Kürbisgnocchi mit Salbeibutter

Wie vor kurzem verkündet, gab es nun gestern endlich Kürbisgnocchi bei den Schnürschuhs!
Der Teig ist sehr gut gelungen und ließ sich wunderbar verarbeiten. Dank der herrlichen Farbe waren die Gnocchi nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ein Volltreffer.

Zutaten für 2 Personen:

– 160 g mehligkochende Kartoffeln
– 270 g Kürbis
– 80 g Mehl
– 1 Eigelb
– Salz
– Muskatnuss
– 25 g frisch geriebener Parmesan

– ein gutes Stück Butter
– Salbeiblätter
– frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, vierteln und in kochendem Salzwasser weich garen. Abgießen und zweimal durch die Kartoffelpresse drücken.

Kürbis schälen, grob würfeln und ebenfalls in kochendem Salzwasser weich garen. Abgießen und mit Hilfe eines Tuchs gründlich auspressen. Anschließend fein pürieren.

Die Kartoffel- und Kürbismasse mit Mehl und Eigelb zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und den Parmesan unterrühren.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 cm dicke Teigrollen formen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Mit bemehlten Händen Kugeln formen und mit Hilfe der Gabel das typische Muster in die Gnocchi drücken.

Salzwasser aufkochen und die Gnocchi darin so lange kochen, bis sie nach oben steigen.
In der Zwischenzeit die Butter erhitzen und einige Salbeiblätter hinzugeben. Die fertigen Gnocchi mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in der aufgeschäumten Salbeibutter schwenken und ein bisschen ziehen lassen. Mit Parmesan bestreut servieren.

Quelle: Der große Lafer von Johann Lafer.

Saltimbocca alla romana mit Safranrisotto

Zutaten für 2 Personen:

Saltimbocca
– Olivenöl
– 5-6 kleine Kalbsschnitzel
– Salbei
– Parmaschinken
– Salz, Pfeffer

Marsalasoße
– Marsala
– Butter

Safranrisotto
– Olivenöl
– 1 kleine Zwiebel
– 100 g Risottoreis
– Weißwein
– ca. 500 mL heiße Gemüsebrühe
– ein paar Safranfäden
– 1 gute Handvoll frisch geriebener Parmesan
– 1 EL Butter

Zubereitung:

Saltimbocca
Die Kalbsschnitzelchen zwischen Frischhaltefolie dünn klopfen, salzen und pfeffern. 1-2 Salbeiblätter auf die Schnitzel setzen und den Parmaschinken darauf legen. Mit Zahnstochern feststecken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Saltimbocca kurz auf der Parmaschinken-Seite anbraten, umdrehen und auf der anderen Seite fertig braten. Die fertigen Saltimbocca auf einen vorgewärmten Teller legen, mit Alufolie abdecken und kurz warm stellen.

Marsalasoße
Für die Soße den Bratensatz mit einem guten Schuss Marsala ablöschen und ein Stück Butter einrühren.

Safranrisotto

Safranfäden in ein bisschen Brühe auflösen. Die Zwiebel fein würfeln und mit einer Prise Salz in Olivenöl ca. 4 Minuten goldgelb anschwitzen. Risottoreis dazugeben und 3 Minuten unter Rühren glasig werden lassen. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Wenn der Reis den Weißwein aufgenommen hat, nach und nach eine Kelle Gemüsebrühe dazu geben, so dass der Reis immer leicht mit Brühe bedeckt ist. Die in der Brühe aufgelösten Safranfäden müssen auch mit rein. Zwischen drin immer wieder umrühren. In ca. 25 Minuten ist das Risotto fertig. Zuletzt noch die Butter und den Parmesan unterrühren.

Zucchini-Röllchen auf Couscousbett

Inspiriert von Mestolos Auberginen-Cannelloni gab es diese Woche Zucchini-Röllchen! Sie schmeckten, ob warm oder kalt (am nächsten Tag), sehr lecker. Das Gewürz Ras el-Hanout gab dem Ganzen den letzten Schliff.

