Kräuter-Erbsen-Tarte

Beim Kochblog-Stöbern entdeckte ich vor Kurzem den Blog Photisserie von Kathrin Koschitzki. Wau! Tolle Fotos, tolle Rezepte. Ich hoffe es kommt noch viel, viel mehr. Inspiriert von den wunderschönen Fotos habe ich mich auch gleich an ein Rezept gewagt – die Kräuter-Erbsen-Tarte, allein schon aufgrund der leckereKombination Erbsen und Minze. Da ich jedoch nur eine Mini-Backform (Ø: 16 cm, H: 4 cm) in Graz parat hatte, habe ich das Rezept halbiert. Die Tarte wurde zwar nicht halb so schön wie bei Kathrin Koschitzki, geschmacklich war sie jedoch ein Gedicht. Perfekt dazu ein frischer Salat!

Zutaten:

Teig
- 70 g Mehl
- 60 g kalte Butter
- 1-2 g Salz
- 1 EL Wasser

Füllung
- ½ EL Butter
- 1 kleine Schalotte
- 225 g gefrorene Erbsen
- 10 g Dill
- 10 g Minze
- 1 Zweig Majoran
- 15 g Rucola
- 15 g Petersilie
- 50 g Mascarpone
- 50 g Sahne
- 1 Ei
- 1 Prise Muskat
- 2-3 g Salz
- Pfeffer

Zubereitung:

Teig
Kalte Butter stückeln und in das Mehl einarbeiten, bis kleine Streusel entstehen. Wasser und Salz zugeben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Mit Mehl bestäuben, in Frischhaltefolie wickeln und 2 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen, vorsichtig in die gebutterte Form legen, leicht andrücken und nochmals 10 Min. kalt stellen. Backpapier auf den Teig legen und den Teig mit getrockneten Bohnen/Erbsen/Linsen ca. 40 Min. bei 180 °C blind backen.

Füllung
Schalotte schälen und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Erbsen zufügen und 5 Min. dünsten. Vom Herd ziehen.

Minze, Majoran und Dill fein hacken und zu den Erbsen geben. In die vorgebackene Form geben.

Petersilie, Rucola, Mascarpone, Sahne, Ei, Salz und Pfeffer im Mixer pürieren. Über die Erbsen gießen und 45 Min. bei 180 °C im Backofen garen. Dazu gibt’s Salat.

Grasgrün wie die Tarte ist, nimmt sie teil an Uwes Blog-Event Cookbook of Colors - Thema im Mai: hellgrün!

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Burger

Vor Kurzem passierte etwas eher Ungewöhnliches – Herr Schnürschuh bestellte ein Küchenutensil! Das fällt normalerweise in meinen Bereich ;-) Was könnte wohl dahinter stecken? Natürlich… Männer – Fleisch – Grillen – Burger!

… da darf eins nicht fehlen, eine Burgerpresse! Sie bringt das Fleisch in die perfekte Form und zaubert ein schönes Muster.

Also, die neue Hamburgerpresse muss getestet werden. Gestern zauberte uns Herr Schnürschuh damit weltbeste Burger!

 

Zutaten für (nur) 2 Burger:

Burgerfleisch (Patty)
- Öl
- 1 kleine Zwiebel
- 200 g Rinderhackfleisch
- Salz, Pfeffer
- Chilipulver (nach Belieben)
- 1 TL Senf
- 1 EL Worcestersauce

Belag & Co
- schöne Salatblätter
- Tomaten
- 1 große rote Zwiebel
- 2 Essiggurken
- Ketchup
- Senf
- 2 Brötchen (leider gab es keine richtigen Burgerbrötchen und wir mussten auf Semmeln ausweichen)
- 2 Scheiben Scheiblettenkäse
Herr Schnürschuh hatte noch:
- 1 Ei
- 3 dünne Scheiben Speck

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit dem Rinderhack, etwas Chilipulver, Worcestersauce und Senf vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Schöne Patties formen (am besten mit der Burgerpresse) und im Kühlschrank zwischenlagern.

