Gemüsestrudel

Am Donnerstag waren wir, was zur Zeit eher selten vorkommt, mal wieder etwas früher von der Arbeit zu Hause – die Gelegenheit für mich etwas richtig Aufwendiges zu kochen! Dafür habe ich mir den Gemüsestrudel von Giallo Zafferano ausgesucht, der eigentlich gar nichts so Besonderes ist, aber höllisch viel Arbeit macht und am Ende wunderhübsch aussieht!

Zutaten für 2 Personen:

Mürbteig
– 100 g Mehl
– 50 g kalte Butterwürfel
– 1 Prise Salz
– 35 mL Eiswasser

Strudel
– 1 Zwiebel
– 1 kleine Karotte
– ½ Zucchini
– ½ Aubergine
– 1 Paprika
– 4-5 Champignons
– 50 g frisch geriebene Parmesan-Bergkäse-Mischung
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Mürbteig
Mehl, Butterwürfel und eine Prise Salz in den Mixer geben und für ein paar Sekunden mixen, bis das Ganze eine sandige Konsistenz annimmt. Auf eine kalte Arbeitsfläche kippen, in der Mitte eine Mulde machen und das Eiswasser in die Mulde gießen. Dann das Ganze so schnell wie möglich zu einem festen Teig verarbeiten, in Klarsichtfolie wickeln und für 40 Min. in den Kühlschrank geben.

Strudel
In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür zuerst die Zwiebel schälen und fein hacken. Karotte, Paprika, Zucchini und Aubergine säubern und in ca. 5 cm lange Streifen schneiden. Champignons putzen und grob stifteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann zunächst die Karotten- und Paprikastreifen zugeben und ein paar Minuten braten, anschließend die Zucchini- und Auberginenstreifen zugeben und ebenfalls ein paar Minuten dünsten. Zuletzt die Champignons unterrühren und kurz mitbraten. Gemüse aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Mürbteig auf der Arbeitsplatte (am besten zwischen Frischhaltefolie) schön dünn zu einem Rechteck ausrollen und auf eine Backpapier legen. Eine kleine Menge Teig für die Verzierung aufheben. Füllung darauf verteilen, dabei einen Rand von ca. 5 cm lassen, und mit Käse bestreuen. Nun mit Hilfe des Backpapiers vorsichtig einrollen, die Seiten nach unten einschlagen und den Strudel nach Belieben mit dünnen Teigwürsteln verzieren. Zuletzt noch die Oberseite des Strudels mit verquirltem Ei bestreichen und das gute Stück in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen schieben. Ca. 40 Min. backen, bis der Strudel eine schöne, goldbraun Farbe hat.

Nach Belieben, warm oder kalt servieren.

 

Marokkanisches Hühnchen mit Mandel-Rosinen-Couscous

Da Herr Schnürschuh von Schnupfen, Husten und Halsweh schwer geplagt ist, wünschte er sich was richtig Scharfes zum Essen. Curry? Hmmm… Hatte Lust etwas Neues auszuprobieren… Im Kochblog Chili und Ciabatta fand ich dann das passende Gericht: Marokkanisches Hühnchen mit Mandel-Rosinen-Couscous. Aus verschiedenen Gründen habe ich es leicht abgeändert:
1. Ordentlich Chili und Ingwer rein – für die Schärfe!
2. Nur 2 TL statt 2 EL Paprikapulver – verlesen…  😳
3. Hühnerbrust statt Hühnerschenkel – Anordnung von Herrn Schnürschuh.
4. Zucchini statt Aubergine – keine Aubergine gefunden in ganz Graz!
Herr Schürschuh war äußerst skeptisch. Weil er sowieso mürrisch war und dann auch noch was Neues, wo er doch eigentlich Curry wollte… Geschmeckt hat es dann aber doch! Tolles Rezept – danke Petra von Chili und Ciabatta!

