Ingwer-Shortbread

Samstag ist Backtag! Herr Schnürschuh durfte auswählen zwischen Ingwer-Shortbread (entdeckt bei Lykkelig) und Cantuccini mit Pistazien und getrockneten Kirschen (gefunden bei Rock the Kitchen). Seine Wahl fiel auf Ingwer-Shortbread! OK!

Da in dem Rezept von Lykkelig Reismehl war und ich erst mal gucken musste, ob ich das wirklich brauche, verfiel ich in eine Shortbread-Recherche. Diese endete damit, dass ich schließlich das Ingwer-Shortbread-Rezept von Kleiner Kuriositätenladen mit der Shortbread-Zubereitungsmethode von Esskultur kombinierte. Und das Reismehl muss da wohl wirklich rein (für die richtige Konsistenz).

Gesagt, getan, gekostet, geliebt! Das Shortbread ist klasse!

Kandierten Ingwer und Reismehl gibt’s übrigens im Reformhaus. Die Mengen würde ich nächstes Mal ein bisserl erhöhen, so dass ich ein ganzes Backblech mit dem Teig füllen kann.

                               

Zutaten für ein dreivierteltes Backblech:

– 300 g Mehl
– 100 g Reismehl
– 100 g kandierter Ingwer
– 240 g weiche Butter
– 120 g Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf 150 °C vorheizen.

Kandierten Ingwer fein hacken. Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Kandierten Ingwer zugeben und unterrühren. Mehl und Reismehl auf die Butter-Zucker-Ingwer-Mischung sieben und kurz einrühren, bis homogene, grobe Streusel entstehen.

Backblech mit Backpapier auslegen und die Streusel darauf verteilen. Mit der Hand festdrücken und mit dem Woakler gleichmäßig ausrollen. Das braucht ein wenig Geduld. Mit einem dünnen Messer vorsichtig in ca. 7×2 cm große Stücke vorschneiden und mit einer Gabel oder einem spitz zulaufenden Gegenstand ein paar Löcher oben reinpieksen.

Backblech in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene 30-40 Min. hell backen. Herausnehmen, an den vorgeschnittenen Linien in Stücke schneiden und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Mangold-Lasagne

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt etwas mit Mangold zu machen. Der hat Saison und läuft mir zur Zeit immer über den Weg. Also stöberte ich mich durch die Bloggerwelt und fand dieses herrliche Rezept von Moey’s Kitchen. Hört sich zwar nicht spektakulär an, schmeckt aber fantastisch, eine der besten Lasagne seit Langem!

Zutaten für 1 kleine Form:

– Lasagneblätter
– Béchamelsoße (siehe Mordswaffen, mit Sahne)
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 3-4 Mangoldblätter
– Butter
– Muskatnuss
– Salz, Pfeffer
– eine Handvoll frisch geriebener Parmesan
– ½ Mozzarellakugel

Zubereitung:

Béchamelsoße zubereiten (siehe Mordswaffen).
Maja von Moey’s Kitchen hat die Béchamelsoße in Ihrem Rezept mit 1/3 Sahne und 2/3 Milch gemacht. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren – Kalorien hin oder her! Und ich habe es nicht bereut, so wird die Soße noch einen Ticken cremiger und g’schmackiger.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Mangoldstiele klein schneiden, waschen und gut trocken schleudern. Mangoldblätter der Länge nach dritteln, aufeinanderlegen und quer in Streifen schneiden, ebenfalls gründlich waschen und trocken schleudern.

Ein Stückchen Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Mangoldstiele zugeben und mitbraten. Anschließend die Mangoldblätter mit in die Pfanne geben, zusammenfallen lassen und ein paar Minuten mit dünsten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und vom Herd ziehen.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Auflaufform mit Butter auspinseln und die Lasagne von unten nach oben folgendermaßen einschichten:
– ein Viertel Béchamelsoße
– eine Lage Lasagneblätter
– die Hälfte des Mangoldgemüses
– ein weiteres Viertel Béchamelsoße
– eine Lage Lasagneblätter
– das restliche Mangoldgemüse
– das nächste Viertel Béchamelsoße
– eine Lage Lasagneblätter
– restliche Béchamelsoße

Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf der Lasagne verteilen, mit dem frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Die Lasagne in den Backofen schieben und auf der mittleren Schiene 35-40 Min. backen. Die letzten paar Minuten den Grill zuschalten, so dass eine schöne goldgelbe Kruste entsteht.

Glasierte Entenbrust mit Wintergemüse

Jedes Mal, wenn wir beim Metzger sind, fällt mir die Flugentenbrust, die immer mal wieder in der Auslage liegt, ins Auge. Aber Ente im Sommer – nö, da hatten wir keine Lust drauf. Doch jetzt in der kalten Jahreszeit, jetzt passt Ente! Ich habe dafür ein Rezept von Greg & Lucy Malouf aus dem Buch New Middle Eastern Food ausgesucht.