Dann können die restlichen Zutaten vorbereitet werden. Dafür zunächst die rote Zwiebel in Scheiben schneiden und diese in einer Grillpfanne von beiden Seiten anrösten. Tomate in Scheiben schneiden. Essiggurken ebenfalls.

Das Burgerfleisch in einer Pfanne mit wenig Öl von beiden Seiten anbraten. Gleichzeitig das Brötchen auseinanderschneiden und in der heißen Grillpfanne kurz rösten. Den Burger in folgender Reihenfolge oder nach Lust und Laune zusammenbauen: Brötchenunterteil – Salatblatt – Tomatenscheibe(n) – Patty + Ketchup + Senf – Essiggurken – Scheiblettenkäse – Zwiebelringe – Brötchenoberteil + Ketchup.

Herr Schnürschuh briet in der Pfanne, zusammen mit dem Patty, noch ein Spiegelei sowie drei Scheiben Speck und packte dies auch noch in seinen Burger.

Wau! Lecker!

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Pouletröllchen mit Meerrettich, Sherrysoße und Reis

Freitag und Samstag waren Herrn Schnürschuhs Eltern zu Besuch in Graz. Herr Schnürschuh hatte also keinen Kopf für die Essenswahl und ich bekam für die Pouletröllchen mit Meerrettich und Sherrysoße auch sogleich ein OK!

Am Sonntag ging’s dann aber los. Herr Schnürschuh reagierte äußerst skeptisch auf frischen Meerrettich, hätte beim Reiben am liebsten Handschuhe und eine Atemmaske getragen. Auch beim Röllchenbauen brummte er immerzu vor sich her! Weiß der Teufel warum…

Schließlich war der Meerrettich aber schön mild und passte hervorragend mit dem Parmaschinken und dem Salbei. Es schmeckte uns Beiden super.
Ein perfektes Sonntagsessen – wie alle Gerichte aus Frau Wildeisens Kochbuch!

Zutaten für 2 Personen:

Pouletröllchen
- Öl
- 2 Hühnerbrüstchen
- Rohschinken, dünn aufgeschnitten
- 4 TL frisch geriebener Meerrettich (oder aus dem Glas)
- frischer Salbei

Soße
- 100 mL Sherry
- 200 mL Sahne
- 1 EL frisch geriebener Meerrettich (ersatzweise aus dem Glas)
- Salz, Pfeffer
- Zitronensaft

Zubereitung:

Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Teller und eine Platte für’s Fleisch darin vorwärmen.

Die Hühnerbrüstchen waagrecht aufschneiden und zwischen Frischhaltfolie schön dünn klopfen. Die Schnitzel anschließend mit Meerrettich bestreichen, mit einer Scheibe Rohschinken und 1-2 Salbeiblätter belegen und straff einrollen. 1-2 Salbeiblätter auf den Verschluss legen und mit Zahnstochern feststecken.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Röllchen darin kurz von allen Seiten scharf anbraten. In den Backofen auf die vorgewärmte Platte legen und 40 Min. darin garen. Die letzten 5 Min. bei aufsteigender Hitze (Ofen auf 230 °C hochschalten) Temperatur annehmen lassen.

In der Zwischenzeit die Soße zubereiten. Dafür den Bratensatz mit Sherry ablöschen und diesen zur Hälfte einkochen lassen. Die Sahne unterrühren und bei niedriger Temperatur leicht köcheln lassen, bis die Sahne leicht bindet. Kurz vor dem Servieren nochmal aufkochen, Meerrettich unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Röllchen mit der Soße auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu gab es Reis.

