Räucherlachsknödel auf Gurkennudeln

Bei Micha von grain de sel hab ich was Tolles entdeckt! Fantastische Kombination, super Gelingen – kann ja nur von Herrn Lafer sein 😉

Zutaten:

Serviettenknödel
– 1 Knoblauch
– 1 Zwiebel
– etwas Butter
– 250 g Knödelbrot (altbackene Semmeln gewürfelt oder feinblättrig aufgeschnitten)
– 2 Eier
– 200 mL Milch
– 150 g Räucherlachs
– Muskatnuss
– Salz, Pfeffer

Gurkennudeln
– 1 Gurke
– 2-3 Stängel Dill
– 100 g Crème fraîche (original: saure Sahne)
– Zitronensaft
– Zucker
– Chilisalz
– Pfeffer

Zubereitung: 

Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einem kleinen Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig braten. Mit der Milch aufgießen, zum Kochen bringen und 2 Min. köcheln lassen. Knödelbrot in eine große Schüssel geben und mit der heißen Milch übergießen. Eier verquirlen, Lachs in feine Würfel schneiden und beides zum Knödelbrot geben. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und alles gut miteinander vermengen. 10 Min. durchziehen lassen

In einem großen Topf oder Bräter Salzwasser zum Kochen bringen. Ein Geschirrtuch befeuchten, gut auswringen und auf die Arbeitsfläche legen. Den Knödelteig darauf geben und zu einer Rolle formen. Locker in das Tuch einwickeln und an den Enden verschnüren. Nun die „Wurst“ in den Topf hängen (dabei die Enden einfach zwischen den Deckel einklemmen) und ca. 30 Min. in leicht siedendem Wasser ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Gurkennudeln zubereiten. Gurke schälen und mit einem Sparschäler dünne Streifen, die wie Bandnudeln aussehen, abschälen. In einer Schüssel mit der Crème fraîche und dem frisch gehackten Dill vermengen. Mit Zitronensaft, Zucker, Chilisalz und Pfeffer abschmecken.

Den Serviettenknödel aus dem Wasser holen, vorsichtig vom Tuch befreien und ein wenig ausdämpfen lassen. In Scheiben schneiden und auf den Gurkennudeln anrichten.

Tapas

Wer liebt sie nicht – italienische „Antipasti“, arabische „Mezze“ oder spanische „Tapas“ – viele viele kleine Gerichte, wild auf dem Tisch verteilt, überall kosten, mit Löffel, Gabel, Brot oder mit den Fingern, kleine Häppchen in den Mund schieben – Salate, Süppchen, pikante Teilchen, Gemüse, Fleisch und Fisch – genüsslich so dahin speisen, vielleicht noch ein Glaserl Wein dazu… Eine herrliche Zeremonie. Die zwar sau viel Arbeit macht, sich aber am Ende immer auszahlt und die Mittagspause am nächsten Tag auch nochmal zu einem Genuss werden lässt!

Kürzlich gab es also Tapas! Unter anderem mit folgenden drei Köstlichkeiten:
1. Pimientos de Padrón
2. Frittierte Sardellen (Herr Schnürschuh ist nämlich auf die Sardelle gekommen und frittiert wie wild Sardellen, sobald er welche auftreiben kann)
3. Gegrillter Oktopus auf Bohnensalat (mit mitgebrachten Schwarzaugenbohnen aus Kreta)

Pimientos de Padrón

Zutaten:
– Pimientos de Padrón
– Fleur de Sel
– Olivenöl

Zubereitung:
Pimientos waschen und sehr gut abtropfen lassen bzw. mit Küchenpapier trocken tupfen. Öl in eine große Pfanne (für die es einen Deckel gibt!)  geben und schön heiß werden lassen. Pimientos in die Pfanne geben, Deckel drauf und so lange von allen Seiten braten, bis die kleinen Paprika dunkel werden und Blasen werfen. Achtung: es spritzt wie verrückt! Zum Schluss nur noch mit Fleur de Sel bestreuen. Fertig. Lecker!

