Couscous mit geschmorten Kichererbsen und würzigen Auberginenwürfeln

Nur schon die Zutatenliste verriet mir, dass dieses Gericht der Knaller sein wird. Sehr, sehr köstlich! Gefunden hier, was von hier kommt und ursprünglich von hier ist.

Zutaten für 2 Personen:

Auberginen
– 1 grosse Aubergine
– ½ Bund Minze
– Saft von 1 Zitrone
– 2 Knoblauchzehen
– 1 TL Koriander, gemahlen
– 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
– 1 TL Paprikapulver
– 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
– ½ TL Cayennepfeffer
– ½ TL Harissapaste
– ½ TL Salz
– 2 EL Olivenöl

Kichererbsen
– 1 Zwiebel
– 1 EL Öl
– 1 Knoblauchzehe
– ½ TL Paprikapulver
– 1 Prise Cayennepfeffer
– 1 Dose gehackte Tomaten
– 75-100 mL Gemüsebrühe
– 1 TL Zucker
– 1-2 EL Tomatenmark
– 1 Dose Kichererbsen
– 1 Lorbeerblatt
– Salz
– 1 EL frischer Koriander

Couscous
– 150 g Couscous
– 300 mL Gemüsebrühe
– geriebene Schale ½ Zitrone
– 25 g Mandelblättchen
– 35 g getrocknete Aprikosen
– 1-2 EL Rosinen
– 1-2 EL frischer Koriander
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Auberginen
Aubergine in grobe Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Minze hacken, Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit den restlichen Zutaten zu einer Marinade verrühren. Über die Auberginenwürfel geben und alles gut miteinander vermengen. Abdecken und mind. 30 Min. marinieren.

Backofen auf 190 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die marinierten Auberginenwürfel gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und ca. 30 Min. im Backofen rösten.

Kichererbsen
Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Kichererbsen waschen und gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten, bis sie beginnen leicht braun zu werden. Knoblauch zugeben und weitere 2 Min. unter Rühren braten. Gemüsebrühe, gehackte Tomaten und Zucker zugeben und bei niedriger Temperatur simmern lassen, bis die Soße etwas eingedickt ist. Tomatenmark, Kichererbsen und Lorbeerblatt hinzufügen und weitere 5 Min. simmern lassen. In der Zwischenzeit den Koriander hacken. Zuletzt noch die Soße mit Salz abschmecken, den Koriander unterrühren und das Lorbeerblatt entfernen.

Couscous
Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Aprikosen in kleine Würfel schneiden. Koriander hacken. Couscous in einen Topf geben und mit heißer Gemüsebrühe übergießen. Zum Kochen bringen, abdecken und vom Herd ziehen. Nach ca. 5 Min. quellen mit einer Gabel auflockern. Aprikosen, Rosinen, Mandelblättchen, Zitronenschale und Koriander zugeben und alles gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schließlich auf einem großen Teller in der Reihenfolge – Couscous, Kichererbsen, geröstete Auberginen – anrichten und servieren.

Couscous, Kichererbsen, Aubergine

Knusper-Ricotta-Gnocchi mit Spinat-Koriander-Pesto

Schon länger will ich unbedingt Pankomehl ausprobieren. Überall liest man davon, wie schön knusprig eine Panade damit würde. Bei Herrn Schnürschuh musste ich dafür erst einiges an Überzeugungsarbeit leisten – bat er mir doch an stattdessen aus altem Baguette selbst sowas herzustellen… Nix da. Ab in den Asialaden. Kaufen! Schließlich habe ich dafür auch noch ein vielversprechendes Rezept bei Simone von pi mal butter entdeckt! Die Ricotta-Gnocchi gab es bereits, sie sind klasse und ruckizucki hergestellt. Diese dann in orientalisch gewürztem Pankomehl zu panieren und rauszubrutzeln löste große Entzückung bei mir aus. Dazu ein Pesto aus Spinat und Koriander – klingt das nicht gut?
(Lediglich die Kichererbsen habe ich aus logistischen Gründen 😉 weggelassen)

Zutaten für 2 Personen:

Ricotta-Gnocchi
siehe hier

Panade
– ca. 4 EL Pankomehl (S: a bisserl mehr)
– 1 gehäufter TL Golden Spice Mix (siehe Mordswaffen)
– Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone (S: nur ein paar Spritzer Zitronensaft)

Sonstiges
– Rapsöl

Pesto
– 250 g Blattspinat
– ½ Knoblauchzehe
– 1 kleines Bund Koriandergrün
– 1 EL Pinienkerne
– Olivenöl
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Knusper-Gnocchi
Die Gnocchi wie hier beschrieben zubereiten. Auf einem mit Öl bepinseltem Teller parat legen.

