Lahmacun (Ottolenghi Style)

Lahmacun steht schon lange auf meiner Nachkochliste. Irgendwie wollt ich es jedoch ein bisschen aufpeppen. Da googelte ich einfach mal Lahmacun + Ottolenghi und siehe da – schon hab ich ein herrliches Rezept. Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis ich mir ein Kochbuch von Ottolenghi hole…

Das Ganze hat auf jeden Fall hervorragend geschmeckt!

Der Teig ist ganz anders als ein Pizza-Hefeteig – mit Ei, Milch und Öl. In dem Video sagt Ottolenghi dies sei so „seine Version“. Hat gut geschmeckt und ließ sich einwandfrei verarbeiten. Man kann aber auch ganz normalen Hefeteig machen.

Ein bisserl kompliziert war die Zutatenliste. Ich musste an einigen Stellen improvisieren! Macht aber doch irgendwie Spaß 😉
1- Milchpulver: So was habe ich nicht. Daher habe ich normale Milch verwendet und die Rezeptur entsprechend angepasst.
2 – „fast-action dried yeast“: Was ist das? Hefe mit Backhilfsmitteln? Neeee. Also einfach 10 g Frischhefe, entsprechend der Mehlmenge, genommen…
3 – Granatapfelsirup: auch nicht im Hause! Ebenfalls fruchtig und süß: Birno (siehe hier)!
4 – Sumach: ein rotes Gewürz, sorgt für die nötige Säure in vielen orientalischen Gerichten. Habe ich leider auch nicht und durch Essig ersetzt. Das muss ich jetzt unbedingt mal besorgen!

In den Salat habe ich noch Radieschensprossen und Granatapfelkerne gemogelt. Der war richtig köstlich – in der Zwischenzeit gab es ihn schon zum zweiten Mal.

Zutaten für 6 kleine Lahmacun:

Teig
– 125 g Mehl
– 1 TL Salz
– 10 g frische Hefe
– 1 TL Zucker
– 30 mL neutrales Öl
– 1 kleines Ei
– 25 mL Wasser, lauwarm
– 25 mL Milch, zimmerwarm
– Olivenöl

Belag
– 250 g Rinderhack
– 1 Zwiebel
– 1 TL Salz
– ½-1 TL Zimt
– ½-1 TL Piment
– ½-1 TL Chili
– 1 Bund frische Petersilie
– 1-2 TL Granatapfelsirup (S: Birno)
– 1 EL Sumach (S: Essig)
– 2 EL Tahini (Sesammus)
– 25 g Pinienkerne
– 2 EL Zitronensaft

Salat
– ½ Gurke
– 1 Handvoll Cocktailtomaten
– 5 Radieschen
– 1 kleine rote Zwiebel
– 1 Handvoll frische Petersilie
– 1 Handvoll Radieschensprossen
– 1 kleiner Granatapfel
– Zitronensaft
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Teig
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben und vermengen. In die Mitte eine Mulde machen und Öl, Ei, Milch und Hefe-Wasser hinzugeben und alles gut mit einer Küchenmaschine verquirlen. Eventuell noch etwas Mehl hinzufügen. Es sollte ein glatter, elastischer Teig entstehen. Teig zu einer Kugel formen, mit wenig Olivenöl einreiben und gut verschlossen an einem warmen Ort ca. 1 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Belag
Zwiebel schälen und fein hacken. Chili putzen und in feine Streifen schneiden. Petersilie grob hacken. Hackfleisch, Zwiebeln, Gewürze, Chili, Petersilie, Granatapfelsirup und Sumach in eine Schüssel geben, gut miteinander vermengen und bis zur Weiterverwendung abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 210 °C vorheizen. Mehrere Lagen Backpapier (ca. 20×20 cm) vorbereiten.

Teig aufteilen (je ca. 40 g) und Kugeln formen. Die Teigkugeln auf einer Arbeitsfläche rund ausrollen – ca. 2 mm dick und mit einem Durchmesser von ungefähr 15 cm. Auf beiden Seiten dünn mit Olivenöl einpinseln und zwischen zwei zurechtgeschnittenen Backpapierlagen legen. Turm bauen, abdecken und weitere 15 Min. gehen lassen.

Für den Salat zunächst die Gurke schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Cocktailtomaten halbieren oder vierteln. Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Radieschen ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Radieschensprossen gut waschen und abtropfen lassen. Granatapfelkerne heraus lösen. Petersilie grob hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken.

