Paella

Langes Wochenende in Luzern. Wie schön!
Zum herrliche Wetter passte eine Paella perfekt. Daher ging’s sogleich ab zum Fischhändler und der Paella stand nichts mehr im Wege…

Zutaten: 

Pfanne
– Öl
– ca. 100 g Hühnerbrust
– ca. 100 g Seppiolinos (kleine Tintenfische)
– ca. 100 g Seeteufelfilet
– ca. 100 g Chorizo
– 3 Scampi (Kaisergranat)
– 150 g Langkornreis
– 250 mL Gemüsebrühe
– 60 mL Weißwein
– Safranfäden
– 1 rote Paprika
– 1 gelbe Paprika
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 50 g TK-Erbsen
– 3-4 Tomaten
– Salz, Pfeffer
– Zitronenspalten

Muscheln
– Olivenöl
– 1 Handvoll Venusmuscheln (oder Miesmuscheln oder beides)
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 kleines Stück Butter
– 50 mL Weißwein

Zubereitung:

Hühnerbrust waschen, abtupfen und in grobe Würfel oder Streifen schneiden. In einer großen Pfanne mit ein wenig Öl ganz kurz und scharf anbraten. Herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten häuten, entkernen und in Streifen schneiden. Paprika säubern und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Chorizo in feine Stücke/Streifen schneiden.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Paprikastreifen ein paar Minuten darin anbraten. Chorizo zugeben und etwas mitbraten. Schließlich die Tomatenstreifen unterrühren und bei niedriger Temperatur etwas köcheln lassen, bis sie breiig werden. Mit Pfeffer würzen, herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Als nächstes kommen Zwiebeln und Knoblauch mit ein wenig Öl in die Pfanne. Diese glasig dünsten. Anschließend den Reis unterrühren und etwas glasig werden lassen. Mit Weißwein ablöschen, ein bisschen einkochen lassen und die Hälfte der Brühe und den Safran dazugeben. Kurz aufkochen, das Paprikagemüse unterrühren, noch etwas Brühe eingießen, salzen und pfeffern und ab damit für 25-30 Min. in den Backofen. (Bei Bedarf noch etwas Brühe aufgießen)

In der Zwischenzeit den Fisch, Muscheln und Scampi vorbereiten. Fisch waschen, abtupfen und in grobe Stücke schneiden. Seppiolinos in Ringe schneiden.

Für die Muscheln Zwiebel schälen und fein hacken. Knoblauchzehe schälen, halbieren und andrücken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Muscheln kurz darin anschwitzen. Dann Zwiebeln, Butter und Knoblauch dazugeben, kurz durchschwenken und mit Weißwein ablöschen. Das Ganze ca. 5-8 Min. zugedeckt bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Muscheln herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Die Scampi säubern und in derselben Pfanne mit wenig Öl kurz von beiden Seiten anbraten. Herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Paellapfanne aus dem Ofen holen. Erbsen, Seppiolinos, Fisch- und Hühnchenstücke einrühren, die Kaisergranat obendrauf legen und das Ganze nochmal ca. 10 Min. in den Ofen geben. Die letzten 5 Min. den Ofen auf 220 °C hochschalten.

Zuletzt noch die Zitronenspalten auf der Pfanne verteilen und die Paella servieren.

Weinkringel – Biscotti al vino

Am Sonntag war es kalt und regnerisch. Herr Schnürschuh lag krank (erhöhter Alkoholkonsum am Samstag) im Bett. Mir war langweilig. Ich hatte Lust auf backen.
Leider waren keine vernünftigen Backzutaten im Hause und so versuchte ich, wie besessen, ein Back-Rezept ohne Butter, nur mit einfachsten Grundzutaten, zu finden. Eine Stunde später – beim Anblick der Weinkringel Biscotti al vino (gefunden bei GialloZafferano) hatte ich mein Rezept gefunden.
Resultat: Hübsche und leckere Weinkringel. Sehr empfehlenswert!