Ententechnisch sind wir noch ziemliche Anfänger und es war gar nicht so einfach alles auf den Punkt zu bekommen. Wir hatten Panik die Entenbrust könnte noch roh oder schon Gummi oder nicht knusprig sein. Am Ende hatten wir aber Glück und das gute Stück wurde schön rosa und knusprig. Einzig die Haut hätten wir ein bisserl tiefer einschneiden sollen.

Zutaten für 2 Personen:

Ente & Gemüse
– 1 Entenbrust (S: Flugente, ca. 400 g)
– Wintergemüse aller Art im Kleinformat (S: Rote Bete, Karotten, Fenchel, Sellerie, Lauch)
– ca. 100 mL Hühnerbrühe (S: Gemüsebrühe)
– 1 Messerspitze Kardamom, gemahlen
– ½ TL getrockneter Oregano
– 1 EL Butter (S: weggelassen)
– Salz

Glasur
– 1 EL Honig
– ½ TL trockener Sherry
– 1-2 EL Wasser
– 1 Messerspitze Kardamom, gemahlen
– schwarzer Pfeffer
– ½ TL Orangenblütenwasser (S: weggelassen)

Zubereitung:

Ente rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Unter fließend kaltem Wasser reinigen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Haut gitterförmig einschneiden und salzen.

Einen Topf mit Wasser aufsetzen, eine Prise Kümmel zugeben und zum Kochen bringen. Rote Bete 30-40 Min. darin weichkochen, schälen und vierteln.

Karotten ordentlich waschen, nicht schälen, etwas Karottengrün daran lassen, längs halbieren. Sellerie schälen und in grobe Stifte schneiden. Lauch gründlichen waschen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Fenchel waschen und achteln, etwas Fenchelgrün daran lassen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Für die Glasur Honig, Sherry, Wasser, Kardamom, Pfeffer und Orangenblütenwasser verrühren.

Eine große, ofenfeste Pfanne erhitzen und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten darin bei mittlerer Temperatur 7-8 Min. anbraten. Umdrehen und weitere 3 Min. braten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz in Alufolie einschlagen. Entenfett aus der Pfanne tupfen und bis auf die dunkelroten Rote Bete alles Gemüse zugeben. Mit einem Schuss Brühe ablöschen und mit Oregano und Kardamom würzen. Das Ganze einmal kurz umrühren und die Entenbrust mit der Hautseite nach oben auf das Gemüsebett legen. Mit der Glasur bepinseln.

Pfanne in den Backofen stellen, Grill zuschalten. Die Entenbrust ca. 10 Min. im Ofen garen, bis die Haut schön knusprig ist. Pfanne aus dem Backofen nehmen. Die Entenbrust in Alufolie wickeln und entspannen lassen. Das Gemüse auf dem Herd nochmal kurz aufkochen lassen und mit Salz abschmecken. Wer eine Soße haben möchte kann die restliche Brühe mit der Butter binden (da jedoch das ganze Entenfett Gewissensbisse bei Herrn Schnürschuh auslöste, haben wir die Butter weggelassen). Zuletzt die dunkelroten Rote Bete zum Gemüse geben (sie würde vorher sonst alles rot färben).

Die Entenbrust auspacken und in Scheiben schneiden. Salzen.

Zum Anrichten ein Bett aus Gemüse auf die Teller geben und die Entenbrust oben drauf setzen.

Vibrant Chicken Curry

Viele Foodblogger haben es schon im Regal stehen. Das Kochbuch 660 Curries von Raghavan Iyer! Vor allem Petra von Foodfreak hat schon sehr viele Rezepte daraus gekocht und es 2008 zum Kochbuch des Jahres gekürt. Aber auch Petra von Chili und Ciabatta kocht gerne aus dem Buch. Nun kitzelt es mir in den Fingern… Wie lange wird es wohl noch dauern, bis es auch in meinem Regal steht… Das Vibrant Chicken Curry von Raghavan Iyer habe ich bei Foodfreak entdeckt, das Rezept aus den Tiefen des Internets gezogen und sofort nachgekocht. Es war super und dank der Zwiebelpaste eine weitere Bereicherung in Sachen Kulinarik.

Die Mengenangaben der Zutaten habe ich zum Nachkochen bewusst vom Original abgeschrieben, denn ich habe die Cups nicht so akurat umgerechnet, sondern eher pi mal Daumen gewurschtelt… Die Mengen, die ich verwendet habe, stehen in Klammern dahinter.