Frittierte Sardellen

Zutaten:
– frische Sardellen
– etwas Mehl
– Rapsöl zum Frittieren
– Salz
– Zitrone

Zubereitung:
Sardellen ausnehmen, den Kopf entfernen, unter fließend kaltem Wasser gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Mehl bestäuben. Ordentlich Öl (1-2 cm) in eine große Pfanne geben und heiß werden lassen. Das Öl hat dir richtige Temperatur erreicht, wenn Blasen an einem eingetauchten Holzstäbchen hochsteigen. Sardellen in die Pfanne geben und ca. 5 Min. braten, bis sie knusprig braun sind. Die frittierten Sardellen auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen und kurz vor dem Verzehr mit Zitronensaft beträufeln.

Bohnensalat mit gegrilltem Oktopus

Zutaten für 2 Personen:

Gegrillter Oktopus
– 1 Oktopus (ca. 1kg)
– 1 Lorbeerblatt
– Salz
– Olivenöl
– angedrückte Knoblauchzehe
– frische Kräuter nach Belieben
– Salz

Bohnensalat
– 1 Handvoll Bohnen (S: Schwarzaugenbohnen)
– 1 kleine Zwiebel
– 1-2 Stängel Petersilie
– 1-2 Stängel Dill
– 1-2 Tomaten
– 2-3 EL Olivenöl
– 1-2 EL Weißweinessig
– Salz, Pfeffer
– Zucker

Zubereitung:

Bohnensalat
Bohnen in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag einen Topf mit Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die Bohnen darin ca. 30 Min. weich kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Tomaten putzen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie und Dill hacken.

Alle Zutaten miteinander vermengen und mit Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Gegrillter Oktopus
Oktopus gründlich unter fließend kaltem Wasser waschen. Kopf und Kauwerkzeuge entfernen. Den Oktopus in einen Topf mit kaltem Wasser, 1 Lorbeerblatt und etwas Salz geben, auf den Herd stellen, Deckel drauf und bei mittlerer Stufe bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen. Herd ausschalten und auf der Herdplatte auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Oktopus aus dem Topf nehmen und die Haut unter fließend kaltem Wasser etwas abrubbeln. Trocken tupfen und die Tentakel abschneiden. Die Tentakel über Nacht in einer Mischung aus Olivenöl, frischen Kräutern und Knoblauch marinieren.

Am nächsten Tag die marinierten Tentakel auf dem Grill oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten grillen.

Den gegrillten Pulpo auf dem Bohnensalat anrichten, mit Salz bestreuen und sogleich servieren.

New England Clam Chowder

Herr Schnürschuh erzählt ja schon länger von dieser Muschelsuppe aus Neuengland. Auch mein Schwager, der ein paar Jahre in Boston lebte, schwärmte schon davon. Und letzte Woche wurde diese Suppe wieder Gesprächsthema. Mein Kollege, auch genannt Andrus, lebte ebenfalls eine Weile in Boston und lässt sich seither von seiner Freundin mit Clam Chowder bekochen. Nun wollte ich sie aber auch mal ausprobieren und hab gleich nach dem Rezept gefragt. Am Samstag gab’s also Muschelsuppe. Ganz schön deftig, aber lecker.

Zutaten für 2 Personen:

– 15 Venusmuscheln (in Neuengland nimmt man große Venusmuscheln, bei uns gibt es aber nur die kleinen Muscheln)
– 1 Bund frische Kräuter nach Wahl
– 1 Zwiebel
– 2 Stangen Sellerie
– 1 Karotte
– 1 Lorbeerblatt
– 15 g Speck
– 250 g Kartoffeln
– 100 mL Sahne
– 200 mL Milch
– 1 Bund frische Petersilie

Zubereitung:

Muscheln unter fließend kaltem Wasser gut putzen. Offene Muscheln oder Muscheln mit beschädigter Schale wegwerfen. 1/4 L Wasser, Kräuter und Muscheln in einen Topf geben und zum Kochen bringen. 10 Min. köcheln lassen. Abgießen und den Muschelsud auffangen. Kräuter entfernen, Muscheln aus der Schale holen und abkühlen lassen. Große Muscheln würde man noch halbieren oder dritteln. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, wegwerfen.