Zutaten:

– Olivenöl
– 2 Zucchini
– ½ Kürbis
– 1 Karotte
– 1 Knoblauchzehe
– 125 g Couscous
– 150 mL Tomatensaft
– 1 Handvoll Cocktailtomaten
– ein paar schwarze Oliven
– 1 Büffelmozzarella
– 1 Handvoll Pinienkerne
– frisch geriebener Parmesan
– ½ TL Ras el-Hanout
– (Chili)salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Am besten geht das mit dem langen Brotmesser. Den Rest (woraus keine guten Scheiben geworden sind) in kleine Würfel schneiden. Zucchinischeiben in einer, mit wenig Öl ausgepinselten, Grillpfanne von beiden Seiten anbraten und salzen. Karotte und Kürbis schälen und ebenfalls klein würfeln. Knoblauch fein hacken. Tomatensaft aufkochen, über den Couscous gießen, 5 Minuten ziehen lassen und mit einer Gabel auflockern. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den fein gehackten Knoblauch darin kurz anschwitzen. Karotten- und Kürbiswürfel dazugeben und 10 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und den Couscous sowie die Pinienkerne darunter rühren. Eine Hälfte des Mozzarella würfeln und unter das Couscous-Gemüse rühren, Ras el-Hanout dazugeben und mit (Chili)salz und Pfeffer abschmecken.

Je eine kleine Menge Couscous auf den Zucchinischeiben verteilen und einrollen. Die Zucchini-Röllchen auf einem großen Teller zwischendeponieren.

Zuletzt noch die Tomaten halbieren oder vierteln und zusammen mit den Oliven unter den restlichen Couscous mischen. Diesen in eine ofenfeste Form oder Pfanne geben und die Zucchini-Röllchen darauf betten. Den restlichen Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Röllchen verteilen. Mit etwas Parmesan bestreuen und ca. 10-15 Minuten bei 200 °C im Backofen goldgelb überbacken.

Türkische Linsensuppe (mercimek corbasi)

Im September besuchten wir den Kochkurs – türkisch Kochen. Eine sehr nette Türkin führte uns einen Vormittag lang durch die Welt der türkischen Küche. Es machte großen Spaß und wir lernten tolle Gerichte kennen. Vor allem die türkische Linsensuppe mercimek corbasi mit der erfrischenden Minz-Paprika-Butter gibt es seither immer mal wieder.

Zutaten für 2 Personen:

– Öl
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Karotte
– ½ Zucchini
– 1 Kartoffel
– 3 Tomaten, gehäutet und entkernt
– 2 TL Tomatenmark
– ½ TL Kreuzkümmel
– ½ TL Paprikapulver
– 750 mL Gemüsebrühe
– 100 g rote Linsen
– Salz
– Chilipulver
– 2 EL Butter
– Paprikapulver
– getrocknete Minze

Zubereitung: 

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Karotte, Zucchini, Kartoffel und Tomaten würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin goldgelb anschwitzen, restliches Gemüse dazugeben und etwas anbraten. Tomatenmark, Kreuzkümmel und Paprikapulver hinzugeben und das Ganze noch ein paar Minuten dünsten. Anschließend die roten Linsen und Gemüsebrühe dazugeben und 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Pürieren und evtl. noch mit etwas Salz und, wer mag, mit einer Prise Chili abschmecken.

Die Butter kurz vor dem Anrichten aufschäumen lassen, Minze und Paprikapulver dazugeben und auf die angerichtete Suppe träufeln.

Dazu gibt es einen Zitronenschnitz, so dass die Suppe kurz vor dem Verzehr nach Belieben mit Zitronensaft verfeinert werden kann.

Im Kochkurs lernten wir, dass die Suppe oft einfach mit Resten zubereitet wird. Man kann jedes Gemüse nehmen, was man mag oder gerade da hat. Statt der Kartoffel kann man auch etwas Reis oder Bulgur dazugeben. Variieren ist erlaubt – nur die roten Linsen dürfen nicht fehlen!