Zutaten für ca. 40 Kekse:

– ½ EL Fenchelsamen (oder Anis)
– 65 mL Weißwein
– 150 g Mehl
– 4 g Backpulver
– 65 mL Öl
– 1 Prise Salz
– 75 g Zucker
– Zucker zum Eintauchen

Zubereitung:

Die Fenchelsamen in den Wein rühren und alle Zutaten zu einem Teig vermengen. Ca. 8 cm lange Würstel drehen (ich habe dafür kleine Teigstücke abgezwackt, in die Länge „gedrückt“ und daraus Würstel gerollt) und zu Kringel formen. Die Enden leicht zusammenpressen. Eine Seite in Zucker tauchen und die Kringel mit der ungezuckerten Seite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

In den vorgeheizten Backofen schieben und bei 140 °C 30 Min. backen.

Achtung: der Teig wird ziemlich trocken und brüchig und lässt sich nicht einfach verarbeiten. Aber die Gedult lohnt sich, denn die Kekse werden super lecker und herrlich knusprig!

Kalbsfilet mit Pfeffer-Rhabarber und Pistazien-Zitronen-Reis

In einem meiner Lieblingskochbücher Fleischgaren bei Niedertemperatur von Annemarie Wildeisen lächelt mich schon länger das ungewöhnliche Gericht Pouletbrüstchen mit Pfeffer-Rhabarber an. Da es schon den ersten Rhabarber auf dem Markt gibt, konnte ich Herrn Schnürschuh auch gleich von dem Essen überzeugen. Allerdings hatten wir keine Lust auf Poulet und bereiteten es stattdessen mit Kalbsfilet zu. Dazu gab es Pistazien-Zitronen-Reis.

Leider habe ich beim Rezeptlesen etwas gehudelt oder besser gesagt geschludert 😳 und den Einleitungstext nicht gelesen… Darin steht ausdrücklich, dass man nur roten und keinen grünen Rhabarber nehmen soll, da dieser zu herb und zu sauer ist… Frau Wildeisen hat absolut Recht – uuuah – wir hatten natürlich grünen Rhabarber – und der war viel zu sauer!

Ansonsten schmeckte das Essen fantastisch. Das Kalbsfilet wurde dank der Niedriggarmethode wunderschön rosa, die Soße schmeckte herrlich und der Pistazien-Zitronen-Reis passte perfekt dazu. Nur der Rhabarber war nix. Deshalb unbedingt rosa Rhabarber nehmen oder die Soße zwar mit Rhabarber zubereiten, ihn dann aber herausnehmen.

Zutaten:

Fleisch
– Öl
– 300 g Kalbsfilet
– Salz, Pfeffer

Soße
– 1 Frühlingszwiebel
– 2 Rhabarberstängel
– ½ EL eingelegter rosa Pfeffer
– 1 EL Zucker
– 1 EL Butter
– 50 mL Rotwein
– 50 mL Gemüsebrühe
– 1 EL Balsamicoessig
– 25 g Butter, in Würfel
– 2-3 Zweige Basilikum

Reis
– 100 g Reis
– 25 g Pistazienkerne
– abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
– 25 g Butter
– Salz

Zubereitung:

Fleisch
Backofen auf 80 °C vorheizen. Rost in die Mitte schieben. Darunter 3 Teller stellen (ein Teller fängt den Fleischsaft auf, die beiden anderen werden für’s Essen vorgewärmt). Fleisch unter kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und von Sehnen und Haut befreien. In einer Pfanne mit wenig Öl von allen Seiten scharf anbraten und auf den Rost setzen. 1½ bis 1¾ h im Ofen nachgaren lassen. Kurz vor dem Servieren die Ofentemperatur auf 230 °C erhöhen und das Kalbsfilet in aufsteigender Hitze 6-7 Minuten Temperatur annehmen lassen.

Soße
Rhabarber waschen, schälen und in ca. 5 cm große Stücke schneiden. Frühlingszwiebel fein hacken. Die Pfefferkörner kurz warm spülen und andrücken. Zucker im Topf oder in einer Pfanne karamellisieren lassen, Butter dazugeben und schmelzen. Pfefferkörner und Frühlingszwiebel unterrühren und das Ganze mit Rotwein, Gemüsebrühe und Balsamicoessig ablöschen. So lange köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Temperatur herunter drehen und die Rhabarberstücke einlegen. Zugedeckt ein paar Minuten ziehen lassen, bis sie weich sind, aber nicht zerfallen. Rhabarberstücke herausnehmen und beiseitestellen.