Zwiebel, Karotte und Kartoffeln schälen. Zwiebel fein hacken, Karotte, Sellerie und Sepck in kleine Würfel schneiden. Kartoffeln grob würfeln. Speckwürfelchen in einem Topf auslassen, herausnehmen und beiseite stellen. Die Zwiebeln im ausgelassenen Fett glasig dünsten. Karotten-, Sellerie- und Kartoffelwürfel zugeben und 1-2 Min. mitbraten. Mit dem Muschelsud ablöschen. Sahne, Milch und Lorbeerblatt zugeben, aufkochen und das Ganze bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die Gemüsewürfel weich sind. Lorbeerblatt entfernen, 1-2 EL Gemüsewürfelchen rausnehmen und kurz beiseite stellen. Die Suppe fein pürieren, bei Bedarf die Konsistenz mit etwas Wasser anpassen, sie sollte sämig sein.

Beiseitegelegte Muscheln, Speck- und Gemüsewürfel in die Suppe geben. Aufkochen und ein paar Min. köcheln lassen. In der Zwischenzeit Petersilie waschen und fein hacken.

Muschelsuppe in die Teller füllen und mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen. Mit Weißbrot servieren.

Fischpflanzerl

Nach ein paar wunderschönen Tagen in Paris, wird wieder zu Hause aufgekocht! Gestern gab es Fischpflanzerl nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck. Die machen wir oft, weil sie schön fluffig und dank Ingwer, Zitrone, Knoblauch und Curry unglaublich lecker sind!

Zutaten für 4 Personen:

– 50 g Weißbrot
– 50 mL Milch
– ½ Bund Frühlingszwiebeln
– 500 g Fischfilet (Seelachs, Rotbarsch, Kabeljau, …)
– 1 Eigelb
– ½ TL Currypulver
– ½ TL frisch geriebener Ingwer
– ½ Knoblauchzehe
– ½ TL Zitronenabrieb (Bio-Zitrone!)
– 1 Spritzer Zitronensaft
– Salz, Pfeffer
– Semmelbrösel
– Öl

Zubereitung:

Weißbrot vom Rand befreien und in kleine Würfel schneiden. Milch darüber geben und zugedeckt einweichen lassen. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Fischfilet(s) unter fließend kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und in möglichst kleine Würfel schneiden.

Eingeweichte Weißbrotwürfel, gewürfeltes Fischfilet, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Eigelb und Zitronenschale eine Schüssel geben und locker vermischen. Mit Zitronensaft, Currypulver, Salz und Pfeffer würzen.

Mit den Händen Fischpflanzerl formen (falls die Masse nicht fest genug ist, Semmelbrösel dazu geben) und diese in Semmelbrösel wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fischpflanzerl darin bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten je etwa 6 Min. goldbraun braten. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und zum Beispiel mit einem Kartoffelsalat (siehe Mordswaffen) mit Feldsalat drin servieren.

Red Snapper mit Ofengemüse

Es darf mal wieder Fisch sein! Und zwar mit unserer derzeitigen Lieblingsbeilage – Ofengemüse! Es ist schnell gemacht und wirklich sehr lecker. Im Backofen wird es schön resch und die ganze Wohnung duftet nach den frischen Kräutern. Das Gemüse kann man beliebig variieren – Hauptsache viel Zwiebeln, Kartoffeln, frische Kräuter und bestes Olivenöl sind mit drin. Kürbisspalten statt Artischocken machen sich auch sehr gut.