Schließlich die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, dünn mit Tahini bestreichen, Belag darauf geben, gut verteilen und leicht andrücken. Mit Pinienkernen bestreuen und in den Backofen schieben. 12 bis 15 Min. backen, bis der Boden goldbraun ist.

Lahmacun aus dem Backofen holen, etwas Salat oben drauf setzten und mit Zitronensaft beträufeln.

Mezze-Abend No.1

Zum Geburtstag bekam ich von Mama Schnürschuh das Buch Veggiestan von Sally Butcher. Die Kombination Orientalisch & Vegetarisch gefällt mir sehr gut, auch weil ich schon länger mit Herrn Schnürschuh einen Mezze-Abend plane.

Mezze bedeutet viele verschiedene, kleine und große Gerichte auf dem Tisch ausbreiten und gemächlich verspeisen. Wir haben uns dafür einen Sonntagabend reserviert, da die Zubereitung von 4-5 Gerichten schon eine ganze Weile dauert. So wurschtelten wir den ganzen Sonntag so vor uns hin ☺

Die Rezepte aus dem Buch sind schön beschrieben, gelingen sehr gut und schmecken fantastisch – optimal für unseren Mezze-Abend. Und es gibt noch sooooo viele Rezepte auszuprobieren. Ich freue mich schon auf’s nächste Mal!

No.1
Yufka – Türkisches Fladenbrot

Zutaten für 15 Fladen:

– 100 g Weizenmehl (Type 550)
– 50 g Weizenvollkornmehl
– 1 Prise Salz
– 2 EL zerlassene Butter
– ca. 100 mL lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Mehl und Salz in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden. Butter und Wasser hinzugeben und zunächst mit einem Holzlöffel verrühren. Anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Teig auf einem bemehlten Brett in 15 Stücke teilen, mit einem feuchten Tuch abdecken und 30 Min. ruhen lassen.

Die Teigbällchen auf bemehlter Arbeitsfläche mit der Hand plattdrücken und zu sehr dünnen Kreisen (ca. 20 cm Durchmesser) ausrollen.

Pfanne gut erhitzen und die Fladen von jeder Seite ca. 30 Sek. backen. Abkühlen lassen und zu Dips, Schmorgerichten und sonstigen Köstlichkeiten reichen.

No.2
Fatayer – Spinattaschen 

Zutaten für ca. 20 Stück:

Hefeteig
– 3-4 g Trockenhefe bzw. 6 g frische Hefe
– ½ TL Zucker
– 75 mL lauwarmes Wasser
– 250 g Mehl
– ½ TL Salz
– 1 EL Olivenöl

Spinatfüllung
– Olivenöl
– ½ kg frischer oder tiefgekühlter Spinat
– 1 Zwiebel
– ½ EL Sumach (habe ich leider nirgendwo bekommen und daher weggelassen)
– 60 g Pinienkerne oder Walnüsse (ich nahm Beides)
– ½ EL Granatapfelpaste (habe ich leider auch nicht gefunden, stattdessen gab ich Granatapfelsaft zur Füllung)
– ½ EL Zitronensaft
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Hefe, Zucker und Wasser miteinander verrühren und 10-15 Min. stehen lassen. Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Öl und Hefewasser zugeben und das Ganze so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Zudecken und an einem warmen Ort mind. 1 Std. gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Zwiebel schälen und fein hacken. Nüsse ebenfalls hacken (dürfen ruhig gröber sein). Spinat waschen bzw. auftauen und abtropfen lassen.

In einem Topf etwas Öl erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Spinat, Nüsse und Sumach zugeben und ein paar Minuten mitbraten. Topf vom Herd ziehen. Mit Granatapfelpaste, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.

Backofen auf 190 °C vorheizen.

Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von 6-8 cm ausstechen. Einen Teelöffel Spinatfüllung in die Mitte des Kreises setzen, etwas andrücken. Den Kreis gedanklich dritteln, die drei Teigränder zur Mitte hochklappen und aneinander drücken. Die Ränder durch festes Andrücken ebenfalls verkleben. Es sollen kleine Pyramiden entstehen. Die fertigen Pyramiden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

Blech in den Backofen schieben und die Teigtaschen 20 Min. backen, bis sie leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen und zimmerwarm genießen.