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Risotto mit Krebsen

…und nochmal Seafood! Dann ist aber Ruhe – für eine Weile… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

- Olivenöl
- 100 g Risottoreis
- 1 kleine Schalotte
- Weißwein
- 500 mL heiße Gemüsebrühe
- 4 Krebse (wir hatten 3 Scampi (Kaisergranat) und 1 Rock Lobster (Langustenschwanz))
- 1 Handvoll frisch geriebener Parmesan
- 1 EL kalte Butter
- etwas frisch gehacktes Basilikum
- Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Schalotte schälen und fein hacken. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Risottoreis zugeben und glasig dünsten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen, vollständig einkochen. Einen Schöpflöffel Gemüsebrühe dazugeben und bei niedriger Temperatur unter häufigem Rühren köcheln lassen. Sobald die Brühe aufgesogen ist, einen weiteren Schöpflöffel hinzugeben. Usw.
Am Ende soll die Brühe vollständig aufgesogen sein. Das Risotto ist perfekt, wenn die Reiskörner außen weich und innen bissfest sind (ca. 25 Min.).

Während das Risotto kocht, die Krebse vorbereiten. Dafür einfach aus der Schale lösen, säubern und in grobe Würfel schneiden. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Scampi & Co darin 1 Min. scharf anbraten. Salzen und vom Herd ziehen.

Sobald das Risotto gar ist, den Topf vom Herd ziehen und Butter sowie Parmesan unterrühren. Bei Bedarf noch mit etwas Salz und/oder Pfeffer abschmecken. Schließlich noch Krebsfleisch und Basilikum unter das Risotto rühren, etwas ziehen lassen.
Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit einem Glas Weißwein genießen!

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Tintenfischsalat

Da wir unseren Fischhändler so vermissen, gab es das ganze lange Luzern-Wochenende über Meeresfrüchte. Einmal zum Beispiel den Tintenfischsalat. Hmmmm….

Zutaten:

Salat
- ½ Gurke
- 2 Paprika
- viele, verschiedenfarbige Cocktailtomaten
- 1 Zucchini
- 1 kleine Schalotte
- schwarze Oliven
- Olivenöl
- 1 Tintenfisch
- Salz

Dressing
- 2 EL Zitronensaft
- ¼ TL Salz
- 1 TL brauner Zucker
- 4 EL Olivenöl
- Pfeffer

Zubereitung:

Gurke der Länge nach halbieren, Kerne herausschaben und in 0.5 cm dicke Scheiben schneiden. Zucchini ebenfalls der Länge nach halbieren und in 0.5 cm dicke Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser 1-2 Min. blanchieren. Kalt abschrecken. Paprika putzen und in ca. 2×2 cm große Quadrate schneiden. Tomaten halbieren. Schalotte in feine Scheiben schneiden.

Den küchenfertigen Tintenfisch unter fließend kaltem Wasser säubern und trocken tupfen. In Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Tintenfischringe 1-2 Min. darin scharf anbraten. Salzen.

Für das Dressing Salz, Zucker, Pfeffer und Zitronensaft vermengen und das Olivenöl in dünnem Strahl einrühren.

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen.
Voilà!

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Blätterteigrollen mit Spinatfüllung (Börek)

Lust auf einen Snack? Mit Spinat? Türkisch?
Dann passen die Böreks, gesehen bei Zeit Online – Rubrik Wochenmarkt, wunderbar. Sie schmecken warm und kalt und man kann sie schön mit der Hand essen.

Kleine Kritik am Rezept: die Mengenangabe für die Soße ist viel zu viel. Die Hälfte reicht locker!

Zutaten:

Füllung
- Öl
- 300 g frischer Spinat
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Zwiebel
- ½ TL Salz
- Paprikapulver
- Pfeffer

Soße
- 2 Eier
- 3 EL Joghurt
- 100 mL Pflanzenöl
- 150 mL Milch
- 1 EL weißer Sesam

- 1 Packung (12-16 Blätter) türkischer Blätterteig (dreieckig) oder Yufka-Teig (in Dreiecke geschnitten)

Zubereitung

Spinat waschen, abtropfen lassen, grob hacken und in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne mit Öl glasig dünsten. Zum Spinat geben und mit Salz, Paprikapulver und Pfeffer abschmecken.

Die Blätterteig-Dreiecke nebeneinander auslegen. Backofen auf 200 °C vorheizen.