Kurz vor dem Servieren die Soße in die Pfanne, in der das Kalbsfilet angebraten wurde, überführen, nochmal aufkochen, die Butter hinzufügen und einziehen lassen. Basilikum hacken und dazugeben. Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken. Rhabarberstücke einlegen und warm werden lassen.

Reis
Pistazienkerne grob hacken. Reis in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen. Butter im Topf schmelzen, Pistazien darin leicht rösten und die Zitronenschale hinzufügen und kurz mitdünsten. Reis unterrühren und nach Belieben mit Salz abschmecken.

Kalbsfilet in Scheiben schneiden und mit der Soße, den Rhabarberstücken und dem Pistazien-Zitronen-Reis auf den vorgewärmten Tellern servieren.

Der April ist rosa!
Weil das Kalbsfilet so wunderschön rosa war, ab damit zu Uwes Blogevent Cookbook of Colors.

Chili con Carne Auflauf

Am Freitagabend kam ich mit dem Essen auf keinen grünen Zweig. Ich konnte mich nicht entscheiden, was es geben sollte und irgendwie wollte ich etwas Einfaches. Herrn Schnürschuh war’s egal. „Vielleicht ’was mit Hackfleisch?“, meinte er. Also begann ich in sämtlichen Lieblingsblogs zu stöbern und bin bei Petra von Chili und Ciabatta fündig geworden. Genau auf sowas hatten wir Lust und es war einfach und lecker! Einzige Abänderung: statt Kidneybohnen haben wir steirische Käferbohnen genommen – die schmecken viel besser und sind aus der Region.

Zutaten für 2 Personen:

– Öl
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauch
– 1 scharfe Chili
– 200 g Rinderhack
– 1 EL Tomatenmark
– ½ Flasche Tomatenpüree
– 1 Prise Zucker
– Salz, Pfeffer
– ½ TL Kreuzkümmel
– ½ TL Oregano
– 1 kleine Dose Mais
– ½ – 1 Dose Käferbohnen (oder Kidneybohnen)
– 50 g geriebener Greyerzer
– Tortillachips
– (frisches Baguette)

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Rinderhack dazugeben und krümelig braten. Tomatenmark einrühren und etwas angehen lassen. Tomatensauce aufgießen. Mit 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Chili, Oregano und Kreuzkümmel unterrühren. Das Ganze 15-30 Min. offen bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Mais und Käferbohnen abgießen und unter das Chili rühren. Weitere 10 Min. köcheln lassen.

Backofen auf 200 °C heizen. Hackfleischsauce in eine flache Auflaufform überführen und für ca. 20 Min. in den Backofen geben. Herausnehmen, Tortillachips hineinstecken und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Weitere 10 Min. im Ofen überbacken.

Mit den restlichen Tortillachips und/oder frischem Baguette servieren.

Mediterraner Auflauf – 2

Diese Woche gab es wieder mal mein geliebtes Grillgemüse – geschichtet in einer Art Auflauf. Eine ähnliche Variante, ohne Béchamelsoße, gab es hier schon mal. Das Zeug schmeckt einfach immer! Meist bleibt noch etwas gegrilltes Gemüse über – dies mariniere ich in bestem Olivenöl und frischen Kräutern. So kommt man, bewaffnet mit einem frischen Baguette, am nächsten Tag gleich nochmal in den Genuss.

Zutaten:

– Öl
– 2 kleine Auberginen
– 2 kleine Zucchini
– 2 Paprika
– 1 Fenchel
– 1 Handvoll Champignons
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– ca. ½ L passierte Tomaten
– 1 EL Tomatenmark
– 1 Prise Zucker
– Salz, Pfeffer
– frische Kräuter (z.B.: Thymian, Basilikum)
– Béchamelsoße (siehe Mordswaffen)
– ½ Mozzarella
– 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

Auberginen der Länge nach (am besten mit einem Brotmesser) in ca. 0.5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese von beiden Seiten mit Salz einreiben und ca. 30 Min. ziehen lassen. Unter kaltem Wasser ordentlich waschen und zwischen einem Geschirrtuch trocknen.
Zucchini der Länge nach in ca. 0.5 cm dicke Scheiben schneiden.
Paprika putzen und schälen. In grobe Stücke schneiden.
Fenchel putzen und ebenfalls in ca. 0.5 cm dicke Scheiben schneiden.
Champignons putzen und vierteln oder in Scheiben schneiden.