No.3
Burani Bonjon – Auberginen mit Joghurtsoße

Zutaten für 2 Personen:

Auberginengemüse
– Rapsöl
– 1 Aubergine
– Salz
– 1 Zwiebel
– 2 Chilis
– ½ TL Kurkuma
– 2-3 Tomaten
– frisches Koriandergrün (ca. 1 Handvoll)

Joghurtsoße
– 100 g Vollmilchjoghurt
– 1 Knoblauchzehe
– Zitronensaft
– 1 Handvoll frische Minze
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen in 6-7 cm dicke Scheiben schneiden, von beiden Seiten salzen und 30 Min. ziehen lassen. Unter fließend kaltem Wasser abspülen und gut abtrocknen.

Zwiebel schälen und fein hacken. Chilis vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls fein hacken. Tomaten häuten und in Würfel schneiden.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben nach und nach von beiden Seiten anbraten. Auf einem großen Teller sammeln und mit Kurkuma würzen.

Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Chili darin glasig dünsten. Auberginen, Tomaten und frisch gehacktes Koriandergrün zugeben und mit ein bisschen Wasser auffüllen, so dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Das Ganze zugedeckt 30 Min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Joghurtsoße zubereiten. Dafür Knoblauch schälen und fein hacken. Joghurt mit dem Knoblauch und der frisch gehackten Minze vermengen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Auberginengemüse eventuell noch mit Salz abschmecken, auf eine Platte geben und mit der Joghurtsoße bedecken. Mit Koriandergrün bestreuen und sogleich servieren.

No.4
Sarasura / Türlü / Güveç / Briami – Orientalische Ratatouille 

Zutaten für 2 Personen:

– 1 kleine Aubergine
– 1 Zucchini
– 1 Kartoffel
– 1 Paprika
– 1 Zwiebel
– 2-3 Knoblauchzehen
– 2 Tomaten
– 1 TL getrockneter Oregano
– 1-2 Lorbeerblätter
– Salz, schwarzer Pfeffer
– frische Petersilie

Zubereitung:

Kartoffel schälen, Paprika putzen und vom Kerngehäuse befreien. Kartoffeln, Paprika, Aubergine und Zucchini in 3-4 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und grob hacken. Knoblauch schälen und andrücken. Tomaten vierteln.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Auberginen-, Zucchini-, Paprika-, Kartoffelwürfel, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Oregano und Lorbeerblätter vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Backblech verteilen. Einen guten Schuss Wasser zugießen, so dass der Boden gerade benetzt ist. Zudecken und 1,5 h im Ofen backen bis das Gemüse weich ist.

Aus dem Backofen nehmen, mit einer Handvoll frisch gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

No.5
Loubia bi Harissa – Feurige grüne Bohnen

Zutaten für 2 Personen:

– Butter
– 150 g grüne Bohnen
– 1 kleine rote Zwiebel
– 4-5 Cocktailtomaten
– 1 Knoblauchzehe
– Saft und abgeriebene Schale von ½ Limette
– 1 TL Harissa (siehe Mordswaffen)
– ½ TL Rosenblütenwasser (hatte ich leider nicht da)
– 2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:

Bohnen putzen und schräg in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die Bohnen darin knackig kochen (sie sollten noch gut Biss haben). Mit Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.

Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf ein Stückchen Butter erhitzen, Zwiebel darin glasig schwitzen. Knoblauch und Tomaten zugeben und ca. 5 Min. bei mittlerer Hitze mitdünsten. Zuletzt die Bohnen unterrühren und so lange garen, bis sie weich sind. Topf vom Herd ziehen.

Die Bohnen mit einer Mischung aus Limettensaft, Limettenschale, Harissa, Rosenblütenwasser und Olivenöl marinieren und etwas ziehen lassen. Zimmerwarm servieren.

No.6
Grüner Erbsen-Hummus

Zutaten für 2 Personen:

– 125 g Tiefkühlerbsen
– 1 TL Tahin
– Saft einer halben Zitrone
– 1 EL Olivenöl
– 1 Knoblauchzehe, geschält
– ½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
– frische Petersilie
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Einen Topf mit Wasser aufsetzen, salzen, zum Kochen bringen und die Erbsen darin ca. 5 Min. garen. Abgießen, mit Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.

Erbsen, Tahin, Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Kreuzkümmel und Petersilie kurz pürieren. Je nach Konsistenz noch etwas kaltes Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in eine Schüssel überführen. Vor dem Servieren mit einer Prise Cayennepfeffer verfeinern und mit Olivenöl beträufeln.