In einer Schüssel Eier, Joghurt, Öl und Milch verquirlen. Je ein Teigdreieck mit dieser Mischung bestreichen (nicht zu viel, sonst weicht der Teig durch) und ein anderes Dreieck darauflegen. Jetzt auf dem spitzen Drittel der Dreiecke jeweils etwas von der Spinat-Zwiebel-Mischung verteilen. Die anderen beiden Ecken des Dreiecks einschlagen und von der Spitze her einrollen. Auf mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die übrige Sauce auf die Böreks streichen, mit Sesam bestreuen und im Backofen ungefähr 15 Minuten goldbraun backen.

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Paella

Langes Wochenende in Luzern. Wie schön!
Zum herrliche Wetter passte eine Paella perfekt. Daher ging’s sogleich ab zum Fischhändler und der Paella stand nichts mehr im Wege…

Zutaten: 

Pfanne
- Öl
- ca. 100 g Hühnerbrust
- ca. 100 g Seppiolinos (kleine Tintenfische)
- ca. 100 g Seeteufelfilet
- ca. 100 g Chorizo
- 3 Scampi (Kaisergranat)
- 150 g Langkornreis
- 250 mL Gemüsebrühe
- 60 mL Weißwein
- Safranfäden
- 1 rote Paprika
- 1 gelbe Paprika
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g TK-Erbsen
- 3-4 Tomaten
- Salz, Pfeffer
- Zitronenspalten

Muscheln
- Olivenöl
- 1 Handvoll Venusmuscheln (oder Miesmuscheln oder beides)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 kleines Stück Butter
- 50 mL Weißwein

Zubereitung:

Hühnerbrust waschen, abtupfen und in grobe Würfel oder Streifen schneiden. In einer großen Pfanne mit ein wenig Öl ganz kurz und scharf anbraten. Herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten häuten, entkernen und in Streifen schneiden. Paprika säubern und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Chorizo in feine Stücke/Streifen schneiden.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Paprikastreifen ein paar Minuten darin anbraten. Chorizo zugeben und etwas mitbraten. Schließlich die Tomatenstreifen unterrühren und bei niedriger Temperatur etwas köcheln lassen, bis sie breiig werden. Mit Pfeffer würzen, herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Als nächstes kommen Zwiebeln und Knoblauch mit ein wenig Öl in die Pfanne. Diese glasig dünsten. Anschließend den Reis unterrühren und etwas glasig werden lassen. Mit Weißwein ablöschen, ein bisschen einkochen lassen und die Hälfte der Brühe und den Safran dazugeben. Kurz aufkochen, das Paprikagemüse unterrühren, noch etwas Brühe eingießen, salzen und pfeffern und ab damit für 25-30 Min. in den Backofen. (Bei Bedarf noch etwas Brühe aufgießen)

In der Zwischenzeit den Fisch, Muscheln und Scampi vorbereiten. Fisch waschen, abtupfen und in grobe Stücke schneiden. Seppiolinos in Ringe schneiden.

Für die Muscheln Zwiebel schälen und fein hacken. Knoblauchzehe schälen, halbieren und andrücken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Muscheln kurz darin anschwitzen. Dann Zwiebeln, Butter und Knoblauch dazugeben, kurz durchschwenken und mit Weißwein ablöschen. Das Ganze ca. 5-8 Min. zugedeckt bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Muscheln herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Die Scampi säubern und in derselben Pfanne mit wenig Öl kurz von beiden Seiten anbraten. Herausnehmen, beiseite stellen und abdecken.

Paellapfanne aus dem Ofen holen. Erbsen, Seppiolinos, Fisch- und Hühnchenstücke einrühren, die Kaisergranat obendrauf legen und das Ganze nochmal ca. 10 Min. in den Ofen geben. Die letzten 5 Min. den Ofen auf 220 °C hochschalten.

Zuletzt noch die Zitronenspalten auf der Pfanne verteilen und die Paella servieren.