Zutaten für 2 Personen:

Marokkanisches Hühnchen
– Olivenöl
– 2 Zwiebeln
– 1-2 Knoblauchzehen
– 1 gutes Stück Ingwer
– 1 Chili
– 2 TL Paprika edelsüß
– 2 TL Kurkuma
– 2 TL Korianderkörner, gemahlen
– 2 TL Fenchelsaat, gehmahlen
– 1 TL Kreuzkümmeln, gemahlen
– ein gutes Stück Ingwer
– ca. 500 g pürierte Tomaten
– Salz, Pfeffer
– 1 EL Zitronensaft
– ca. 300 g Hühnerbrust
– 1 Zucchini
– Koriander

Mandel-Rosinen-Couscous
– 150 g Couscous
– 240 mL Salzwasser
– 15 g Mandelstifte
– 25 g Rosinen
– Butter

Zubereitung:

Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Chili ebenfalls. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln ca. 10 Min. darin abraten, bis sie schön weich sind. Knoblauch, Ingwer und Chili die letzten 2 Minuten dazu geben. Schließlich alle Gewürze (Paprika, Kurkuma, Fenchelsaat, Koriander, Kreuzkümmel) hinzufügen, ca. 1 Minute angehen lassen und das Ganze mit den pürierten Tomaten und dem Zitronensaft aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen, zum Kochen bringen. Hühnerbrust in große Würfel schneiden, in die Soße legen und leicht damit bedecken. Für ca. 30-40 Min. bei niedriger Temperatur simmern lassen. Zwischendurch die Würfel wenden.

Währenddessen den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Zucchini zuerst in Scheiben, dann in Viertel schneiden (es dürfen grobe Stücke sein). In eine Schüssel oder auf’s Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und gut vermischen. Ca. 20 Min. in den Ofen geben, bis die Zucchinistücke weich sind. Ab und zu umrühren.

Zuletzt die Zucchinistücke zum Hühnchen geben und für weiter 10 Min. simmern lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

In der Zwischenzeit den Couscous zubereiten. Dafür die Mandelstifte in eine Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen. Die Rosinen mit ein wenig Öl kurz braten, bis sie prall sind und zu den Mandeln geben. Salzwasser aufkochen, vom Herd ziehen und den Couscous einrühren. 5-10 Min. quellen lassen. Den fertigen Couscous mit einem Stückchen Butter, den Rosinen und den Mandelstiften locker vermengen.

Das marokkanische Hähnchen mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und mit dem Mandel-Rosinen-Couscous servieren.

Sellerie-Apfel-Suppe

Seit langer Zeit nun stand ein cremiges Selleriesüppchen auf meiner gedanklichen „to cook Liste“ und immer wenn es dann um die Essensauswahl ging, habe ich sie wieder vergessen. Das geht mir übrigens ständig so…
Diese Woche hatte ich dann aber doch einen kurzen Lichtblick und mir sofort ein Rezept ausgesucht (ich muss gestehen, Herr Lafer ist wieder im Spiel), ausgedruckt und am Abend, leicht modifiziert, nachgekocht.

Resultat: Superhammerlecker – nur den Sellerie muss man halt mögen – die Schnürschuhs tun das!

Zubereitung für 2 Personen:

– 300 g Sellerieknolle
– 2 Stangen Staudensellerie
– 1 Apfel, süß-säuerlich
– 100 mL Apfelwein
– 500 mL Gemüsebrühe
– 100 mL Sahne
– Olivenöl
– 1 EL Zucker
– Salz, Cayennepfeffer
– Zitronensaft
– Butter

Zubereitung:

Sellerieknolle, 1 Selleriestaude und ½ Apfel schälen und alles grob würfeln. In Butter anbraten und mit dem Apfelwein ablöschen. Mit Sahne und Gemüsebrühe aufgießen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die zweite Selleriestaude und die andere Hälfte des Apfels schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. In heißem Olivenöl anbraten, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.

Die Selleriesuppe pürieren, durch ein Sieb streichen und mit Salz, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Ein gutes Stück Butter hinein geben und die Suppe schön schaumig aufmixen. In tiefe Teller geben und mit den karamellisierten Sellerie- und Apfelstückchen servieren.

Scharfe Satéspieße mit Orangen-Papaya-Chutney

Am Wochenende waren wir auf Zweite-Heimat-Urlaub in Luzern und konnten uns in unserer fantastischen Küche (die wir hier in Graz sehr vermissen) kochtechnisch austoben. Ich wollte schon länger mal ein Chutney ausprobieren und dank der Kombination mit dem scharfen, lecker marinierten Fleisch war Herr Schnürschuh auch Feuer und Flamme für dieses Gericht. Es ist von Herrn Lafer und wie immer kann man sich voll und ganz auf ihn verlassen – seine Rezepte gelingen einfach immer und schmecken wunderbar!