Aus dem Pankomehl, der Gewürzmischung, dem Zitronenabrieb und -saft die Panade herstellen. In einen tiefen Teller geben und die noch lauwarmen Gnocchi darin wälzen. Die Panade gut andrücken.

Ordentlich Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die panierten Gnocchi darin knusprig rausbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Pesto
Spinat waschen und gut abtropfen lassen. Den Knoblauch in etwas Olivenöl anbraten. Spinat zugeben, salzen und pfeffern und zusammenfallen lassen. Spinat vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Koriander waschen und gut abschütteln, grobe Stiele entfernen.

Spinat, Pinienkerne, Koriandergrün und etwas Olivenöl zu einem feinen Pesto vermixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schließlich die knusprigen Ricotta-Gnocchi mit dem Pesto servieren. Bei Bedarf noch mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Knusper-Gnocchi

Bandnudeln mit Morchelragout

Die Zeit des Knollengemüses ist vorbei. Der Luzerner Markt zeigt sich wieder in seiner vollen Pracht und Fräulein Schnürschuh kann sich fast nicht mehr zurückhalten beim samstäglichen Einkauf! Spargel grün und weiß, Favabohnen, Artischocken in allen Formen und Größen, Spinat, Salate ohne Ende, Wildkräuter und mir bis dato noch fremde Morcheln! Schon lange wollte ich die ausprobieren und hab’ erst mal nur eine Hand voll gekauft – zum probieren. Diese gab’s klassisch mit viel Butter, Knoblauch und Zwiebeln, einen Klecks Crème fraîche und frischen Bandnudeln. Da eine Hand voll Morcheln nicht gerade so viel ist, habe ich dem Pilzragout noch Champignons untergejubelt, beim nächsten Mal aber nicht mehr nötig, die Morcheln schmecken nämlich fantastisch!

Zutaten für 2 Personen:

– 1 Schale Morcheln (S: Morcheln und Champignons)
– 1-2 EL Butter
– 1 Schalotte
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Schuss Weißwein
– 1 Klecks Crème fraîche
– Salz, Pfeffer
– 200 g frische Bandnudeln

Zubereitung:

Morcheln sehr gut putzen, in ihren Waben versteckt sich viel Waldboden. Champignons ebenfalls. Pilze nach Belieben halbieren oder vierteln. Schalotte und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Nudelwasser aufsetzen.

Butter in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig braten. MIt einem guten Schuss Weißwein ablöschen, einkochen lassen. Pilze zugeben und mitbraten. Gleichzeitig die Bandnudeln in das sprudelnd, kochende Wasser geben. Pilze mit Salz, Pfeffer und einem Klecks Crème fraîche abschmecken. Die Nudeln abgießen und mit etwas Nudelwasser unter die Pilze heben.

In großen Pastatellern servieren und, wer mag, mit frischen gehackten Kräutern bestreuen.

Bandnudeln mit Morchelragout

Wickelklöße mit Spinat und Haselnuss-Bröselbutter

SPAM über SPAM… Die Kochkrimi-Datenbank wurde nun schon zum zweiten Mal damit überflutet und mir deshalb mein Blog deaktiviert! Nun habe ich einen weiteren Filter eingebaut und hoffe auf Besserung.

Als Entschuldigung gibt es ein leckeres Rezept aus dem herrlichen Kochbuch Deutschland Vegetarisch von Stevan Paul und Katharina Seiser. Gleichzeitig auch eine Premiere – denn dies waren meine ersten „Klöße“ überhaupt! Normalerweise gibt’s ja bei uns nur Knödel (Semmelknödel, Kartoffelknödel, Serviettenknödel, …).

Die Zubereitung ist schön einfach – in den vielen Wartezeiten kann man gemächlich alles vorbereiten, einen Salat dazu machen, den Tisch decken und sogar noch zwischendurch a bisserl saubermachen.

Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso man den in Frischhaltefolie und Alufolie gewickelten Kloß in siedendes „Salz“wasser geben soll? Wie soll das Salz da noch an den Knödel, äh Kloß, kommen? Vielleicht ist es auch nur ein Schreibfehler. Mit oder ohne Salzwasser, geschmeckt hat’s auf jeden Fall fantastisch!

Zutaten für 4 Personen:

Klöße
– 1 kg große, mehlig kochende Kartoffeln
– 100 g Mehl
– 50 g Weizengrieß
– 20 g Speisestärke
– 1 Eigelb
– Salz
– Grieß

Füllung
– 500 g Blattspinat
– 1 Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 2 EL Sonnenblumenöl (S: Rapsöl)
– Salz
– weißer Pfeffer aus der Mühle

Haselnuss-Bröselbutter
– 2 EL Sonnenblumenöl (S: Rapsöl)
– 4 EL Haselnussblättchen (S: nirgends zu kaufen gefunden, selbst versucht herzustellen)
– 100 g Butter
– 4 Zweige Petersilie
– Salz
– 4 EL Sonnenblumenöl (S: Rapsöl)

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (35-45 Min.).

In der Zwischenzeit den Spinat in lauwarmem Wasser waschen und trocken schleudern. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Spinat mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Sieb abtropfen lassen. Abkühlen.

Die fertig gekochten Kartoffeln abgießen, etwas ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Komplett auskühlen lassen. Mehl, Grieß und Speisestärke miteinander vermengen und zusammen mit dem Eigelb und wenig Salz zu der Kartoffelmasse geben. Zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und diesen auf bemehlter oder mit Grieß ausgestreuter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 35 x 25 cm ausrollen.

Ein großes Stück Alufolie ausbreiten. Darauf ein ebenso großes Stück Frischhaltefolie legen und dieses mit Grieß bestreuen. Den Teig darauf legen und mit dem Spinat bestreichen. Dabei rundherum einen Rand lassen. Vorsichtig von der Längsseite her aufrollen. Zuerst in die Frischhaltefolie, dann in die Alufolie wickeln. Wie ein Bonbon verschließen.

Einen Bräter mit Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen. Die Kartoffelrolle einlegen und darin zugedeckt ca. 25 Min. garen lassen. Vorsichtig herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Haselnuss-Bröselbutter die Semmelbrösel und Haselnussblättchen in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten. Butter zugeben, aufschäumen lassen, salzen und vom Herd ziehen. Petersilie hacken und unterrühren. Warm stellen.

Zuletzt noch den Wickelkloß auspacken und in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kloß-Scheiben darin 3-4 Min. von jeder Seite braten, bis sie schön goldbraun sind.

Dann darf angerichtet werden. Dafür die gerösteten, gewickelten Kartoffel-Spinat-Scheiben auf einem vorgewärmten Teller anrichten und mit der Haselnuss-Bröselbutter servieren. Dazu passt Salat!

Wickelklösse mit Spinat und Haselnuss-Bröselbutter

Khao Yam Bangkok

Natürlich habe ich von meiner Thailandreise ein Kochbuch mitgebracht und zwar das Buch Innovative Thai Cuisine by Chef Ian Kittichai, dass es in dem fantastischen Restaurant ISSAYA Siamese Club in Bangkok zu kaufen gibt. Dort waren wir zwei mal und haben, neben vielen anderen leckeren Gerichten, jedes Mal den köstlichen Salat Khao Yam gegessen. Er wird wunderschön angerichtet und dann am Platz mit dem Dressing vermengt. Die vielen aufwendig geschnippelt oder frittierten Zutaten harmonieren fantastisch und explodieren im Mund!

Die Zutaten sind in Gramm angegeben. Wir haben das eher so pi mal Daumen gemacht (bis auf die Mengenverhältnisse im Dressing). Der Salat ist sehr aufwändig, aber es lohnt sich!