Zutaten für 2 Personen:

– 4 Artischocken + eine Schüssel mit Zitronenwasser
– 1 Handvoll kleine Kartoffeln
– 2-3 mittelgroße Zwiebeln
– 4-5 Knoblauchzehen
– 1 Paprika, rot
– 1 kleine Zucchini
– frische Kräuter nach Belieben (Rosmarin, Thymian, Salbei, … )
– bestes Olivenöl
– Meersalz (Fleur de Sel)
– 2 Red Snapper Fischfilets mit Haut

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Artischocken rüsten und die Böden bis zur Weiterverarbeitung in Zitronenwasser aufbewahren, damit sie nicht braun werden. Kartoffeln gut waschen und halbieren oder vierteln. Zwiebeln schälen und in grobe Ringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und mit dem Messerrücken andrücken. Paprika putzen und in grobe Stücke schneiden, Zucchini ebenfalls. Zuletzt die Artischockenböden vierteln oder achteln und mit dem restlichen Gemüse auf ein Backblech geben. Das Gemüse salzen und mit einem guten Schuss Olivenöl vermengen (am Besten mit den Händen). Blech in den Backofen schieben und das Ganze ca. 45 Min. bei 180 °C Umluft garen. Erst 10 Min. vor Ende der Garzeit die frischen Kräuter untermischen, damit sie nicht verbrennen.

Die Fischfilets unter fließend kaltem Wasser waschen und trocken tupfen. Olivenöl in einer gut beschichteten Pfanne erhitzen und die Fischfilets mit der Hautseite nach unten in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze fast fertig braten. Die Pfanne vom Herd ziehen, Filets wenden und kurz ziehen lassen. Red Snapper Filets mit Fleur de Sel bestreuen und mit dem Ofengemüse servieren.

Spaghetti aglio e olio mit Scampi

Wie viel Spaghetti essen zwei Personen? Früher schnappte ich mir einfach eine gute Handvoll Spaghetti und ab damit in’s Wasser. Dabei hab ich es meist zu gut gemeint… Herr Schnürschuh bekam viel zu viel auf den Teller, schlemmte ordentlich und beklagte sich danach, dass er nun völlig überfressen sei und dick und fett werden würde…

Also wurde Schnürschuhs-Spaghetti-Ess-Menge evaluiert und man beachte – die Menge variiert mit dem Spaghetti-Gericht. Bei Spaghetti aglio e olio braucht es mehr als bei Spaghetti bolognese oder den schweren Spaghetti alla carbonara. Nun, im Durchschnitt sind es 160 g für uns Beide!  😆

Zutaten:

– Spaghetti
– 1-2 Knoblauchzehe(n)
– 1 Chili
– 1-2 Tomate(n)
– Scampi (wir hatten ca. 250 g ganze Scampi)
– frisches Basilikum
– Meersalz
– bestes Olivenöl

Zubereitung:

Scampi aus der Schale befreien, Darm entfernen und unter fließend kaltem Wasser gründlich waschen. Chili entkernen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Tomate häuten, Kerne entfernen und in Würfel schneiden.

Spaghetti in sprudelnd heißen Salzwasser al dente kochen. Gegen Ende der Kochzeit die Pfanne erhitzen, einen guten Schuss Olivenöl hinein geben und den Knoblauch darin sanft garen. Scampi zugeben und kurz anbraten. Spaghetti abgießen und mit den Tomatenwürfeln und Chilistreifen in die Pfanne geben. Alles vorsichtig vermengen, salzen, mit frisch gehacktem Basilikum bestreuen und sofort servieren.

Gebeizter Lachs mit Honig-Senf-Soße

Es geht sommerlich weiter – mit gebeiztem Lachs, etwas das wir schon lange mal ausprobieren wollten. Das Rezept stammt, genau wie der toskanische Brotsalat, aus dem Kochbuch Echte Klassiker, die jeder liebt von Monika Schuster.