Curry (indisches Hühnercurry)

Schon länger gab es im Hause Schnürschuh kein asiatisches Gericht mehr! Deshalb kam diese Woche ein indisches Hühnercurry auf unsere Teller. Dazu gab es Parikasalat mit Koriander.

Zutaten für 2 Personen:

– Hühnerbrust
– Öl (z.B. Rapsöl)
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– ½ TL frisch geriebene Ingwerwurzel
– 3-4 Tomaten, gehäutet und von Samen befreit
– 12 g Currypulver
– ½ TL Chilipulver (nach Belieben mehr oder weniger)
– 2 El frisch gehacktes Koriandergrün
– ½ Ananas, geschält und in Stücke geschnitten (nur, wer’s mag)
– ½ TL Garam masala (siehe unten)
– ¾ Becher Naturjoghurt
– Salz
– 1 Handvoll Cashewnüsse
– Koriandergrün
– 150 g Basmatireis

Zubereitung:

Hühnerbrust säubern und in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln. Öl in einer Pfanne oder einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin bei geringer Hitze goldgelb anschwitzen. Curry- und Chilipulver 1 Minute mitbraten. Tomaten und gehacktes Koriandergrün zugeben, salzen und unter Rühren zu einem Püree verkochen. Fleisch untermischen und alles zugedeckt bei geringer Hitze 45 Minuten garen, gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit die Cashewnüsse in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig rösten und den Reis rechtzeitig ansetzen.

Eigentlich gehört in das Originalrezept aus dem Buch „Asiatisch kochen – Teubner Verlag“ keine Ananas rein. Weil ich das aber so gerne mag, gebe ich die letzten 15 Minuten noch Ananasstücke zum Curry.

Garam masala und den Joghurt einrühren und 5 Minuten offen köcheln lassen. Eventuell noch mit Salz abschmecken. Wenn es zu scharf ist, noch ein bisschen Joghurt darunter rühren.
Das Curry, mit den Cashewnüssen und Koriander garniert, auf dem Reis anrichten.

Garam masala ist eine indische Gewürzmischung. Man kann sie sich auch selbst herstellen. Dafür folgende Gewürze vorsichtig in einer Pfanne rösten (außer Pfefferkörner und Muskatnuss) und fein mahlen:

– 1 TL grüne oder schwarze Kardamomkapseln
– 1 EL schwarzer Pfefferkörner
– 2 EL Kreuzkümmel
– 2 EL Korianderkörner
– 1 TL Muskatnuss
– 1 TL Gewürznelken
– 1–2 Zimtstangen

Dazu gab es Herrn Schnürschuhs fantastischen Paprikasalat! Dafür 6 bunte Paprika (oder so viele man will) schälen und in Würfel schneiden. Außerdem 2 Tomaten (oder soviel man will) kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und ebenfalls würfeln. Paprika und Tomaten in eine Schüssel geben, mit gehacktem Koriandergrün, Zucker, Salz und Limettensaft abschmecken.

Kürbislasagne

Da es zur Zeit überall Kürbis zu kaufen gibt, wollte ich mal wieder etwas mit Kürbis machen. Zuerst dachte ich an Kürbisgnocchi, dann aber habe ich die Kürbislasagne von Jamie Oliver entdeckt. Die Zutaten sowie Gewürze gefielen mir. Und das Resultat war wirklich fantastisch – dickes Lob gab es auch von Herrn Schnürschuh!

Die Kürbisgnocchi gibt es demnächst…

Zutaten für eine mittelgroße Lasagneform:

– 4 Scheiben Räucherspeck
– 1 Prise Zimt
– 1 Zwiebel, fein gehackt
– 1 Möhre, fein gehackt
– 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
– 1 TL Oregano
– 1 TL Rosmarin
– 1 TL Thymian
– Olivenöl
– 250 g Rinderhackfleisch
– ca. 400 mL pürierte Tomaten
– 1 Schuss Glas Rotwein
– 2 Lorbeerblätter
– 1 Kürbis, geschält, entkernt und in Spalten geschnitten
– Salz und Pfeffer
– 1 TL Koriandersamen, zerstoßen
– Chilipulver
– Lasagneblätter
– Mozzarella
– 300 g Crème fraîche
– 2 Sardellenfilets, fein gehackt
– 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan
– Salz und Pfeffer
– etwas Milch (nach Belieben)