Zutaten:

– 60 g Jasmin Reis
– 25 g Mini-Gurke (falls Salatgurke: Kerne mit einem Löffel auskratzen)
– 60 g Zitronengras
– 10 g Blätter vom Echten Koriander
– 10 g Blätter vom Langen Koriander/Sägezahn-Koriander (S: weggelassen)
– 50 g Schalotte(n)
– 2 g Red Finger Chilis
– 15 g frische Kokosnuss
– 10 g Knoblauch
– 60 g Pomelo (geschält und gehäutet)
– 25 g Schlangenbohnen
– 1 g Zitronenzesten
– Rapsöl zum Frittieren
– 40 mL Tamarindenpaste
– 10 mL Fischsoße
– 10 g Zucker
– 30 mL Sojasoße
– 3 g gemahlener Chili
– 1-2 Limetten, in Spalten

Zubereitung:

Zunächst alle Zutaten folgendermaßen vorbereiten und getrennt parat legen:
Reis kochen, abkühlen lassen.
Die Gurke der Länge nach vierteln und in feine Scheiben schneiden.
Vom Zitronengras mit einem scharfen Messer den Strunk abschneiden und die äußeren harten Blätter abnehmen. In feine Scheiben schneiden (S: kurz blanchiert).
Echten Koriander, wenn überhaupt, nur grob hacken. Sägezahn-Koriander in Streifen schneiden.
Chilis entkernen, in feine Streifen schneiden und in kaltes Wasser legen, damit sie sich einrollen.
Kokosnuss raspeln und leicht rösten.
Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.
Die Pomelo schälen, aus der Haut puhlen und in kleine Würfel schneiden.
Schlangenbohnen putzen und in feine Scheiben schneiden (S: kurz blanchiert).

Gut Rapsöl in einem Topf erhitzen. Die Hälfte der Schalottenscheibchen (25 g) und die Knoblauchscheibchen nacheinander darin knusprig frittieren. 10 g von dem gekochten Reis ebenfalls frittieren oder in etwas Öl knusprig braten.

Den restlichen gekochten Reis auf einem großen Teller oder einer Platte verteilen. Die vorbereiteten Zutaten geduldig, Reihe für Reihe auf den Teller schlichten:
Gurken, Zitronengras, Echter Koriander, Schalotten, eingerollte Chilis, gebratener/frittierter Reis, Kokosraspel, frittierte Schalotten, frittierter Knoblauch, Sägezahn-Koriander, Pomelo, Schlangenbohnen und Zitronenzesten!

Für das Dressing Tamarindepaste, Fischsoße, Zucker und Sojasoße gut miteinander vermengen.

Und schließlich servieren. Dafür den Salat mit Limettensaft (die Viertel über dem Salat auspressen) und Dressing beträufeln, nach Geschmack mit Chilipulver bestreuen, sanft miteinander vermengen und genießen.
(Nicht das komplette Dressing auf einmal darauf geben, lieber vorsichtig nach eigenem Geschmack abschmecken)

Khao Yam Bangkok

Kartoffelpici mit Artischocken-Fenchel-Gemüse

Die Micha, die hat’s faustdick hinter den Ohren. Schießt sie doch ein Rezept nach dem anderen raus! Meist landen diese Rezepte dann nicht nur auf der Nachkochliste, sondern brennen mir so unter den Nägeln, dass sie auf der Stelle ausprobiert werden müssen! So auch Michas Kartoffel-Pici (ursprünglich von hundertachtziggrad– eine neue Pastavariante,  mit Kartoffeln im Teig! Oh ja, da musste ich ran. Nur bis Freitag wollte ich warten, denn am Freitag habe ich immer viel Muse und kann kochen bis in die Nacht, schließlich ist Wochenende in Sicht! Gleichzeitig bot sich das Rezept an, meinen neuen superscharfen Hobel auszuprobieren, um den Fenchel in hauchdünne Scheibchen zu schneiden!

Das Ergebnis war fantastisch, nicht nur die Pasta, auch das von Micha kreierte Fenchel-Artischocken-Gemüse dazu – wirklich köstlich. Die Pici gingen übrigens wunderbar von der Hand. Super Teig, die Würstel sind fix gedreht und man kann wunderbar gefrorene Vorräte anlegen!

2

Zutaten:

Teig
– 50 g Kartoffel(n), mehlig kochend
– 100 g Mehl
– 50 g Hartweizenmehl
– 1 Ei
– 1 EL Öl
– ½ TL Salz

Gemüse
– etwas braune Butter (S: Ghee)
– Olivenöl
– 2 kleine Fenchelknollen, in feine Streifen geschnitten (S: in feine Scheiben gehobelt)
– 2 Artischocken
– 2 Knoblauchzehen
– 1 Zitrone (Saft für das Zitronenwasser, Abrieb der ½ Zitrone zum Abschmecken)
– 1 kleiner TL Vanillezucker
– 1 TL frischer Thymian
– etwas Gemüsebrühe
– 1 Schuss Pastis (S: Arak)
– Piment d’Espelette
– 1 EL Crème fraîche
– 2-3 Stängel Petersilie
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Teig
Kartoffel(n) weich kochen, kurz ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Noch warm mit den restlichen Zutaten zu einem Teig vermengen. In Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Min. ruhen lassen.