Eine Grillpfanne mit Öl einreiben und das Gemüse nach und nach von beiden Seiten anbraten, so dass das typische Grillmuster entsteht.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Tomatenmark zugeben und leicht angehen lassen. Mit dem Tomatenpüree auffüllen, 1 Prise Zucker zugeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Mind. 30 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Topf vom Herd ziehen, Kräuter hacken und unterrühren.

Béchamelsoße (siehe Mordswaffen) zubereiten (½ Rezept).

Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln. Beliebige Schichten aus Grillgemüse und Tomatensauce bilden. Zuletzt eine Schicht Bechamelsauce einfüllen. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf die Bechamelschicht legen, mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Auflauf in den Backofen geben und ca. 30 Min. bei 200 °C überbacken.

Maultaschen in Ochsenschwanzsuppe

Herr Schnürschuh war das ganze Wochenende damit beschäftigt eine kräftige, geklärte Ochsenschwanzsuppe herzustellen. Diese durfte nun endlich verspeist werden. Als Einlage gab es Maultaschen.

Die Ochsenschwanzsuppe war fantastisch! Schön kräftig – tat richtig gut und hilft vielleicht meine Erkältung endlich loszuwerden… Das Rezept folgt bald – von Herrn Schnürschuh höchstpersönlich!

Der Teig der Maultaschen war sehr hart und ein bisschen schwer zu verarbeiten (Herr Schnürschuh musste „woakln“ und fluchte auf Teufel komm raus… ) Letzten Endes sind sie aber sehr schön geworden und haben super geschmeckt!

Noch eine kleine, schon lange fällige Anmerkung zu diesen dermaßen hässlichen Tellern! Sie entsprechen überhaupt nicht unserem Geschmack (!), sind aber Inventar unserer möblierten, Grazer Wohnung. Sie erfüllen natürlich den Zweck, verschandeln aber jedes Foto… leider…

Zutaten für ca. 15 Maultaschen:

Teig
– 100 g Mehl
– 50 g Hartweizengries
– ½ TL Salz
– 1 Ei
– 1 Eigelb
– 1-2 EL Olivenöl

Füllung
– Öl
– 2 rote Paprika
– 1 kleine Knoblauchzehe
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Kartoffel
– 50 g Speck
– 50 g Frischkäse
– 1 EL Olivenöl
– Thymian, Petersilie
– Salz, Pfeffer

Sonstiges
– selbstgemachte Ochsenschwanzsuppe
– etwas Eiweiß

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Gries, Salz, Eier und Olivenöl zu einem Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für ca. 30 Min. quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Kartoffel schälen, in Salzwasser weichkochen, abgießen, ausdämpfen lassen und mit der Gabel zerdrücken. Paprika putzen und klein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Speck in kleine Würfel schneiden. Kräuter hacken.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebel dazugeben und glasig werden lassen. Paprika unterrühren und ein paar Minuten mitdünsten. Das Ganze in eine Schüssel umladen und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Speckwürfel in der Pfanne knusprig herausbraten. Zusammen mit dem Frischkäse, der zerdrückten Kartoffel, dem Olivenöl und den Kräutern zu dem Gemüse geben und alles gut vermengen. Eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Teig dünn zu 10-12 cm breiten Bahnen ausrollen. Die Bahnen in Teigquadrate schneiden und je einen Klecks Füllung draufgeben. Den Rand mit Eiweiß einpinseln und das Quadrat zusammenlegen. In Form eines Halbmondes andrücken, rund ausstechen oder ausschneiden und mit den Zacken einer Gabel ein Muster in den Rand drücken.