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Speck in feine Streifen schneiden und mit dem Zimt in einem ofenfesten Topf oder einer Pfanne sanft anbraten, Zwiebeln, Möhre, Knoblauch, Kräuter und etwas Olivenöl dazugeben, alles vermischen und das Rinderhackfleisch dazugeben. Unter Rühren etwa 5 Minuten kräftig anbraten, danach die pürierten Tomaten, Wein und Lorbeerblätter untermischen und zum Kochen bringen. Den Topf mit angefeuchtetem Pergamentpapier und zusätzlich mit einem Deckel verschließen und für 2 Stunden in den Ofen schieben; oder bei mäßiger Hitze auf dem Herd 1½ Stunden köcheln lassen.

Die Kürbisspalten mit Olivenöl einreiben und Salz, Pfeffer, Koriander und Chili darüber streuen. In eine Form geben und 45 Minuten im Ofen schmoren. In der Zwischenzeit die weiße Soße zubereiten. Dafür die Crème fraîche mit den Sardellen und dem Parmesan vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei Bedarf mit ein wenig Milch verdünnen.

Sobald die drei „Schichten“ fertig sind, die Ofentemperatur auf 200 °C erhöhen. Die Auflaufform mit Olivenöl ausstreichen und den Boden mit Lasagneblättern auslegen. Eine Schicht Fleischsoße, ein wenig weiße Soße, mit etwas Parmesan bestreut, einfüllen, darauf eine Lage Teigblätter, eine Schicht der Kürbisstücke und wieder ein wenig von der weißen Soße. Alle diese Schichten noch einmal wiederholen und den Mozzarella darauf verteilen, noch etwas Parmesan darüber reiben und im Ofen 30–35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Lauch-Frittata mit Paprika-Sauerrahm-Sauce

Heute ging’s wieder vegetarisch zu bei den Schnürschuhs!
Die Lauch-Frittata war sehr fein – in 5 Minuten hatten wir alles verdrückt…

Zutaten:

Frittata (für 1 Wähenform, ca. 23 cm Durchmesser)
– Butter für die Form
– Semmelbrösel
– 300 g Lauch
– Salz
– 1 Knoblauchzehe
– 60 g Dörrtomaten, in Öl eingelegt
– 1 Bund Petersilie
– 4 Eier
– Pfeffer
– Muskatnuss
– Sesam

Paprika-Sauerrahm-Sauce
– ½ Becher Sauerrahm
– 2 EL Naturjoghurt
– 2 TL Tomatenpüree
– 1 Teelöffel Paprika, edelsüss
– Salz

Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 180 °C vorheizen, die Form ausbuttern und mit den Semmel-bröseln ausstreuen. Dann den Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden und in kochen-dem Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren. Abschütten, kalt abschrecken und sehr gut abtropfen lassen. Knoblauch schälen und fein hacken. Dörrtomaten klein schneiden und Petersilie hacken.

In einer grossen Schüssel die Eier gut verrühren. Lauch, Knoblauch, Dörrtomaten und Petersilie zugeben, alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut mischen. In die vorbereitete Form füllen und mit Sesam bestreuen.

Die Frittata im 180 °C heißen Ofen auf der zweiten Stufe von unten etwa 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Sauce verrühren.

Zum Servieren die heiße Frittata in Stücke schneiden und mit der Paprika-Sauerrahm-Sauce anrichten.