Zutaten für 2 Personen: 

Satéspieße
– 1 EL Tandooripaste
– 1 EL Honig
– 1 kleine Chilischote
– 100 mL Buttermilch
– ca. 200 g Hühnerbrust
– ca. 200 g Roastbeef
– Salz, Pfeffer

Orangen-Papaya-Chutney
– 2 Orangen
– 1 Chilischote
– 1 rote Zwiebel
– Olivenöl
– 2-3 EL Weißweinessig
– 50 g Zucker
– ½ Papaya
– 1 EL Minze

Zubereitung:

Satéspieße
Zunächst die Marinade herstellen. Dafür die Chilischote fein hacken und mit der Tandooripaste, dem Honig und der Buttermilch vermengen. Mit Pfeffer würzen.

Hühnerbrust und Roastbeef in Streifen schneiden, wellenartig auf Holzspieße stecken und mit der Marinade einstreichen. Mit Frischhaltefolie verschließen, in den Kühlschrank stellen und für 2-3 Stunden marinieren.

Orangen-Papaya-Chutney
Chilischote fein hacken. Zwiebel schälen und fein würfeln. Orangen filetieren und würfeln. Papaya schälen und in kleine Würfel schneiden.

Zwiebel und Chili in heißem Olivenöl anschwitzen, mit dem Essig ablöschen. Zucker und Orangenwürfel dazugeben und das Ganze bei mittlerer Hitze so lange einkochen, bis fast alle Flüssigkeit verdunstet ist. Minze fein hacken und zusammen mit der Papaya untermischen. Abkühlen lassen.

Zuletzt die Satéspieße aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und in einer heißen Pfanne in Öl von beiden Seiten schön anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die gebratenen Spieße mit dem Orangen-Papaya-Chutney servieren. Dazu passt Reis oder Fladenbrot/Naan.

Schwarzbeerstrudel

Die allerbeste Fastenspeise zu Hause bei der Mama ist der Schwarzbeerstrudel. Die ganze Familie liebt ihn und zum Teil streiten wir uns darum. Wahrscheinlich, weil es ihn so selten gibt. Dafür dürfen nämlich NUR Schwarzbeeren (bei Mama heißen sie Schwarzbeeren – die meisten kennen sie jedoch unter dem Namen Heidelbeeren oder Blaubeeren) aus dem Wald verwendet werden! Und diese sind rar, denn sie sind mühsam zu pflücken und in manchen Jahren gibt es sie gar nicht. Die ganze Familie muss dann mit in den Wald (sonst gibt’s keinen Strudel!) und in gebuckelter Lage, von Mücken geplagt, mit einem Eimer bewaffnet, Schwarzbeeren pflücken. Am Ende hat dann Mama Schnürschuh, dank Geschick und jahrelanger Erfahrung, meist so viele Schwarzbeeren wie der Rest… Die gesammelten Beeren werden dann noch geputzt und direkt eingefroren.

Gekaufte Heidelbeeren sind übrigens kein Vergleich – sie sind nur halb so aromatisch, süss und wässrig. Mama würde sie niemals verwenden – dann doch lieber Apfelstrudel!

Da bei den Schnürschuhs auch noch eine Tupperschüssel Blaubeeren im Gefrierschrank war, habe ich mich wieder mal an Mamas Schwarzbeerstrudel gewagt. Natürlich war er nicht annähernd so gut wie daheim, aber schlecht war er auch nicht!

Zutaten:

– 200 g Mehl
– 2 Prisen Salz
– ca. 5 EL Öl
– ca. 5 EL Wasser
– 1 Stückchen Butter
– 1 Becher Sahne
– ½ Becher Sauerrahm
– Schwarzbeeren (gefroren)
– Zucker

Zubereitung:

Mehl und Salz auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde machen. Öl und Wasser zu gleichen Teilen in die Mulde geben und das Ganze verkneten. Esslöffelweise immer wieder etwas Öl und Wasser dazugeben, bis ein schöner, geschmeidiger Teig entsteht. Am Ende kurz überprüfen ob der Teig gut durchgeknetet ist. Dafür die Teigkugel mit einem Messer durchschneiden – es sollen keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sein, der Teig soll schön homogen sein. Teig abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

Ein Stückchen Butter in die Auflaufform geben und schmelzen lassen. Einen Schuss Sahne dazugeben und mit Zucker (1 gehäufter TL) bestreuen.