    
        

Zutaten für 4 Personen:

– ¼ Cup Ingwerpaste (siehe Mordswaffen) (S: ca. 20 g)
– 2 EL Knoblauchpaste (siehe Mordswaffen) (S: ca. 1 EL)
– 1 Huhn (1.5 kg, ohne Haut, in 8 Stücke geteilt) (S: 1 Hühnerbrust, in grobe Stücke geschnitten)
– 2 EL Rapsöl (S: a bisserl was)
– 450 mL passierte Tomaten (S: ca. 300 mL)
– ½ Cup Röstzwiebelpaste (siehe Mordswaffen) (S: ca. 30 g)
– 1 EL Koriandersamen, gemahlen (S: 1 TL)
– 2 TL Paprikapulver (S: 1 TL)
– 1.5 TL Salz (S: ¼ TL)
– 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (S: ½ TL)
– ½ TL Kurkuma, gemahlen (S: ½ TL)
– ½ TL Cayennepfeffer, gemahlen (S: ½ TL)
– 2 EL frischer Koriander (S: 1 Bund)
– Basmatireis

Zubereitung:

Knoblauch- und Ingwerpaste miteinander verrühren und die Hühnchenstücke damit einreiben. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin ca. 3 Min. von beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Tomatensoße, Zwiebelpaste und die Gewürze (Koriandersamen, Paprikapulver, Salz, Kreuzkümmel, Kurkuma, Cayennepeffer) in die heiße Pfanne geben, gut verrühren und zugedeckt bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis ein kleiner Ölfilm an der Oberfläche erscheint – ca. 20-25 Min.

Hühnchen zurück in die Pfanne geben, mit der Soße bedecken und so lange zugedeckt, bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist (S: 10-12 Min.).

In der Zwischenzeit den Reis kochen und kurz vor dem Servieren den Koriander hacken.

Das Curry mit dem Reis auf großen Tellern anrichten, mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und genießen.

Apfelschlangerl

Lange schon macht uns Katharina mit ihren Apfelschlangerln den Mund wässrig! Das Rezept blieb immer geheim und machte die Bloggerwelt natürlich tierisch neugierig! Nun aber ist es endlich raus – und steht im Kochbuch Österreich Vegetarisch von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner geschrieben.

Fehlten nur noch Mama Schnürschuhs Boskop und ich konnte sie am Wochenende endlich nachbacken! Wie immer bei Katharina haben sie tiptop funktioniert. Die Zutaten und Mengen passen einfach – da klebt nichts, da muss man sich nicht ärgern oder gar improvisieren. Witzig auch die Idee den Butter zu reiben. Ich habe gestaunt! Geschmeckt haben sie auch wunderbar, erinnern ein bisschen an Apfelstrudel. Ganz neu für mich war der ungesüßte Mürbteig außen rum, der gut mit den sauer-süßen Äpfeln harmoniert.

Beim nächsten Mal würde ich noch in Rum getränkte Weinberln (Rosinen) mit zu den Äpfel geben, weil ich Weinberln so gern mag. Und außerdem würde ich die Äpfel nicht so filigran schneiden (da hab ich’s wohl zu gut gemeint) – sondern grobe Schnitze machen, damit die Äpfel nicht zu Mus verkochen.

Mein absoluter Favorit von Katharina bleiben allerdings ihre Zimtschnecken! Veflixt gut!

Zutaten:

Teig
– 420 g Mehl
– gute Prise Salz
– 280 g kalte Butter
– 3 Eigelb
– 2 EL Sauerrahm
– 2 EL Most oder Weißwein

Füllung
– 1 schwacher TL Zimt, gemahlen
– 3-4 EL Zucker
– 1.5 – 2 kg säuerliche, eher festere Äpfel (z. B.: Elstar, Topaz, Boskop)

Sonstiges
– Puderzucker

  

Zubereitung:

Mehl mit Salz mischen und auf die Arbeitsfläche häufen. Kalte Butter mit einer Küchenreibe über das Mehl ‚raspeln’ und mit restlichen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Std. im Kühlschrank rasten lassen.

Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Viertel und schließlich in nicht allzu dünne Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben und Zucker und Zimt vermengen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck auswoakeln. Etwas größer als ein Backblech. Auf Backpapier legen.

Apfelmischung auf dem mittleren Drittel verteilen. Kurze Seiten einschlagen. Dann die beiden langen Seiten über der Füllung einschlagen. Backpapier samt Apfelschlangerl auf ein Backblech hieven und in den Backofen schieben. 35 – 40 Min. hellbraun backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Gemüsecurry mit Blumenkohl und Kürbis

Kalt ist’s. Und regnerisch. Überall hustelts und schnupfelts. Müde! Raue Hände. Die Lippen springen auf. Die Haare stehen zu Berge. Kalte Füße. Trockene Luft.