Mit der Nudelmaschine (gröbste Einstellung) Bahnen herstellen oder den Teig einfach auf der bemehlten Arbeitsfläche mit dem Teigwoakler ausrollen. In Streifen schneiden und diese zwischen den Händen oder auf der Arbeitsfläche zu Würsteln, die aussehen wie dünne Schupfnudeln, formen. Auf einem mit Hartweizenmehl bestäubten Blech oder Brettl zwischenlagern.

Gemüse
Fenchel putzen, in feine Streifen schneiden oder feine Scheiben hobeln. Artischocken rüsten, in Spalten schneiden und bis zur Weiterverarbeitung in Zitronenwasser legen. Knoblauch schälen und fein hacken. Ghee oder braune Butter in einer Pfanne erhitzen und die Fenchelscheiben darin zart golden braten, salzen und pfeffern. Vanillezucker zugeben und karamellisieren lassen. Aus der Pfanne nehmen.

Etwas Olivenöl in die Pfanne geben, erhitzen und die Artischocken darin anbraten. Knoblauch und frisch abgezupften Thymian zugeben und kurz mitrösten. Mit ca. 2 EL Gemüsebrühe ablöschen. Deckel auflegen und die Artischocken bei niedriger Temperatur bissfest garen.

In der Zwischenzeit Salzwasser aufsetzen und die Pici darin ca. 3 Min. kochen.

Fenchel zu den Artischocken geben. Mit dem Anisschnaps ablöschen und mit dem Chilipulver und Zitronenabrieb abschmecken. Zuletzt die Crème fraîche sowie die frisch gehackte Petersilie unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta unter das Gemüse heben und sogleich servieren.

Kartoffelpici

Basilikumgnocchi, weiße Bohnen und Tomaten

Lafer geht einfach immer! Seine Kürbisgnocchi waren schon ein voller Erfolg. Diesmal wurden die Basilikumgnocchi ausprobiert. Genauso lecker! Toll, auch mit den weißen Bohnen! Die Bohnen musste ich leider aus der Dose nehmen. Blöd, eigentlich habe ich weiße Bohnen da, aber ich bin eine spontane Köchin und da haut das mit dem – am Vortag einweichen – immer nicht hin!

Das Rezept, er nennt sie Olivengnocchi, habe ich auf Lafers Homepage gefunden und bei Micha, die auch gerne mal lafermäßig unterwegs ist.

Zutaten für eine große Portion Gnocchi (haben die Hälfte eingefroren) und eine normale Portion Soße:

Gnocchi
– 500 g mehligkochende Kartoffeln
– 2 Töpfe Basilikum (S: 2 Bund)
– 200 g Ricotta
– 200 g Mehl
– 2 Eigelbe
– 50 g frisch geriebener Parmesan
– Salz
– Muskatnuss

Soße
– 200 g getrocknete weiße Bohnen (S: eine Dose)
– 1 rote Zwiebel
– 4 EL Olivenöl
– 300 g Datteltomaten
– 2 EL Balsamico bianco
– 3-4 Stängel Basilikum
– Parmesan, gehobelt
– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die weißen Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und in reichlich Wasser weichkochen. Abgießen und abkühlen lassen. (Ich habe einfach eine Dose weiße Bohnen gekauft. Diese in einen Sieb geben, kurz unter fließendem Wasser säubern und gut abtropfen lassen.)

Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser knapp bedecken, auf den Herd stellen, zum Kochen bringen und weich kochen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen und noch heiß schälen. Zwei mal durch die Kartoffelpresse drücken.

Basilikumblätter abzupfen und mit dem Ricotta fein pürieren.

Eine große Schüssel parat stellen. Durchgepresste Kartoffeln, Basilikum-Ricotta, Eigelbe, Mehl und Parmesan hinein geben, mit frisch geriebener Muskatnuss und Salz würzen und zu einer homogenen Masse verkneten.

Die Masse in 4 oder 6 Teile teilen. Auf bemehlter Arbeitsfläche mit den Händen zu gleichmäßigen, ca. 2 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Diese zwischen den Händen zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier bestücktes Backblech legen. Dort mit einer Gabel durch leichten Druck „anrollen“, so dass ein ovales Gnocchi mit den typischen Rillen entsteht.

Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Den Teil der Gnocchi, der direkt verspeist werden soll, sanft ins kochende Wasser gleiten lassen und so lange kochen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Den Rest kann man wunderbar einfrieren. Einfach mitsamt dem Backpapier auf ein großes Brettl legen und in den Tiefkühler geben. Später können die gefrorenen Gnocchi in eine Gefriertüte oder -box überführt werden, ohne dass sie zusammenkleben.

Für die Soße die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Tomaten halbieren.

1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Tomaten, Gnocchi und Bohnen zugeben und ein paar Minuten anbraten. Vom Herd ziehen, Balsamico Bianco, restliches Olivenöl und frisch gehacktes Basilikum unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf großen Pastatellern anrichten und mit Parmesan bestreuen.

Schmeckt warm oder kalt!

Basilikumgnocchi

Schwammerlzeit!

Herr und Frau Schürschuh kommen aus sogenannten Sucherfamilien! Diese eigenartige Spezies liebt es nach „wertvollen“ Sachen zu suchen – Pilze, Fossilien, Goldflitter, … – welch ein Glücksgefühl, wenn man den Schatz entdeckt – das Suchen & Finden macht einfach tierisch Spaß!

Was für ein Dusel hatten wir also letztes Wochenende, als wir zu Hause in Bayern waren und trotz aller Warnungen der heimischen Pilzsucherexperten („Mei, da wächst doch kein einziger Schwammerl draußen, ist doch viel zu trocken!!!“) mit meinen Eltern in den Wald fuhren. Herr Schnürschuh mit seinen magischen Pilzsucheraugen ergatterte sogleich die ersten Schwammerl und wir konnten eine gute Handvoll mit nach Hause nehmen. Am selben Abend haben wir sie traditionell mit Eiern und Petersilie in die Pfanne geschlagen. Köstlich!

Herr Schürschuh war also angefixt und am nächsten Morgen – gaaaanz früh, wie es sich für ordentliche Pilzsucher gehört – ging’s ab in den von Herrn Schnürschuhs Familie absolut geheim gewahrten – Schwammerlwald. Und Tatsache, die Steinpilze sind trotz der „Dürre“ wie irre aus dem Boden geschossen und Herr Schnürschuh brach der Schweiß aus – er war im Schwammerlfieber! Gleichzeitig erboßten sich andere, fremde Pilzsucher in UNSEREM Wald zu suchen?! So heißt es also schneller suchen, gleichzeitig in Deckung gehen und falls jemand zu nahe kommt unbedingt den Korb so gut es geht verdecken! Sogar ich, das blinde Schwammerlhuhn, habe Erfolge gefeiert und konnte nicht anders, als „ahhhhhh“ und „uiiiiiii“, „schau mal“ zu rufen!

Einen ganzen Korb haben wir gefüllt mit wunderschönen Steinpilzen, die dann fleißig geputzt, gewogen, portioniert und eingefroren wurden – 3,7 kg beste Ware!

Nachtrag:

Steinpilze sind eine Delikatesse – keine Frage! Schließlich kann man sie nicht züchten und nur ausgefuchste Pilzesucher kennen die kostbaren Schwammerlplätze. Trotzdem darf man nicht ausser Acht lassen, dass die radioaktive Wolke, die durch die atomare Katastrophe am 26. April 1986 in Tschernobyl freigesetzt worden war, in Deutschland den bayrischen Boden am stärksten kontaminierte. Teilweise hoch belastet sind nach wie vor bestimmte Pilzarten. Sie wachsen vor allem auf Waldhumus, der deutlich mehr Cäsium-137 an Pflanzenwurzeln und Pilzmyzele abgibt (Quelle: BR).

Wir essen zwar nicht oft Steinpilze, trotzdem fragt man sich natürlich schon, ob die Pilze aus unserem Wald stark verstrahlt sind oder nicht. Daher hat Herr Schnürschuh dieses Jahr 250 g wurmige Schwammerl an das Umweltinstitut nach München geschickt, das kostenlos Pilze und Waldprodukte auf künstliche Radioaktivität untersucht. Dafür einfach dieses Formular mit Angabe von Herkunftsort und Funddatum an’s Umweltinstitut schicken. Das Angebot gilt bis Ende Oktober! Das Ergebnis kann nach ca. 1 Woche telefonisch erfragt werden.