Teig zu einer Wurst rollen und in 4-5 Stücke teilen.

Die Hälfte der Sahne und den Sauerrahm verquirlen.

Teigstücke mit Mehl schön dünn ausrollen, ca. 2 EL Sahnemischung in die Mitte geben und etwas verstreichen. 2-3 EL Schwarzbeeren darauf verteilen und zuckern (ca. 2 TL). Nochmal ca. 2 EL Sahnemischung darüber geben und den Teig vorsichtig von oben nach unten einrollen, dabei die Seiten immer etwas einschlagen, so dass nichts herausläuft. In die Form legen.


Am Ende noch etwas Sahne zwischen die Strudel gießen und bei 180 °C für ca. 45 Min. goldbraun backen.

Man könnte natürlich ein einziges, großes Stück Strudel machen und ihn mit Puderzucker bestreuen. Ich wollte ihn jedoch genau so machen, wie ich ihn zu Hause immer bekomme… 😉

Dank der blauen Blaubeeren (die sich leider im Sauren etwas ins rötliche verfärben) ist dies mein Beitrag zu Uwes Blogevent: Im Februar sind wir alle hellblau.

Moussaka – Variante 2 (mit Béchamelsoße)

Wie vor ein paar Wochen versprochen, kommt nun, nach der Moussaka Variante 1 – mit Eiermilch, die Moussaka Variante 2 – mit Béchamelsoße! So funktioniert genau gleich, nur, dass man am Ende statt der Eiermilch eine Béchamelsoße oben drauf gibt. Das Ergebnis schmeckt nicht besser oder schlechter als Variante 1. Ich finde es genauso lecker! Herr Schnürschuh ist der gleichen Meinung. Also gibt’s in Zukunft mal die eine und mal die andere Moussakavariante…

Beim Rezept schreiben habe ich es heute einfach. Für die Zubereitung der Moussaka kann ich auf Variante 1 verweisen. Die Béchamelsoße findet ihr unter der Rubrik Mordswaffen. Nun einfach bei Variante 1 die Eiermilch weglassen und stattdessen die Béchamelsoße oben drauf geben.

Bon Appétit!

Spaghetti alla Carbonara

Menschenskinder! Bei den Schnürschuhs gab’s schon eeewig keine Spaghetti alla Carbonara mehr… Irgendwie vergessen wir das immer. Sehr schade eigentlich, denn es ist total einfach, geht ruckzuck und schmeckt köstlich!

Zutaten für 2 Personen:

– dünn aufgeschnittener Speck, nach Belieben
– 50 g frisch geriebener Parmesan
– 100 mL Sahne
– 3 Eigelb
– Salz
– frisch gemahlener Pfeffer
– Spaghetti nach Belieben

Zubereitung:

Speck in Stücke schneiden und nach und nach in einer Pfanne knusprig auslassen. Eigelb mit Sahne und Parmesan verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und zu dem Speck in die nicht mehr allzu heiße Pfanne geben.

Spaghetti in Salzwasser al dente kochen, abgießen, zu der Eigelb-Sahne-Mischung geben, schön vermengen und kurz ziehen lassen, dass das Eigelb bindet, aber auf keinen Fall zu stocken beginnt.

Auf einem vorgewärmten Teller anrichten und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Resultat: Herr Schnürschuh liegt zufrieden auf der Couch und reibt sich den „Ranzen“.

Nasi Goreng

Das Nasi Goreng ist ein Nachtrag, denn wir hatten es schon letzte Woche. Aufgrund des Umzugs komme ich aber jetzt erst dazu es nieder zu schreiben. In den Blog muss es aber unbedingt rein, denn es ist eines unserer Lieblingsgerichte. Das Rezept habe ich mir aus vielen verschiedenen Rezepten zusammengetüftelt. Ich weiß nicht, ob das nun ein „original“ Nasi Goreng ist (wenn es so etwas überhaupt gibt), mir schien es so jedoch am besten. Mit dem Gemüse kann man ein wenig variieren. Sprossen passen z.B. auch sehr gut. Das verwandte Gericht Bambi Goreng (mit Nudeln statt Reis) schmeckt auch sehr gut und folgt bald.