Ochsenschwanzsuppe zum Kochen bringen. Maultaschen hineingeben, Herd runterdrehen und ca. 8 Min. ziehen lassen. In Suppenteller füllen und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Spargel mit brauner Butter, Schinken und Petersilienkartoffeln

Endlich Spargelzeit! Auf dem Bauernmarkt in Graz gab es schon ein, zwei Stände, die frischen Spargel im Angebot hatten. Noch sehr teuer, aber wir mussten einfach zuschlagen… Daher gab es heute Spargel ganz klassisch – mit brauner Butter, Kochschinken und Petersilienkartoffeln. Immer wieder köstlich!

Zutaten für 2 Personen:

– ½ Kilo Spargel
– Salz
– 1 Prise Zucker
– 1 Spritzer Zitronensaft
– ca. 100 g Butter
– 6-8 kleine Kartoffeln
– 1 Bund Petersilie
– 200 g dünne Scheiben vom Kochschinken
– einen Spritzer neutrales Öl (z.B. Rapsöl)

Zubereitung:

Spargel schälen. Die Spargelschalen ca. 1 Std. im Wasser auskochen. Schalen herausnehmen. 1 Prise Zucker, einen Spritzer Zitronensaft und gut Salz zugeben. Den geschälten Spargel in dem Sud ca. 10 – 12 Min. bissfest kochen.

Braune Butter herstellen. Dafür die Butter im Topf schmelzen und bei mittlerer Temperatur brutzeln lassen. Wenn die Butter braun wird sofort vom Herd ziehen. Durch ein Sieb gießen und warm stellen.

Kartoffeln schälen und im Salzwasser weich kochen. Abgießen und ausdämpfen lassen. Petersilie waschen und hacken. Kurz vor dem Servieren die Petersilie mit etwas brauner Butter zu den Kartoffeln geben. Diese vorsichtig darin wenden und Temperatur annehmen lassen. Mit Salz bestreuen.

Kochschinken zu Röllchen drehen und in einer Pfanne (mit einem Spritzer Öl) bei niedriger Temperatur von allen Seiten anbraten.

Vorgewärmte Teller bereitstellen. Den Spargel vorsichtig darauf anrichten. Mit der braunen Butter übergießen und mit den Schinkenröllchen und den Petersilienkartoffeln anrichten.

Rosa Rote Bete Wraps

Vor kurzem entdeckte ich den schwedischen Kochblog Greenkitchenstories, der sehr schön gemacht ist und auch leckere Rezepte bietet. Sogleich machte ich mich an das erste Rezept – in leicht abgewandelte Form, mit Couscous, da ich keinen Quinoa-Reis bekam. Die Wraps waren schnell gemacht und sahen fantastisch aus – zufällig auch noch rosa, was mich an der Teilnahme an Uwes Kochwettbewerb Cookbook of Colors – Thema: ROSA – berechtigt.

Geschmacklich ist vor allem der Rote Bete Part sehr interessant und richtig lecker. Die Linsen-Füllung war uns jedoch ein wenig zu staubig, die Couscous-Füllung hingegen super. Herrn Schnürschuhs Urteil lautete: „Da fehlt der Pep!“.
Beim nächsten Mal würde ich in die Rote Bete Füllung noch etwas Kren mit hinein geben – für den Pep. Außerdem würde ich den Linsenanteil verringern, die Linsen mit etwas anderem ersetzen oder ganz weg lassen.
Uns blieben 2 Wraps übrig, die wir in Alufolie wickelten und am nächsten Tag in der Arbeit verspeisten. Sie waren dann noch richtig schön saftig.

Zutaten für 4 große Wraps:

– eine Packung große Wraps
– Kopfsalat

Rote Bete Füllung
– 300 g Rote Bete (gekocht)
– 150 g Fetakäse
– 2 EL Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Couscous-Füllung
– 100 g Couscous
– 160 mL Salzwasser
– ½ TL Fenchelsaat
– 50 g Rosinen
– Zimt
– Salz

Linsen-Füllung
– 125 g Linsen (Sorte nach Belieben)
– ½ TL Oregano
– Salz
– 50 g Walnüsse, grob gehackt
– Saft und Schale ½ Bio-Orange
– 1 Handvoll Goji Beeren

Zubereitung:

Rote Bete Füllung
Rote Bete zusammen mit Fetakäse und Olivenöl im Mixer pürieren (nicht zu fein). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Couscous-Füllung
Salzwasser aufkochen, vom Herd ziehen und den Couscous einrühren. 5-10 Min. quellen lassen. Fenchel, Zimt und Rosinen zugeben und unterrühren. Salzen.