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Weinkringel – Biscotti al vino

Am Sonntag war es kalt und regnerisch. Herr Schnürschuh lag krank (erhöhter Alkoholkonsum am Samstag) im Bett. Mir war langweilig. Ich hatte Lust auf backen.
Leider waren keine vernünftigen Backzutaten im Hause und so versuchte ich, wie besessen, ein Back-Rezept ohne Butter, nur mit einfachsten Grundzutaten, zu finden. Eine Stunde später – beim Anblick der Weinkringel Biscotti al vino (gefunden bei GialloZafferano) hatte ich mein Rezept gefunden.
Resultat: Hübsche und leckere Weinkringel. Sehr empfehlenswert!

Zutaten für ca. 40 Kekse:

- ½ EL Fenchelsamen (oder Anis)
- 65 mL Weißwein
- 150 g Mehl
- 4 g Backpulver
- 65 mL Öl
- 1 Prise Salz
- 75 g Zucker
- Zucker zum Eintauchen

Zubereitung:

Die Fenchelsamen in den Wein rühren und alle Zutaten zu einem Teig vermengen. Ca. 8 cm lange Würstel drehen (ich habe dafür kleine Teigstücke abgezwackt, in die Länge „gedrückt“ und daraus Würstel gerollt) und zu Kringel formen. Die Enden leicht zusammenpressen. Eine Seite in Zucker tauchen und die Kringel mit der ungezuckerten Seite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

In den vorgeheizten Backofen schieben und bei 140 °C 30 Min. backen.

Achtung: der Teig wird ziemlich trocken und brüchig und lässt sich nicht einfach verarbeiten. Aber die Gedult lohnt sich, denn die Kekse werden super lecker und herrlich knusprig!

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Kalbsfilet mit Pfeffer-Rhabarber und Pistazien-Zitronen-Reis

In einem meiner Lieblingskochbücher Fleischgaren bei Niedertemperatur von Annemarie Wildeisen lächelt mich schon länger das ungewöhnliche Gericht Pouletbrüstchen mit Pfeffer-Rhabarber an. Da es schon den ersten Rhabarber auf dem Markt gibt, konnte ich Herrn Schnürschuh auch gleich von dem Essen überzeugen. Allerdings hatten wir keine Lust auf Poulet und bereiteten es stattdessen mit Kalbsfilet zu. Dazu gab es Pistazien-Zitronen-Reis.

Leider habe ich beim Rezeptlesen etwas gehudelt oder besser gesagt geschludert :oops: und den Einleitungstext nicht gelesen… Darin steht ausdrücklich, dass man nur roten und keinen grünen Rhabarber nehmen soll, da dieser zu herb und zu sauer ist… Frau Wildeisen hat absolut Recht – uuuah – wir hatten natürlich grünen Rhabarber – und der war viel zu sauer!

Ansonsten schmeckte das Essen fantastisch. Das Kalbsfilet wurde dank der Niedriggarmethode wunderschön rosa, die Soße schmeckte herrlich und der Pistazien-Zitronen-Reis passte perfekt dazu. Nur der Rhabarber war nix. Deshalb unbedingt rosa Rhabarber nehmen oder die Soße zwar mit Rhabarber zubereiten, ihn dann aber herausnehmen.

Zutaten:

Fleisch
- Öl
- 300 g Kalbsfilet
- Salz, Pfeffer

Soße
- 1 Frühlingszwiebel
- 2 Rhabarberstängel
- ½ EL eingelegter rosa Pfeffer
- 1 EL Zucker
- 1 EL Butter
- 50 mL Rotwein
- 50 mL Gemüsebrühe
- 1 EL Balsamicoessig
- 25 g Butter, in Würfel
- 2-3 Zweige Basilikum

Reis
- 100 g Reis
- 25 g Pistazienkerne
- abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
- 25 g Butter
- Salz

Zubereitung:

Fleisch
Backofen auf 80 °C vorheizen. Rost in die Mitte schieben. Darunter 3 Teller stellen (ein Teller fängt den Fleischsaft auf, die beiden anderen werden für’s Essen vorgewärmt). Fleisch unter kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und von Sehnen und Haut befreien. In einer Pfanne mit wenig Öl von allen Seiten scharf anbraten und auf den Rost setzen. 1½ bis 1¾ h im Ofen nachgaren lassen. Kurz vor dem Servieren die Ofentemperatur auf 230 °C erhöhen und das Kalbsfilet in aufsteigender Hitze 6-7 Minuten Temperatur annehmen lassen.