Quelle: Rezepte von Annemarie Wildeisen

Chili con Carne

Chili con Carne ist zwar ein einfaches Gericht, aber trotzdem immer lecker! Herr Schnürschuh hatte sich am Freitag etwas, wie er es ausdrückte, „bodenständiges“ gewünscht – sollte er bekommen…

Zutaten für 2 Personen:

– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Paprika (gelb oder grün)
– Chilischoten oder Chilipulver nach Belieben
– Olivenöl
– 250 g Rinderhackfleisch
– 1 EL Tomatenmark
– ca. 400 mL passierte Tomaten
– ½ EL Maisgrieß (für die Sämigkeit, muss nicht unbedingt rein)
– ca. 100 mL Gemüsebrühe
– 1 Dose Mais
– 1 Dose Kidneybohnen
– 1 Prise brauner Zucker
– Salz, Pfeffer
– Oregano (getrocknet)
– Kreuzkümmel (gemahlen)

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika in kleine Würfel schneiden, die Chilischote(n) ebenfalls. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Hackfleisch darin scharf anbraten, bis es bräunt. Zwiebeln und Knoblauch 2 Min. mitbraten. Anschließend das Tomatenmark dazugeben und 3 Min. mitrösten. Chili dazugeben und schließlich mit den passierten Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen. Maisgrieß darunter rühren und alles in 4 Min. aufkochen lassen.

Das Chili abgedeckt bei schwacher Hitze etwa 1.5 h köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Dann die Parikawürfel dazugeben und das Ganze nochmal 30 Min. offen köcheln lassen.

Mais und Bohnen in einen Sieb gießen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Beides zum Chili geben und 10 Min. darin ziehen lassen. Chili mit Zucker, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Oregano und, falls oben keine Chilischoten verwendet wurden, Chilipulver abschmecken.

Je nach Vorliebe, kann man am Ende die Konsistenz noch ein wenig anpassen. Wer es flüssiger mag, einfach noch ein bisschen Gemüsebrühe dazu. Wer es dicker mag, noch eine Zeit lang offen köcheln lassen.

Wer möchte kann das Chili noch mit saurer Sahne verfeinern. Dafür etwas saure Sahne in einer Schüssel glattrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und einen Klecks auf das angerichtete Chili geben.

Dazu gibt’s frisches Pain Paillasse oder Baguette.

Die Zubereitung des Chili con Carne dauert hier sehr lange. Doch, je länger es vor sich hinköchelt, desto besser schmeckt’s. Wer nicht soviel Zeit hat, kann die Zeiten natürlich abkürzen. Noch viel besser schmeckt’s am nächsten Tag!

Ich musste ein bisschen rumtüfteln, bis ich es so hinbekommen habe, wie wir es uns vorstellten. Das ursprüngliche Rezept aus dem Kochbuch „Echte Klassiker, die jeder liebt von Monika Schuster“ war schon ganz gut, doch uns fehlte noch was… Kreuzkümmel lautet die Zauberzutat – unbedingt dazugeben!

Involtini di verza

Schon oft habe ich in meiner italienischen Kochzeitung Rezepte mit Salsiccia gelesen. Salsicca ist eine italienische Wurst, ähnlich der Bratwurst, jedoch pikant gewürzt. Als ich dann das Rezept der Wirsingröllchen entdeckte, wollte ich das Ganze einfach mal ausprobieren…

Zutaten:

– Olivenöl
– 1 Wirsing
– 1 Karotte
– 1 kleine Zwiebel
– 1 Stange Sellerie
– 150 g Risottoreis
– einen guten Schuss Weißwein
– 200 g Salsicca Wurst (roh)
– Salz und Pfeffer
– ½ – ¾ L Gemüsebrühe
– 50 g Parmesan
– etwas flüssige Butter

Zubereitung:

Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. 12 schöne, große Blätter vom Wirsing nehmen und vorsichtig das überstehende Teil der Mittelrippe abschneiden. Ein Blatt nach dem anderen 1-2 Minuten lang blanchieren und gut abtropfen lassen. 150 g des restlichen Wirsings fein hacken.

Salsiccia in eine Schüssel drücken und etwas auflockern. Karotten, Zwiebel und Sellerie fein hacken. Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen und Karotten, Zwiebel und Sellerie zugeben. 10-15 Minuten bei niedriger Hitze dünsten. Den Risottoreis dazugeben und 2-3 Minuten mitbraten. Weißwein angiessen und Salsiccia zugeben, Farbe annehmen lassen. Dann ein wenig von der Gemüsebrühe und den fein gehackten Wirsing dazugeben. Eventuell noch mit ein bisschen Salz und Pfeffer würzen und solange kochen, bis der Reis al dente ist. Immer wieder etwas Brühe dazu gießen. Wenn der Reis fertig ist, die Pfanne vom Herd ziehen und 2/3 des frisch geriebenen Parmesans untermischen.