Linsen-Füllung
Topf mit Wasser füllen, Oregano zugeben und zum Kochen bringen. Linsen kalt abspülen, in den Topf geben und zugedeckt gar kochen (sie sollten noch Biss haben). Abgießen, salzen und gehackte Walnüsse und Goji Beeren unterrühren. Mit Orangensaft und –schale abschmecken.

Zuletzt noch den Salat putzen und waschen. Die großen Blätter für die Wraps parat legen.

Nun können die Wraps zusammengebaut werden:
2-3 EL Rote Bete Füllung in die Mitte geben und verstreichen. Rand freilassen.
Mit einem großen Salatblatt bedecken.
2 EL Linsen- und 2 EL Couscousfüllung darauf verteilen.
Wrap vorsichtig einwickeln. Dafür zunächst die Seiten leicht einschlagen und vom Körper weg aufrollen. Die Seiten immer wieder leicht nachjustieren, damit nichts von der Füllung herausfällt.

Die Wraps mit dem Verschluss nach unten in eine vorgeheizte Pfanne legen. Deckel darauf setzen und etwas Temperatur annehmen lassen.

Sogleich genießen!

Sollten welche übrig bleiben, einfach in Alufolie packen und am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmen.

Gefülltes Gemüse (Champignons & Tomaten)

Ich liebe gefülltes Gemüse! Es gibt tausend Varianten mit vielen unterschiedlichen Füllungen und Gewürzen. Lecker!
Da wir letzte Woche viele Gemüsereste im Kühlschrank hatten, boten sich Ofentomaten mit Gemüsepaella und Champignons mit einer Art Ratatouille-Füllung an!

Gefüllte Champignons

Zutaten:

– Olivenöl
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– buntes, mediterranes Gemüse jeglicher Art (Aubergine, Zucchini, Paprika, …)
– pürierte Tomaten
– 1 Prise Zucker
– Salz, Pfeffer
– große Champignons
– Parmesan

Zubereitung:

Füllung
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Alles andere Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl sanft erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Gemüsewürfel nach und nach zugeben und 10 Min. bei niedriger Temperatur anbraten. Pürierte Tomaten zugeben und das Ganze unter regelmäßigem Umrühren offen köcheln lassen, bis ca. 2/3 der Flüssigkeit verdampft ist. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

Champignons putzen, aushöhlen und innen salzen. Mit einem kleinen Löffel vorsichtig mit dem Gemüse füllen. In eine mit Olivenöl ausgepinselte Auflaufform setzen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Gefüllte Tomaten

Zutaten:

– Olivenöl
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Möhre
– 1 rote Paprika
– ½ Zucchini
– ½ TL Safranfäden
– 120 g Reis
– 240 mL Gemüsebrühe
– 1 Handvoll Erbsen
– 1 Handvoll Mais
– 1 Handvoll Pinienkerne
– Salz, Cayennepfeffer
– Große Tomaten

Zubereitung:

Füllung
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Möhre, Paprika und Zucchini putzen und in kleine Würfel schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Karotten- und Paprikawürfel zugeben und ein paar Minuten mitanschwitzen. Reis und Safranfäden dazugeben, kurz mitbraten und die Brühe aufgießen. Bei niedriger Hitze köcheln, bis der Reis gar ist. Hin und wieder umrühren. Zuletzt Zucchiniwürfel, Erbsen, Mais sowie Pinienkerne unterheben und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

Tomaten waschen, Deckel abschneiden, aushöhlen und innen salzen. Mit einem kleinen Löffel vorsichtig mit dem Gemüsereis füllen. Die Tomaten ebenfalls in die Auflaufform geben, Deckel wieder darauf setzen und mit Olivenöl beträufeln. Nochmals mit Salz und Cayennepfeffer würzen.

Die Auflaufform in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen schieben und das Gemüse 15 – 20 Min. backen.