Zum gebeizten Lachs gab es eine Honig-Senf-Soße. Diese war schwupp die Bohne gemacht, schmeckte super und harmonierte perfekt zum Fisch.

Zutaten für 2 Personen: 

Lachs
– 250 g frisches Lachsfilet mit Haut (geschuppt und ohne Gräten)
– 2 TL schwarze Pfefferkörner
– 5 Wacholderbeeren
– 1 TL Fenchelsamen
– 1-2 EL Meersalz
– 1-2 EL Zucker
– 1 Prise Chili
– 1 Bio-Orange
– 1 Bio-Zitrone
– frischer Dill
– Olivenöl

Honig-Senf-Soße
– 1 Eigelb
– 1 EL mittelscharfer Senf
– 70 mL Rapsöl
– frischer Dill
– Chili
– Salz, Pfeffer
– 1 TL Dijon-Senf
– 1 EL Honig

Zubereitung:

Lachs unter fließend kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Fenchelsamen, Salz, Zucker und Chili im Mörser grob zerreiben. Orange und Zitrone waschen und in Scheiben schneiden. 5-6 Stängel Dill grob hacken.

Das Lachsfilet mit der Hautseite nach unten auf Frischhaltefolie setzen (wir hatten das Filet zuerst in einer Form, was aber irgendwie unpraktisch war), mit der Gewürzmischung einreiben/bestreuen, Dill darauf verteilen und mit den Orangen- und Zitronenscheiben belegen. Fest in die Frischhaltefolie einwickeln und, mit einem Topf beschwert, im Kühlschrank mind. 24 Std. oder besser 2 Tage ziehen lassen.
 

Nach dem Beizen den Lachs ordentlich unter kaltem Wasser spülen und von allen Gewürzen befreien. Mit einem Messer in hauchdünne Scheiben schneiden und auf einem Teller oder einer Platte anrichten. Die Lachsscheiben mit frisch gehacktem Dill und angedrückten Pfefferkörnern bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

Für die Honig-Senf-Soße Eigelb und Senf in eine Schüssel geben. Mit dem Schneebesen verrühren. Ordentlich mit dem Schneebesen weiterschlagen und nach und nach das Öl einlaufen lassen – zuerst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl, so dass eine homogene Soße entsteht. Mit Dijon-Senf, Honig und Dill verrühren und mit etwas Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. 2-3 Stängel Dill fein hacken und unterrühren.

Den gebeizten Lachs mit der Honig-Senf-Soße und frischem Baguette servieren!

Fisch mit Chili-Tomaten-Soße

Kürzlich war schnelle Küche gefragt! Wir wollten Fisch, aber nicht schon wieder mit Kartoffeln – eher gemüsig, mediterran. Deshalb griff ich kurzerhand nach Donna Hays Buch Schnelle Küche mit Stil und blätterte durch die Fischrezepte. Das passende Rezept war gleich gefunden und wir holten uns zwei leckere Fischfilets vom Fischhändler. Ein kurzer Blick auf die Fischtheke und die Wahl war getroffen: ein Filet vom Red Snapper und eins vom Petersfisch – beides Wildfang.

Das Gericht ging ruckizucki und schmeckte sehr gut – in erster Linie natürlich dank Herrn Schnürschuhs Mega-Fischbrater-Talent!

Zutaten für 2 Personen:

– Olivenöl
– 2 Fischfilets (wir hatten Red Snapper und Petersfisch)
– 1 Schalotte
– 2-3 Chilis
– 3-4 Tomaten
– ½ TL Abrieb einer Bio-Zitrone
– 1 EL frische Petersilie
– Salz, Pfeffer
– 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Schalotte schälen, Chilis entkernen und Beides in feine Ringe schneiden. Tomaten in kleine Spalten schneiden. Fischfilets unter fließend kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und rundherum salzen.