Form mit Olivenöl auspinseln und eine halbe Kelle Gemüsebrühe einfüllen.

Für die Röllchen ein Wirsingblatt ausbreiten und in die Mitte einen Klecks Reis geben, einrollen, die Seiten zuklappen und mit dem Verschluss nach unten in eine Form legen. Alle 12 Röllchen fertig machen und eng aneinander in die Form legen. Mit zerlassener Butter übergiessen und den restlichen geriebenen Parmesan darüberstreuen.

Im vorgeheizten Backofen 15 min bei 200 °C überbacken. Weitere 5 Minuten den Grill zuschalten. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen.

Die Involtini di verza sind sehr schön geworden und die Zubereitung hat Spaß gemacht. Jedoch haben wir gemerkt, dass wir keine Salsiccia-Fans sind. Das Rezept ist toll, doch für Herrn und Frau Schnürschuh nur noch mit Hackfleisch oder ganz vegetarisch. Für Jemanden, der Salsiccia gerne mag, ist es perfekt…

Torta salata tricolore

Auf meiner Lieblings-italienischen-Internetseite GialloZafferano habe ich letzte Woche beim Durchstöbern das Rezept der Torta salata tricolore entdeckt und wollte es gleich ausprobieren. Herr Schnürschuh war anfangs nicht soooo begeistert, „so grüüüün…“ meinte er. Da ich aber gestern freie Menüwahl hatte, hab ich sie einfach gemacht und sie war nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein Gedicht – auch für Herrn Schnürschuh!

Zutaten:

Für den Spinatteig
– 150 g Butter
– 250 g Mehl
– 150 g Spinat
– 1 Ei
– Salz

Für die Füllung
– Olivenöl
– 1 Zwiebel
– 200 g Erbsen
– Knoblauchzehen
– 600 g Zucchini
– 400 g Kartoffeln
– Muskatnuss
– 250 mL Sahne
– 3 Eier
– Salz, Pfeffer
– Muskatnuss
– 10 Kirschtomaten
– getrockneter Oregano

Zubereitung:

Spinatteig
Spinat in einer Pfanne ohne Fett dünsten. Abkühlen lassen, gut ausdrücken, klein hacken und zu Püree mixen. Dann das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde machen. Kalte Butter in Würfel schneiden und zusammen mit dem Spinatpüree, dem Ei und einer guten Prise Salz in die Mulde geben. Rasch zu einem glatten Teig verkneten, in Folie einwickeln und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Füllung
Zwiebeln schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. Erbsen dazugeben und mitdünsten, bis sie weich sind. Vom Herd nehmen. In einer anderen Pfanne Olivenöl erhitzen und die in Scheiben geschnittenen Zucchini nach und nach von beiden Seiten anbraten. Halbe Knoblauchzehen zum Aromatisieren der Zucchinis mit in die Pfanne geben. Kartoffeln für ca. 10 Minuten im Salzwasser kochen, abkühlen lassen und in dicke Scheiben schneiden.

Kuchen
Den Teig ½ cm dick ausrollen (ich rollen den Teig zwischen Frischhaltefolie aus – geht wunderbar und klebt überhaupt nicht) und in eine gefettete Form (26 cm Durchmesser) legen. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen.

Mit der ersten Schicht beginnen. Dafür die gebratenen Zucchini in die Form füllen. Dann kommen die Erbsen darauf und zuletzt werden die Kartoffelscheiben darüber geschichtet.


Die Sahne in einer Schüssel mit dem Ei, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss verquirrlen und über den Gemüsekuchen gießen. Zuletzt mit halbierten Kirschtomaten belegen und mit getrocknetem Oregano bestreuen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 45 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und in Stücke geschnitten servieren.

Buon appetito!