Soße
Rhabarber waschen, schälen und in ca. 5 cm große Stücke schneiden. Frühlingszwiebel fein hacken. Die Pfefferkörner kurz warm spülen und andrücken. Zucker im Topf oder in einer Pfanne karamellisieren lassen, Butter dazugeben und schmelzen. Pfefferkörner und Frühlingszwiebel unterrühren und das Ganze mit Rotwein, Gemüsebrühe und Balsamicoessig ablöschen. So lange köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Temperatur herunter drehen und die Rhabarberstücke einlegen. Zugedeckt ein paar Minuten ziehen lassen, bis sie weich sind, aber nicht zerfallen. Rhabarberstücke herausnehmen und beiseitestellen.

Kurz vor dem Servieren die Soße in die Pfanne, in der das Kalbsfilet angebraten wurde, überführen, nochmal aufkochen, die Butter hinzufügen und einziehen lassen. Basilikum hacken und dazugeben. Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken. Rhabarberstücke einlegen und warm werden lassen.

Reis
Pistazienkerne grob hacken. Reis in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen. Butter im Topf schmelzen, Pistazien darin leicht rösten und die Zitronenschale hinzufügen und kurz mitdünsten. Reis unterrühren und nach Belieben mit Salz abschmecken.

Kalbsfilet in Scheiben schneiden und mit der Soße, den Rhabarberstücken und dem Pistazien-Zitronen-Reis auf den vorgewärmten Tellern servieren.

Der April ist rosa!
Weil das Kalbsfilet so wunderschön rosa war, ab damit zu Uwes Blogevent Cookbook of Colors.

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Chili con Carne Auflauf

Am Freitagabend kam ich mit dem Essen auf keinen grünen Zweig. Ich konnte mich nicht entscheiden, was es geben sollte und irgendwie wollte ich etwas Einfaches. Herrn Schnürschuh war’s egal. „Vielleicht ’was mit Hackfleisch?“, meinte er. Also begann ich in sämtlichen Lieblingsblogs zu stöbern und bin bei Petra von Chili und Ciabatta fündig geworden. Genau auf sowas hatten wir Lust und es war einfach und lecker! Einzige Abänderung: statt Kidneybohnen haben wir steirische Käferbohnen genommen – die schmecken viel besser und sind aus der Region.

Zutaten für 2 Personen:

- Öl
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauch
- 1 scharfe Chili
- 200 g Rinderhack
- 1 EL Tomatenmark
- ½ Flasche Tomatenpüree
- 1 Prise Zucker
- Salz, Pfeffer
- ½ TL Kreuzkümmel
- ½ TL Oregano
- 1 kleine Dose Mais
- ½ – 1 Dose Käferbohnen (oder Kidneybohnen)
- 50 g geriebener Greyerzer
- Tortillachips
- (frisches Baguette)

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Rinderhack dazugeben und krümelig braten. Tomatenmark einrühren und etwas angehen lassen. Tomatensauce aufgießen. Mit 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Chili, Oregano und Kreuzkümmel unterrühren. Das Ganze 15-30 Min. offen bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Mais und Käferbohnen abgießen und unter das Chili rühren. Weitere 10 Min. köcheln lassen.

Backofen auf 200 °C heizen. Hackfleischsauce in eine flache Auflaufform überführen und für ca. 20 Min. in den Backofen geben. Herausnehmen, Tortillachips hineinstecken und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Weitere 10 Min. im Ofen überbacken.

Mit den restlichen Tortillachips und/oder frischem Baguette servieren.

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