Backofen auf 80 °C vorheizen. Eine Platte und die Teller darin vorwärmen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten. Zwiebeln herausnehmen und beiseite stellen. Nun die beiden Fischfilets in die Pfanne geben und ca. 8 Minuten (je nach Dicke) bei mittlerer Temperatur auf der Hautseite anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf der vorgewärmten Platte im Backofen warm halten.

Zwiebel wieder zurück in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Tomaten, Zitronenschale und Chili hinzufügen und in ca. 3 Min. weich garen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

Ein Bett aus Chili-Tomaten-Soße auf dem vorgewärmten Teller bereiten, die Fischfilets darauf setzen und servieren.

Scholle „Finkenwerder Art“

Herr Schnürschuh entdeckte die Tage beim Fischhändler frische Maischollen und beschloss promt für uns Scholle „Finkenwerder Art“ zu kochen, ganz traditionell, so wie wir es in Hamburg kennengelernt haben. Das war schön! Und lecker! Kann er ruhig öfter machen…

Zutaten für 2 Personen:

– 2 Maischollen
– 1 Stück Speck
– Mehl
– Öl oder Butter
– 6-8 festkochende Kartoffeln
– 1 Stück Butter
– frische Petersilie
– 1 Zitrone

Zubereitung:

Ofen auf ca. 80 °C heizen. Teller darin vorwärmen.

Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser je nach Größe 15-20 Min. weich kochen. Abgießen und in einem Topf mit einem Stück Butter und frisch gehackter Petersilie vermischen. Bei Bedarf nochmal salzen.

Schollen säubern und trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen, kurz ziehen lassen und mit Mehl bestäuben. Den Speck würfeln und in einer heißen Pfanne auslassen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Zu dem ausgelassenen Fett aus dem Speck noch etwas Öl oder Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die beiden Maischollen darin nacheinander von jeder Seite (beginnend mit der weißen Hautseite) 3-4 Minuten braten, warm stellen.

Die fertigen Schollen auf vorgewärmten Teller geben, mit den Speckwürfeln bestreuen und mit den Petersilienkartoffeln sowie einer Zitronenscheibe servieren.

Risotto mit Krebsen

…und nochmal Seafood! Dann ist aber Ruhe – für eine Weile… 😉

Zutaten für 2 Personen:

– Olivenöl
– 100 g Risottoreis
– 1 kleine Schalotte
– Weißwein
– 500 mL heiße Gemüsebrühe
– 4 Krebse (wir hatten 3 Scampi (Kaisergranat) und 1 Rock Lobster (Langustenschwanz))
– 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan
– 1 EL kalte Butter
– etwas frisch gehacktes Basilikum
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Schalotte schälen und fein hacken. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Risottoreis zugeben und glasig dünsten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen, vollständig einkochen. Einen Schöpflöffel Gemüsebrühe dazugeben und bei niedriger Temperatur unter häufigem Rühren köcheln lassen. Sobald die Brühe aufgesogen ist, einen weiteren Schöpflöffel hinzugeben. Usw.
Am Ende soll die Brühe vollständig aufgesogen sein. Das Risotto ist perfekt, wenn die Reiskörner außen weich und innen bissfest sind (ca. 25 Min.).

Während das Risotto kocht, die Krebse vorbereiten. Dafür einfach aus der Schale lösen, säubern und in grobe Würfel schneiden. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Scampi & Co darin 1 Min. scharf anbraten. Salzen und vom Herd ziehen.

Sobald das Risotto gar ist, den Topf vom Herd ziehen und Butter sowie Parmesan unterrühren. Bei Bedarf noch mit etwas Salz und/oder Pfeffer abschmecken. Schließlich noch Krebsfleisch und Basilikum unter das Risotto rühren, etwas ziehen lassen.
Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit einem Glas Weißwein genießen!