Aber, aber, Essenstechnisch darf’s wieder deftig sein, und würzig. Die Lust auf scharfes Essen steigt! Und wie! Da passt dieses Curry von Jamie Oliver gerade recht. Sehr empfehlenswert!

Zutaten für 4 Personen:

– 1 kleine Zwiebel
– 1 Chili
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Stückchen Ingwer
– 1 Bund frischer Koriander
– 1 Paprika
– 1 kleiner Blumenkohl
– 2-3 Tomaten
– ½ Kürbis
– 1 Dose Kichererbsen
– Rapsöl + ein Stückchen Butter
– 1-2 EL Jalfrezi Curry Paste (siehe Mordswaffen)
– 1 Dose gewürfelte Tomaten
– 2 EL Balsamicoessig
– Salz, Pfeffer
– 1 Zitrone in Spalten geschnitten
– 1 kleiner Becher Naturjoghurt
– Basmatireis nach Belieben

Zubereitung: 

Zunächst das Gemüse vorbereiten. Dafür Zwiebel schälen und grob hacken. Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Koriander waschen, Blätter abzupfen und die Stiele fein hacken. Paprika putzen und in grobe Würfel schneiden. Blumenkohl in Röschen schneiden, große Röschen nochmal teilen. Tomaten vierteln oder achteln. Kürbis entkernen, schälen und 2-3 cm große Würfel schneiden. Kichererbsen gut abtropfen lassen.

Jalfrezi Curry Paste vorbereiten (siehe Mordswaffen).

Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili und Korianderstiele zugeben und ca. 10 Min. anschwitzen. Paprika, Kürbis, Kichererbsen und Currypaste zugeben und kurz mitbraten, bis die Currypaste gut verteilt ist. Schließlich Blumenkohlröschen, frische Tomaten, Dosentomaten und Essig unterrühren. Die leere Tomatendose mit Wasser auffüllen und zum Gemüse geben. Umrühren, aufkochen lassen und geschlossen, bei niedriger Temperatur ca. 45 Min. köcheln lassen. Die letzten 15 Min. den Deckel wegnehmen und offen köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Reis kochen.

Sobald das Gemüse gar ist, das Curry mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und mit dem Reis, einem Klecks Naturjoghurt und den Korianderblättern servieren. Die Zitronenspalten zum Ausdrücken dazu reichen.

Red Snapper mit Ofengemüse

Es darf mal wieder Fisch sein! Und zwar mit unserer derzeitigen Lieblingsbeilage – Ofengemüse! Es ist schnell gemacht und wirklich sehr lecker. Im Backofen wird es schön resch und die ganze Wohnung duftet nach den frischen Kräutern. Das Gemüse kann man beliebig variieren – Hauptsache viel Zwiebeln, Kartoffeln, frische Kräuter und bestes Olivenöl sind mit drin. Kürbisspalten statt Artischocken machen sich auch sehr gut.

Zutaten für 2 Personen:

– 4 Artischocken + eine Schüssel mit Zitronenwasser
– 1 Handvoll kleine Kartoffeln
– 2-3 mittelgroße Zwiebeln
– 4-5 Knoblauchzehen
– 1 Paprika, rot
– 1 kleine Zucchini
– frische Kräuter nach Belieben (Rosmarin, Thymian, Salbei, … )
– bestes Olivenöl
– Meersalz (Fleur de Sel)
– 2 Red Snapper Fischfilets mit Haut

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Artischocken rüsten und die Böden bis zur Weiterverarbeitung in Zitronenwasser aufbewahren, damit sie nicht braun werden. Kartoffeln gut waschen und halbieren oder vierteln. Zwiebeln schälen und in grobe Ringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und mit dem Messerrücken andrücken. Paprika putzen und in grobe Stücke schneiden, Zucchini ebenfalls. Zuletzt die Artischockenböden vierteln oder achteln und mit dem restlichen Gemüse auf ein Backblech geben. Das Gemüse salzen und mit einem guten Schuss Olivenöl vermengen (am Besten mit den Händen). Blech in den Backofen schieben und das Ganze ca. 45 Min. bei 180 °C Umluft garen. Erst 10 Min. vor Ende der Garzeit die frischen Kräuter untermischen, damit sie nicht verbrennen.

Die Fischfilets unter fließend kaltem Wasser waschen und trocken tupfen. Olivenöl in einer gut beschichteten Pfanne erhitzen und die Fischfilets mit der Hautseite nach unten in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze fast fertig braten. Die Pfanne vom Herd ziehen, Filets wenden und kurz ziehen lassen. Red Snapper Filets mit Fleur de Sel bestreuen und mit dem Ofengemüse servieren.