Zutaten für 2 Personen:

– 150 g Langkornreis
– 1 Bund Frühlingszwiebeln
– 1 Paprika
– 1 Karotte
– 3 Schalotten
– 1-2 Knoblauchzehen
– 1 Stück Ingwer
– 2 Chilis
– 1 Hühnerbrust
– 2 Eier
– 1 TL Sojasauce
– 30 g gesalzene Erdnüsse
– 15 g Kokosraspel
– 3 EL Sojasauce
– 1 EL Zitronensaft
– 1 TL brauner Zucker
– ½ TL gemahlener Koriander
– ½ TL Kurkuma
– Öl
– Salz

Zubereitung:

Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen und abkühlen lassen.

Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden.
Paprika schälen und in dünne Scheiben schneiden. Möhre ebenfalls.
Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
Chilis in feine Scheiben schneiden.

Hühnchen in Streifen schneiden und in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten knusprig braten.

Eier mit der Sojasauce verquirlen, ein Omelett daraus zubereiten und in Streifen schneiden.

Erdnüsse und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Öl rösten.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin 4-10 Min. anbraten, bis die Zwiebeln goldbraun sind. Paprika, Möhren und Reis zugeben und 2-3 Min. mitdünsten. Anschließend die gebratenen Hühnchenstreifen und die Frühlingszwiebeln unterrühren, mit Sojasauce, Zitronensaft und braunem Zucker würzen und heiß werden lassen. Zuletzt die Gewürze und die Omelettstreifen darunter mischen. Eventuell noch mit Salz oder Sojasauce abschmecken.

Nasi Goreng auf einem Teller anrichten und mit Kokosraspeln und Erdnüssen bestreuen.

Kochkrimis – jetzt aus Graz!

Kurzmitteilung

Liebe Kochkrimi-Freunde!

Es tut mir leid, dass es seit zwei Wochen keinen Blogeintrag mehr gab. Aber ich bin umgezogen, hatte viel um die Ohren und kein Internet…

Dafür gibt’s Kochkrimis jetzt aus Österreich! Beruflich hat es Herrn Schnürschuh und mich nach Graz verschlagen – für 9 Monate, dann geht es wieder zurück in die Schweiz. Trotzdem werden wir auch noch ab und zu im Luzern und natürlich im wunderschönen Bayern sein.

Leider bin ich kochtechnisch etwas gehandicapt, da nun die eine Hälfte meiner Kochutensilien in Luzern und die andere Hälfte hier in Graz ist. Ich hoffe ich komme trotzdem gut zurecht. Derzeit bin ich erst mal noch dabei herauszufinden, wo es was in Graz gibt und rüste mich mit einem ordentlichen Lebensmittelgrundstock aus.

Ein paar kulinarische Entdeckungen habe ich in meiner ersten Woche hier in Graz schön gemacht:
♥ Es gibt fantastisches Brot, wie in Bayern – richtiges Brot, kein Weißbrot
♥ Eine Gasse weiter ist ein kleiner Laden mit leckeren belgischen Pralinen
♥ Gegenüber befindet sich ein SlowFood-Metzger – juhu – gestern haben wir dort Kalbsschnitzel gekauft, für Saltimbocca
♥ Tolle Bars, Kneipen, Lokale, Restaurants, Vinotheken – kleine, große, einfache, luxuriöse, bunte, klassische – es ist alles dabei
♥ Der österreichische Wein schmeckt guuuut

In dem österreichischen Magazin „Servus“ (ich habe es gleich in’s Herz geschlossen – es wird ein monatliches Muss!) habe ich auch schon die ersten steirischen Rezepte gefunden! Demnächst gibt es also Kürbiskernzwieback, Pinzgauer Kaspressknödel, karamellisiertes Krautfleisch und Sauerrahmsuppe im Brotlaberl.

Viele Grüße,
Euer Fräulein Schnürschuh