Evi Schnürschuh hat gestern die Ergebnisse erfragt. Die Schnürschuhschen Pilze hatten 40 Bq/kg. Die Grenzwerte für Cäsium-134 und Cäsium-137 betragen 370 Bq/kg für Milchprodukte und Kleinkindernahrung sowie 600 Bq/kg für alle anderen Lebensmittel. Das Umweltinstitut München und andere unabhängige Experten raten zu strengeren Grenzwerten:
– 30 bis 50 Bq/kg bei Nahrung für Erwachsene
– 10 bis 20 Bq/kg für Kinder, stillende und schwangere Frauen
– bis 5 Bq/kg bei Babynahrung
Diese und mehr interessante Informationen dazu kann man in dieser Broschüre des Umweltinstituts nachlesen. Unser Wald (bei Kipfenberg, Landkreis Eichstätt) scheint „safe“ zu sein!

Hier natürlich noch ein passendes Rezept! Eine riesen Freude machten uns nämlich vor Kurzem Herrn Schnürschuhs Eltern, als sie auf dem Rückweg ihres Österreichurlaubs bei uns vorbei schauten und auch noch Pfifferlinge im Gepäck hatten! Die wurden dann klassisch zubereitet – nur mit Brez’n- statt Semmelknödel:

Schwammerl in Rahmsoße mit Brez’nknödel

Zutaten für 2 Personen:

Pilzsoße
– 2 gute Handvoll geputzte Pilze (am liebsten Pfifferlinge oder Steinpilze)
– ½ Zwiebel
– ein Stückchen Butter
– 50 mL Weißwein
– 250 mL Sahne
– 1-2 Stängel Petersilie
– Salz, Pfeffer
– ein TL Stärke in etwas kaltem Wasser gelöst

Breznknödel
– ½ Zwiebel
– ein Stückchen Butter
– 250 g altbackene Brez’n, in kleine Würfel geschnitten
– 250 mL Milch
– 2 Eier
– Muskatnuss
– Salz, Pfeffer
– 1-2 Stängel Petersilie

Zubereitung:

Breznknödel
Zwiebel schälen, fein würfeln und in der Butter glasig braten. Milch erwärmen, Eier zugeben und gut miteinander verquirlen. Petersilie hacken. Brez’nwürfel in eine große Schüssel geben, Eiermilch, Zwiebeln und Petersilie zugeben. Mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut miteinander vermengen. 20 Min. ziehen lassen.

Salzwasser in einem sehr großen Topf oder noch besser, einem Bräter, aufsetzen und zum Kochen bringen. Ein sauberes, nicht nach Waschmittel schmeckendes Geschirrtücherl befeuchten und die Knödelmasse längs darauf verteilen. Zu einer Wurst zusammenrollen und die Enden mit einem Bindfaden fest verschnüren.

Vorsichtig in das kochende Wasser geben, Temperatur runter drehen und ca. 20 Min. ziehen lassen.

Den fertigen Knödel achtsam aus dem Wasser heben, etwas ausdampfen lassen, auswickeln und in Scheiben schneiden.

Pilzsoße
Pilze in feine Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Pilze zugeben und mitbraten, bis sie zusammenfallen. Mit dem Weißwein ablöschen, mit der Sahne aufgießen und zum Kochen bringen. Die Stärke einrühren und die Soße ein paar Minuten köcheln lassen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Herd ziehen und die fein gehackte Petersilie unterrühren.

Die Breznknödel mit der Schwammerlsoße auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Gefüllter Fenchel aus dem Ofen

Viele mögen keinen Fenchel. Versteh ich gar nicht! Ein herrliches Gemüse – gefüllt, gegrillt oder als Salat – wächst in Mama Schürschuhs Garten wie eine eins und macht auch sonst nicht viel Arbeit.

Letzte Woche gab es gefüllten Fenchel aus dem Kochbuch Österreich Vegetarisch von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner. Schmeckte hervorragend, auch als Hauptspeise, mit einem frischen, knusprigen Paillasse. Das nächste Fenchelgericht steht auch schon auf dem Plan: Uwes Angelotti – sehen die nicht köstlich aus?