Quelle: Veggiestan von Sally Butcher

Gefüllte Pide

Essensplanung für den Abend…
Mal kucken auf chefkoch.de
Eines der Themen lautet „Türkische Rezepte: mehr als nur Döner“!
Hmmmm…
Draufklicken, durchstöbern….
Oh, gefüllte Pide! Wollt ich schon lange mal ausprobieren…
Kurze Anfrage „Herr Schnürschuh, heute Abend Pide? Kann dann aber länger dauern, bis es Abendessen gibt (nach der Arbeit, Einkaufen, Hefeteig) …“.
„Ja, super, macht nix!“.

Essen gab’s dann um 9 Uhr abends, aber gelohnt hat es sich. Die gefüllten Pide, leicht modifiziert nach dem Rezept von Krümelmonster, waren fantastisch und schmeckten auch kalt am nächsten Tag noch klasse.

     

Zutaten für 6 gefüllte Pide:

Hefeteig
– ½ Päckchen Trockenhefe
– 250 g Mehl
– 50 mL Milch, lauwarm
– 50 mL Wasser, lauwarm
– ½ TL Zucker
– ½ TL Salz
– 1 Eiweiß
– 1 EL Öl

Füllung
– 200 g Rinderhack
– 2 Zwiebeln (mittelgroß)
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Tomate
– 3 EL Tomatenpüree
– 4-5 Stängel frische Petersilie
– 1 TL Paprikapulver, scharf
– Chilipulver
– Kreuzkümmel
– Salz, Pfeffer

Zuletzt
– 1 Eigelb
– 1 Paprika

Zubereitung:

Teig
Hefe und Zucker mit der Milch verrühren und 10 Min. stehen lassen. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Wasser zugeben – der Teig sollte nicht zu fest sein. Zuletzt das Öl einkneten. Eine große Schüssel mit Öl einreiben, den Teig in die Schüssel geben, abdecken und 1-2 h an einem warmen Ort gehen lassen.

Füllung
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Tomate einritzen, kurz in kochendes Wasser legen, abschrecken und schälen. Anschließend von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken. Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermengen und mit den Gewürzen abschmecken.

Zuletzt
Paprika schälen und in feine Streifen schneiden. Ofen auf 180 °C vorheizen.
Teig aus der Schüssel nehmen, in 6 Stücke teilen, zu Kugeln formen und unter einem Tuch nochmal 10 Min. entspannen lassen.
Die Teiglinge auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche oval ausrollen, mit der Füllung bestreichen und die Paprikastreifen gitterartig darauf verteilen. Die Längsseiten 2-3 cm einklappen, die kurzen Seiten ebenfalls und die Spitzen an den kurzen Seiten zusammendrücken. Mit Eigelb bestreichen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 20-25 Min. backen.
Etwas abkühlen lassen und z.B. mit Joghurtsoße (siehe Mordswaffen) verspeisen.

Blätterteigrollen mit Spinatfüllung (Börek)

Lust auf einen Snack? Mit Spinat? Türkisch?
Dann passen die Böreks, gesehen bei Zeit Online – Rubrik Wochenmarkt, wunderbar. Sie schmecken warm und kalt und man kann sie schön mit der Hand essen.

Kleine Kritik am Rezept: die Mengenangabe für die Soße ist viel zu viel. Die Hälfte reicht locker!

Zutaten:

Füllung
– Öl
– 300 g frischer Spinat
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Zwiebel
– ½ TL Salz
– Paprikapulver
– Pfeffer

Soße
– 2 Eier
– 3 EL Joghurt
– 100 mL Pflanzenöl
– 150 mL Milch
– 1 EL weißer Sesam

– 1 Packung (12-16 Blätter) türkischer Blätterteig (dreieckig) oder Yufka-Teig (in Dreiecke geschnitten)

Zubereitung

Spinat waschen, abtropfen lassen, grob hacken und in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne mit Öl glasig dünsten. Zum Spinat geben und mit Salz, Paprikapulver und Pfeffer abschmecken.

Die Blätterteig-Dreiecke nebeneinander auslegen. Backofen auf 200 °C vorheizen.

In einer Schüssel Eier, Joghurt, Öl und Milch verquirlen. Je ein Teigdreieck mit dieser Mischung bestreichen (nicht zu viel, sonst weicht der Teig durch) und ein anderes Dreieck darauflegen. Jetzt auf dem spitzen Drittel der Dreiecke jeweils etwas von der Spinat-Zwiebel-Mischung verteilen. Die anderen beiden Ecken des Dreiecks einschlagen und von der Spitze her einrollen. Auf mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die übrige Sauce auf die Böreks streichen, mit Sesam bestreuen und im Backofen ungefähr 15 Minuten goldbraun backen.