhs!
    Wir haben heute das Curry und auch den Paprikasalat nachgekocht.
    War wirklich lecker! Wir hatten nur keinen Koriander, den hatte der Edeka nicht.

    Wir sind von der Seite voll begeistert. Werden sicherlich noch mehr ausprobieren.

    Grüße aus der Heimat nach Graz

    Manu und Hazel

    • Hallo Manu & Hazel.
      Das ist ja eine Überraschung.
      Ich freue mich riesig über euren Kommentar und dass es euch geschmeckt hat.
      Danke und viele liebe Grüsse aus Graz – auch von Herrn Schnürschuh!

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