Ÿberbackener Fenchel

Zutaten für 4 Stück:

– 4 kleine Fenchelknollen mit Grün
– 2 rote Paprika
– 4 Tomaten (ca. 250 g)
– ½ TL gestoßener Anis (S: gemahlener)
– 2 cL Anisschnaps
– 4 EL passierte Tomaten
– 1 Lorbeerblatt, gebrochen
– Salz, Pfeffer
– Öl

Zubereitung:

Fenchel waschen, die Stängel etwas abschneiden und der Länge nach halbieren. Dabei das Grün aufbahren. Den Strunk vorsichtig herausschneiden und die Fenchelhälften so gut es geht aushöhlen. Die Fenchelhälften in eine geölte Auflaufform legen. Backofen auf 190 °C vorheizen.

Das Fenchelinnere fein hacken. Paprika putzen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten häuten, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Etwas Öl einer Pfanne erhitzen. Fenchel und Paprika darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Anis zugeben und kurz mitschwitzen lassen. Mit dem Anisschnaps ablöschen. Die passierten Tomaten und das Lorbeerblatt zugeben und das Ganze unter Rühren einköcheln lassen. Zuletzt noch die Tomatenwürfel zugeben und abschmecken.

Die Füllung in die Fenchelhälften geben. Mit Öl beträufeln und in den Backofen schieben. Bei 190 °C ca. 30-35 Min. backen. Mit Fenchelgrün garnieren und mit einem frischen Baguette servieren.

Ÿberbackener Fenchel

Kosheri

Ottolenghi hat mal wieder zugeschlagen! Heute gab es ein Gericht aus seinem Buch Das KochbuchKosheri! In Ägypten zu Hause und heiß begehrt, daher wird es dort an jeder Ecke angeboten. In Kosheri sind Nudeln, Reis und Linsen auf einmal – das habe ich noch nie gehabt. Dazu gibt es eine feurige Tomatensoße.

Wauhhh. Wirklich köstlich! Kommt in die „das machen wir jetzt öfter“ Kategorie.

Zutaten für 2 Personen: 

Tomatensoße
– Olivenöl
– 1 Knoblauchzehe
– 2 Chilis
– 1 Dose gehackte Tomaten
– 2 EL Apfelessig
– ½ – 1 TL Kreuzkümmel
– Salz, Pfeffer
– 1 Bund frischer Koriander

Kosheri
– 150 g grüne Linsen
– 100 g Basmatireis
– 20 g Butter
– 25 g kurze Fadennudeln
– 200 mL Wasser
– 1 Messerspitze Muskatnuss
– ½ TL Zimt
– Salz, Pfeffer
– Olivenöl
– 2 Zwiebeln

Zubereitung:

Tomatensoße
Knoblauch schälen und andrücken. Chilis putzen, entkernen und fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, den Knoblauch und die Chilischoten hineingeben und 2 Min. anbraten. Tomaten, Essig und Kreuzkümmel zugeben und zum Kochen bringen. Bei niedriger Temperatur 30-40 Min. köcheln lassen, bis die Soße etwas eingedickt ist. Vom Herd nehmen, Knoblauch ‚rausfischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Koriander grob hacken und unterrühren. Kurz vor der Servieren nochmal erhitzen.

Kosheri
Die Linsen in einen Sieb geben und unter fließendem kaltem Wasser abspülen. In einen großen Topf füllen, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Bei niedriger Temperatur 20-25 Min. köcheln lassen. Abgießen und beiseite stellen.

Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Temperatur 20-30 Min. braten, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Reis in eine Schüssel füllen, mit kaltem Wasser bedecken, waschen und gründlich abtropfen lassen. Die Butter in einem großen Topf zerlassen. Die Fadennudeln zugeben und unter ständigem Rühren goldbraun braten. Reis zugeben, rühren, bis die Körner vollständig von der Butter überzogen sind. Frisch geriebene Muskatnuss, Zimt, Salz und Pfeffer zugeben und zum Kochen bringen. Geschlossen bei niedriger Temperatur 12 Min. köcheln lassen. Herd ausschalten, den Deckel abnehmen, den Topf mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und den Deckel wieder auflegen. 5 Min. stehen lassen.

Zum Servieren den Reis mit einer Gabel auflockern, die Linsen und den Großteil der Zwiebeln untermischen. Nach Bedarf nochmals abschmecken. Auf dem Teller zu einem Berg auftürmen, mit den restlichen Zwiebeln garnieren und mit der Tomatensoße servieren.